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News: Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden.  (Anselm Feuerbach)
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News: Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden.  (Anselm Feuerbach)

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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 703027 mal)

häckmäck

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #30 am: 21. April 2010, 00:14:40 »

Ich habe mal in einem Garten in Paderborn gearbeitet. Dort stand ein 10 Jahre alter Feigenbaum, der noch nie irgendwelche Frostschäden hatte. Er stand an der Südseite des Gebäudes an der Wand und um das Haus war eine Mauer gezogen. Hier gab es also für den Feigenbaum ein günstiges Kleinklima. Ich denke hier liegt der Hase im Pfeffer. ;)
« Letzte Änderung: 21. April 2010, 00:23:00 von häckmäck »
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LG vom Bodensee

Feigen-Amigo

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #31 am: 21. April 2010, 18:41:06 »

Offensichtlich bin ich mit dem Feigenproblem ja nicht alleine-das ist schonmal troestlich. Mein Feigenbaum ist jetzt etwa 8 Jahre alt und der untere Stamm hat gut 15cm Durchmesser, steht an der Suedwand eines Hauses recht geschuetzt (kann ja auch ein Nachteil sein, wenn er dann schon im Maerz Saft zieht und dann doch wieder Frost kommt). Er hatte eine sehr dicke Rindenmulchdecke. Letztes Jahr ist er erst Ende Mai "gestartet" und diesmal sieht es keinesfalls besser aus.
Denke das Kleinklima macht sicher viel aus-und irgendwie macht es ja wenig Sinn, den halben Garten zu verbauen um einen Winterschutz hinzukriegen..denke, er wird wieder aus den aelteren Stammanteilen austreiben und leider alles wieder neu aufbauen muessen, was durch den Frost zerstoert wurde. Werde aber im kommenden Winter es dann doch mal mit Isomaterial an den Neutrieben versuchen..
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Betty

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #32 am: 21. April 2010, 18:50:00 »

Ich habe 3 Bäume (Großsträucher) von Selektionen von der dänischen Ostseeinsel Bornholm, die haben in diesem Winter ungeschützt eine Nacht von unter - 22 °C und 4 Nächte zwischen - 20°C und - 22 °C unbeschadet überstanden.

Das macht mir Mut, danke :D
Letzte Woche sah ich in einer Gärtnerei 'Bornholmer Feigen' und obwohl ich im Netz nicht viel über diese Sorte fand, konnte ich bei einem so schönen Bäumchen nicht widerstehen:



Ausgepflanzt sind bei mir nur noch eine unbekannte Baumarktfeige sowie Negronne, beiden sind mir in den vergangenen 2 Jahren jeweils bis zum Boden zurückgefroren. Negronne treibt soeben wieder aus. Brown Turkey sowie Dalmatie verbrachten den Winter bei 10 Grad im Gewächshaus:



Hier las ich, daß man Feigenbäume sowieso erst 3 bis 5 Jahre im Kübel und frostfrei überwintern sollte, ehe man einen Auspflanzversuch macht. Meine Feigen werden deshalb die nächsten Jahre im Kübel bleiben.

Gruß
Bettina
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #33 am: 22. April 2010, 13:41:02 »

Hallo,

die richtige Sortenwahl ist tatsächlich ein Imperativ, aber in solchen Wintern wie der vergangene stoßen Feigen einfach an ihre Grenzen. Auch die harten Sorten. Ob nun etwa Brown Turkey besser abgeschnitten hätte als andere harte Sorten, ist nicht sehr wahrscheinlich. Wir dürfen nicht vergessen, dass Feigen mediterrane Pflanzen bleiben.

