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Autor Thema: Lebensbaum fällen - ja oder nein?  (Gelesen 2677 mal)

welldone

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Lebensbaum fällen - ja oder nein?
« am: 15. Oktober 2006, 09:29:35 »

Hallöchen zusammen!

Durch Pächterwechsel, ich bin jetzt der neue Pächter, wurde mir zur Auflage gemacht einen Lebensbaum (Thuja Occidentalis) zu fällen.

Begründung:
Der Baum ragt ca. 30cm über den Zaun und er könne ja auch 4m hoch werden.

Mein Gegenvorschlag:
Ich kürze das Bäumchen auf Zaunhöhe.
Desweiteren werde ich die Thuja entspr. klein stutzen.

Das hat den guten Mann im Bezirksamt wenig interesiert.
Der Baum muß gefällt werden.

Hier meine "Gretchenfrage":
Muß ich mich daran zwingend halten oder nicht?
(Der Baum ist das "Schmuckstück" vom Garten)

Gruß
WELDONE
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2006, 14:56:04 von WELDONE »
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Sabine G.

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Re:Lebensbaum fällen - ja oder nein?
« Antwort #1 am: 15. Oktober 2006, 10:19:30 »

Hallo,

meine persönliche Meinung - fälll den Baum.
Warum:
Wir haben ein Haus aus den 60ern - da gehörte so ein Baum wohl tre schick dazu.
Er sah auch recht schoen aus, als wir das Haus anno 1993 uebernahmen. Vielleich a weng gross, aber schön.
In den naechsten 10 Jahren hat der Baum unser Haus um Laengen ueberragt - das Solar bekam keine Sonne mehr. Der Terasse wurden mehrere Platten angehoben. Im gesamten mehrere meter umfassenden Kronentropfbereich wuchs NIX anderes mehr. Es war kein einfaches Unternehmen den Baum schliesslich zu faellen. Wir mussten ihn Stueck fuer Stueck abtragen. Der Stumpf steht heute noch - mein Mann hat dazu keine Lust mehr. Der ehemalige Kronenbereich ist rund 30 cm hoeher als der Rest des Erdbodens - man kommt bis jetzt auch nicht mit dem Spaten durch.

Diese Baeume sind nicht einheimisch. Tu der Natur was Gutes und setze statt dessen einen Laubbaum. Und wenn das Grundstueck fuer 10 m Baeume nicht geeignet ist, dann freut sich die Natur auch ueber einen Apfelbaum!

Viele Gruesse
Sabine

PS: Ich setze noch ein Bild vom Stumpf dazu. Da wegen der Renovation der Aussenfassade gerade unser wirklich nicht kleiner Tisch dort angelehnt ist, kann man vielleicht die Groesse erahnen
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fars

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Re:Lebensbaum fällen - ja oder nein?
« Antwort #2 am: 15. Oktober 2006, 10:39:42 »

Diese Baeume sind nicht einheimisch. Tu der Natur was Gutes und setze statt dessen einen Laubbaum. Und wenn das Grundstueck fuer 10 m Baeume nicht geeignet ist, dann freut sich die Natur auch ueber einen Apfelbaum!

Dein Problem, Sabine, hat so gut wie gar nichts mit der Fragestellung zu tun. Auch halte ich die Anregung, den baum zu fällen, weil er nicht einheimisch sein soll oder gar "naturschädlich" für völlig überzogen. Wollte man den einheimischen Pflanzen den Vorzug geben, wären unsere Gärten artenarm und deutlich weniger attraktiv und abwechslungsreich. Warum eine Thuja der Natur nichts Gutes tun soll ist mir ebenfall schleierhaft. In meinen nisten etliche Vögel.

Zur eigentlichen Fragestellung von Weldone: Wer "zwingt" dich denn zur Fällaktion? Der Nachbar oder die Satzung einer Schrebergartenkolonie? Im ersten Fall wäre es eine Frage des Nachbarrechts (Grenzabstand nicht gewahrt) und wie lange der Baum bereits steht (in den meisten Bundesländern gibt es für den Beseitigungsanspruch eine 5-Jahres-Frist). Bei den Schrebergarten-Satzungen wird's komplizierter.

Mein Vorschlag: Da du von einem "Bäumchen" sprichst, würde ich es umsetzen. Das ist bei Thujen recht problemlos, auch wenn sie dabei Wurzeln verlieren. Ich würde diese Aktion jetzt noch im Oktober starten.

Ist eine Verpflanzung nicht möglich, plädiere ich auch für das Fällen, aber nur deshalb, weil ein dermaßen gestutzter Baum den Namen nicht mehr verdient. Er würde dann zu einem Heckenteil.

Aber klär doch zunächst mal, worauf sich der Beseitigungsanspruch gründet.
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Darena

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Re:Lebensbaum fällen - ja oder nein?
« Antwort #3 am: 15. Oktober 2006, 11:23:20 »

Mein Vorschlag: Da du von einem "Bäumchen" sprichst, würde ich es umsetzen. Das ist bei Thujen recht problemlos, auch wenn sie dabei Wurzeln verlieren. Ich würde diese Aktion jetzt noch im Oktober starten.

Ist eine Verpflanzung nicht möglich, plädiere ich auch für das Fällen, aber nur deshalb, weil ein dermaßen gestutzter Baum den Namen nicht mehr verdient. Er würde dann zu einem Heckenteil.

falls Weldone ihn nicht umpflanzen will oder kann - die Alternative zum Fällen wäre ausgraben und verschenken. ;)
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lg, Darena

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