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Thema: Marille orangered (Gelesen 8544 mal)
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bernhard
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Klimazone 6b (550 m ü. NN)
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für einen bekannten möchte ich möglichst viele informationen und erfahrungen über die marille orangered zusammenkriegen.
könnt ihr mir dabei helfen?
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| « Letzte Änderung: 10.05.2004 13:40:02 Uhr von bernhard » |
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cimicifuga
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für alle germanen: Marille = Aprikose
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hendlnarrisch
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Re-Mark
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Erfahrungen mit 'Orangered' habe ich nicht, aber Informationen:
[Keppel-Pieber-Weiss-Hiebler: Obstbau (Anbau und Verarbeitung), 2. Auflage, Leopold Stocker Verlag 1998]
S. 140: Ausländische Sorten [Auswahl aus 14 Sorten] Orange Red (USA): Blüte fr.-mfr., selbststeril, Wuchs mst.-st., Reife A.7., Fruchtgröße mgr.-gr., durchschn. Fruchtgew. 45 g Goldrich (USA): Blüte mfr., fertil, Wuchs st., Reife E.7., Fruchtgröße mgr., durchschn. Fruchtgew. 34 g Hargrand (F): Blüte mfr., fertil, Wuchs mst., Reife A.8., Fruchtgröße mgr.-gr., durchschn. Fruchtgew. 48 g Bergeron (F): Blüte msp.-sp., fertil, Wuchs st.-s.st., Reife A.-M.8., Fruchtgröße gr., durchschn. Fruchtgew. 50 g
S. 139: Österreichische Sorten [Auswahl aus 7 Sorten] Frühmarille Kittsee: Blüte s.fr., selbststeril, Wuchs mst., Reife A.-M.7., Fruchtgröße kl., durchschn. Fruchtgew. 30 g Ungarische Beste Typ Landersdorf: Blüte mfr., fertil, Wuchs mst., Reife E.7., Fruchtgröße mgr., durchschn. Fruchtgew. 48 g Klosterneuburger-Higartsberger: Blüte mfr., fertil, Wuchs st., Reife E.7.-A.8., Fruchtgröße groß, durchschn. Fruchtgew. 57 g
[Lucas' Anleitung zum Obstbau, 32. Auflage, Ulmer 2002]
S. 127: 'Orangered'; New Jersey (USA); Reife A-M 7; Wuchs sehr stark; Anfälligkeiten: moniliaanfällig, scharkatolerant; Ertrag: mittelhoch, verzögerte Ertragsbildung; Frucht: groß, leuchtend orangerot, saftig, aromatisch 'Goldrich'/Sungiant; Washington State University (USA); Reife M 7; Wuchs sehr stark; Anfälligkeiten gering; Ertrag: früh, hoch und regelmäßig, sehr reich blühend; Frucht: sehr groß, transportfest, guter Geschmack, ideal für den Frischmarkt [Anmerkung von Re-Mark: in dem anderen Buch waren die Früchte von Goldrich als deutlich kleiner angegeben als die von Orange Red...] 'Hargrand'; Ontario (Kanada); Reife M-E 7; Wuchs mittelstark; Anfälligkeiten: robuste Sorte, wenig fäulnisempfindlich; Ertrag: gut; Frucht: sehr groß, orange gefärbt, gut steinlösend 'Bergeron'; Frankreich; M 8, unregelmäßig reifend; Wuchs mittelstark; Anfälligkeiten: bakterieller Krebs; Ertrag: hoch, reich und regelmäßig, extrem spät blühend; Frucht: groß, orange gefärbt, sonnenseits gerötet; vielseiteig verwendbar 'Ungarische Beste'; Zufallssämling, Ungarn; Reife A 8; Wuchs mittelstark; Anfälligkeiten: wenige krankheitsempfindlich; Ertrag: später Ertragsbeginn, unregelmäßig, Selektionen verwenden!; Frucht: Hauptsorte im österreichischen Anbau, ideal für Brennzwecke
S. 128: Befruchtungsverhältnisse Die meisten europäischen Kultursorten sind selbstfruchtbar, einige der neuen amerikanischen Sorten sind selbststeril bzw. teilweise selbststeril ('Orangered', 'Goldrich', 'Hargrand'). [...]
