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|27|10|Als ich 14 Jahr alt war, war mein Vater für mich so dumm, dass ich ihn kaum ertragen konnte. Aber als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt, wieviel der alte Mann in sieben Jahren dazu gelernt hatte. (Mark Twain)

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Autor Thema: Frage zu Glyphosat  (Gelesen 176693 mal)

ginster

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Frage zu Glyphosat
« am: 09. Mai 2009, 20:08:59 »

Liebe Fories,

noch eine Frage zum Round up bitte.

Wenn das dann schon ausgebracht ist, wie lange sollten meine Hunde die Fläche nicht betreten?

Ab wann kann man Gras aussäen?

Leider konnten wir eine Behandlung durch eine Gartenbaufirma nicht rechtzeitig verhindern.

Der Vermieter sagt, das schadet den Hunden nix. Habe aber Zweifel. Wer kennt sich aus?

LG Sigrun
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Liebe Grüße ginster

Staudo

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #1 am: 09. Mai 2009, 20:40:26 »

Roundup gehört laut Herstellerangaben (und die werden staatlich geprüft) zu den harmlosesten Pestiziden. Du brauchst also keine Angst wegen des Hundes zu haben.

Sobald der alte Aufwuchs abgestorben ist, kannst Du Gras ansäen - vorausgesetzt es wurde nicht extrem hoch dosiert. Vorsichtshalber kannst Du die Fläche feucht halten, da wird das Mittel in der Erde schneller abgebaut.
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zwerggarten

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #2 am: 09. Mai 2009, 23:44:37 »

schädlicher als glyphosat für rasen und beete ist allemal so ein/e lustige/r vierbeiner/in: entweder es wird gescharrt, gegraben, gepisst oder gekackt. :-X ;D
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Gartenliesel

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #3 am: 10. Mai 2009, 00:20:44 »

Zitat
schädlicher als glyphosat für rasen und beete ist allemal so ein/e lustige/r vierbeiner/in: entweder es wird gescharrt, gegraben, gepisst oder gekackt.


Reine Erziehungssache, ;D hab 7 lustige Vierbeiner und alle wissen wo sie was dürfen oder nicht. ;) Möchte mein geerntetes mit Genuss verzehren. Beete betreten Tabu, zum scharren und graben haben sie ihre eigenen Ecken, so leben wir friedlich und zufrieden mit einandern! ;D Wenn sie so brav sind, gibt es auch Möhrchen und Tomaten. ;)
 
 
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Liebe Grüsse von Gartenliesel

Pimpinella

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #4 am: 10. Mai 2009, 22:28:25 »

UNd morgen früh um acht bricht über den ahnungslosen Erstposter das rechtschaffene Gewitter herein...

 ;)
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Staudo

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #5 am: 10. Mai 2009, 22:37:14 »

Ach, der beruhigt sich schon wieder.

Und ganz im Ernst: Roundup sollte sparsam und mit Verstand eingesetzt werden. Das Mittel als solches ist kaum noch aus der Landwirtschaft wegzudenken. Es ist kaum giftig und hoch wirksam.
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Susanne

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #6 am: 10. Mai 2009, 23:06:26 »



Schon vor 2001 gab es in den USA die ersten Meldungen von Roundup-Resistenzen bei Ackerunkräutern...

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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

Staudo

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #7 am: 11. Mai 2009, 06:13:39 »

Die Natur sucht sich Auswege. Das ist doch wunderbar.
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Amur

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #8 am: 11. Mai 2009, 07:00:53 »

NIcht nur Resistenzen. Ein paar Unkräuter kommen auch bei Roundup durch, weil die nicht im Wirkungsspektrum sind. Die breiten sich dann dank der Konkurrenzlosigkeit um so mehr aus.
Aber ab und zu macht es manches einfacher.

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frida

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #9 am: 11. Mai 2009, 08:03:22 »

Ach, der beruhigt sich schon wieder.

Und ganz im Ernst: Roundup sollte sparsam und mit Verstand eingesetzt werden. Das Mittel als solches ist kaum noch aus der Landwirtschaft wegzudenken. Es ist kaum giftig und hoch wirksam.

