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Autor Thema: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler  (Gelesen 50433 mal)

iga

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Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
« am: 04. April 2008, 12:00:17 »

Hallo !!! ;D
an Alle!!!
wer von euch kennt niem=neem es ist ein wundermittel gegen schädlinge und gleichzeitig ein düngermittel .bei kamelien habe ich es noch nicht probiert aber ich bin mir sicher das es die dickmulrüssel vernichtet.es hemmt den appetit so das die tiere verenden :-X,und vermehren wollen sie sich auch nicht mehr ;)
Am bessten niemsamen kaufen und in wasser ansetzen und dann die pflanzen giessen,ist nicht so teuer wie die fertigen produkte. ;Dund genauso gut ;
in wikipedia unter niem, und verwendug ist eine kleine erklärung
« Letzte Änderung: 01. August 2008, 14:50:19 von Globalmod pur »
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Jule69

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Kamelien - Schädlinge bekämpfen
« Antwort #1 am: 04. April 2008, 13:34:50 »

Ich habe "neem" letztes Jahr bei meinen Engelstrompeten angewandt, weil sie zum Teil so stark mit allem möglichen befallen waren. Meiner Meinung nach hilft es nicht....Ich hatte mir eine große Flasche mit einigen Leuten geteilt, das war auch nicht so teuer, doch der Erfolg blieb aus. Dann hab ich noch Stevia ausprobiert, weil das so in den Himmel gehoben wurde, also ich kann nicht sagen, dass diese Maßnahme von Erfolg gekrönt war. Also ganz bitter und ganz süss scheint nicht wirklich abzuschrecken. Das sind meine Erfahrungen dazu.
« Letzte Änderung: 04. April 2008, 13:38:05 von Jule69 »
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Liebe Grüße von der Jule
Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.

cornishsnow

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Kamelien - Schädlinge bekämpfen
« Antwort #2 am: 04. April 2008, 14:05:06 »

Hallo !!! ;D
an Alle!!!
wer von euch kennt niem=neem es ist ein wundermittel gegen schädlinge und gleichzeitig ein düngermittel .bei kamelien habe ich es noch nicht probiert aber ich bin mir sicher das es die dickmulrüssel vernichtet.es hemmt den appetit so das die tiere verenden :-X,und vermehren wollen sie sich auch nicht mehr ;)
Am bessten niemsamen kaufen und in wasser ansetzen und dann die pflanzen giessen,ist nicht so teuer wie die fertigen produkte. ;Dund genauso gut ;
in wikipedia unter niem, und verwendug ist eine kleine erklärung


Hallo Iga,

ich muss dir leider wiedersprechen. :-\

Niem hilft nicht gegen Dickmaulrüssler, weder gegen die Käfer noch gegen die Larven.
Wenn man kein Gift anwenden will, bleibt nur die Behandlung mit Nematoden wie Barbara sie geschildert hat, ich mache es genau so! ;)

Die blöden Käfer sind leider sehr robust und können einen heftigen Schaden verursachen! ::)

LG., Oliver
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iga

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Kamelien - Schädlinge bekämpfen
« Antwort #3 am: 04. April 2008, 15:04:54 »

Oliver Jule!!!! ;D ;D
eine freundin von mir benutzt das niem seit jahren, und sie wird 67 allso hat sie viel erfarung mit anderen produkten wie nematoden die sicher super sind und und..;) aber ich glaube das eine alternative auch interessant wäre .es darf nur nicht nur einmal angewendet werden sondern öfftes und die angesetzte brühe darf man nur einpaar tage verwenden wiel sie dann nicht mehr wirkt :).
das schöne ist sie ist jetzt mit dem kamelien virus infizirt ;D und wird das alle durchtesten ,ich werde auch ein paar versuchspflanzen dazu verwenden ;D
Oliver !!!
hast du es probiert und wenn wie ???
« Letzte Änderung: 04. April 2008, 15:07:04 von iga »
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Kamelien - Schädlinge bekämpfen
« Antwort #4 am: 04. April 2008, 15:13:46 »

Aja noch eine geheimwaffe gegen läuse und ko .zigaretten kippen mit brennesseln über nacht eineweichen und verdünnen ,das ist super gegen fast alles, ::) meine ganze nachbarschaft habe ich davon überzeugt.Gott seit dank haben wir einen kettenraucher in der famiele und der sammelt immer brav für uns ;D
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iga

cornishsnow

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« Antwort #5 am: 04. April 2008, 15:53:06 »