Tja, die beiden Bücher machen ziemlich unterschiedliche Angaben über die Aprikosensorten. Nichtmal über die Herkunft einiger (neuer!) Sorten ist man sich einig. Ich habe noch einige andere Sorten abgeschrieben, um einen Vergleich zu ermöglichen. In de.rec.garten vertrat neulich jemand die Meinung, Orangered sei selbstfruchtbar. Wenn ich mich recht erinnere, hat er einen Baum gepfanzt. Schau auch mal dort.
Hat jemand ähnliche Informationen zu 'Marena'?
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bernhard
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vielen dank mark, interessanter hinweis.
erfahrungen bezgl. klimaverträglichkeit wirds bei "neuen" sorten wohl noch nicht geben. weiß noch jemand etwas zu den befruchtungsverhältnissen. wäre zb ein kernechter vom vorgebirge ein guter befruchtungspartner ....?
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bernhard
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habe folgenden hinweis ergoogeld:
"Viele Sorten sind selbstfruchtbar und mitunter kommt es zu starkem Fruchtansatz, so dass ein Ausdünnen unumgänglich ist. Als empfehlenswerte Sorten werden die aus Kanada stammende ‘Hargrand’ und eine Selektion aus den USA namens ‘Orangered’ vorgestellt."
... mein gott, sind solche dinge mühsam!
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angelika
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Ich kann nur berichten, daß ich am Heckentag des vergangenen Jahres im Juli in der Pfalzau die Marille Orange-red am Stand der Baumschule Spindler verkostet habe, sie war zwar die farbenprächtigste der vorhandenen Sorten, aber der Geschmack war nicht so überragend. Die langweilig gefärbte"Wachauer Gelbe" und die Kittseer Frühe hatten weit mehr Aroma, aber optisch ist sie unübertroffen.
LG Angelika
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Re-Mark
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Wie wäre es damit:
[wurch, bachinger, rögner, schreiber, pieber, spornberger: 'Marillen/Aprikosen - anbau _ pflege _ verarbeitung', Österreichischer Agrarverlag 2002]
"Die heimische Marillensaison beginnt derzeit mit der Sorte Aurora etwa Ende Juni und endet mit den Spätsorten Bergeron und Polonais Mitte August.
Aurora besticht auf Grund ihrer Fruchtbarkeit, Attraktivität und des für eine Frühsorte sehr guten Aromas. Sie wird rasch weich und muss daher sofort vermarktet werden. Ohne Ausdünnung bei hohem Behang wird die vom Frischmarkt gewünschte Fruchtgröße nicht errreicht. Auf geeignete Befruchter ist zu achten.
Hervorragende äußere und innere Fruchtqualität, günstiges Nachernteverhalten und Immunität gegenüber Sharka zeichnen die Frühsorte Orangered aus. Allerdings sollte diese Sorte nur in besten (wenig spätfrostgefährdeten) Marillenlagen und wegen der Selbststerilität immer nur gemeinsam mit geeineten Befruchtern gepflanzt werden, da Ertragssicherheit und -höhe nicht in allen Jahren befriedigen.
Um Mitte Juli reift in heimischen Marillenanbaugebieten die frischmarktgeeignete Sortenneuheit Goldrich. Großfruchtigkeit, attraktive orange-grundfärbige Fruchthaut, noch als gut zu bezeichnder Geschmack und sehr gutes Nachlagerungsverhalten trugen zu ihrer Verbreitung bei. Auch diese Sorte benötigt wegen nur teilweiser Selbstfruchtbarkeit unbedingt geeignete Befruchtungspartner. Sie gilt als wenig Sharka-anfällig, ist aber nicht resistent.