Erst vor kurzem wurde Monsanto untersagt, mit der Beschriftung "biologisch abbaubar" auf den Packungen zu werben. Roundup ist kein harmloses Mittelchen. Es schädigt Kleinstlebewesen, Frösche, Echsen etc. und in höherer Konzentration steht es im Verdacht, leberschädigend zu sein.

Dass Roundup aus der heutigen Landwirtschaft nicht wegzudenken ist, heißt noch lange nicht, dass es unschädlich ist. Vor 20 oder 30 Jahren war Lindan ein sehr beliebtes Mittel....
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Lehm

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #10 am: 11. Mai 2009, 09:14:36 »

Und ganz im Ernst: Roundup sollte sparsam und mit Verstand eingesetzt werden. Das Mittel als solches ist kaum noch aus der Landwirtschaft wegzudenken. Es ist kaum giftig und hoch wirksam.

Arbeitest du bei Monsanto, dass du hier solche Werbespots absetzt? ???

Glyphosphat ist gefährlich für Amphibien. Und es gibt - wie immer - Studien, die eine Anreicherung im Säugetier inkl. Menschen nahelegen.
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Staudo

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #11 am: 11. Mai 2009, 11:07:39 »

Studien gibt es allerhand und noch mehr gibt es Abschriften der Studien.

Also:

- Der Wirkstoff ist hoch effizient und im Vergleich zu anderen Herbiziden recht umweltverträglich.
- Die viel zitierten amphibienschädlichen Wirkungen beruhen in erster Linie auf dem Netzmittel. Geschirrspüler aus der Küche ist in der Wirkungsweise ähnlich. Und trotzdem werden damit Treppen gewischt - auch auf die Gefahr hin, dass der nächste Regen Spülmittelreste in den Garten wäscht. Glyphosat in der Nähe von Gewässern einzusetzen ist verboten

Nein, ich arbeite nicht für Monsanto. Dafür gefällt mir das Geschäftsgebahren dieser Firma viel zu wenig.
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Lehm

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #12 am: 11. Mai 2009, 11:13:05 »

Ist es eine Entschuldigung, dass andere, also die Spühlmittelverwender, auch Schlechtes tun, i.e. Netzmittel zusetzen? Darf ich jemanden umbringen, weil das andere auch tun?
Wer um Himmels Willen braucht Herbizide?
Ist die Gärtnerwelt so beschränkt, das sie es noch nicht begriffen hat, wie man den Beikräutern auf verträgliche Art Herr bzw. Frau wird?
« Letzte Änderung: 11. Mai 2009, 11:13:19 von Lehm »
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ginster

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #13 am: 11. Mai 2009, 11:59:18 »

Vielen Dank für Eure Antworten.

Also ich würde es auch nicht verwenden!

Aber jetzt ist das Kind schon im Brunnen ertrunken, würde ich sagen.

Wie gefährlich ist es für meine Hunde?

Ach, eine Stunde nach dem Besprühen gab es dieses Norddeutsche Unwetter, also wird das meiste wohl abgespült worden sein!

Doch wo ist das Gift jetzt?

Unglückliche Grüße Sigrun >:(
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Liebe Grüße ginster

frida

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #14 am: 11. Mai 2009, 12:10:35 »


Doch wo ist das Gift jetzt?

Unglückliche Grüße Sigrun >:(

Das Gift ist jetzt im Boden. Frag die Gartenbaufirma, ab wann ihr Rasen aussäen könnte, ich vermute ab sofort.
Bis der Rasen gewachsen ist, dürfen die Hunde sowieso nicht auf die Fläche. Danach hätte ich keine Bedenken, denn die Gartenbaufirma wird schon aus Kostengründen keine Überdosierung vorgenommen haben.
Mit geringen Mengen von Giften müssen wir ja leider ständig leben - im Boden, in der Luft (Abgase, Ausdünstungen im Innenraum), im Essen (Pestizidrückstände). Ich will das damit nicht relativieren oder verniedlichen. Aber Du solltest Dir darüber jetzt nicht mehr Gedanken machen als über die ganzen anderen Umweltsauereien auch.
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