Geschmacklich sind Feigen sehr vielfältig und man kann über die richtige Sortenwahl durchaus auch etwas den eigenen Wünschen Entsprechendes finden. Wer es nicht zu süß mag, dem sei etwa Pastiliere empfohlen, es gibt aber noch andere. Gute Feigen bieten deutlich mehr als nur Zucker, sondern zum Teil sehr vielschichtige Aromen, welche die Süße nicht zu aufdringlich erscheinen lassen.
Wer die Feigen lieber getrocknet ißt, der sollte auch darauf achten dass nicht jede Sorte zum Trocknen geeignet ist.
Auch in der Küche lassen sich übrigens Feigen sehr gut verwenden, da besonders die kochfesteren Sorten.

Grüße
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Zuccalmaglio

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #34 am: 22. April 2010, 14:11:39 »

@philippus,

ich meine mich zu erinnern, daß du mal in einem Beitrag 3 oder 4 gut frostharte Sorten herauskrstallisiert hast mit einer kurzen, knappen Charakterisierung der anderen wichtigen Eigenschaften dieser Sorten (Wuchs, Geschmack, Sommer-/Herbstfeige).
Kannst du diese Sorten noch einmal benennen. Wäre nett. Danke.
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #35 am: 22. April 2010, 18:07:45 »

@philippus,

Kannst du diese Sorten noch einmal benennen. Wäre nett. Danke.
Hallo,

ich kopiere mal was ich schon mal geschrieben habe und ergänze ein wenig.

Pastiliere: klein und aufrecht wüchsig, sehr frosthart, früh einmal tragend. Die Früchte (bläulich, ca. 50 g) sind für Feigen nicht besonders süß, aber sehr schmackhaft. Ziemlich empfindliche Frucht, nur für Frischverzehr oder für Konfitüren geeignet. Kann auch im Topf gehalten werden

Ronde de Bordeaux: groß und auslandender, buschiger Wuchs, braucht viel Platz, sehr frosthart, mehr oder weniger genauso frühe Ernte wie Pastiliere (einmal tragend). Kleine, dunkle runde hongisüße Früchte (ca. 35 g), aber durchaus auch beerige Aromen, dünne Haut. Qualitativ eine der besten Feigen. "Multi purpose" (trocknet auch auf dem Baum und ist kochfest). Nichts für die Topfkultur.

Longue d'aout: kleiner bis mittlerer Wuchs, frosthart aber mag nur gut durchlässige Böden (sonst nimmt die Frosthärte stark ab und die Fruchtqualität leidet). 2 Ernten, davon die erste sehr große Feigen (100 g), die zweite 2-3 Wochen später als die beiden anderen (ca. 70 g). Qualität gut, aber nicht top. In Summe eine empfehlenswerte Feige, hauptsächlich für Frischverzehr und Konfitüren, bedingt zum Kochen. Für Topfkultur geeignet

Madeleine des deux Saisons: kleiner bis mittlerer Wuchs, frosthart, 2 Ernten und die wohl früheste 2 mal tragende Sorte (1-2 Wochen nach Pastiliere und Ronde de Bordeaux) mit jeweils ziemlich großen Früchten, die bei voller Reife kupferfarben werden. Leider trägt sie unzuverlässig und wirft gerne Früchte ab. Qualität sehr gut, mit schöner Süße und Fruchtigkeit. Empfindliche Frucht, nur Frischverzehr oder Konfitüren. Für Topfkultur geeignet.

Dalmatie: kleiner und buschiger Wuchs, dünntriebig, sehr frosthart, 2 Ernten, später als Madeleine, nicht früher als Longue d'aout. Große grüne Früchte mit rotem Fruchtfleisch die gut haltbar sind, Qualität durchaus gut aber nicht top. Für Frischverzehr, Konfitüren, zerfällt beim Kochen. Für Topfkultur geeignet.

Negronne: kleiner bis mittlerer Wuchs, frosthart, 2 Ernten, mittelfrüh (etwas später als Madeleine), dunkle birnenförmige Früchte (1. Ernte ca. 50 g, 2. Ernte ca. 35-40 g), sehr gute Qualität mit beerigem Geschmack, allerdings in manchen Jahren haben die Früchte der 2. Ernte eine etwas dicke Haut, was sie aber haltbar macht. "Multi purpose" (frisch, getrocknet, kochfest). Für Topfkultur geeignet.

