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|17|1|Wenn der Garten nur groß genug ist, kann man auch fünf Schippchen verbummeln.  :P ;D (Hausgeist)

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Autor Thema: Stachelbeeren  (Gelesen 34103 mal)

roburdriver

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Stachelbeeren
« am: 06. April 2011, 17:38:52 »

Ich suche für meinen Garten ein paar "neue" alte Stachelbeersorten mit vernünftigem Geschmack, nachdem meine uralten Hochstämmchen in den Stachelbeerhimmel gewandert sind ;D

Ich hab auch einige Büsche aus dem Supermarkt ber die können geschmacklich nicht überzeugen(bis auf die roten Sorten)

mir schwebt momentan die Weiße Neckartal und die Weiße Triumphbeere vor, muss kein Stämmchen sein, Busch geht auch

Kennt jemand eine Bezugsquelle, bzw. kann jemand was zu den Sorten sagen?
Oder hat jemand noch weitere Sortenvorschläge? Sollten nicht allzu anfällig sein, da alles Bio ohne Chemie in meinem Garten.

Gruß Robin
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cydorian

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #1 am: 06. April 2011, 17:45:34 »

mir schwebt momentan die Weiße Neckartal und die Weiße Triumphbeere vor

Gibts öfter, "Weiße Neckartal" z.B. bei der Baumschule Fischer, Berlin. Die guten Sorten sind die älteren Sorten und die sind praktisch alle mehltauanfällig. Nur mit Bio wirst du da ziemlich Probleme mit dem amerikanischen Stachelbeermehltau bekommen. Wie so endlos viele andere importieren Krankheiten bei anderem Obst hat der die einheimischen Sorten kaputt gemacht. Du solltest neuere Sorten nehmen, gute Gelbe/Grüne sollen z.B. Rixantha und Reverta sein.
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paulche

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #2 am: 06. April 2011, 21:16:55 »

Was halte ihr von den amerikanischen Wildstachelbeeren, die sehr groß werden sollen. Da soll es schon ertragreiche Auslesen geben und wahrscheinlich auch entsprechende Kreuzungen.
Wie sind eure Erfahrungen z.B. mit der Sorte Gigant?
« Letzte Änderung: 06. April 2011, 21:17:36 von paulche »
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viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn)

roburdriver

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #3 am: 10. April 2011, 18:06:08 »

naja groß müssen die nicht sein, sondern schmecken!

Ich werd das einfach ausprobieren mit den alten Sorten!
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Arachne

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #4 am: 10. April 2011, 22:32:50 »

Hier habe ich vor 2 Jahren mehrere Stachelbeerbüsche gekauft (und mit nach Norddeutschland genommen). Die Früchte schmecken mir und von irgendwelchen Krankheiten keine Spur. Die Büsche stehen bei mir frei und sonnig, eine Sonderbehandlung bekommen sie aber nicht.
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Drinnen die Kammern und die Gemächer,
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Alles hat mir unbezahlt Schmetterling mit Duft bemalt. (F. Rückert)

Mediterraneus

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #5 am: 10. April 2011, 22:40:57 »

Alte Sorten sind sehr anfällig. Oft ist die ganze Pflanze incl. Früchte weiß.

Ich mag eigentlich auch keine Stachelbeeren, wegen der oft sauren und dicken, borstigen Schale. :-X :P

Sehr gut schmeckt mir jedoch die Sorte Spinfree (Spinefree). Kleine, fast schwarzweinrote Beeren ohne Borsten und zuckersüß. Noch nie Mehltau gehabt, obwohl meine Pflanze nicht sehr gepflegt wird (eigentlich wird sie eher gar nicht gepflegt)

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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

andreasNB

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #6 am: 10. April 2011, 23:02:06 »

@Arachne
Danke für den Link.
Wenn ich mal wieder nach Gera fahre, versuch ich mal einen Besuch mit einzuplanen.

'Captivator' wäre eine alte mehltaufreie Sorte aus Kreuzung von europä. und amerikan. Arten.
Ich habe allerdings auch erst im lezten Herbst gepflanzt.
Nach "Weiße Neckartal" muß ich gleich mal gockeln. Noch nie gehört den Namen.