Aja noch eine geheimwaffe gegen läuse und ko .zigaretten kippen mit brennesseln über nacht eineweichen und verdünnen ,das ist super gegen fast alles, ::) meine ganze nachbarschaft habe ich davon überzeugt.Gott seit dank haben wir einen kettenraucher in der famiele und der sammelt immer brav für uns ;D

Ich rauche auch, aber mit Nikotin im Garten bin ich vorsichtig. Ich bilde mir ein, durch meine vielfältige Bepflanzung und den Verzicht auf Gifte in jeglicher Form, ein weitestgehend funktionierendes Ökosystem mein eigen zu nennen. Die Läuse sind für die Marienkäfer, Florfliegenlarven und andere da, nehmen sie überhand, habe ich gut funktionierende Finger. ;)

Neemprodukte gibt es schon seit ein paar Jahren, ich habe verschiedene ausprobiert, die auch unterschiedlich in der Anwendung wahren, alle haben bei saugenden Insekten minimal geholfen aber nicht überzeugend. Auch eine mögliche Düngewirkung, wird mich nicht dafür einnehmen, das interessante an diesem Punkt ist ja die Zusammensetzung des Düngers, kannst Du die genauen Werte nennen?

Gerade organische Dünger sind bei Topfpflanzen schwer einkalkulierbar und Kamelien reagieren auf langsam wirkende Dünger sehr empfindlich.

LG., Oliver
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semicolon

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« Antwort #6 am: 04. April 2008, 16:01:31 »

Gott seit dank haben wir einen kettenraucher in der famiele und der sammelt immer brav für uns ;D

zweifelhaftes glück... ::)

dickmaulrüssler sind mir bisher zwar nicht begegnet, aber anscheinend hatte "die gärtnerei meines vertrauens" arge probleme damit. alle pflanzen von dort waren teilweise stark angefressen. leider war ich letztes jahr zu spät dran mit einer nematodenbehandlung und ich vertraue auch nicht 100% auf die kleinen würmchen. das mittel meiner wahl gehört wohl in die sparte "chemiekeule", ist aber anscheinend super-schnell, super-gründlich und super-sicher gegen alle stechenden und saugenden viecher. so gehören rüssler, schildläuse und rhodozikaden der vergangenheit an. für menschen angeblich ungiftig. ich kann mich auf max 2 behandlungen pro jahr beschränken und spare meinen pflanzen und mir irgendwelche versuche und hausmittelchen. so weit die theorie... ;D

c*ela*flor ca*reo heißt das universalspecificum. erprobt bisher nur an läusen aller art. blattläuse waren innerhalb einer halben stunde vergangenheit. die lästigen und schwer zu bekämpfenden schildläuse verabschiedeten sich nach 4 tagen auf nimmer wiedersehn. rüssler? die face-to-face-konfrontation steht noch aus, aber den angefressenen kamelien geht es super, sie blühten gut und treiben um die wette. beim umtopfen konnte ich keine einzige larve entdecken.
« Letzte Änderung: 04. April 2008, 16:04:38 von semicolon »
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Guda

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« Antwort #7 am: 04. April 2008, 16:16:04 »

Aja noch eine geheimwaffe gegen läuse und ko .zigaretten kippen mit brennesseln über nacht eineweichen und verdünnen ,das ist super gegen fast alles, ::) meine ganze nachbarschaft habe ich davon überzeugt.Gott seit dank haben wir einen kettenraucher in der famiele und der sammelt immer brav für uns ;D

Iga, dann kann ich hoffen, dass Du kein Gemüse oder Obst anbaust oder Ihr einen eigenen Brunnen habt, mit dessen Wasser dieses Gift in Deinen Haushalt zurückkommt. Gerade in den Kippen sitzt das scädliche Zeug: Nikotin und Teer. Klar, dass Blattläuse und Co das nur schlecht vertragen, es ist hochgiftig und soll sogar über längere Zeit im Boden bzw. Grundwasser gespeichert werden.
Man hat früher Nikotinräucherung in GH vorgenommen oder gespritzt, es ist schon lange verboten!! Es ist wie immer ein Jammer, dass gut wirksame Mittel gesundheitsschädigend sind!

