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News: Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden.  (Anselm Feuerbach)
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News: Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden.  (Anselm Feuerbach)

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|20|3|Der Umstieg von Tomaten auf Paradeiser, haha, noch so ein Komiker! (Zitat aus einem Tomaten-Thread 2006)

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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 703028 mal)

Irisfool

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #15 am: 19. April 2010, 06:45:32 »

Genau so ist es bei mir. Alle möglichen Rosen runtergefroren, die Feigen keinen Zweig, noch nicht mal ein bisschen. :D Das ist mir vollkommen unverständlich. ::) Der Austrieb kommt nun ganz schnell und die ersten Feigenknubbel sind schon zu erkennen. 8)
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Feigen-Amigo

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #16 am: 20. April 2010, 19:17:32 »

Das ist ja irre-wo wohnen Sie denn genau? Hier in Dortmund ist es eigentlich klimatisch auch beguenstigt und die Winter relativ mild-bis eben auf die letzten beiden Winter. An meiner Feige sehe ich noch nicht einmal die gruenen Knospen-denke aber nach der naechsten Waermeperiode und Regen wird sich was tun...
Hat jemand schon Frostschutz mit Isomaterial (wie bei Rohren) ausprobiert??
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Irisfool

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #17 am: 20. April 2010, 19:39:11 »

Ich wohne in der Mitte der Niederlande. :)
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nicoffset

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #18 am: 20. April 2010, 20:05:03 »

Auch meine Feige (ich lebe in der Schweiz) hatte noch nie so wenig Frostschäden wie heuer. Und letztes Jahr war die zweite Ernte so erschlagend, dass ich schon fast der guten Früchte überdrüssig wurde ... ::)
Kein Winterschutz.
Dafür hat's wieder mal einen Rosmarin dahingerafft ...
Die Feige ist ein no name aus dem Baumarkt und inzwischen schon so gross, dass wir die obersten Früchte gar nicht mehr ernten können. Der Baum steht südöstlich, sehr nahe am Haus.
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Irisfool

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #19 am: 20. April 2010, 20:09:20 »

@krümel, Feigenmarmelade machen, ;) schmeckt herrlich ;D Ende OT.
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max.

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #20 am: 20. April 2010, 20:11:09 »

Zitat
...dass ich schon fast der guten Früchte überdrüssig wurde ...

mir geht das ähnlich. so schön ein feigenbaum auch ist, den früchten fehlt nach meinem empfinden die säure zum geschmacklichen ausgleich der süße. auch im mittelmeerraum und frisch vom baum gegessene früchte fand ich eher fadsüß.

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Irisfool

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #21 am: 20. April 2010, 20:13:46 »

In der Toskana gegessene blaue Früchte waren himmlisch. Viel besser als die grünen. Ich hätte einen Steckling schneiden sollen..... ::) ::) ;D ;)
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nicoffset

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #22 am: 20. April 2010, 20:16:06 »

@Irisfool: frisch, Marmelade, Kompott, getrocknet - alles durch. Irgendwann hat man's bis hier oben ... ;D

@ Max. Eigentlich liebe ich frische Feigen über alles. Finde sie auch nicht fad, ausser wenn sie zu lange hingen. Aber du hast schon Recht - die fehlende Säure kann einem bei zu viel des Guten durchaus fehlen. 8)
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Günther

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #23 am: 20. April 2010, 20:31:11 »

Nachdem mein kleiner, frei ausgepflanzter Feigenstrauch diesen Winter in Wien mit etwas Mühe überlebt hat - ich bin neugierig, ob er es heuer zu Früchten bringt. An deren Reife glaub ich sowieso nicht....
Frische Feigen sind nicht so mein Fall, nicht zu stark getrocknete schmecken mir noch relativ am besten.
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massonia

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #24 am: 20. April 2010, 20:39:33 »

Hab meine Bayernfeige im Herbst zusammengebunden und mit 4cm Styroporplatten aus dem Baumarkt umhaust. Den Hohlraum hab ich mit Laub ausgefüllt und ein dichtes Dach aus Flies gemacht. Klingt aufwändig, war es aber gar nicht. So sind nur die Spitzen abgefroren und ich kann mit Feigen im August rechnen! ;D
Hab schon weitere Feigen gesetzt, darunter Green Ischia, Hardy Chicago und Ronde de Bordeau....
Die Jahre davor hab ich im Herbst nichts unternommen, nur beobachtet. Ab etwa -10°C frieren die Spitzen ab. Letzten Winter ist mir alles oberirdische erfroren, hatte einen Totalausfall was Früchte betrifft, trotzdem ist die Pflanze in einem Jahr an die 2 m gewachsen!
lg aus Graz!
massonia
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Aprikosenmöchtich

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #25 am: 20. April 2010, 20:41:35 »

kann man den Thread nicht löschen, er deprimiert :'(
meine ausgepflanzte ist wieder, analog 2009 auf den Boden zurückgefroren. Wenn sie heuer überhaupt austreibt, werde ich sie ausgraben, topfen und frostfrei überwintern.
Meine Stecklinge von 2008 haben letztes Jahr gefruchtet, nein, keine Mengen, aber immerhin, sie waren indoor überwintert...

