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Autor Thema: C/N-Verhältnis im Kompost  (Gelesen 14440 mal)

WernerK

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #30 am: 15. August 2008, 14:19:35 »

@Lehm
du verwendest aber auf jeden Fall externes Material!
Wenn man deine Möglichkeiten nicht hat, die Reste von gekauftem Gemüse sind wohl eher ein Späßchen, dann bleibt nichts anderes übrig als zugekauften Dünger zu verwenden.
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Lehm

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #31 am: 15. August 2008, 14:28:58 »

Ja, da hast du schon Recht, jedenfalls dann, wenn man an gutem Ertrag interessiert ist und mehr oder weniger intensiv anbaut. Lässt man so ein Gemüsebeet aber einfach mal vor sich hinwachsen, mit kleinen Brachflächen und bloss extensivem Anbau etwa von Rucola oder anderen Schwachzehrern, geht das auch ohne externe Zufuhr. Immer mehr Gemüsegärtner bauen in ihren Gärten ja Wildpflanzen nach Fleischhauer an, die sehr wenig Nährstoffe absorbieren, ist aber natürlich nicht jedermanns Sache.
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uliginosa

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #32 am: 17. August 2008, 12:28:52 »

Meine Erfahrung ist, dass Kompost aus Garten- und Küchenabfällen angereichert mit Kaninchenmist mit reichlich Stroh eine deutlich düngende Wirkung hat.

Stickstoff (N) wird dem Boden aber nicht nur durch Kompost und Dünger zugeführt: Bei der N-Bilanzierung ist auch die natürliche Stickstoffnachlieferung durch atmosphärischen Eintrag (durchschnittlich ca. 30 kg pro Hektar und Jahr), Stickstoffmineralisierung und natürliche Luftstickstofffixierung (Hülsenfrüchte) zu berücksichtigen.
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Lehm

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #33 am: 18. August 2008, 09:37:45 »

Ja, viel Stickstoff kommt in der Tat aus der Luft.
Ich denke einfach, dass es funktionieren muss, einen Gemüsegarten nur mit Kompost, der ruhig auch etwas Holzasche enthalten darf, Mulch und Gründüngung zu düngen. Natürlich erwartet man dann keine Höchsterträge, sondern aromatische, weil nicht getriebene Gemüse.
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WernerK

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #34 am: 18. August 2008, 10:46:03 »

Ja, viel Stickstoff kommt in der Tat aus der Luft.
Ich denke einfach, dass es funktionieren muss, einen Gemüsegarten nur mit Kompost, der ruhig auch etwas Holzasche enthalten darf, Mulch und Gründüngung zu düngen. Natürlich erwartet man dann keine Höchsterträge, sondern aromatische, weil nicht getriebene Gemüse.

das sollte schon funktionieren, die Frage ist nur, woher bekommt man den Kompost und Mulch.
In meinem Gemüsgarten habe ich keinen Platz für genügend Mulchmaterial und die anfallenden Reste geben nicht ausreichend Kompost, also muß ich auf externe Resourcen zugreifen.
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uliginosa

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #35 am: 18. August 2008, 10:55:44 »

Mulchmaterial ist nicht so leicht zu beschaffen, auch wenn die Nachbarn mit Rasenschnitt aushelfen.

Aber Kompost? Wir haben drei qm-Mieten, die gerade hoffnungslos überfüllt sind ... Aber in ordentlichen Gärten fällt vielleicht nicht so viel an ... ;)
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Lehm

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #36 am: 18. August 2008, 11:00:27 »

Konsequenterweise müssten also immer etwa 3/4 eines Gartens unkultiviert sein, damit man genügend Mulch und Kompost erzeugen kann. Dass das bei 200 m2 Hausgarten eine Illusion ist, leuchtet mir ein, und dass man dann eben organischen Dünger zukauft, ist ok. Aber das Prinzip an sich, das ja der Dreifelderwirtschaft nahe kommt, sollte man sich doch mal vergegenwärtigen.
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WernerK

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #37 am: 18. August 2008, 13:58:28 »

Konsequenterweise müssten also immer etwa 3/4 eines Gartens unkultiviert sein, damit man genügend Mulch und Kompost erzeugen kann. Dass das bei 200 m2 Hausgarten eine Illusion ist, leuchtet mir ein, und dass man dann eben organischen Dünger zukauft, ist ok. Aber das Prinzip an sich, das ja der Dreifelderwirtschaft nahe kommt, sollte man sich doch mal vergegenwärtigen.

Das Prinzip ist mir vollkommen klar, aber bei nur 150 qm Gemüsegarten ist da eben kein Platz mehr.
Meine beiden Komposthaufen kann ich gar nicht so schnell befüllen, wie das Zeug verschwindet, beide Haufen (jeweils 100x100x 70 cm) sind nur zu etwa einem Drittel gefüllt und das obwohl ich jedes Fitzelchen an organischem Abfall in den Kompost einbringe.
Deshalb wird mir gar nichts anderes übrigbleiben als auf zusätzlichen Dünger zurückzugreifen.
Das ich da keinen Kunstdünger verwende ist klar, aber gegen Mist und Hornspäne wird ja wohl nicht allzuviel sprechen.
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Lehm

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #38 am: 18. August 2008, 14:09:36 »

Seh ich genau so, wenn keine Möglichkeit besteht, genügend Kompost und Mulch selbst zu gewinnen, führt eben kein Weg an zugekauftem organischem Dünger vorbei, wenn man einen guten Gemüseertrag anstrebt.
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Staudo

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #39 am: 18. August 2008, 15:19:21 »

Oder ein Händchen Blaukorn. ;)
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Lehm

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #40 am: 18. August 2008, 15:25:06 »

Funk jetzt nicht dazwischen, wo Werner extra organischen Dünger angesprochen hat! >:(
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Staudo

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #41 am: 18. August 2008, 15:27:39 »

Ammoniumion ist Ammoniumion. Wenn der Kompost im Verhältnis zum Kohlenstoff zu wenig Stickstoff hat, helfen Ammoniumionen.
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Lehm

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #42 am: 18. August 2008, 15:29:12 »

Einverstanden.
Aber Kunstdünger ist bei der Herstellung energieintensiv, und er löst sich zu rasch im Boden und verschmutzt so das Grundwasser.
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WernerK

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #43 am: 18. August 2008, 15:31:00 »

Oder ein Händchen Blaukorn. ;)

ne, ich bleib lieber bei organischem Dünger.

Oder welche Vorteile hätte den Blaukorn?
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uliginosa

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Re:C/N-Verhältnis im Kompost
« Antwort #44 am: 18. August 2008, 15:32:04 »

Fressen Regenwürmer Ammoniumionen? (was für ein Wort!)

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