Ob Neem gegen Dickmaulrüssler wirkt, habe ich noch nicht probiert, nach allem, was man über die Viecher hört - eher nicht! Ich habe Neem nur ein Jahr lang bei Burgmansien angewandt, als ihre Knospen und der Austrieb permanent von Blattwanzen zerbissen waren. Ich fand den Geruch sehr unangenehm, und die Wanzen hat es nicht so sehr tangiert.


@ Barbara Ist das eine noch kleine Larve oder schon älter? In der Größe sehe ich sie natürlich auch. Ich meine aber, ich hatte noch kleinere, bei denen ich zuerst unsicher war, ob es sich am Ende um einen Perlitekrümel handelt.
Ich habe meine Kleinen auch bereits alle umgetopft, die eine oder andere Knospe ignorierend , sie waren alle schon gut im Neutrieb. Ich hatte vor zu jubeln, dass ich keine Fraßviecher gefunden habe, obwohl ich schon auch zwischen den Wurzeln nachgesehen habe. Hoffentlich war dann die Kontrolle gründlich genug, aber ich werde auch gießen, und zwar alle, dann bin ich erst mal auf der sicheren Seite.

Du schreibst, Deine Großen bekämen nur nach Kontrolle einen Guss. Heißt das, dass Du auch die großen Pflanzen jedes Jahr umpflanzt? Ich meine, ich habe gelesen, man sollte Jungpflanzen jährlich umpflanzen, die großen jedoch im Zwei- bis Dreijahresrhythmus. Habe ich da etwas missverstanden?

Oder nimmst Du sie lediglich aus dem Topf und hältst eine oberflächliche Ballenkontrolle ab? Von den Hortensien weiß ich, dass die Larven auch am liebsten in der Nähe der dicken, nahrhaften Wurzeln sitzen.

PS: Val, gut, dass Du von diesem Mittel schreibst! Ich hatte es letztes Jahr schon mal als Probe bekommen und für gut befunden. Ich las auch irgendwo, dass es als systemisches Gift sonst schwer erreichbare Viecher erwischt. Schön, dass Du das bestätigen kannst.
Hast Du eine Ahnung, ob man es auch im Garten ausbringen kann? Problematisch ist es, dass man damit natürlich auch Nützlinge schädigen kann. Ich glaub, ich werde noch mal Tante Google befragen
« Letzte Änderung: 18. Juli 2008, 19:34:46 von Guda »
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Violatricolor

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« Antwort #8 am: 04. April 2008, 16:19:50 »

Den Kampf gegen die Ungeziefer habe ich schon lange aufgegeben. Bei mir reguliert sich die Natur von selber. Natürlich braucht man dazu ein wenig mehr Geduld, aber letzten Endes klappt es doch.

Vor Nikotinsud möchte ich aber dringend warnen, es ist das fürchterlichste Gift, das man sich denken kann! Nur Finger weg davon, das rate ich.

Der Gärtner hat natürliche Feinde, aber eine bessere Lehre gibt es wohl nicht als diese, und bei der man lernt zu akzeptieren, dass es keine Freude ohne Leid gibt. Wie soll sich sonst das Gleichgewicht halten ? :)

LG
Violatricolor
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tarokaja

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« Antwort #9 am: 04. April 2008, 16:59:25 »

@ viola
Ich bin völlig deiner Meinung mit der Selbstregulation innerhalb des Gartens. Und das funktioniert eben nur, wie Oliver das auch schreibt, mit einem halbwegs funktionierenden Oekosystem. Bei mir helfen sehr viele Singvögel mit, den Blattläusen den Garaus zu machen und Marienkäfer gibt's auch genug. Ich greife generell nur ein, wenn's nicht anders geht und dann auch erstmal sanft. Keule gibt's nur als absolute Notlösung.

Aber eine riesige Ausnahme gibt es, und das sind eben die Dickmaulrüssler, v.a. die Larven. Da reguliert sich leider gar nichts von selbst, jedenfalls nicht bei den Topfkamelien :(
Ausser du beziehst in die Regulation ein, dass du laufend neue Sorten kaufen kannst ;)


@iga
Bei mir kommt Nikotin weder ins Haus noch in den Garten.
Mir wurde schon als Kind schlecht von Tabakrauch (sozusagen Selbstregulierung ;)).
Und Karzinogene in der Erde und im Grundwasser?? Dazu denke ich zu sehr in Kreisläufen. Wie Guda völlig richtig schreibt, Schadstoffe kommen zurück, auf verschiedenen Wegen.