Achja, die outdoor war jeder Zweig mit Noppenfolie geschützt, und das ganze dann noch zusätzlich mit einfacher, gelochter Folie, dazwischen Laub und auf das Ganze nochmals Fichtenreiser
« Letzte Änderung: 20. April 2010, 20:44:11 von Aprikosenmöchtich »
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cydorian

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #26 am: 20. April 2010, 21:53:13 »

Anlässlich dieser Diskussion hab ich mir mal die Klimadaten der letzten Jahre für unseren Ort (war immer süddeutsches Weinbaugebiet) angesehen, genauer gesagt die Tiefsttemperaturen. Geht bei wetter online und vielen anderen. Da wurde mir einiges klar.

Diesen Winter hatte es Tiefsttemperaturen von bis zu -18°C. Einzigartig, das gab es zehn Jahre nicht mehr. Letztes Jahr -16°C. Das Jahr davon -10°C, ansonsten bis -14°C.

Und ebenso schlimm: In der zweiten Märzwoche, wo die Frostfestigkeit saftbedingt schon wieder deutlich abnimmt nochmal eine Einzelnacht mit -11°C. Das hat voll reingehauen. Ich hab gestern meine anderen Gehölze geprüft, viele unerwartete Infloreszenzen, offenbar sind viele Blütenknospen kaputtgefroren.
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Giaco85

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #27 am: 20. April 2010, 22:27:12 »

Es hängt sehr vom Alter der Feigen, den Sorten und dem Boden in dem sie stehen ab, ob tiefe Temperaturen sie schädigen.
Ich habe 3 Bäume (Großsträucher) von Selektionen von der dänischen Ostseeinsel Bornholm, die haben in diesem Winter ungeschützt eine Nacht von unter - 22 °C und 4 Nächte zwischen - 20°C und - 22 °C unbeschadet überstanden. (Selbst gemessen. Die Referenzstation des dwd im 15 km entfernten Warnemünde wies für diese Nächte um 2 Grad höher Temperaturen aus.) Diese Feigen sind alle über 10 Jahre alt. Sie stehen an Südwänden und haben trockenen Sand mit Lehmlinsen in der Tiefe. Auch eine Dalmatie ca. 4 Jahre alt, hat diese tiefen Temperaturen höchstwahrscheinlich unbeschadet überstanden.
Nicht so gut erging es den junge Feigen in Töpfen mit dicken Laubschichten und Schnee geschützt. Hier hat es alle Sorten von Sultane, Madeleine d..., Rounde de B. .... erwischt. Zumindest sind die vorjährigen Triebzuwächse erfroren.

Wenn eine erwachsene Feige (4 Jahre +) in den Jahren mit warmen Winter noch nicht getragen hat, könnte es durchaus eine Sorte sein, die auf Befruchtung zur Fruchtausbildung angewiesen ist.

VG
Giaco

Feigen lohnen auch in Deutschland ;)
« Letzte Änderung: 20. April 2010, 22:38:13 von Giaco85 »
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cydorian

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #28 am: 20. April 2010, 22:59:24 »

Meine waren alle jung und klein. Wie sollen sie hochkommen, wenn sie immer wieder abfrieren?

Eine Rolle spielt auch die Temperaturentwicklung. Diesen Winter waren es irre Sprünge nach unten. Tage mit -5°C, dann plötzlich eine Nacht mit unter -15°C. Frostfestigkeit baut sich auf, am Besten sind langsam sinkende Tiefsttemperaturen. Plötzliche Abstürze töten das Gehölz, wenn man Glück hat nur die Knospen.
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frankste

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #29 am: 20. April 2010, 23:02:44 »

Hallo Giaco85 - bzgl. Deiner Stecklinge vom letzten Jahr (nochmals vielen Dank) habe ich arge Befürchtungen. Wir hatten hier völlig uncharakteristische -18 °C ohne jede Schneedecke im Dezember (!) und dann länger mit Schneedecke im Januar. Laut Klimazonenkarte sind wir hier 7b - theoretische Teifsttemperatur also -15 °C. Vom den drei Stecklingen sind letztes Jahr alle drei angegangen, ich hatte zwei in den Garten an geschützte Stellen (u.a. vor unsere südl. Hauswand) und eine in den Innenhof gepflanzt. Bisher keine Lebenszeichen. Dabei war vor allem die vor der Südwand total kräftig gewachsen. Ich hoffe, die treibt aus dem Boden neu aus. Aber Glückwunsch zu Deinen älteren Pflanzen - scheint doch so zu sein, dass Alter / Größe hilft.

Da hier lauter Feigenfreunde mitlesen - hat evtl. jemand Steckhölzer von Negronne zu verschenken? Ich weiss - nach diesem Winter... Aber vielleicht hatte ja jemand sehr viel Glück und einen viel zu großen Busch. Die bei Baumaux bestellte Negronne vom letzten Jahr hatte schon 'nen Schlag als sie hier ankam und ist dann innerhalb kurzer Zeit über den Jordan - und war dann bei Baumaux ausverkauft als ich versucht habe zu reklamieren. Hat in der Abwicklung übrigens nur mäßig geklappt - ich habe (mit meinen bescheidenen Rest-Schul-Französichkenntnissen) anrufen müssen da die auf meine Mails gar nicht reagiert haben.
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