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Autor Thema: Frage zu Glyphosat  (Gelesen 156728 mal)

partisanengärtner

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #15 am: 19. Mai 2013, 23:28:39 »

Habe leider keinen aktuellen fred gefunden.
Wenn es jemand interessiert. ZDF hat einen Film darüber gemacht

Glyphosat.

Scheint doch ziemlich unklar zu sein was das bewirkt. Nachdem ich jetzt weiß das konventionelle Linsen mit dem Wikstoff beerntet werden eß ich nur Biolinsen.
Über 60 % der Deutschen haben Spuren von dem Wirkstoff im Blut. Scheint ein wichtiges Vitamin zu sein 8).
Leider keine Gewissheit, aber das nur Studien der Hersteller für die Zulassung herangezogen werden macht die Sache nicht glaubwürdiger. Vor allem sind die nicht von Außenstehenden überprüfbar. Das gehört zum Betriebsgeheimnis. :P
« Letzte Änderung: 19. Mai 2013, 23:29:05 von partisanengärtner »
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Axel

BuckarooBanzai

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #16 am: 20. Mai 2013, 11:11:11 »

Ach, der beruhigt sich schon wieder.

Und ganz im Ernst: Roundup sollte sparsam und mit Verstand eingesetzt werden. Das Mittel als solches ist kaum noch aus der Landwirtschaft wegzudenken. Es ist kaum giftig und hoch wirksam.

Naja Round-up wird in der Landwirtschaft momentan sehr inflationär eingesetzt. Ich verwende es beruflich auch sehr oft und mache mir da keine ernstahften Gedanken. Was mich aber zum denken angeregt hat ist das man Reststoffe von Glyphosat in Mehl, Brot und menschlichem Urin nachgewiesen hat. Das kommt daher weil Round-up kurz vor der Ernte in Getreidefeldern eingesetzt wird um noch grüne Pflanzenteile abzutöten und dadurch das Getreide trockener einbringen zu können.
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Erst muss sich der Gärtner mit dem Spaten mühen dann kann der Baum im Garten blühen.

Jayfox

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #17 am: 20. Mai 2013, 11:15:12 »

Was mich aber zum denken angeregt hat ist das man Reststoffe von Glyphosat in Mehl, Brot und menschlichem Urin nachgewiesen hat. Das kommt daher weil Round-up kurz vor der Ernte in Getreidefeldern eingesetzt wird um noch grüne Pflanzenteile abzutöten und dadurch das Getreide trockener einbringen zu können.

Ja, da wäre zu prüfen, ob es widerrechtlich so spät ausgebracht wird oder ob evtl. Wartefristen zu verlängern wären.

Allerdings: Im menschlichen Körper lassen sich mit der heutigen Analytik alle möglichen Stoffe nachweisen, sowohl natürlicherweise vorkommende als auch synthetische. Der bloße Nachweis bedeutet aber in keiner Weise, dass es damit auch bereits schädlich wäre.
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Martina777

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #18 am: 14. Juni 2013, 08:47:02 »

Was mich aber zum denken angeregt hat ist das man Reststoffe von Glyphosat in Mehl, Brot und menschlichem Urin nachgewiesen hat. Das kommt daher weil Round-up kurz vor der Ernte in Getreidefeldern eingesetzt wird um noch grüne Pflanzenteile abzutöten und dadurch das Getreide trockener einbringen zu können.

Das stört mich auch sehr, um nicht zu sagen, es regt mich auf.

"Sehr hoch war der Anteil in Malta mit 90 und in Deutschland mit 80 Prozent an positiven Ergebnissen. Österreich liegt mit 30 Prozent im unteren Drittel. Wenig Glyphosat- Fälle gab es in der Schweiz mit 17 und in Mazedonien mit zehn Prozent."

Das Ergebnis einer europaweiten Studie, nachzulesen hier:

http://derstandard.at/1369363587032/Studie-weist-Pestizid-Rueckstaende-im-menschlichen-Koerper-nach

Es tut mir leid, aber ich hab kein Interesse dran, Teilnehmer an einer europa-(welt)-weiten Zwangsstudie für die Erforschung der Akut- und Spätfolgen von Pestiziden zu sein!
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Jayfox

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #19 am: 14. Juni 2013, 09:57:59 »

Siehe #17.

Im menschlichen Körper und im Urin finden sich Spuren aller möglichen Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden, natürliche und synthetische.

Dazu zählen u.A. auch Schimmelpilzgifte, Schwermetalle und pflanzliche Alkaloide.

Wie gesagt: Die bloße Anwesenheit heißt nicht mehr, als dass der Stoff (oder ein Vorprodukt) vorher in den Körper reingekommen ist. Über eine Gefährlichkeit ist damit nicht das Geringste gesagt.
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Martina777

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #20 am: 14. Juni 2013, 12:07:09 »

Ist mir schon klar, Bristlecone.

Ich finde jedoch diese spezielle Anwendung pervers. Zuletzt gab es eine Meldung, dass in Ö Spuren von Glyphosat in div. Mehlsorten gefunden wurden, und ich hab mich gefragt, warum? Jetzt weiss ichs.

