Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
News: Die meisten jagen so sehr dem Genuß nach, daß sie an ihm vorbeilaufen.  (Søren Kierkegaard)
Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
24. Juli 2017, 22:43:53
Erweiterte Suche  
News: Die meisten jagen so sehr dem Genuß nach, daß sie an ihm vorbeilaufen.  (Søren Kierkegaard)

Neuigkeiten:

|1|11|Hier wird viel Unsinn geschrieben. (Staudo bei den Gartenmenschen)

Seiten: 1 ... 21 22 [23] 24   nach unten

Autor Thema: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)  (Gelesen 65827 mal)

florian 6b MN

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 111
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #330 am: 03. März 2017, 09:46:36 »

Hallo threerivers und andere Lagerstroemia-Experten,

ich habe mir ja im Herbst schon etwas größere Lagerstroemia-Hyriden x fauriei gekauft und in der kühlen Garage überwintert. Aktuell stehen sie bereits in den Töpfen draußen, damit sie nicht frühzeitig austreiben. Ich lasse aber im Moment nur bis -2° auf sie einwirken und schiebe sie bei tiefer angesagten Temperaturen wieder in die Garage zurück.
Meine Frage:
Könnte ich die jetzt schon nach draußen pflanzen oder soll ich noch warten ? Mit einigen Minusgraden muss man ja schon noch rechnen.
Der Boden wird aber vermutlich nicht mehr sonderlich tief gefrieren. Die Knospen sind noch klein/braun/spitzig/hart - ist das normal ?
Geschnitten habe ich sie noch nicht - es sind noch die verblühten Reste des Vorjahres dran. Den Schnitt würde ich auch erst machen so Ende März/Anfang April.
Wann treiben die Kreppmyrten in der "Freiheit" so ca. aus ?

Vielen Dank für eine Rückinfo
Florian
« Letzte Änderung: 03. März 2017, 09:48:26 von florian 6b MN »
Gespeichert

threerivers

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 166
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #331 am: 03. März 2017, 14:14:11 »

Nun, Florian, die Frosthärte nimmt im Laufe des Spätwinters deutlich ab.
Ich meine das habe ich auf der Google-Seite bereits beschrieben.
Wären die Deinen bis jetzt etwas kälteren Temperaturen ausgesetzt gewesen, hätte ich keine Bedenken die jetzt draußen stehen zu lassen.
Ich kenne da Beispiele, wo die den ganzen Winter in etwas milderen Gegenden in Kübel draußen waren (z.T. eben auch weil vergessen). Es hat DORT nicht geschadet.
Was ich nicht beurteilen kann, ob die bereits auf "Austrieb" innerlich umgestellt haben.
So wie du das schreibst, denke ich dass ein kurzzeitiges Abfallen der Temperatur bis auf -4°C  in diesem Fall nicht sonderlich schaden würde, wenn .... ja wenn jetzt nicht avisierter Föhn die bereits im Aufwachen begriffenen Pflanzen weckt. Ich vermute da kann es nochmals richtig warm werden. In jedem Fall schattieren! Nachtfrost ist ja (ich nahm mal als Vergleich Isny) in den nächsten Tagen nicht mehr gemeldet - sagt mein amerik. Provider.
Nehmen aber wir die zwei Vergleichsorte Grönenbach und Münsingen dann lassen dt. Wettermodelle die Temperatur ab Samstag ordentlich in den Keller rauschen...
Was also suchen wir uns raus?Wie gesagt, solange die nicht ausgetrieben haben schadet ein wenig Nachtfrost nach meiner Erfahrung nicht. Wenn die Knospen erst mal grün werden, gar Blättchen sich zeigen wird Frost  nicht mehr vertragen.