@paulche,
Du meinst sicher die R.divaricatum. Die "Gigant" stammt wohl von ihr ab. Habe sie mal bei M.Hans gesehen. Nicht das ich mich mit Stachelbeeren auskennen würde, aber von neueren Züchtungen die diese Art mit einbeziehen hab ich bisher noch nie nich etwas gehört.
Meine "Gigant" ist noch klein. Hätte sie mal im März umpflanzen sollen. Die "Schwarze Honigbeere" - auch Worcesterbeere genannt - sind mittlerweile fast mannshohe Sträucher. Ist auf jeden Fall empfehlenswert. Wurde aber schon öfters hier besprochen

Erst diese Woche habe ich mich mit jemanden unterhalten, der alte Sträucher - fast schon Dickichte - unter dem lichten Schatten von Sauerkirschen stehen hat.
Genau wie bei meinem Nachbarn.
In beiden Fällen keinerlei Befall mit Mehltau.
In einem anderen Garten hatte er bei freiem Stand extremen Befall an den dortigen Stachelbeeren.
Vielleicht sollte man die üblichen Standortempfehlungen "sonnig und frei" für die alten Sorten überdenken ?
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Elro

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #7 am: 08. Juli 2011, 23:43:43 »

Ich bin auch der Suche nach einer wirklich gut schmeckenden gelben Stachelbeere.
Mein Vater hatte mal eine alte Sorte, die Früchte waren sehr oval, goldgelb, sehr groß, süß und sehr lecker.
Leider habe ich diesen Busch nicht mehr und suche nun nach etwas in dieser Art.

Ach ja, wichtiges Kriterium:
die Früchte sollen eine dünne Schale haben.
Gegen Borsten habe ich rein gar nix. Ja im Gegenteil, ich mag das ganz besonders gern an Stachelbeeren.
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Liebe Grüße Elke

Funkia

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #8 am: 09. Juli 2011, 15:16:52 »

Mein Tip speziell für Elke: Früheste Gelbe,alte englische Sorte,heißt da "Yellow Lion"
,Rundliche,gelbe.weichbehaarte ,dünnschalige Früchte,sehr sehr aromatisch!!!!
Und frühreifend.
Ich hab meine bei Manufactum erstanden.Ich hab sie jetzt 2 Jahre und sie hat dies Jahr super getragen.
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Marsch_Düne

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #9 am: 11. Juli 2011, 02:47:22 »

Während des Lesens dieses Chats dachte ich: Stachelbeerbüsche weiß vor Mehltau, kenne ich ja gar nicht. Und das obwohl ich außer mit der Sorte 'Spinfree' mit keiner neueren Stachelbeersorte Erfahrung habe.

Auf einmal viel mir auf, dass alle Kommentare, die aus der Norddeutschen Region kommen, wenig bis keine Probleme mit Mehltau haben während in Kommentaren aus Süddeutschland eher über übermäßigen Mehltau berichtet wird.
Ist das Zufall oder gibt es da einen Zusammenhang?
Wer wohnt in Süddeuschland und hat kaum oder keine Mehltauprobleme an älteren Stachelbeersorten?
Wer wohnt in Norddeutschland und hat Stachelbeeren weiß vor Mehltau?

(Die Stachelbeeren meiner Großeltern, Eltern und meine eigenen waren meiner Kenntnis nach immer mehltauanfällige Züchtungen oder Sämlinge dieser. Mehltau war und ist immer vorhanden gewesen. Viel aber nicht übermäßig auf, bzw. wenn doch sehr viele Stachelbeerfrüchte durch den Mehltau geschädigt waren, wurden die Büsche im Winter stark ausgelichtet und alle Spitzen um mind. ein Drittel gekürzt. Eine Arbeit die im Hobbygarten mit ein bis fünf Büschen schnell erledigt ist. Danach waren die Stachelbeeren ein paar Jahre quasi mehltaufrei. Ob es aber wirklich am Schnitt lag oder an den eh unterschiedlichen Infektionsraten in den verschiedenen Jahren kann ich allerdings nicht wirklich sagen.

