wallu
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Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« am: 04.07.2008 16:16:17 Uhr »
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Hallo zusammen,
Untenstehend ein Bild von den Wegwarten im Beet, wie sie heute früh geblüht haben. Das geht jetzt schon seit über zwei Wochen so. Ich bin begeistert! Warum hat die noch keiner für die Gartenkultur entdeckt? So viele himmelbaue und großblütige Sommerblumen gibt es schließlich nicht.....
Mehr aus Zufall letztes Jahr gesät, haben sie sich zu echten Hinguckern entwickelt und sind äußerst dankbar: Standfest und trockenheitsverträglich (obwohl das dieses Jahr kein Thema ist). Mal sehen wie lange sie noch weiterblühen.
Der einzige Nachteil, den ich bis jetzt gefunden habe: Für den Feierabend-Gärtner sind sie nichts; sie blühen nur bis zum frühen Nachmittag, dann ist die Pracht bis zum nächsten Morgen vorbei. Und laut Fachliteratur sind sie nur zweijährig.
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Viele Grüße aus der Rureifel
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Piemont
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #1 am: 04.07.2008 16:24:08 Uhr »
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Oh, wir hatten Wegwarte bereits von 15 Jahren im Garten. Leider ist sie nicht so ausdauernd in unserem schweren Lehmboden. Das Blau ist wirklich toll. Viele Grüße, Piemont.
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brennnessel
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #2 am: 04.07.2008 18:33:09 Uhr »
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Hallo wallu, ist das nicht ein ausgewachsener Zichoriensalat (Zuckerhut)? Die Blätter der wilden Wegwarte sind bei uns schmäler, kann aber vielleicht auch am kargeren Boden liegen....
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sarastro
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #3 am: 04.07.2008 18:40:41 Uhr »
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Es gibt auch rosa und weißblühende Varianten. Im Velebit entdeckte ich vor vielen Jahren im Schotter Exemplare, die gerade mal 10 cm hoch wurden und blühten!
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Staudengrüße aus dem Innviertel
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wallu
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #4 am: 04.07.2008 19:45:58 Uhr »
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Hallo wallu, ist das nicht ein ausgewachsener Zichoriensalat (Zuckerhut)? Die Blätter der wilden Wegwarte sind bei uns schmäler, kann aber vielleicht auch am kargeren Boden liegen....
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Auf der Samentüte stand zumindest "Wegwarte" drauf....
Bei uns ist mal Endiviensalat durchgeschossen, der hatte auch so blaue Blüten.
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Viele Grüße aus der Rureifel
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Susanne
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #5 am: 05.07.2008 00:00:58 Uhr »
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Soviel ich weiß, ist die Blaue Wegwarte die Urmutter aller Chicorees und die Basis für Zichorienkaffee. Hier steht was dazu.
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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
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löwenmäulchen
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #6 am: 05.07.2008 22:51:29 Uhr »
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Radicchio blüht genauso wie Wegwarte. Ich habe ein Exemplar bei einem Diabolo-Strauch stehen, die blauen Blüten sehen wunderbar aus zu dem dunklen Laub. Die Pflanze kommt immer wieder, ich glaube, jetzt schon das vierte Jahr. Der Austrieb im Frühjahr ist auch sehr hübsch, eine dunkelrote Rosette.
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P1010376a.jpg « Letzte Änderung: 05.07.2008 22:51:57 Uhr von löwenmäulchen » |
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riesenweib
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #7 am: 05.07.2008 22:58:07 Uhr »
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ich lasse sie bei uns, wo sie auch wachst, immer stehen.
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)
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pearl
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #8 am: 06.07.2008 00:08:44 Uhr »
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wallu, ich finde die Wegwarte auch toll! Eine wertvolle Gartenpflanze. Deine ist besonders schön wegen der kräftig blauen Blüten. Die Royal Horticultural Society hat sie in ihren riesigen Kanon aufgenommen und ihr einen Blumenpott - Pokal - verliehen. Sie trägt also offiziell einen Award!