Ich habe ja im letzten Sommer (eigentlich sollte man nur im Frühjahr pflanzen!!)  ja nochmals 10 der so empfindlichen L. indica ausgepflanzt, Sorten die nicht mal ins Rheinland empfehlen würde - nur um zu testen wie weit Theorie und Praxis übereinstimmen. Wir hatten ja nun wenigstens zwei Nächte mit Temp. unter  -20°C. Meine Rosen sehen schrecklich aus, aber was sonst passiert ist, dann wissen wir Ende Mai. (-20°C !! - ich weiss, man liest es allenthalben - es war ein milder Winter. Gartentechnisch interessieren mich Durchschnittswerte nur selten - denn mit dem Hintern auf der heissen Herdplatte und mit den Füßen im Eiswasser, das mag im Mittel ja auch ganz passabel sein).
Ach ja, eine kurze Kältespitze, sagen wir von früh um 4h bis zum Sonnenaufgang, die ist meist nicht ein großes Problem aber ein paar Tage durchgehend ...

Ich schrieb "Ende Mai" - und das beantwortet schon etwas Deine letzte, die Austriebsfrage.
Pflanzt man die vor eine warme, helle Wand (im Sommer ideal) können die früher austreiben und in die Spätfröste kommen.
Hier muss man nicht nur wegen der Stammreisser schattieren (Mulch liegen lassen damit der Boden kühl ist. Das bitte auch für Kübel beachten - nicht zu warm und nicht zu sehr auskühlen lassen.)

Ansonsten sind alle Pflanzen belaubt, ehe die Lagerstroemien ans Austreiben denken.

Wenn die wie Besen stehen und man glaubt da eingreifen zu müssen - Fehlanzeige ....

Was ich gemacht habe? Im Herbst die Stämmchen schattiert - fertig.

Die im GH, die bleiben stehen. -
Erst wenn sicher ist dass kein Frost mehr kommt, kommen die raus. Es ist mir zu lästig die voll belaubt wieder zurückzufahren. Ich vermute, dass die im GH mit dem nächsten Wärmeschub austreiben - und wenn es wirklich sehr kalt werden sollte, dann wird geheizt.

Die wenigsten werden sich vorstelllen können, wie groß die Bäume und Büsche mittlerweile sind, die ich da drin überwintere. (demnächst mehr dazu auf Goo+)
Aber im Kübel vorgezogen, hat man in unserm Klima dann doch in kürzerer Zeit stabile, große Pflanzen zum Auspflanzen.

Die ausgepflanzten, die ich drei Jahre im Kübel vorgezogen habe, sind auch im Garten größenmäßig allen andern weit voraus und die Indica, die ja nur im Kübel gehalten wurden, die sind nochmals eine andere Hausnummer.
Werde sicher auf der google-Seite wieder Bilder einstelllen und den Text dann auch.
Ach ja, alles Problemchen, die in den "normalen" Gärten, gar keine Diskussion wert sind.

Wir aber haben ja (auch FeMi und Erika) eine sehr kühle und winterkalte Ecke erwischt.
Kein Birnbaum gedeiht im Garten - nur der Frühapfel taugt was ...

Aber die L. indica im Freiland, die absolvieren hier ihren Stresstest.

Tja und dann kommen Flachlandtiroler aus Deutschlands besseren Landschaften, um hier zu schreiben bei ihren sei es zu kalt. Aber da stimme ich immer sofort zu. Die müssen ja ihr Klima kennen ...

Na. ich hoffe ich habe nichts vergessen.
LG
cliff threerivers

« Letzte Änderung: 03. März 2017, 14:41:54 von threerivers »
Gespeichert

threerivers

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 166
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #332 am: 03. März 2017, 16:22:33 »

Wichtig zu wissen dass jeder Eingriff von den Pflanzen als Impuls wahrgenommen wird. Also würde ich erst pflanzen wenn der dann begünstigte Austrieb nicht mehr schaden kann. Da ich Pflanzen oft zu ungünstigen Zeiten importiert habe und die alte Gärtnerregel ingnorierte, weil es gerade halt nicht passte, habe ich da bereits Lehrgeld bezahlt.
Gespeichert

florian 6b MN

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 111
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #333 am: 06. März 2017, 06:37:03 »