Anmerkung zu den genannten Sorten: jüngst ausgepflanzte (Pastiliere, Dalmatie) haben erfrorene Triebspitzen und sind mehrere cm zurückgefroren, wieviel wird sich noch zeigen aber sicher nicht bis zum Boden. Ronde de Bordeaux (früher ausgepflanzt) hat den Winter im Topf draußen verbracht, ihre Vorjahrestriebe sind auch erfroren. Negronne ist seit 2005 oder 2006 ausgepflanzt (schon ein kleiner Baum, 2,5 Meter hoch, 2 Meter Dm) und hat nur geringe Schäden. Die meisten Triebe scheinen intakt, sie treibt aber noch nicht aus. Ich erkläre das eher mit der Tatsache, dass der Baum schon gößer und etabliert ist.
Eine Nonamefeige ist übrigens bodeneben zurückgefroren.

Grüße
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Giaco85

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #36 am: 22. April 2010, 19:22:50 »

Hallo Phillipus,

Eine Bemerkung zur Dalmatie:

Ich habe in 2006 von Mercato Verde eine Dalmatie bezogen. Damals war sie ein 40 cm langer Stock
Gehe bei dieser Quelle davon aus, dass es tatsächlich eine Dalmatie ist.


Feige Dalamatie erste Frucht 25.10.09




Feige Dalamatie erste Frucht 25.10.09


Auch die ersten im vorigem Jahr geernteten Früchte bestätigen durch ihre typische Form und Größe, dass es sich um eine Dalmatie handelt.


Zitat
Dalmatie: kleiner und buschiger Wuchs, dünntriebig , sehr frosthart, 2 Ernten, später als Madeleine, nicht früher als Longue d'aout. Große grüne Früchte mit rotem Fruchtfleisch die gut haltbar sind, Qualität durchaus gut aber nicht top. Für Frischverzehr, Konfitüren, zerfällt beim Kochen. Für Topfkultur geeignet .

Meine Dalmatie ist jetzt über 2,20 hoch und der jährliche bis zu 50 cm Neutrieb ist mindest Kleinfinger bis Edding dick. Sie steht auf Sand mit Lehmlinsen im Untergrund. Sicher ist sie bei 30 bis 90 l Töpfen auch für die Topfkultur geeignet. Sie entwickelt sich zu einem ausgesprochen Baum. Meiner Meinung nach ist sie nicht für kleine Gärten geeignet.

Hier ein Bild des Austriebs im vorigem Jahr.


Dalmatie 3. Standjahr - Das erste Mal Bl



LG
Giaco



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Zuccalmaglio

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #37 am: 22. April 2010, 21:08:24 »

@philippus,

danke für die prompte und differenzierte Hilfe.

Negronne ist mir aufgrund deiner Beschreibung am sympathischsten. Die Sorte darf nicht zu groß werden und den wenigen Platz muß ich erst mit GG`in erdiskutieren. Bin da aber guter Hoffnung.

Aber bei den Feigen, soweit man nicht auf die üblichen Bayern- oder Pfälzerfeige aus dem Gartencenter zurückgreifen will, gab es doch ein Beschaffungsproblem. Ich erinnere mich an die seinerzeitige Diskussion um nur einen einzigen Anbieter in Frankreich. Ist das immer noch so oder gibt es zwischenzeitlich Anbieter in Deutschland?
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #38 am: 22. April 2010, 22:55:09 »

@ Giaco85
Das ist mit Sicherheit Dalmatie :) Das mit der Größe ist relativ zu sehen. Im Vergleich zu anderen Feigen bleibt Dalmatie ziemlich klein und wird nur schwer die 4 Meter Durchmesser sprengen. Das kann einem viel vorkommen, ist aber verglichen mit anderen Sorten wenig. Ronde de Bordeaux etwa wird schnell mal 7 oder mehr Meter breit, manche Sorten noch größer. Von den genannten sind Dalmatie und Pastiliere die kleinsten, können aber freilich auch stattliche Ausmaße haben.
Wenn man die Triebe zB von Pastiliere oder Madeleine ansieht, dann wirkt Dalmatie eher dünntriebig, was aber kein Problem ist. Sie ist auch dünntriebiger als Longue d'aout oder Negronne.

