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News: Vor dem Kochen staubsaugen rentiert sich eh nicht. (Tara)
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|3|6|Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.  (Mahatma Gandhi)

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Autor Thema: Moor im eigenen Garten  (Gelesen 7953 mal)

Colorado

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #45 am: 23. Oktober 2015, 21:47:09 »

Der größte Teil des Moorbeetes ist auch mit dem Netz von Teich abgedeckt aber dort wächst bisher eh nur Wollgras und Torfmoos

Du hast da Wollgras drin?  :o

Sollte das Sphagnum überhand nehmen, ist es ja leicht entfernt, aber falls Du das Wollgras noch entfernen kannst, dann beeil' Dich, bevor Dir das selbe passiert wie mir: Vor vielen Jahren hatte ich Samen mitgebracht und war stolz wie Oskar, als die ersten zarten Hälmchen wuchsen. Vor lauter Freude habe ich die Pflänzchen nach einem Jahr ausgetopft und ins Beet gesetzt, in der Hoffnung, ich könnte mich irgend wann mal über eigene Blüten freuen.

Geblüht hat es bis jetzt noch nie - aber dafür kommen überall neue Büschel hoch. Büschel, die so dick sind, daß ich sie kaum noch ausrupfen kann........... :-[

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Viele Grüße
Colorado

partisanengärtner

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #46 am: 23. Oktober 2015, 21:48:55 »

Das konnt aber auf die Art an. Ich habe eins Trichophorum alpinum das nur horstig wächst ziemlich niedrig und sehr zierlich ist und jedes Jahr üppig Blüten/Samenstände ansetzt. Die Horste kann man gut teilen. Sämlinge sind mir aber noch nicht aufgefallen das sollte im nächsten Jahr aber soweit sein.
Eriophorum vaginatum ist auch horstbildendn und macht keine Ausläufer aber das habe ich nicht. Es ist auch deutlich höher wie meins.
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2015, 18:50:42 von partisanengärtner »
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Axel

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #47 am: 20. Januar 2016, 09:55:01 »

Warum legt man sich denn Moor an?! :?
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Borker

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #48 am: 20. Januar 2016, 10:16:08 »

weil  sich im Moorbeet die Schwalben Torf zum Nestbau hohlen  ;D

Dort wachsen Pflanzen die sehr wenig Nährstoffe benötigen und es feucht mögen.
Zum Beispiel auch Fleisch fressende Pflanzen (Karnivoren).

LG Borker
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urban.gardening

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #49 am: 16. März 2016, 12:56:46 »

Ach, das ist gut zu wissen - danke für die Antwort! :)
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Erhama

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #50 am: 25. März 2016, 16:45:35 »

Hat jemand von Euch Ledum palustre im Moor gepflanzt?

Und wie macht ihr das mit dem Sphagnum? Einfach aufs feuchte Substrat legen oder eher in eine Vertiefung, wo Wasser drin steht und kein direkter Kontakt zum Substrat da ist? Bin immer neidisch, wenn ich von Eurem wucherndem Sphagnum lese - bei mir verschwindet es immer...  :'(
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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #51 am: 25. März 2016, 17:34:37 »

Das hängt ganz von  der Art des Sphagnum ab.
Es hilft aber etwas aufs Substrat legen solange es nicht zu warm ist und dann eben immer wieder befeuchten.
Wenn Du es optimal wachsen lassen willst in flachen Schalen nicht zu sonnig auf etwas kalkfreiem Sand und im Anstau.
Wenn Du nicht weißt ob es eher trockener liebt kannst Du dort auch einfach einen Hügel machen der über das Schalenniveu hinausgeht und dort verteilen.
Möglichst nicht austrocknen lassen.

Ledum hätt ich auch gerne aber Aussaaten waren bis jetzt nicht erfolgreich und eigentlich wird er viel zu groß für mein Moorbeet.
« Letzte Änderung: 25. März 2016, 17:38:24 von partisanengärtner »
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Axel

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #52 am: 25. März 2016, 18:54:38 »

Wir haben bei der Neugestaltung unseres neuen Gartens einen Regenablauf genutzt um ein kleines Moorbeet zu gestalten. Es war ist ist auch jetzt noch ein Aufgang zur Terrasse. Den ehemaligen Trittbereich habe ich auf ca. 80 cm ausgehoben die Stufe entfernt und eine Teichfolie unten eingelegt. In diesen Bereich leite ich das Regenwasser welches von der Dachfläche anfällt. Die andere Dachfläche wird über einen zukünftigen Teich mit Moorbeet entwässert. Das kleine Moorbeet hat den ersten Winter gut überstanden. Das Sphagnum lebt noch und man sieht die ersten Lebenszeichen der Pflanzen. Durch das einfließende Regenwasser ist der PH-Wert leicht sauer. Das wurde im ersten Jahr oft gemessen.