Da backe ich das Brot hier selbst, obwohl mir ohnehin immer die Zeit fehlt, um dem Industriemüll zu entgehen und bekomme trotzdem kein einwandfreies Produkt hin. Darf mich das bitte ärgern? Ich kann nicht noch Weizen und Roggen selbst anbauen.
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Jayfox

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #21 am: 14. Juni 2013, 12:19:56 »

Klar darf dich das ärgern. ;)

Ich finde ja auch, dass das stärker überwacht gehört. Höre allerdings schon das Wehklagen der Landwirte über noch mehr Bürokratie.

Ich rate allerdings auch zu einer etwas entspannteren Haltung, die nicht überall "Industriemüll" wahrnimmt.
Das erhöht meine Lebensqualität sehr.
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zwerggarten

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #22 am: 14. Juni 2013, 12:36:55 »

... Ich kann nicht noch Weizen und Roggen selbst anbauen.

ist dein boden und wasser vorindustriell "sauber"? oder gärtnerst du ggf. auf natürlich anstehender uranerzerde? :-X ;)
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Martina777

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #23 am: 14. Juni 2013, 12:41:17 »

ist dein boden und wasser vorindustriell "sauber"? oder gärtnerst du ggf. auf natürlich anstehender uranerzerde? :-X ;)

Waldgebiet, wurde erst vor 80 Jahren erschlossen, danach Privatgarten. Und wieder Wald gepflanzt. Ich denke, ja. ;)

Davor - also ja, leider wurde nichtmal Ton abgebaut >:( ;D

Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin weit entfernt von Hysterie und Alarmismus. Nicht zuletzt sinds ja auch Qualitätskriterien, die mich dazu veranlassen, vieles selber zu machen. Ich will nur wenigstens einwandfreie Vorprodukte haben * !

____
* Da gibts schon Dioxin im Ei, Pferd im Rind, Listerien im Käse, Salmonellen im Huhn, Neonicotinoide im Mais und damit im Huhn/Rind/Pferd/Schwein etc etc etc - muss denn auch noch Glyphosat ins Mehl? Wirklich?

Wo ist das Ende der Toleranz, die wir aufbringen wollen?
« Letzte Änderung: 14. Juni 2013, 12:49:27 von Martina777 »
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zwerggarten

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #24 am: 14. Juni 2013, 12:49:06 »

ja, absolut nachvollziehbar.
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Martina777

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #25 am: 14. Juni 2013, 12:57:51 »

 ;)

Ich glaub, diese Ergänzung konnten die gärtnerischen Fragen gut gebrauchen. Ich habs ja eben auch selbst ausprobiert - dass es kein Rundum-Sorglospaket für "Nie mehr dieses Unkraut an dieser Stelle" ist, haben wir auch erwähnt, somit hab ich jedenfalls alles gesagt.
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lerchenzorn

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #26 am: 04. Juli 2013, 08:27:41 »


...
Ja, da wäre zu prüfen, ob es widerrechtlich so spät ausgebracht wird oder ob evtl. Wartefristen zu verlängern wären.
...

"Sikkation" ist der weichspülende Verfahrensbegriff, in den die Branche das Abspritzen von Kulturpflanzen in der Reife kleidet. Schädlinge oder Konkurrenten werden damit nur nebensächlich bekämpft. Hauptsächlich wird der Wassergehalt der Frucht - des Getreidekorns, der Hülsenfrucht, des Sonnenblumen-Kerns usw. - auf ein marktkonformes Maß gebracht, unter anderem, um Abschläge in den Aufkaufpreisen zu vermeiden.

... z.B. im Absatz "Glyphosat statt Pflug" ...
« Letzte Änderung: 04. Juli 2013, 08:28:07 von lerchenzorn »
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partisanengärtner

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #27 am: 04. Juli 2013, 22:04:41 »

Ist dieser Wirkstoff in hiesigen Schrebergärten eigentlich erlaubt?

 Einer von unserem Vorstand hat damit gerade seine Hecke vom Giersch befreit. Leider auch noch zwei Meter beim Nachbarn der darüber nicht besonders erfreut ist.

Die Blätter vom Giersch sind braun geworden, aber nachdem ich gehört habe das er das jedes Jahr macht, ist die Anwendung wohl nicht dauerhaft.
« Letzte Änderung: 04. Juli 2013, 22:04:58 von partisanengärtner »
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Axel

Staudo

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #28 am: 04. Juli 2013, 22:21:15 »

Ist dieser Wirkstoff in hiesigen Schrebergärten eigentlich erlaubt?


Ja, aber nicht auf Wegen und Plätzen.
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Sommer ist Mist.

partisanengärtner

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Re: Frage zu Glyphosat
« Antwort #29 am: 04. Juli 2013, 22:59:07 »

Danke, ist die Hecke also erlaubt. Das er es auch auf dem Grundstück des Nachbarn anwendet finde ich aber schon schräg.
Na ja der Beitrag der Schrebergärten für den Naturschutz ist ohnehin in großen Teilen Propaganda. Sei es aus Unwissenheit oder Ordnungswahn.
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Axel
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