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News: Das Leben ist bezaubernd, man muss es nur durch die richtige Brille sehen.  Alexandre Dumas
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Autor Thema: Adenium obesum  (Gelesen 22762 mal)

schippy

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Re:Adenium obesum
« Antwort #30 am: 19. Juli 2012, 13:34:17 »

Sie obigen Sämlinge dürften so 2 Jahre alt sein.

Hier mal Sämlinge von diesem Jahr.
Sie sind inzwischen schon wieder einiges gewachsen.
Das Foto ist so 6 Wochen alt.



Das sind Sämlinge von

Adenium arabicum (fällt auch unter obesum, zeigt aber etwas andere Merkmale) und Adenium somalense.

Es stehen im Folienhaus auch noch ca. 50 Sämlinge von Adenium obesum.

Dirk
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Lorraine

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Re:Adenium obesum
« Antwort #31 am: 07. August 2012, 10:25:34 »

Schippy, die müssen viel tiefer gesetzt werden, wenn Du einen schönen Caudex haben willst. Ansonsten gibt es langweilige Spargel.

hier mal ein paar selbstgezogene:

Aussaat September 2009:



Aussaat März 2010:



Ebenfalls vom März 2010:

« Letzte Änderung: 07. August 2012, 12:13:28 von Lorraine »
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Günther

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Re:Adenium obesum
« Antwort #32 am: 07. August 2012, 13:50:15 »

 ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D

Ich muß mir doch noch welche besorgen
Auch wenn sie bei mir sicher nicht 2 - 3 Meter hoch und schön verzweigt werden ::)
Vor Ort hatte ich den Eindruck, daß nur das Wurzelwerk im Boden war, mag sein, daß das im Topf anders ist.
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fars

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Re:Adenium obesum
« Antwort #33 am: 07. August 2012, 13:52:31 »

Wunderschön!
Erstaunlich, wie schnell die zunehmen.
Bitte noch ein paar Angaben zu den Pflege- und Düngemaßnahmen.
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Lorraine

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Re:Adenium obesum
« Antwort #34 am: 07. August 2012, 14:35:21 »

Hallo fars, hier habe ich mal die Anleitung aus meinem Blog:


Nach 4 Jahren Arbeit mit den Wüstenrosen (Adenium) möchte ich hier meine Erfahrungen und
Tipps aufschreiben:

Vorneweg:

Da die Samen der Wüstenrosen nur zu einem Teil die Gene der Mutterpflanze erben,
(siehe Mendel´sche Vererbungslehre), ist es unmöglich, von den Blüten der Mutterpflanze
auf die zukünftigen Blüten der Sämlinge zu schließen.
Die Blüten werden überwiegend die dominanten Rot-und Rosatöne haben.
Wer eine ganz bestimmte Blütenfarbe-und Form möchte, muß sich eine veredelte Züchtung
kaufen.

Die Samen sollten relativ frisch sein, im Laufe der Zeit verlieren sie allmählich ihre Keimfähigkeit.

Im zeitigen Frühjahr ist der beste Aussaattermin, denn dann bekommen die Sämlinge in der
warmen Jahreszeit einen guten Start und die Gelegenheit, sich schnell ein dickes Bäuchlein
anzufuttern.

Zur Aussaat selbst kann ich folgendes empfehlen:

Am besten nimmt man eine etwas höhere Schale (z.B. so eine, wo Tomaten oder Pfirsische
drin verkauft werden. In diese Schale gibt man eine etwa 2 cm hohe Schicht von feuchten
(nicht nassen) Kokohum, Humus Brick für Aquarien oder Anzuchterde und legt die Samen flach
obendrauf und drückt sie etwas an.
Anschließend verpackt man die Schale in einen durchsichtigen Müllbeutel,
den man mit einer Toppits-Klammer o.ä. verschließt. Danach kommt die Schale an einen hellen,
warmen Platz. Gerade Wärme von unten ist während der Keimung besonders wichtig!!!

Durch den Beutel kann man gut sehen, wann die Samen anfangen zu keimen.
Sobald die Keimlinge ihre Samenhülle abgeworfen haben und sich aufrichten, kann man den
Beutel entfernen. Dann ist nämlich die feuchte (gespannte) Luft nicht mehr notwendig.

Sobald die Keimlinge etwas gewachsen sind, beginnt man, sie mit Lechuza Pon anzuhäufeln
(bis direkt unter die Keimblätter). Das sollte man während der ersten Monate immer wieder tun,
denn wenn das Bäuchlein - der Caudex - unter dem Substrat ist, entwickelt er sich besonders
kräftig.
In dieser Zeit ist Sonne und Wärme äußerst wichtig. Auch mit dem Gießen darf man nicht sparsam
sein. Die Keimlinge vertragen kein zu trockenes Substrat.