Und mit den Dickmaulrüssler Larven lasse ich mich absolut auf keine Experimente ein (so experimentierfreudig ich sonst auch bin). Mir sind meine Pflanzen, insbesondere die Kamelien viel zu kostbar dazu.

Ausserdem wirken die Nematoden perfekt, da sie sich durch die Erde bewegen können und bewusst auf die Larven zusteuern (ist schliesslich ihr Futter).
Bei Lösungen (egal ob chemisch oder biologisch) ist die Benetzung u.U. nicht ausreichend. Systemische Mittel ausgenommen.
Ausserdem (wer sagte das mal so treffend?)
"Never change a winning system!"

@ Guda
Die Kamelien in grossen Töpfen topfe ich nicht jedes Jahr um, je nachdem wie gross sie sind, nicht mal alle 2 Jahre.
Die Frassspuren der Käfer nehme ich als Hauptindiz, dass Larven da sein können. Und in den Töpfen drumrum.

Ausserdem könnte ich die Töpfe schon alle behandeln, nur nicht die ganze Umgebung mit. Das war vielleicht missverständlich ausgedrückt. Die Pflanzen mit Frassspuren behalte ich einfach mehr im Auge, das meinte ich v.a. mit Kontrolle. Und die Pflanzen drumherum auch. An einigen Stellen in meinem riesigen Garten scheinen sich keine Käfer aufzuhalten und dort behandle ich nicht automatisch alle Töpfe.
Kurz, ich giesse gezielt die Töpfe an den meisten Standorten, aber ich kann nicht versuchen, mit grossflächiger Behandlung die Käfer zu verbannen.

LG barbara
« Letzte Änderung: 04. April 2008, 17:20:40 von tarokaya »
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cornishsnow

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« Antwort #10 am: 04. April 2008, 18:01:18 »

Nikotin ist ein Nervengift und sogar giftiger als Arsen oder Zyankali, daher kann ich von der Verwendung als Pflanzenschutzmittel nur abraten!

Der Giftgehalt in einem Sud aus Tabakblättern ist wesentlich höher als von einer gerauchten Zigarette, zwar baut sich das Nikotin in beiden Fällen sehr schnell wieder ab, gefährlich ist es aber trotzdem. Ein Kind kann von einer verschluckten Zigarette sterben und zwar sehr schnell!

Ob dieses Mittel gerechtfertig ist im Kampf gegen Blattläuse bezweifle ich sehr, in den meisten Fällen sind die Nützlinge schneller. Bei Massenbefall greife ich zu Wasser und einen Spritzer Grüner Seife oder greife ein paar mal beherzt zu. ;)

Im Kampf gegen Dickmaulrüssler würde ich Nematoden auch als biologisches Mittel bezeichnen. Schließlich handelt es sich um kleine Nutztiere die die Larven zum fressen gerne haben und das ist mir sehr sympathisch! ;D ;)

LG., Oliver
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« Antwort #11 am: 04. April 2008, 18:05:24 »

hallo guda,

ich mag mich irren, immerhin ist ca*reo als sehr giftig für alle wasserorganismen eingestuft worden. aber ich bilde mir ein, die tatsache, dass ich es nur ein mal im jahr ausbringen muss entschädigt ein wenig. es ist als bienenunschädlich eingestuft worden, auch andere nützlinge dürften kaum betroffen sein, da die giftwirkung ausschließlich bei "pflanzengenuss" eintritt. es handelt sich eben um ein präparat mit systematischer wirkung. ich meine, du kannsst es auch im garten ausbringen...muss mal in die gebrauchsanweisung gucken

mit nematoden ist es anscheinend eine heikle sache, wenn man vielen berichten glauben soll. bei einigen funktionierts gut, bei anderen gar nicht.
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tarokaja

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« Antwort #12 am: 04. April 2008, 18:59:14 »

@ valentin
Keine Ahnung, welche Quellen du hast, für Berichte, wo Nematoden nicht funktioniert haben.
Es ist ein rein biologisches Mittel und man muss sowohl den Vermehrungszyklus der Dickmaulrüssler beachten (Nematoden wirken nur gegen Larven, nur indirekt gegen die Käfer), d.h. es nutzt nur, wenn auch Larven da sind. Ausserdem brauchen die Nematoden eine Bodentemperatur über 10/11° (wenigstens einige Stunden am Tag) und Feuchtigkeit.