Diese Stachelbeeren waren niemals Handelsware, sondern immer nur ein Geschenk des Gartens. Und auch mehltaubefallene Stachelbeeren wurden verarbeitet. Sie kamen dann in den Kuchen und nicht oben drauf. ;)

Spinfree war bei mir übrigens bisher ein Flop. Der Busch hat einen sonnigen Standplatz in gutem und frischem Boden immer gut gemulcht und gegossen, aber er sieht aus als stände er an der trockensten Stelle im Sandgarten: Kaum Zuwachs, braune Blattränder, winzige Früchte, die nicht wachsen und dann noch zum Großteil abfallen, harte Schale und sauer.
Was mache ich falsch? )
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Lubi

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #10 am: 13. Juli 2011, 15:12:18 »

Hallo Stachelbeerfreunde,

Ich bin gerade dabei meine zwei Stämmchen durch zu pflücken.
Was da dieses Jahr dran hängt haut mich fast um.
Ich habe von einem Stämmchen bis jetzt einen 10l Eimer voll, geschätzt werden es drei Eimer voll. Das Bäumchen sieht aus wie eine Trauerweide, Äste bis zum Boden und Beere an Beere.
Das ist eine grüne Stachelbeere namens 'Mucurines'.
Sehr schmackhaft und vollreif sehr süß. Erinnert mich an meine Kindheit.
Sie ist mehltaufest.
Frucht: Groß, grün, fein aromatisch.
Genußreife: Mitte Juli.
Lagerfähigkeit: - 2 Wochen, Tiefkühlfrucht.
Boden: Magere Böden sind ausreichend.
Befruchtersorten: Selbstbefruchter; bei Fremdbestäubung noch höherer Ertrag (2-3 Sorten pflanzen).

Die zweite ist eine rote Stachelbeere, im Wuchs nicht so kräftig und die Beeren relativ klein. Früchte sind vollreif noch fest und haben mehr Säure als 'Mucurines'. Der Name fällt mir gerade nicht ein.
Die beiden stehen im Halbschatten, eigerahmt von Haselnuß und Sommerflieder. Als Unterpflanzug wären da Lupinen, Maiglöckchen, Zitronenmelisse, Kaukasusvergißmeinicht, Kornrade, Storchschnabel und zu meinem Leidwesen Disteln. Also eine grüne Hölle, wo nie ein Sonnenstrahl die Erde erreicht.
Ich habe die beiden noch nie gedüngt und noch nie gegossen und halte nur die Unterpflanzung etwas im Zaum.
Ich hatte auch noch keinen Mehltau an den beiden.
Obwohl dieses Jahr fast alle Rosen und mein Apfelbaum stark befallen waren. Das liegt wohl daran dass der Mehltaupilz ein Schönwetterpilz ist, und lieber in der Sonne sitzt als im Halbschatten.
So, das sind meine Erfahrungen mit unseren geliebten Stachelbeeren, ich pflück dann mal weiter. :)

Gruß
Lubi
« Letzte Änderung: 13. Juli 2011, 15:21:44 von Lubi »
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Gänselieschen

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #11 am: 13. Juli 2011, 15:44:56 »

Also, ich hatte an meinen Stachelbeeren auch noch nie Mehltau.

Allerdings waren einige Hochstämmchen bei mir nicht sehr langlebig.

Hatte da mal eine helle Sorte - ganz glatte Schale - wie Weintrauben - die war wirklich toll - habe ich leider nie wieder gesehen.

L.G.
Gänselieschen
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Lubi

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #12 am: 13. Juli 2011, 16:18:08 »

Wie langlebig waren denn Deine Stämmchen?
Ich muss mir ja rechtzeitig Ersatz beschaffen.
Meine sind jetzt fünf Jahre alt.

Gruß
Lubi
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cydorian

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #13 am: 13. Juli 2011, 20:32:04 »

Allerdings waren einige Hochstämmchen bei mir nicht sehr langlebig.

Bei dir auch? Dann liegts nicht an mir oder meinem Boden. Fünf bis zehn Jahre geht es gut, dann geht schlagartig die ganze Pflanze ein. Sträucher leben dagegen extrem lang.
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max.

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Re:Stachelbeeren
« Antwort #14 am: 13. Juli 2011, 20:39:00 »

genau die gleiche erfahrung habe ich auch gemacht.
hochstämmchen haben auch etwas buchstäblich "gestelztes" an sich. büsche gefallen mir besser.
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