Irgendwann ist es soweit, daß man nicht mehr anhäufeln kann, weil nach oben kein Platz mehr
ist. Dann kann man die Sämlinge vereinzeln ....und wird erstaunt sein, wie dick sie geworden sind.

Auch in ihrem ersten eigenen Töpfchen ist es ratsam, sie nochmals tiefer zu setzen.
Als Topf empfehle ich einen Minicubi oder die preiswerte Variante aus Magenta´s Blog.

Das Substrat muß unbedingt einen hohen mineralischen Anteil haben.
Ich mische 2/3 Lechuza Pon und 1/3 Kakteenerde o.ä.

Ganz wichtig ist nun weiterhin viel Sonne, Wärme und kontinuierliche Wassergaben. In den oben
erwähnten Gefäßen regelt sich das mit dem Wasser später von selbst. Nur anfangs muss man von
oben noch giessen, bis die Pflanzen sich allein aus dem Vorrat versorgen können.
Man sollte den hellsten Standort wählen, der überhaupt zur Verfügung steht (Garten,
Gewächshaus, Südfenster).

Dann sollte einer tollen Entwicklung der Wüstenrose nichts im Weg stehen. Im Lechuza-Pon ist
Dünger enthalten, der reicht für die erste Saison.


Spätestens, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 10°C - 15°C fallen, sollte man die Pflanzen
wieder ins Haus nehmen. Wüstenrosen vertragen keine Fröste.
Im ersten Winter werden die Pflanzen an einem hellen und warmen Platz durchkultiviert, da sie
noch nicht ausreichend Reserven besitzen.
Später kann man die Pflanzen kühl (bei etwa 15°C) und trocken überwintern. Dabei können sie
auch sämtliche Blätter verlieren. Im Frühling treiben sie neu aus bei zunehmender Wärme,
Helligkeit und Wassergabe.

An Schädlingen - vor allem im Winterquartier - sind Spinnmilben und Schildläuse /Wollläuse
zu erwähnen. Da muß man wirklich regelmäßig mal mit der Lupe kontrollieren.
Man sollte auch zwischendurch immer wieder mal den Caudex auf Festigkeit kontrollieren.
Den Pflanzen sieht man auf Anhieb nicht an, wenn sie am Vertrocknen sind.
Wenn der Caudex weich wird und verschrumpelt, kann es schon zu spät sein.
Dann kann man höchstens noch versuchen, die Pflanze in's Wasser zu stellen und so zu retten.

Wenn man sich an diese Pflegemaßnahnen hält, wachsen Wüstenrosen kompakt und nicht wie
dünne Spargel. Dann sind auch Schnittmaßnahmen kaum notwendig, weil sich die Wüstenrosen gut
allein verzweigen.

Mit ersten Blüten kann man etwa nach 2 Jahren rechnen.

Am besten sind ganz frische Samen. Ich warte gerade auf meine eigene Ernte:



Das sind die Blüten (Selbstbefruchtung):

« Letzte Änderung: 07. August 2012, 14:36:32 von Lorraine »
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RosaRot

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Re:Adenium obesum
« Antwort #35 am: 07. August 2012, 15:23:12 »

Spannend! Und sehr schöne Pflanzen! :D
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Viele Grüße von
RosaRot

fars

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Re:Adenium obesum
« Antwort #36 am: 07. August 2012, 15:45:36 »

Danke, Lorraine.

Das macht "Luscht!"
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Zwiebeltom

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Re:Adenium obesum
« Antwort #37 am: 07. August 2012, 23:04:12 »

Beneidenswert schöne Adenium! :D

Vielleicht sollte ich mich endlich mal trauen, meine beiden Sämlingspflanzen zu kappen und sie so zu mehr Verzweigung anzuregen? Ich fürchte nur, dass Mitte August nicht so ganz die passende Zeit ist. Was meinst du, Lorraine?
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Lorraine

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Re:Adenium obesum
« Antwort #38 am: 07. August 2012, 23:41:11 »

Hallo Tom, ich bin kein Fan vom Schneiden. Hast Du ein Bild der Saemlinge?
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Zwiebeltom

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Re:Adenium obesum
« Antwort #39 am: 07. August 2012, 23:45:16 »

Ich kann morgen im Büro (wo die Pflanzen am Südostfenster stehen) mal ein Foto mit dem Handy machen. Vielleicht reicht auch schon eine Beschreibung.

