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Autor Thema: Wühlmäuse Invasion im Garten  (Gelesen 79644 mal)

rosenduft

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Wühlmäuse Invasion im Garten
« am: 05. Oktober 2004, 10:38:21 »

war eben im lagerhaus um mir maschendraht für meine blumenzwiebeln zu kaufen, alle die jetzt reinkommen werden geschüzt!! :-\ vor oben genannten ungeheuern.
den korb muss ich aber geschlossen um die zwiebeln machen, oder? kommen da die tulpen oder narzissen noch durch?
als ich dann vom einkaufen heimfuhr, da brachten Ö1 radio eine sendung über professionelle wühlmausfänger in früheren zeiten in tyrol z.b. sehr hörenswert und ich werde nochmals losziehen und so klappfallen kaufen, den gift will ich keines streuen

liebe grüße rosenduft
hier noch der radiobericht
Schellenmachern, Wühlmausfängern und anderen Könnern

Der Feld- und Schermausfänger legt seine kleinen Fallen aus gebogenem Draht in die Gänge und Löcher von Mäusen und Maulwürfen. Etwa alle drei Stunden kommt der "Scher" heraus, um Luft zu schnappen. Früher wurden die Felle der "Schere" unter anderem zu Geldbeutelchen verarbeitet. Heute wird diese Art der Mausfängerei aus ökologischen Gründen wieder dem Ausstreuen von Chemikalien vorgezogen.
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2004, 10:46:30 von rosenduft »
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Rosenduft

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brennnessel

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #1 am: 05. Oktober 2004, 10:57:53 »

Ja, liebe R...rosenduft, bei euch am Waldrand ist das ein gröberes Problem! Besonders nach dem letzten mausfreundlichen Winter mit dem überreichen Bucheckernangebot! Aber alles Fangen wird wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein!
Das Schlechte an diesen Drahtfallen ist, dass man damit auch den sooo braven Engerlingvertilger Maulwurf (wenn man schon in Gut und Böse einteilen soll....) auch tötet! Da wären die Rohrfallen besser.
LG Lisl


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Silvia

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #2 am: 05. Oktober 2004, 11:40:00 »

Es ist wirklich ärgerlich, wenn einem die Mäuse alles auffuttern. Aber Dinge, die auf Dauer helfen, gibt es kaum, angefangen von Ultraschallgeräten, die für mich gut hörbar alle paar Sekunden einen nervenden Piepton abgeben bis hin zu Fallen. Bei Lebendfallen muss man sich fragen, wohin mit den Mäusen. Sie sollten mindestens am anderen Ende des Dorfes ausgesetzt werden. Schlagfallen sind nicht jedermanns Sache und man braucht schon einige. Gift würde sich für mich verbieten. Leider ist das Nahrungsangebot für Mäuse im heimischen Garten zu verlockend. Vor allem heißt es dranbleiben.

Hilfreich sind aber auf jeden Fall Katzen. Sie dezimieren Mäuse viel gekonnter als der Mensch. Eine gute Mäusefängerin ist in diesem Fall Gold wert. Kommt natürlich auf die Menge der Mäuse an. Manchmal reicht es auch für zwei Katzen. ;)

LG Silvia

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rosenduft

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #3 am: 05. Oktober 2004, 12:09:51 »

meine alte katze ist sehr fleißig in sachen mäuse, aber kommt nicht hinter her mit einer tagesfangqute von 3 stück ;)

frage die maschendrahtkörbe muss ich geschloßen um die zwiebeln machen?

gruss renate
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Rosenduft

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Silvia

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #4 am: 05. Oktober 2004, 12:24:40 »

Also, drei Mäuse finde ich schon ziemlich gut. Das würde ich nie im Leben schaffen. ;)

Aber im ernst: Kleine Zwiebeln kann man sicherlich problemloser in Draht verpacken als große. Da hätte ich Befüchtungen, dass der Spross durch das enge Geflecht verkrüppelt herauskommt oder gar nicht. Die Körbe gegen Wühlmäuse sind ja auch nach oben offen. Eigentlich müsste es reichen, wenn man den Draht an den Seiten hoch genug zieht, damit sie sich nicht unter der Oberfläche zu den Zwiebeln durchwühlen können. Klar können die Mäuse dann noch von oben rein, aber die Frage ist, ob das so oft vorkommt.