So wurde es gestaltet
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Ein gestylter Garten kommt mir vor wie eine Besserungsanstalt für die Natur

Gruss aus Wernigerode
Jörg

Wer Schreibfehler findet darf sie behalten.

Sarracenie

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #53 am: 25. März 2016, 20:18:47 »

Hat jemand von Euch Ledum palustre im Moor gepflanzt?

Und wie macht ihr das mit dem Sphagnum? Einfach aufs feuchte Substrat legen oder eher in eine Vertiefung, wo Wasser drin steht und kein direkter Kontakt zum Substrat da ist? Bin immer neidisch, wenn ich von Eurem wucherndem Sphagnum lese - bei mir verschwindet es immer...  :'(

Hi,

bei mir wächst schon seit fast 10 Jahren ein Rhododendron tomentosum (der Name Ledum palustre ist net mehr gültig) im Moorbeet und sät sich auch ganz gerne mal aus. Sitzt direkt über den beiden größten Wasserspeichern (2 90l Speiskübel) mit den Wurzeln oberhalb des maximalen Wasserspiegels. Der wächst da extrem langsam vor sich hin und hat kaum 60cm Höhe

das Sphagnum wächst bei mir in z.T. bis 25cm dicken Polstern überall im Moorbeet wo der Torf feucht bleibt (hier regnet es halt auch oft und wenn es trocken wird wie letztes Jahr  mußte viel beregnet werden)
« Letzte Änderung: 25. März 2016, 20:26:18 von Sarracenie »
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Erhama

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #54 am: 26. März 2016, 15:52:56 »

Danke  :D
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Erhama

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #55 am: 26. Juni 2016, 19:22:38 »

Woran kann es liegen, dass meine Moornelke (Hellonias bullata) nicht blüht? Sie treibt jedes Jahr neue kräftige Ableger. Sollte ich die auseinanderpuhlen und jede für sich pflanzen?

Übrigens: das Spagnum (von partisanengärtner) ist wiedermal verschwunden.  :'( :'( Ich gebs auf damit. Soll sich gefälligst alleine Moos ansiedeln.
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partisanengärtner

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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #56 am: 27. Juni 2016, 06:00:50 »

Ich habe auch einige Helonias die nach mehr als 3 Jahren noch nicht blühen. Der dichte Stand ist es bei mir nicht.
Wenn sie mal angefangen haben, blühen sie aber regelmäßig jedes Jahr. Egal wie dicht die Horste geworden sind. Das kann ich bei meinem Nachbarn in Hollfeld sehen.

Warum das mit dem Sphagnum bei dem einen leicht klappt und bei anderen gar nicht geht, ist mir ein Rätsel.  Frauenhaarmoos geht aber bei allen, ob erwünscht oder unerwünscht. Einfach ein wenig davon in 2 Zentimeterstücke zerschneiden und 1-2 cm im Torf vergraben. Das rupfen die Vögel auch gewöhnlich nicht. Sitzt einfach zu fest.
« Letzte Änderung: 27. Juni 2016, 06:04:55 von partisanengärtner »
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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #57 am: 27. Juni 2016, 14:23:23 »

Diese hübsche australische Utricularia dichotoma soll winterhart sein. Sie hat auf jeden Fall den letzten Winter draußen ohne Probleme überstanden.
Es ist eine Gebirgsform die dort regelmäßig einschneit.
« Letzte Änderung: 27. Juni 2016, 14:32:15 von partisanengärtner »
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Re: Moor im eigenen Garten
« Antwort #58 am: 27. Juni 2016, 14:25:05 »

Dann habe ich noch eine wirklich schöne rote Dionaea, die erstens blüht und zweitens sich zu teilen beginnt. Davon landet auch eine im Moorbeet.
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Axel
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