Es sind ungefähr 3 Jahre (können auch 4 sein) alte Pflanzen, die beide einen knubbelig runden Caudex haben und auch ordentlich dicke Wurzeln, die schon wieder die Töpfe verbeulen. Beide haben einen kerzengerade gewachsenen Trieb von ungefähr 30 cm Länge ohne jede Verzweigung, der natürlich nur noch oben beblättert ist. Eine der beiden Pflanzen hat zusätzlich einen deutlich kleineren, ebenso gerade gewachsenen, Trieb direkt aus dem Caudex.
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Lorraine

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Re:Adenium obesum
« Antwort #40 am: 07. August 2012, 23:57:26 »

Naja, das sind schon "gestandene" Pflanzen. Versuch trotzdem mal ein Bild zu machen. Ich habe auch zwei Pflanzen, die erst mal hoch gewachsen sind. Eigentlich wollte ich sie stutzen, aber sie hatten gerade Knospen bekommen. Deshalb habe ich es gelassen. Inzwischen kommen überall Verzweigungen.
Mich hatte zudem die Tatsache abgehalten, dass es keine Obesum sind, sondern Socotranum und Arabicum.
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Amur

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Re:Adenium obesum
« Antwort #41 am: 08. August 2012, 06:51:17 »

Adenium ist eine Art für die ich kein Händchen habe und auch die Standorte begrenzt sind.
Bei uns wirds draussen schnell zu kalt, drum müssen sie meist schon Anfang September rein. Und raus kann man sie auch erst im Juni tun. Zumindest sind mir schon welche vermatscht als es in der Nacht öfter mal auf 5-7° runterging.
Einer der etliche Adenium hat hier in der Gegend, hat mir dann geraten sie reinzunehmen sobald es öfter unter 10° geht.
Aber gefallen täten sie mir schon. Eine steht hier bei mir jetzt noch rum, aber die will nicht richtig wachsen und hat nur ein paar Blättchen. Mal sehen wie lange sie bei mir durchhält.
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Zwiebeltom

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Re:Adenium obesum
« Antwort #42 am: 09. August 2012, 19:59:44 »

Ich kann morgen im Büro (wo die Pflanzen am Südostfenster stehen) mal ein Foto mit dem Handy machen. Vielleicht reicht auch schon eine Beschreibung.

Es sind ungefähr 3 Jahre (können auch 4 sein) alte Pflanzen, die beide einen knubbelig runden Caudex haben und auch ordentlich dicke Wurzeln, die schon wieder die Töpfe verbeulen. Beide haben einen kerzengerade gewachsenen Trieb von ungefähr 30 cm Länge ohne jede Verzweigung, der natürlich nur noch oben beblättert ist. Eine der beiden Pflanzen hat zusätzlich einen deutlich kleineren, ebenso gerade gewachsenen, Trieb direkt aus dem Caudex.

Hier ein Foto der beiden.
Ab Topfkante sind sie zwischen 35 und 40 cm hoch und sitzen in Töpfen mit ca. 12 cm Kantenlänge. Kappen (wenn ja, auf welcher Höhe) oder nicht kappen ist die Frage? ???
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Lorraine

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Re:Adenium obesum
« Antwort #43 am: 09. August 2012, 20:16:53 »

Hallo Tom, die wuerde ich auf jeden Fall schneiden. Ich persönlich würde knapp 30 cm wegnehmen (schräger Schnitt etwa 1cm oberhalb eines schlafenden Auges).
Umtopfen würde ich auch - versuche es mal mit einer Mischung aus Kakteenerde und Lechuza-Pon 1:4. Am besten wäre natürlich auch der passende Topf. Wuestenrosen brauchen im Sommer ziemlich viel Wasser, Sonne und Wärme sowieso.

p.s.: Schnittstelle sofort mit Kuechenpapier abtupfen und evtl mit Zimt bestreuen.
« Letzte Änderung: 09. August 2012, 20:21:55 von Lorraine »
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fars

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Re:Adenium obesum
« Antwort #44 am: 09. August 2012, 20:20:46 »


Hier ein Foto der beiden.
Ab Topfkante sind sie zwischen 35 und 40 cm hoch und sitzen in Töpfen mit ca. 12 cm Kantenlänge. Kappen (wenn ja, auf welcher Höhe) oder nicht kappen ist die Frage? ???

Ganz eindeutig A. Giacometti!
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