Aber das klingt kompliziertes als es ist, wenn du dich mal an den Rhythmus gewöhnt hast.
Einfach 2x pro Jahr giessen, bei mir Mitte/Ende April bis anfangs Mai und das 2. mal anfangs Oktober (offiziell ist es anfangs April bis anfangs Juni und Ende August bis Mitte Okt). Beide male ist es meist kein Problem, dass die Temperatur über 10°C liegt. Die Nematoden können einige Wochen im Boden überleben.

@Oliver
Ich gebe dir völlig recht mit dem Sud aus Tabakblättern. Das vertrackte ist, wenn man Zigarettenkippen nimmt, wie iga vorgeschlagen hat, dass zusätzlich zum Nikotin auch noch Teerstoffe und in denen Karzinogene (krebserzeugende) Substanzen drin sind. Und die sind hochtoxisch in geringsten Mengen.

@iga
Ich bin fast sicher, dass du das nicht gewusst hast, aber bitte überdenke den Einsatz von Zigarettenkippen in Brennessselsud noch einmal. Brenesselsud o.k. - aber Kippen gehören in den Abfallkübel und nicht in den Garten :-\

LG barbara
« Letzte Änderung: 04. April 2008, 19:06:18 von tarokaya »
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« Antwort #13 am: 04. April 2008, 19:26:33 »

Hallo !!!
also ich gebrauche in meinem garten überhaupt keine gifte das ist mir sehr wichtig ,wenn ich was brauche bringt mir meine freundin aus ungarn den niem sud,es gibt bei mir florfliegen,marienkäfer bienen ....und und und .aber ich habe ein palmkätzchen das jedes jahr so verlaust ist und so gross das es schwarz ist obwohl es sonnig steht.ich habe 7 jahre lang mit wasserstral seife und und.. versucht,für niem ist es viel zu gross. :P
letztes jahr komm dann der zig..sud drauf und eine ruhe war.ich bin davon ausgegangen das natürliche gifte besser sind wie chemische,meine schwieger mutter macht das seit 82 jahren und schwürt darauf.
die nachbarn habe so viele chemikeulen probiert ,das muss doch auch schlecht sein ???.ist da nicht besser einmal im jahr zig..sud
aber ich werde mich über dieses themer besser informieren. :-[ ???
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semicolon

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Kamelien - Schädlinge bekämpfen
« Antwort #14 am: 05. April 2008, 00:16:52 »

nun, zum einen produziert eben die natur einige der stärksten gifte überhaupt. ein gift ist nunmal gift, und es ist fast gleich ob dieses gift natürlichen oder chemischen ursprungs ist. auch das erdöl ist ein naturprodukt und ein gefürchtetes umweltgift zugleich.
vom tabaksud würde ich persönlich auch absehen, allein deshalb weil es auch für uns menschen hochgiftig ist.

generell ist aber an igas aussage etwas dran: lieber einmal richtig als "human" und erfolglos. nur bevor ich zu solchen hausmittelchen greifen würde, wäre ein gutes zugelassenes mittel die bessere wahl.

@barbara:

ich glaube dir die wirksamkeit der nematoden aufs wort, aber es gibt nunmal andere statements dazu (ich muss es noch raussuchen), was deine aussage nicht dementieren soll, sondern vielmehr demonstriert, dass verschiedene umweltbedingungen unterschiedliche erfolgs- oder misserfolgserlebnisse liefern können. du hast verschiedene faktoren aufgezählt und einige davon kann ich so nicht erbringen. beispielsweise könnte ich im hochsommer die 12 ° c leicht gewährleisten, bedauerlicherweise steigen die temperaturen auf meinem süd-west-balkon aber wesentlich höher, was zwar noch keiner kamelie geschadet hat, aber mit großer wahrscheinlichkeit die kleinen helferlein abtöten würde. ähnlich verhält es sich mit der substratfeuchte, auch wenn ich akribischweise darauf achte, dass die erde nie vollständig austrocknet.

ich kann die gefahr bei mir noch nicht realistisch abschätzen, da ich weder fraß noch larven beobachten konnte. aber als kamelianer beobachte ich natürlich jede veräderung.
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