Die Pflückreife der Sorte Hargrand begint um Mitte bis Ende Juli. Diese großfruchtige, geschmackvolle Frischmarktsorte mittlerer Attraktivität gilt trotz nur teilweiser Selbstfertilität (Befruchter!) als fruchtbar. Sharka-Sensibilität und in manchen Anlagen überdurchschnittliche Baumausfälle sind die begrenzenden Faktoren einer weiteren Verbreitung dieser Sorte.
[...]
Orangered Allgemein Abstammung: NJA 2 x Lasgerdi Mashhad Herkunft: USA Sortenschutz: registriert unter Bhart Verbreitung: europaweit wichtige Frühsorte, in Österreich gering, Tendenz steigend
Die Frucht Reifezeit: früh, ca. Anfang Juli Grösse: mittelgroß bis groß Form: rundlich Aussehen: leuchtend orange, sonnenseitig deutlich rote Backe, sehr attraktiv Fruchtfleisch: kompakt, mittelmäßig saftig Geschmack: gutes, feines Marillenaroma Frischmarkt: wenig sensible, attraktive Frucht, auchh für Großhandelsvermarktung geeignet Verarbeitung: durchschnittliche bis gute Eignung
Der Baum Standortansprüche: nur gute Marillenhanglagen Blüte: mittelspät, selbststeril Befruchter: Hargrand, Harogem, Polonais, Ungarische Beste, Bergeron Wuchs: stark Ertrag: mittelfrüh, hoch, regelmäßig nur bei guter Pflege in Gunstlage Spezielle Anfälligkeiten: Sharka-resistent, etwas anfällig für Fruchtmonilia
Anbauwert: Pflegebedürftige, attraktive, wertvolle Frühsorte für Großhandelsvermarktung; für gute Blütenknospenqualität Fruchtausdünnung bei starkem Fruchtansatz unbedingt notwendig.
Ungarische Beste / Klosterneuburger Allgemein Abstammung: Zufallssämling Herkunft: Ungarn Synonyme: Klosterneuburger Marille und andere Selektionen aus Ungarische Beste, Velkopavlovicka, Magyar kajszi Verbreitung: traditionelle Hauptsorte in Ungarn, Tschechien und Österreich (Wachau, Kittsee)
Die Frucht Reifezeit: mittelspät, ca. Mitte bis Ende Juli beginnend Grösse: groß, ohne Ausdünnung in Ertragsjahren oft klein Form: oval-rundlich (Ungarische Beste) bis kegelstumpfförmig (Klosterneuburger) Aussehen: orange, mit unterschiedlich stark ausgeprägter roter Backe (Klosterneuburger ist intensiver gefärbt) Fruchtfleisch: orange, mittelfest, saftig Geschmack: typisches, intensives Marillenaroma Frischmarkt: reift ungleichhälftig (bei Klosterneuburger nicht so stark ausgeprägt wie bei Ungarische Beste ) und ist sehr transportempfindlich, daher nicht für Großhandelsvermarktung geeignet; traditionell Direktverkauf ab Straße in der Wachau Verarbeitung: beste Destillatmarille, gute Gelierfähigkeit, für alle Zwecke wegen des hervorragenden Aromas geeignet
Der Baum Standortansprüche: nur beste Marillenhanglagen Blüte: mittelspät, selbstfruchtbar Wuchs: mittelstark bis stark Ertrag: mittelspät, im Ertragsjahr hoch, meist alternierend Spezielle Anfälligkeiten: Sharka-sensibel, auch anfällig für Monilia-Spitzendürre und Fruchtfäule
Anbauwert: Auf Grund ihrer Fruchtqualität unbedingt erhaltungswürdig für Verarbeitung und Direktvermarktung; bleibt oft wegen mangelnder Pflege in Hinblick auf Ertragsreglmäßigkeit und Fruchtgröße unter ihren Möglichkeiten.
