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News: die einzig wahre irrenhauszentrale ist hier. (Zwerggarten in einem Gartencafé)
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24. Mai 2017, 15:41:44
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|4|12|Heute Barbarazweige schneiden! Blüten gibt es dann zu Weihnachten.  :)

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Autor Thema: Stachelbeeren  (Gelesen 31298 mal)

Яib-Esel

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #240 am: 30. April 2017, 20:23:15 »

Dieses Jahr fruchten zwei meiner Sämlinge das erste mal. Die eine Pflanze ist Dreitriebig, 40 cm boch, muss aber gestützt werden. Die zweite Pflanze ist ein eintriebiger Busch, 60cm hoch und muss nicht gestützt werden. Sie zeigt auch eine hohere Blutendichte, als die andere Pflanze. Sie hat lange bis zum ersten Flor gebraucht.

Wie Elro, so stopfe ich auch gerne mehrere Pflanzen in einen Topf. Nur bei besonderen Exemplaren wird ein "Einzelzimmer" gewährt.

Ich habe auch einen schönen "Kaktus" selektiert. Mirkommt es nicht immer auf die Frucht an. Der Kaktus hatte aber noch keinen Ertrag.
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andreasNB

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #241 am: 02. Mai 2017, 21:09:07 »

Ist der Mehltaubefall der empfindlichen Sorten auch standortbedingt?
Ich überlege gerade ob man damit die Pflanzen stützen könnte.
Von dieser Mehltauschleuder die Aella hatte habe ich zwei Stecklinge. Sie stehen im Topf auf der Nordseite des Hauses unter einem Baum und sehen bis jetzt sehr gut aus. Was sagt mir das? Schatten, geschützt vor zu viel Regen?

Hm.
Vielleicht habe ich hier oben ja nur Glück mit dem Klima oder der Befallsdruck ist nicht so groß.
Probleme mit Mehltau kenne ich hier allerdings kaum.
Wenn, dann tritt er nur an einigen der neu (vor ein paar Jahren) gepflanzten Sträuchern auf.
Und diese stehen sonnig und viel zu dicht.

Keine Probleme gibt es bei diesen alten Sträuchern (älter als 30Jahre; mindestens)
Nordwestseitig unter Sauerkirschen, im Sommer wird dort der Boden nicht gar so schnell trocken, in einer eher kühl-schattigen Lage und der Wind kann auch gelegentlich durchpusten.












Natürlich könnten es schon zwei der "neuen" mehltauresistenteren Sorten sein.
Wie ich gerade nachgeschlagen habe wurde z.B. 'Invicta' schon vor knapp 40 Jahren in den Handel eingeführt.
Ich vermute es aber nicht.

Diese Stachelbeere und Stachelbeer-Hybride stehen nordostseitig neben Gehölzen und haben es bis Mittag gut sonnig, im Hochsommer auch recht warm. Allerdings stehen südseitig mehrere höhere Gehölze.
Beide sind aber wohl von Haus aus nicht sehr anfällig auf Mehltaubefall.




Und was sagt mir bzw. uns das ?  ;)
Ja, ich denke der Standort ist von herausragender Bedeutung, wenn man ohne großen Aufwand mehltaufreie Stachelbeeren ernten will.
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Zuccalmaglio

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #242 am: 02. Mai 2017, 21:29:20 »

Hönings  Früheste ist bisher das geschmacklich beste, das ich kenne. Leider bei mir früher an einem vollsonnigen Standort immer mir Mehltau.
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Tschöh mit ö

DerTigga

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #243 am: 02. Mai 2017, 22:23:30 »

Besitze schon 2 Spinefree und 1 Hinnonmaeki rot. Seit 2 Jahren im Topf auf meinem Balkon und bisher völlig ohne Mehltauprobleme. Hab mich durch Berichte div. Purler hier und wegen der letztes Jahr als reichlich sauer empfundenen Schale der Hinnon mal verleiten lassen und ebenfalls eine süße Lea bestellt. Direkt bei Krämer. Bin ziemlich gespannt drauf ;-)
« Letzte Änderung: 02. Mai 2017, 22:35:07 von DerTigga »
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DerTigga

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #244 am: 04. Mai 2017, 11:10:37 »