Hallo threerivers,

vielen Dank für die ausführlichen Worte. Das mit "Ende Mai" ist ja schon mal ein guter Tipp, wenn man im März/April schon beunruhigt die harten spitzen Knospen anschaut. Nächste Woche - also KW11 - stehen hier im Moment -6° im Wetterbericht, weil sich scheinbar nach Schneefall eher hoher Luftdruck durchsetzten soll. Aber noch gib ich auf solche Vorhersagen nix.
Ich werde sie jetzt trotzdem noch nicht auspflanzen und den März noch abwarten. Derweil stehen sie an einer schattigen Hauswand im 30 Ltr.-Kübel sicherer.
Die Ungeduld - finde ich - ist die größte Gefahr des Gärtners. Nicht das Wetter selbst  ;D
Auch bei uns hier im Allgäu hat vieles im Januar Schaden genommen. Viele ungeschützte Glanzmispeln und Kirschlorbeer sehen nicht so toll aus. Was mich am meisten ärgert: meine 3 m-Araucaria hat auch sichtbar gelitten. Zwar nicht "lebensbedrohlich" aber optisch. Da hätte ich zwei Wochen länger schattieren sollen - aber ich dachte, das geht schon. Jetzt hoffe ich, dass der Neuaustrieb die bräunlichen Spitzen wieder etwas kaschiert. Schade - sie war makellos.
Besten Dank und bis bald.
Florian
« Letzte Änderung: 06. März 2017, 06:42:22 von florian 6b MN »
Gespeichert

threerivers

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 166
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #334 am: 06. März 2017, 07:45:44 »

Hallo threerivers,

vielen Dank für die ausführlichen Worte. Das mit "Ende Mai" ist ja schon mal ein guter Tipp, wenn man im März/April schon beunruhigt die harten spitzen Knospen anschaut. Nächste Woche - also KW11 - stehen hier im Moment -6° im Wetterbericht, weil sich scheinbar nach Schneefall eher hoher Luftdruck durchsetzten soll. ....

Nun, Florian, ein dünner Vlies wärmt nicht wirklich, doch wenn man ihn so legt, dass die gespeicherte Restwärme vom Boden dadurch etwas gehalten wird, sollte das was bringen.
Die meinen im Freiland haben noch nicht angetrieben und die sind zu groß für Schutzmaßnahmen. Schattieren des Stammes ist alles, was man tun kann.
Ja, die Kältespitzen (-20°C) bei uns im Süden, die haben Unheil angerichtet. Aber das ist in ungünstigen Lagen nicht ganz so ungewöhnlich.
Schaun wir mal, was draus wird.
Alles Gute
Cliff

 ::)
« Letzte Änderung: 25. März 2017, 13:42:53 von threerivers »
Gespeichert

florian 6b MN

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 111
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #335 am: 20. März 2017, 07:22:12 »

Hallo Cliff,

ich habe nun meine Lagerstroemien Lipan, Hopi und Zuni ausgepflanzt. In den großen schwarzen 30 ltr.-Kübeln wären die mir bei der warmen Witterung beinahe ausgetrieben. Zumindest sind die Knospen schon größer geworden. Temperaturen unter 0° sind in den nächsten 14 Tagen zumindest nicht angekündigt und sollte es doch nochmal kalt werden, muss ich halt nochmal mit Vlies arbeiten. Jedenfalls hielt ich es für die bessere Option, die jetzt einzupflanzen als sie noch weiter im Kübel austreiben zu lassen.
Die 40 cm hohen 30 ltr.-Kübel waren komplett und sehr schön durchwurzelt. Ich denke, die Pflanzen haben einen guten Start. Sie stehen jetzt vollsonnig vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang auf 702 m Höhe an einem Südwesthang - mit Blick auf die Allgäuer Alpen. Ost-/Nordostwind kommt nicht an den Garten, weil es noch weitere 70 bewaldete Höhenmeter "im Rücken" den Hang hoch geht. Einzig der West-/Südwestwind kann schon mal ruppiger sein.
Der Boden war beim Einpflanzen bis in 50 cm Tiefe humos und locker ohne jeden Stein. Die Bodenprobe voriges Jahr war neutral, allenfalls leicht sauer. Staunässe ist selbst bei bevorstehender Sintflut dort nicht zu erwarten.
Dann hoffen wir mal, dass wir einen warmen sonnigen Sommer bekommen :-)
Grüße Florian
Gespeichert

threerivers

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 166
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #336 am: 20. März 2017, 07:52:20 »