Bergeron Allgemein Abstammung: Zufallsämling Herkunft: Frankreich Verbreitung: In Frankreich wichtigste Sorte, in Österreich nach Ungarische Beste zweitwichtigste Sorte
Die Frucht Reifezeit: spät, Anfang bis Mitte August Grösse: groß, in Massenertragsjahren ohne Ausdünnung klein Form: rundlich Aussehen: orange, mit verwaschen-, teilweise auch gepunkteter rötlicher Deckfarbe Fruchtfleisch: orange, fest, saftig Geschmack: gutes Marillenaroma Frischmarkt: guter Geschmack, attraktives Aussehen und gute Transportfähigkeit erklären die hervorragende Frischmarkteignung auch über Großhandelsvermarktung Verarbeitung: generell gute Eignung, universell verwendbar
Der Baum Standortansprüche: gute Marillenlage, in den warmen Mittelmeerregionen geringer Blütenknospenansatz Blüte: mittelspät, selbstfruchtbar Wuchs: stark Ertrag: mittelfrüh, hoch, regelmäßig Spezielle Anfälligkeiten: Sharka-sensibel, anfällig für Bakterienbrand, ESFY und Monilia-Spitzendürre
Anbauwert: Fruchtbare, späte Marillensorte von sehr guter Fruchtqualität, die sowohl im Großhandel über den Frischmarkt als auch verarbeitet hervorragend vermakrtet werden kann; Sorge bereiten teils hohe Baumausfälle in Junganlagen
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Das war jetzt nur eine Auswahl aus den Beschreibungen, um sie mit den anderen Quellen vergleichen zu können.
Ohne nähere Beschreibung (nur teilweise Reifezeiten, Befruchtungsverhältnisse oder sonst. Bemerkungen genannt):
Silvercot Pinkcot Tom Cot (Toyaco) Goldbar (Toyiba) Bergarouge (Avirine) Fantasme (Avikour) Tardif de Tain
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Als weniger interessante oder aber neue kaum bekannte Sorten finden sich 32 Namen in einer Tabelle.
Teilweise mit detaillierter Beschreibung sind 13 in Österreich verbreitete alte Marillensorten aufgeführt.
Nur zu meiner 'Marena' finde ich nichts...
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| « Letzte Änderung: 18.05.2004 21:49:56 Uhr von Re-Mark » |
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bernhard
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super robert! vielen dank! ich werde deine infos alle an meinen freund weiterleiten.
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Konstruktiven Gruß, Bernhard
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Urs
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Wir bauen "Orangered" seit zwei Jahren an, schon in diesem Jahr gab es die ersten Früchte. Die Bäume sind außerordentlich wüchsig und frosthart, sie verzweigen sich vernünftig und treiben nicht wie manche andere Sorte "Besen" aus allen Knospen. Mir haben die ersten Früchte gut geschmeckt und so früh hat man sonst keine... Gruß
Urs
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max.
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beitrag hat sich erledigt
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| « Letzte Änderung: 18.07.2010 19:23:47 Uhr von max. » |
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Irisfool
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Hab zufällig heute die 2 letzten Früchte von der "Ungarischen Besten" gegessen. Eine ganz herrliche aromatische Frucht. Das Bäumchen/ Sträuchlein trägt nun das 2. Jahr hat unten 2 Ästchen die dürr werden. Muss ich mir Sorgen machen? LG Irisfool
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Irisfool
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Die Zweige sind ziemlich unten am Boden, das ist doch nicht irgendeine Welke ?( jetzt mal ausnahmsweise seriös! )
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max.
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einer meiner bäume hat das auch. ich habe die vertrockneten ästchen bis ins grüne holz weggeschnitten und in die mülltonne geschmissen.-> monilia, nehm ich an.
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Irisfool
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. Werd ich gleich morgen auch erledigen! Danke Max.
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