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| « Letzte Änderung: 06.07.2008 00:09:01 Uhr von pearl » |
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Arachne
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #9 am: 06.07.2008 00:22:15 Uhr »
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Meine eindeutig wilde Wegwarte - da am Straßenrand bei Bernburg ausgegraben - hat viel schmalere Blätter und auch weniger Blüten. Die Pfahlwurzel wurde mit der Zeit innen hohl und der äußere, noch aktive Rand produzierte in den Folgejahren mehrere Blütenstengel. Sechs Jahre hat diese Pflanze durchgehalten. Sie blühte durchgehend bis zum ersten Frost.
Derzeit habe ich wohl die 4. Generation dieser Pflanze im Garten.
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Drinnen die Kammern und die Gemächer, Schränke und Fächer flimmern und flammern. Alles hat mir unbezahlt Schmetterling mit Duft bemalt. (F. Rückert)
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Brigitte1
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #10 am: 06.07.2008 09:00:16 Uhr »
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@Arachne: Was hast Du denn für Gartenboden? Eher mageren Boden?
Liebe Grüße, Brigitte1
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Nicht von Beginn an enthüllten die Götter den Sterblichen alles. Aber im Laufe der Zeit finden wir, suchend, das Bess're. Xenophanes
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Mari1234
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #11 am: 06.07.2008 09:05:01 Uhr »
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Meine eindeutig wilde Wegwarte - da am Straßenrand bei Bernburg ausgegraben - hat viel schmalere Blätter und auch weniger Blüten. Die Pfahlwurzel wurde mit der Zeit innen hohl und der äußere, noch aktive Rand produzierte in den Folgejahren mehrere Blütenstengel. Sechs Jahre hat diese Pflanze durchgehalten. Sie blühte durchgehend bis zum ersten Frost.
Derzeit habe ich wohl die 4. Generation dieser Pflanze im Garten.
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Bei uns blüht die zur Zeit an jedem Straßenrand. Und ich denke mir immer, müsste man ausgraben. Und wenn das andere auch tun, dann werde ich demnächst zur Tat schreiten!!  Mari
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sarastro
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #12 am: 06.07.2008 09:19:01 Uhr »
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Aber besser im Vorfrühling ausgraben, da hat sie wenigstens Überlebenschancen.
Wir hatten früher die weiße Form in Kultur, aber kein Mensch hatte sie jemals beachtet, geschweigedenn gekauft. Erst als einige Damen sie in England in Rabatten gepflanzt sahen, bekam auch bei uns die Wegwarte einen winzigen "Stellenwert".
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Staudengrüße aus dem Innviertel
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Mari1234
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #13 am: 06.07.2008 09:24:26 Uhr »
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Aber besser im Vorfrühling ausgraben, da hat sie wenigstens Überlebenschancen.
Wir hatten früher die weiße Form in Kultur, aber kein Mensch hatte sie jemals beachtet, geschweigedenn gekauft. Erst als einige Damen sie in England in Rabatten gepflanzt sahen, bekam auch bei uns die Wegwarte einen winzigen "Stellenwert".
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| Danke für den Hinweis. Das hat mich auch bisher immer daran gehindert, jetzt, in der Blütezeit, zu graben. Bloß, wie es halt so ist, im März denkt kein Mensch an die Wegwarte! Und ob ich sie dann erkenne?! Meinst Du, jetzt die Wegwarte vom Straßenrand auszugraben ist total verlorene Liebesmüh? Oder treibt die vielleicht nächstes Jahr aus?! Aber am schlauesten wäre es wohl, einmal ins Innviertel zu fahren, ich habe da von einer tollen Staudengärtnerei gehört!!!  Mari
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sarastro
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Re:Wegwarte - Vom Straßenunkraut zur Prachtstaude?
« Antwort #14 am: 06.07.2008 09:33:45 Uhr »
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In einer bestimmten Staudengärtnerei bekommst du keine Wegwarte mehr, dort fliegen nach spätestens 4-5 Jahren die Ladenhüter raus. Ich würde die Wegwarte ausgraben. Übrigens sind Wegwarten Zeigerpflanzen für verdichtete Oberböden, was auf ihr Vorkommen am Straßenrand hinweist. Am Balkan hatte ich sie fast überall in Erinnerung, egal in welchem Land.
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