Lieber Florian,
die haben es um Welten besser als die meinen, die oben am Hang allen Wetterunbilden ausgesetzt sind und denn im eiszeitlitlich Schluff stehen: viele Steine, etwas Ton, betonhart. Pflanzlöcher und Drainage /Ablauf stemme ich mit dem Bohrhammer und einem extrem breiten Spezialmeisel.

Vielleicht solltest einen paar Aufnahmen machen - ist auch gut für Dich und Deine Erinnerung. Du weisst ja wo Du die einstellen kannst. Ein paar Zeilen dazu würde uns freuen.
Ich komme demnächst dann auch mit etwas Info.

LG Cliff
« Letzte Änderung: 23. März 2017, 21:33:28 von threerivers »
Gespeichert

threerivers

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 166
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #337 am: 23. März 2017, 22:17:12 »

Zur aktuellen Wintererfahrungen - kurz angerissen:

Es war die Neugierde und der Wunsch es auszutesten, die mich im Sommer 16 verleitet haben, versuchsweise weitere 10 große L. indica (die empfindlichere Urform, die Linné beschrieben hat) auszupflanzen.
Allein in diesem Winter hatten wir wieder eine längere Periode mit Temperaturen um die -18°C/ -19°C und mindestens zwei Tage mit Temperaturen knapp unter -20°C.
In der Zeit des Kältemaximums fielen messtechnisch ein paar Tage aus, aber ich vermute, dass die auch hier oben auf dem so windigen Höhenrücken, den kein Wald schützt, dann auch keine weiteren Kältetiefpunkte gesetzt haben.
Derzeit sind die Stämme noch immer schattiert. Ich werde dies beibehalten bis ein beginnender Austrieb mich zum Handeln zwingt.
Bisher habe ich auf Düngung verzichtet, aber in diesem Jahr will ich etwas Hornmehl streuen und später P und K und Spurenelemente (die über das Gießwasser) geben. 
Da ich den Mulch nicht entferne, sorgt dessen Zersetzung sicher auch für eine Herabsetzung des ph-Wertes.
Wenn man andererseits sieht in welch mageren Böden die gedeihen wenn nur die Temperaturen stimmen, dann fragt man sich schon, wo eine Überdüngung beginnt. Ich vermute, die beginnt viel früher als wir das von den  andern Kulturpflanzen gewohnt sind.
Nun, vergesst nicht, selbst wenn alles grün ist und die Kreppmyrte nicht austreibt - einfach stehen lassen. Die kommt totsicher - selbst nach Temperaturen von -28°C / -29°C die lange angestanden haben. Nach so einem Winter kommen zwar viele Rosen nicht mehr, die Kreppmyrten aus der Wurzel allemal! Aber das kann dauern!
Ich kenne genug die damals (Winter E. Januar  und Febr. 12) ungeduldig waren  und dann doch für die Geduld spät aber kräftig belohnt wurden!
Zudem sind Jungpflanzen in unserer rauen Gegend of etwas zickig und es dauert bei einigen Sorten  4 bis 5 Jahre bis die optisch etwas hergeben. Die Sommer könnten es richten, doch wenn wir Pech haben ersaufen die Sommer im wochenlangen Regengrau.
Die höheren Temperaturen in weiten Gebieten des Landes lassen unsere Schwierigkeiten vielen Gartenfreunden unverständlich erscheinen, doch es mischt das Klima den "Hochland-Gärtner" immer wieder einen "Schwarzen Peter" ins Spiel, nicht nur bei den Kreppmyrten!

