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17. August 2017, 05:49:01
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Autor Thema: Klima  (Gelesen 17360 mal)

flicflac

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Re: Klima
« Antwort #330 am: 22. Juni 2017, 18:35:48 »

Klimatechnisch wären also gartentechnisch hitzeresistente Pflanzen angesagt.
Kakteen zum Beispiel.  ;D

----------------------------------------------------------------------------

Bei unserem Nachbarn ist 2015 während der 3-monatigen Dürre
ihr Gartenbrunnen versiegt.

Und seitdem liefert er auch kein Wasser mehr.
Es kann nur daran liegen, dass der Grundwasserspiegel
in seinem Garten gesunken ist. 

Das sind Kimaveränderungen, die man eigentlich nicht wahrnimmt
und die auch in keinem Radio/TV gesendet werden.

 
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Liebe Grüße
flicflac

hemerocallis

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Re: Klima
« Antwort #331 am: 22. Juni 2017, 19:09:27 »

schlimm. man wird sogar flotte sprüche umtexten müssen: nach mir die dürre. :-X

Schlimm auf jeden Fall.
Aber: Klima ändert sich grundsätzlich immer - seit der Entstehung der Atmosphäre (davor vielleicht auch?) - und ganz ehrlich, wenn ich wählen müßte, nähme ich lieber eine Warmphase als eine Eiszeit. Erstere ist für das Leben auf unserem Planeten weniger problematisch - es gibt nunmal mehr Landmasse in den kühleren Regionen, in die man ausweichen kann, wenn es heißer wird.

Wenn man sich vorstellt, daß es in die Gegenrichtung läuft - großflächige Vereisung und schrumpfen der bewohnbaren Landmasse auf die Region um den Äquator - da würde die evolutionäre Auslese wesentlich härter zuschlagen. Aber solche Spekulationen bringen wenig - die globale Erwärmung auch nur zu bremsen, wird wohl nur im günstigsten Fall gelingen können und danach sieht es aktuell nicht aus.

Für Europa bedeutet das aber keineswegs, daß es immer heißer wird - Meeresströmungen ändern ihren Verlauf und wenn der Golfstrom nicht mehr an Westeuropa vorbeizieht, wird es dort wohl eher ungemütlich kalt (zumindest in der Wintersaison). Vielleicht kann man die Lage in 20 Jahren besser einschätzen - aktuell muß man sich wohl auf alles gefaßt machen.  :-\
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Hemerocallis

bristlecone

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Re: Klima
« Antwort #332 am: 23. Juni 2017, 17:59:30 »

Das Klima ändert sich grundsätzlich immer - diese Feststellung ist ebenso zutreffend wie sinnlos. Sinnlos, weil die gegenwärtige Klimaerwärmung in der jüngeren Erdgeschichte ohne Beispiel ist, sie verläuft z. B. erheblich schneller als die Erwärmung am Ende der letzten Eiszeit.

Was den so genannten Golfstrom angeht: Ja, es sprechen manche Prognosen auf Basis von Modellrechnungen dafür, dass der sich erheblich abschwächen könnte. Allerdings nicht bis zum Ende dieses Jahrhunderts, sondern in einigen hundert Jahren.
Das würde dazu führen, dass es im westlichsten Nordwesteuropa im Winter merklich kälter würde, betroffen wären Irland, Schottland und Norwegen.
Allerdings erfolgt das dann vor dem Hintergrund einer bis dato fortgeschrittenen Erwärmung um mehrere Grad.
Die Auswirkungen auf andere Gebiete Europas (und anderswo) wären den Modellrechnungen nach eher gering. 

Genaueres siehe hier: Die unterschätzte Gefahr eines Versiegens des Golfstromsystems.
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Amur

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Re: Klima
« Antwort #333 am: 23. Juni 2017, 19:48:40 »

Das Klima ändert sich grundsätzlich immer - diese Feststellung ist ebenso zutreffend wie sinnlos. Sinnlos, weil die gegenwärtige Klimaerwärmung in der jüngeren Erdgeschichte ohne Beispiel ist, sie verläuft z. B. erheblich schneller als die Erwärmung am Ende der letzten Eiszeit.

Also so weit ich die Daten kenne gab es in Mitteleuropa im Dryas Erwärmungen von bis zu 10° innerhalb 50 Jahre. Da sind wir dann noch weit weg bei aktuellen Prognosen.
http://bildungsserver.hamburg.de/ozean-und-klima/2070132/thc-dryas-artikel/
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bristlecone

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Re: Klima
« Antwort #334 am: 23. Juni 2017, 20:09:35 »

Davon betroffen war in erster Linie der Nordatlantik, weltweit kam es nicht zu einer entsprechenden Temperaturänderung. Die Ursachen scheinen auch noch nicht klar zu sein, Einiges spricht wohl für für einen Meteoriteneinschlag, es könnte auch der schlagartige Abfluss eines gigantischen Süßwassersees im Bereich der heutigen Hudsonbay beteiligt gewesen sein.
Klingt nach schlagartigen Ereignissen, die entsprechend drastische Folgen nach sich zogen. 

Vielleicht könnte eine(r) der Klimaforscher, die's hier gibt, was dazu sagen?
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zwerggarten

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Re: Klima
« Antwort #335 am: 24. Juni 2017, 01:33:31 »

;D
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moin

bristlecone

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Re: Klima
« Antwort #336 am: 21. Juli 2017, 13:52:49 »

In der Arktis liegt die derzeitige Eisfläche und deren Rückgang im Bereich des bisherigen Rekordjahrs 2012. Tagesaktuelle Grafik

Es lohnt sich, sich mal einen Moment Zeit zu nehmen und in dieser interaktiven Grafik Jahr für Jahr ab 1979 aufzurufen. Man sieht da sehr gut, wie sehr sich das Schmelzen des Eises in den Sommermonaten in den letzten Jahren beschleunigt hat.

Es heißt, dass die Arktis ab ca. 2030, evtl. schon früher, im Spätsommer praktisch frei von Meereis sein wird.
« Letzte Änderung: 21. Juli 2017, 13:56:50 von bristlecone »
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bristlecone

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Re: Klima
« Antwort #337 am: 10. August 2017, 18:51:50 »

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