@Zuccamaglio
leider kenne ich nur die französischen Quellen (Baud, Baumaux). Eine - allerdings ewas teurere - Alternative wäre Mercato Verde in der CH. Negronne kann ich absolut empfehlen.

Grüße
« Letzte Änderung: 22. April 2010, 22:56:05 von philippus »
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #39 am: 22. April 2010, 23:06:45 »

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Querkopf

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #40 am: 22. April 2010, 23:39:23 »

Hallo, Zuccalmaglio,

... bei den Feigen, soweit man nicht auf die üblichen Bayern- oder Pfälzerfeige aus dem Gartencenter zurückgreifen will, gab es doch ein Beschaffungsproblem. Ich erinnere mich an die seinerzeitige Diskussion um nur einen einzigen Anbieter in Frankreich. Ist das immer noch so oder gibt es zwischenzeitlich Anbieter in Deutschland?
Anbieter in D kenne ich auch nicht - aber Bestellungen in F bei Baumaux sind völlig unproblematisch, auch von den Versandkosten her akzeptabel. Die Pflanzen, die man dort bekommt, sind von sehr guter Qualität, allerdings jung und entsprechend klein; bis zur ersten Ernte dauert's.

Falls du Übersetzungshilfe möchtest, kannst du dich gern per PM melden.

Schöne Grüße
Querkopf
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(Hilde Domin)

frankste

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #41 am: 22. April 2010, 23:45:17 »

... hier eine deutsche Quelle für Feigen - aber nur teilweise im Versand: http://www.hortensis.de/pflanzen/obst.html (bis "F"icus runterscrollen)
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Zuccalmaglio

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #42 am: 23. April 2010, 07:33:15 »

Man kann es nur immer wieder betonen. Tolles Forum.
Danke für die Infos und Hilfen.

Querkopf, bei Bedarf komme ich darauf zurück. Danke.
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Betty

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #43 am: 23. April 2010, 07:45:25 »

Ist das immer noch so oder gibt es zwischenzeitlich Anbieter in Deutschland?

Die Schweizer Firma Häberli-Beeren bietet Contessina, Goldfeige und Nordland Bergfeige an, Bezugsquellen für Deutschland und Österreich gibt es hier. Kennt einer von Euch diese Sorten?

In meiner näheren Umgebung fand ich diese Feigen gleich in mehreren Gärtnereien. Für den Preis von 29 Euro bekommt man dort einen großen, kräftige Busch mit teilweise schon ausgeprägten Fruchtansätzen.

Bettina
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #44 am: 23. April 2010, 08:06:48 »

Ich habe meinen Feigenbaum jetzt 12 Jahre. 2 mal ist er komplett zurückgefroren, in diesem Jahr wieder. Eine Ernte hatte ich noch nie!!

Ich habe mich jetzt von Feigen verabschiedet.
Hallo,

das lag bestimmt weder an dir (es sei denn du hast ihn in eine dunkle Ecke gepflanzt) noch an Feigen im Allgemeinen, sondern offensichtlich an diesem Feigenbaum! Mögliche Gründe gibt es viele. Entscheidest du dich etwa für eine der genannten Sorten (es gibt auch andere), solltest du Feigen ernten können.

@ alle: hier ist nochmal der Link von MV, der eine gute Übersicht der Sorten mit Illustrationen liefert: http://www.mercato-verde.ch/katalogindex.html

Grüße
« Letzte Änderung: 23. April 2010, 08:35:09 von philippus »
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