So, Madame Lea wurde grade geliefert. Sehr gut verpackt, keiner der 7 Seitenäste beschädigt.
Insgesamt wurden meine Vorstellungen glatt übertroffen, denn: ich werde schon dieses Jahr eine richtige kleine Ernte einfahren können.
Es dürften im Moment etwa 60 bis 70 kleine Stachelbeeren dran hängen - man könnte auch sagen: viel mehr geht nicht.
Dafür ist sie aber dringend umtopfpflichtig bzw. ich stelle mir intensiv die Frage: womit zum **** haben die die gedüngt, das die trotz DER Durchwurzelung des Topfes so viele Früchte ansetzt ? Auch haben will..diesen Dünger !! (sonst fällt bestimmt in den nächsten 14 Tagen die Hälfte der Früchte ab ?) ;-D
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cydorian

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #245 am: 04. Mai 2017, 11:20:32 »

Lass dich trotzdem nicht zu vorschnellen Urteilen verleiten, bei Überbehang (sie neigt dazu) und dann auch noch frisch aus dem Topf zeigt diese Sorte keine besonders gute Qualität. Die Früchte bleiben klein und neutral. Ausserdem haben jüngere Sträucher generell keinere Früchte. Für gute Qualität sollte der Behang mässig sein und der Strauch etwas älter.
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DerTigga

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #246 am: 04. Mai 2017, 12:00:50 »

Du hast sicher Recht, das was mich da geleitet hat, war in größeren Teilen die stark positive Überraschung und Freude, gegenüber der im Vergleich deutlich negativeren Bilanz bei in örtlicher Baumschule gekauften bzw. kaufbaren Stachelchens.
Preis <--> Pflanzengröße <---> oftmals kaum Behang und dazu noch bis zu 3,5 Euro mehr für ansich weniger bezahlt, im Abgleich zu der nun erhaltenen Lea..
Keine Sorge, sie kriegt ihre Zeit und ich werde ihr sicher nicht mit der Gartenschere drohen, wenn die Früchte im ersten Jahr nicht gar so toll schmecken ;-)
Umsetzen in deutlich größeren Pott und die Ausdünnung des Behangs findet heute noch statt.
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Urmele

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #247 am: 05. Mai 2017, 04:53:48 »

Noch niemals habe ich Stachelbeeren ausgedünnt, war bisher nicht nötig.

Sollte man das bei Lea tun?

Ich habe bei meiner einen jungen Ast senkrecht hochgebunden, möchte mir eine Spindel erziehen.
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cydorian

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #248 am: 05. Mai 2017, 08:07:01 »

Sie neigt eben zu Überbehang und Überbehang verändert wie bei allen Obstsorten die Qualität. Ob man was tun will, ist Geschmackssache. Wenn ich nur Mischmarmelade mache, würde ich nichts tun. Wenn ich wie die Engländer grosse Früchte vorzeigen und verkosten will, würde ich ausdünnen. Mir ging es nur präventiv darum, dass nicht gleich die Vermutung entsteht man wäre mit einer falschen Sorte beliefert worden, wenn der überreichliche Fruchtansatz später als gedacht reift, kleiner als beschrieben bleibt und nicht so aromatisch wie erhofft ist.

Überbehangsprobleme dürfte es dieses Jahr seltener geben. Der gnadenlose Frost hat mir den Grossteil der kleinen Früchte zerstört. Sogar die aussenliegenden Blättchen haben Schäden. Das bestrifft alle Sorten, süsse Lea unterscheidet sich weder positiv noch negativ.
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Tesus

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #249 am: 17. Mai 2017, 22:23:44 »

Ich habe diese Beitrag mit Interesse verfolgt und bin nun echt neugierig auf die lea. Hat vielleicht jemand Interesse stecklinge  zu tauschen ?
Könnte im Tausch anbieten:
1x gelbe Resistana stachelbeere
1x Rosa Sport Johannisbeere
1x remarkar Stachelbeere
1x Johannisbeere Rolan
1x hinnonmäki grün
Kann auch verschiedene Tomaten samen  im Tausch anbieten;)
Würde mich sehr über ne Antwort freuen LG tesus aus Heidelberg
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cydorian

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Re: Stachelbeeren
« Antwort #250 am: 18. Mai 2017, 10:03:44 »

Gehört nach http://forum.garten-pur.de/index.php/board,37.0.html "Verschenken und tauschen, suchen und bieten"
Wenn du aber statt zwei Jahre auf das fruchten eines Stecklings warten auch 8,95 EUR für den Erwerb beim Züchter (Baumschule Krämer) aufbringen kannst, wäre der schnellere Weg zu einer gutentwickelten Pflanze darüber.
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