LG Silvia
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sarastro

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #5 am: 05. Oktober 2004, 13:08:27 »

Es hilft nur eins: fangen! Wer eine Invasion hat, dem kann ich nur den "Wühlmaus-Hanserl" aus Wilhering/OÖ empfehlen! Er hat vor einigen Jahren in Südtirol in einer Obstplantage in 3 Tagen über 400 Mäuse gefangen!! Das Bild habe ich selbst gesehen - eine Galerie Wühlmäuse, aufgefädelt wie nach einer Treibjagd. Fangen kann man die Wühlmäuse am besten mit den Drahtfallen, in jede Richtung eine spannen und sehr knapp einstellen.
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rosenduft

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #6 am: 05. Oktober 2004, 13:15:12 »

ja das wäre toll wo erreicht man den hanserl sarastro?

habe gerade körbe gebaut aber ich denke auch das die verkrüppelt rauswachsen mach ihnen doch noch löcher rein den großen tulpen.

lieben gruss renate :P
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Rosenduft

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Silvia

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #7 am: 05. Oktober 2004, 13:15:59 »

Was meinst du mit 'knapp einstellen', Sarastro? Ich kenne außer den normalen Schlagfallen nur Drahtfallen zum Lebendfangen. Da kommen die Mäuse nur rein, aber nicht raus. Die wirst du nicht meinen, oder?

LG Silvia
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2004, 13:16:47 von Silvia »
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Hortulanus

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #8 am: 05. Oktober 2004, 13:26:27 »

Wer eine Invasion hat, dem kann ich nur den "Wühlmaus-Hanserl" aus Wilhering/OÖ empfehlen!

Kannst du den nicht klonen, Sarastro? Abmoosen oder Stecklinge machen?
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Günther

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #9 am: 05. Oktober 2004, 13:31:34 »

Mit den gefangenen Wühlmäusen kannst Du Dir einen Pelzmantel machen, der Rest gibt, wegen der Altersunterschiede der Tiere, möglicherweise Haschee oder Pastete. Auch Spießchen wären möglich, italienische Vogelfänger und -fresser haben auch noch andere Rezepte.
Merke: NUR eine tote Wühlmaus ist eine gute Wühlmaus.
Schlagfallen müssen ganz knapp "fängig" eingestellt werden, Wühlmäuse sind nicht ganz unintelligent...
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fisalis

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #10 am: 05. Oktober 2004, 13:33:27 »

IRGENDeine Katze könnte zu wenig sein. Ich empfehle aus eigener Erfahrung Siamesen, und vom Hörensagen Somali. Im Wühlmausleben vergleichbar mit Al Kaida :-X (also das war nun geschmacklos!)
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Hortulanus

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #11 am: 05. Oktober 2004, 13:39:43 »

Wühlmäuse sind nicht ganz unintelligent...

Ja, stimmt. In einem Anhang zur PISA-Studie ist nachzulesen, dass der Intelligenzquotient einer mittelalten Wühlmaus um einiges höher ist als der von deutschen Schülern.

Eine deutsche Wühlmaus ist keine Dumpfbacke!
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pjoter petrowitsch

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #12 am: 05. Oktober 2004, 14:29:47 »

link=board=32;threadid=3224;start=0#msg67984 date=1096975894]
 Eine deutsche Wühlmaus ist keine Dumpfbacke!
Zitat


Genau, es wäre zu überprüfen ob man dem deutschen Zoohandel
nicht durch gesetzliche Vorgaben nahebringen könnte, anstatt
Goldhamstern und Meerschweinchen -oder noch exotischeren
Nageviechern- lieber die einheimische Wühlmaus anzubieten.
Meiner Ansicht nach wäre das einen Versuch wert:

"Wer macht mit bei der Initiative:
"Deutsche Wühlmaus auf den Gabentisch" ? ;-)
 
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Hortulanus

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #13 am: 05. Oktober 2004, 14:36:59 »

Ich sehe in der W. eher eine ökologische Alternative zu den Windrädern und Solarzellen.

Meine Forderung: Wühlmäuse in den Laufkäfig. Den so erzeugten Strom ins Netz einspeisen.

Das bringt Flocken, Zaster, Moos, Schotter, Marie - schlicht: Mäuse!
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Günther

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Re:Wühlmäuse Invasion im Garten
« Antwort #14 am: 05. Oktober 2004, 14:37:57 »

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