Nun, Ende Mai können wir Bilanz ziehen.
LG cliff

----
Gespeichert

florian 6b MN

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 111
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #338 am: 24. März 2017, 06:45:58 »

Genau so ist das - leider ist bis Ende Mai noch ganz weit hin und nächste Woche soll es wieder +20° geben. Ich mag so warme Temperaturen um dieses Jahreszeit nicht. Sollte nochmal ein Kälterückfall mit Frost kommen, tut das allen Pflanzen ziemlich weh. Und ich glaube, den Lagerstreomia besonders - oder ?
Cliff: einige Knospen werden schon größer. Richtige Triebe sind noch nicht da - aber die Knospen sind eben schon am "Aufbrechen". Halten die nach Deiner Erfahrung leichten Frost bis -2° aus ?
Ich habe das Problem, dass ich zwar mit Vlies schützen könnte. Sollte aber am nächsten Tag nach einer klaren Nacht wieder die Sonne scheinen, so komme ich frühestens mittags dazu, das Vlies zu entfernen. Und da habe ich Angst, dass es einen halben Tag unter dem Vlies nochmals wärmer wird und ich die Pflanze noch weiter zum austreiben verleite ...  Eine Gratwanderung ...
Grüße Florian
Gespeichert

threerivers

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 166
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #339 am: 25. März 2017, 10:16:03 »

Lieber Florian,
zum Beginn des Gartenjahres will ich deine Anfrage zum Anlass nehmen um auch für Dritte, besonders für die denen das Thema neu ist, mehr Information hier reinpacken,
ein Startpaket also (auch).

Ja, das ist die Gefahr bei warm überwinterten Pflanzen, dass man dann damit raus muss und es eigentlich noch zu früh ist.
D. hat der Gartenneuanlage wegen die ihren auch im Keller gehabt, Rosen etc. auch und jetzt haben die ausgetrieben, mussten raus - aber Rheinland ....!

Wenn es wirklich noch mal Frost gibt, sollte man Pflanzen, die dieserhalb zu früh dran sind, schützen. Im feudalsten Fall wäre das ein zugehängter Gartenpavillon o.ä. und eine Glühlampe drin.
Wenn es sehr eng ist, kann man das oder die Lämpchen in Tontöpfen unterbringen + Thermostat - wobei das ein elektrischer oder ein zweibeiniger sein kann.
Im einfachsten Fall ein paar Stäbe und drüber Vlies und wenn es sehr kalt wird, dann weiter wie oben.

Und sonst noch ein paar Takte zu Überwinterung im GH im Winter 17:

Ich habe in diesem Winter das große GH mit ca. 900ltr Wasser gepuffert, dazu einen Frostwächter eingesetzt und das ergänzt mit einem Baustrahler über Thermostat .
Ein weiterer in Reserve war startbereit angeschlossen. Aber die Pufferung durch das Wasser führte dazu, dass kaum geheizt werden musste.

Dieser Schutz im sonst konsequent ungeheiztem GH, war dieses Jahr wegen einiger wertvoller Pflanzen ausnahmsweise erforderlich - nicht der Lagerstroemien wegen, die das nicht nötig haben.
Im Gegenteil, die hätte ich lieber weiter herunter in den Frost gefahren.
Es stehen im GH bei mir eh nur Sämlinge der L. indica, der Urform, die Linné 1756 bereits beschrieben hat, die man in dieser Höhenlage (ungeschützt auf Höhenrücken)  im Freiland nicht sicher überwintern kann.
Wo findet man Information?
Die frostharten Hybriden (indica x fauriei)  aber auch 10 hohe L. indica sind ausgepflanzt im Garten.
Auch dazu ein paar Worte mehr für die Neueinsteiger:
Die alten z.T. weitgehend überholten Angaben zu den Pflanzen, die werden seit mehr 260 Jahren in der deutschen Fachliteratur schön brav abgeschrieben (Guttenberg lässt grüßen) und von denen kolportiert, die vermutlich die Pflanzen nicht besitzen, diese vielleicht noch nicht mal bewusst gesehen haben.
Was habe ich vor vielen Jahren Besitzer solcher Seiten im Internet, