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News: Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. (Antoine de Saint-Exupéry)
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Autor Thema: Klima  (Gelesen 14974 mal)

fisalis

  • Gast
Klima
« am: 30. September 2004, 12:58:00 »

Zur Eröffnung dieses Threads erstmal eine gute Nachricht:

Zitat

 12:49 | Donnerstag, 30. September 2004
Newsticker
Russische Regierung stimmt Kyoto-Klimaprotokoll zu

MOSKAU - Die russische Regierung hat dem Kyoto-Klimaprotokoll zugestimmt und das Parlament gebeten, es zu ratifizieren. Russlands Beitritt schafft die Voraussetzungen, um das weltweite Klimaschutzabkommen in Kraft zu setzen.

Das Protokoll muss von der zweiten Parlamentskammer, der Duma, ratifiziert werden. Da dort überwiegend Putin-treue Abgeordnete sitzen, gilt die Zustimmung als wahrscheinlich. Das Abkommen tritt 90 Tage nach dem Abschluss des russischen Ratifizierungsverfahrens weltweit in Kraft.

Moskau hatte die Ratifizierung lange hinausgezögert, weil es Einschnitte beim Wirtschaftswachstum fürchtet. Im Kyoto-Protokoll verpflichten sich die Industrieländer, zwischen 2008 und 2012 ihre gemeinsamen Emissionen um durchschnittlich 5,2 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.

Seitdem die USA das Kyoto-Protokoll im Jahr 2001 abgelehnt haben, hing die Zukunft des Abkommens zur Senkung der weltweiten Treibhausgas-Emissionen von Russland ab. Es kann nur in Kraft treten, wenn sich Staaten beteiligen, die gemeinsam für mindestens 55 Prozent des weltweiten Kohlendioxid-Ausstosses verantwortlich sind.

Die Länder, die das Protokoll bisher ratifiziert haben, darunter die Schweiz, produzieren etwa 44 Prozent der Gase, die für die Erderwärmung verantwortlich gemacht werden. Russlands Emissionen machen etwa 17 Prozent aus.

Nach der Einigung mit der Europäischen Union über die Bedingungen eines russischen Beitritts zur Welthandelsorganisation (WTO) im Mai hatte der russische Präsident Wladimir Putin signalisiert, sein Land sei bereit, das Protokoll rasch zu unterzeichnen. © Tamedia AG

Multilatereale Staatsverträge sind gut, aber es braucht auch das Handeln jedes Einzelnen. Wem eine Handlung in den Sinn kommt, die der drohenden Klimaveränderung entgegenwirkt, möge sie posten. Selbst habe ich nach wie vor kein Auto, leih mir bei Bedarf eins aus. Auch hab ich Teile meines Hauses (Böden bzw. Decken) isoliert, so dass der Gasverbrauch um vorerst 20 % gesenkt werden konnte. Schliesslich erkundige ich mich vor der Anschaffung von Gegenständen vermehrt - wenn nötig schriftlich - nach der in ihnen steckenden grauen Energie. Mit teilweise erfreulichen Antworten. Flugreisen beschränkte ich nochmals auf das absolute Minimum (1 Langstreckenflug retour in 10 Jahren).
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Hortulanus

  • Gast
Re:Klima
« Antwort #1 am: 30. September 2004, 13:07:32 »

Meldung vom 27.09.

"Eiskalte Ozonkiller - Bremer Forscher enträtseln Ozon-Zerstörung
Bremen (ddp). Bremer Forscher haben die Ursachen für die Ozonzerstörung in der Troposphäre aufgedeckt. Das dafür verantwortliche Brom stammt aus dem Meer, wie das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen am Montag mitteilte. Den Wissenschaftlern gelang es erstmals, die Quelle des Broms mittels Satellitendaten und Modellanalysen zu bestimmen."

Und uns hat man glauben gemacht, die Spraydosen seien Schuld.
Was stimmt denn nun?

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fisalis

  • Gast
Re:Klima
« Antwort #2 am: 30. September 2004, 13:23:55 »

Das mit den Spraydosen natürlich! ;D
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Monika

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Re:Klima
« Antwort #3 am: 30. September 2004, 13:24:37 »

Und uns hat man glauben gemacht, die Spraydosen seien Schuld.
Da lauf ich also seit Jahren umsonst mit nem Strubbelkopf rum, weil ich kein Haarspray mehr benutze? Pfffff

@Fisalis,
wieso nur Böden und Decken isoliert? Mit der Außenwand sparst nochmal mindestens 20%. Nicht so faul, mach hinne ;D

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Liebe Grüsse Moni

"Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig" (Shakespeare)

fisalis

  • Gast
Re:Klima
« Antwort #4 am: 30. September 2004, 13:40:10 »

Jaja, ist geplant. Böden und Decken waren halt dringlicher. Ähm, versuchs doch mal mit Gel ;D
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Hortulanus

  • Gast
Re:Klima
« Antwort #5 am: 30. September 2004, 13:48:26 »

Mich wundert ohnehin, dass Fisalis in einem veritablen Haus wohnt, wo doch dessen Bestandteile nur unter Inkaufnahme von Umweltverstößen hergestellt werden können. Eine Erdhöhle wäre ökologisch sinnvoller. Da hilft es wenig, dass er sein Haus isoliert. Womit, dürfen wir uns fragen? Oder anders formuliert: Mit welch hohem industriellen Einsatz sind die von ihm verwendeten Isoliermaterialien hergestellt worden. Aber vielleicht hat er ja alte Zeitungen gesammelt und diese stapelweise auf die oberste Geschossdecke geschichtet. So wird es wohl sein. Deshalb fehlt auch die Isolierung der Seitenwände. An ihnen haften die Zeitungen nämlich nicht.

Dass Fisalis bescheiden reist, ehrt ihn. Dass er überhaupt reist, stimmt dagegen wieder bedenklich. Gehört er doch damit zu der Armada neugieriger Touristen, die Gemüsebauern (Fleisch isst Fisalis ja nicht) zu Höchstleistungen anspornt, die nur mittels Umweltsünden erbracht werden können. Seine bohrenden Fragen an das Service-Personal, ob denn das, was da serviert wird, "bio" sei, führt bei diesem zu permanenten Bluthochdruck, der nur medikamentös behandelbar ist, was katastrophale Umweltverstöße zur Folge hat. Darüber hinaus verändert seine körperliche Anwesenheit (zusammen mit den anderen Reisenden selbstverständlich) das Kleinklima am Urlaubsort. Ob je darüber nachgedacht wurde, ob das Abschmelzen der Schweizer Gletscher in einem unmittelbaren Zusammenhang mit Fisalis' Reisegewohnheiten steht? Oder gibt es etwa einen Verbindung zwischen Fisalis' Schwimmvergnügen und der Erwärmung der Weltmeere? Stirbt etwa ein Korallenriff in Australien, weil Fisalis nicht auf seinen Kopfsprung in die Adria verzichten möchte? Die Chaos-Theorie will dies nicht ausschließen.

Un wenn schon Kühe bzw. das, was diese unanständigerweise unter sich lassen, als Umweltbelastung betrachtet werden, wie steht es da mit jedem Atemzug den Fisalis und seine Mitstreiter tun? Jedes gehauchte "Aber" wäre dann schon ein gewaltiger Umweltfrevel.

Fisalis, führe uns alle wie die Lemminge an eine Steilklippe, damit wir die Welt von uns entlasten.
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Monika

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Re:Klima
« Antwort #6 am: 30. September 2004, 13:59:14 »

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Liebe Grüsse Moni

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Günther

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Re:Klima
« Antwort #7 am: 30. September 2004, 14:27:27 »

Meldung vom 27.09.

"Eiskalte Ozonkiller - Bremer Forscher enträtseln Ozon-Zerstörung
Bremen (ddp). Bremer Forscher haben die Ursachen für die Ozonzerstörung in der Troposphäre aufgedeckt. Das dafür verantwortliche Brom stammt aus dem Meer, wie das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen am Montag mitteilte. Den Wissenschaftlern gelang es erstmals, die Quelle des Broms mittels Satellitendaten und Modellanalysen zu bestimmen."

Und uns hat man glauben gemacht, die Spraydosen seien Schuld.
Was stimmt denn nun?


Aus den Ozeanen kommt (und kam) um GRÖßENORDNUNGEN mehr Brom und Chlor als aus allen Spraydosen und Kühlschränken der Welt. Hat aber eine gewisse Lobby nicht gerne hören wollen...
Und das Ozonloch existiert erst, seit wir es messen können ;D
Genauso, wie der Sauerstoff erst existiert, seit man ihn entdeckt hat...

Hast Du einen öink zu der Meldung oder muß ich googlen?
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Nina

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Re:Klima
« Antwort #8 am: 30. September 2004, 14:30:52 »

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Günther

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Re:Klima
« Antwort #9 am: 30. September 2004, 14:34:54 »

Danke. Ist zwar nicht die "Urquelle", die müßte dort zu finden sein:
Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse in der neuesten Ausgabe der "Geophysical Research Letters" vor.
(idw - Universität Bremen, 28.09.2004 - DLO)
Werd mal nachgraben...
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Nina

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Re:Klima
« Antwort #10 am: 30. September 2004, 14:35:36 »

Zitat
Die Ergebnisse der Bremer Untersuchung sind unter www.agu.org/pubs/crossref/2004/2004GL020655.shtml nachzulesen.
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Silvia

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Re:Klima
« Antwort #11 am: 30. September 2004, 14:38:11 »

Ja, was kann der einzelne tun? Eine berechtigte Frage. Es gibt sicherlich einiges, angefangen von der Hausisolierung bis zum Verzicht auf das Auto, Temperaturen nicht über 18°C im Haus im Winter, das muss reichen, nur noch das kaufen, was man braucht (also, der PC muss dann schon mal weg ;) ). Und im Urlaub wird gefälligst mit dem Hintern zuhause geblieben, es sei denn, man wandert. Und der Kleiderschrank wird erst einmal auf die Hälfte reduziert. Eine Hose zum wechseln reicht. Und einheitsgraue Kittel tun doch auch ihren Dienst. Also, wenn man will, findet sich genug. Wären wir dann unglücklicher? 8)

Aber der PC würde mir fehlen und es gäbe wahrscheinlich einen Totalzusammenbruch der Wirtschaft, wenn keiner mehr was kauft, so dass die Leute in den Stadtwohnungen mal wieder Pech gehabt hätten und beim Bauern auf dem Lande das letzte Tafelsilber für einen Sack Weizen tauschen müssten. ;)

Oder man könnte das Häusle hergeben. Ist doch ein elender Luxus - ein Haus für zwei Leute womöglich. Im Osten stehen viele Plattenbauten leer. Die freuen sich über Zuzug. 8)

LG Silvia
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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

Hortulanus

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Re:Klima
« Antwort #12 am: 30. September 2004, 14:47:22 »

es sei denn, man wandert

Bist du von allen guten Geistern verlassen? Womöglich noch in Schuhen, die zu Lasten einer armen Kuh hergestellt (Sünde 1), gegerbt (Sünde 2), mit Gummisohlen (Sünde 3) versehen und über weite Strecken angeliefert (Sünde 4) wurden. So du den Schuhe aus Goretex bevorzugen solltest, hast du bereits umweltmäßig Pandoras Büchse nicht nur geöffnet, sondern sogar ausgeleert (Sünde 5 - 21).

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Nina

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Re:Klima
« Antwort #13 am: 30. September 2004, 14:50:20 »

Zitat
Und der Kleiderschrank wird erst einmal auf die Hälfte reduziert. Eine Hose zum wechseln reicht.

Irgendwas hast Du da falsch verstanden.
Wegschmeissen heißt entsorgen und das ist Energieaufwand.

Es gibt noch etwas mehr zwischen bunter Kunstfaser und grauem Kittel... ;)
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Hortulanus

  • Gast
Re:Klima
« Antwort #14 am: 30. September 2004, 14:55:30 »

Nix ;D
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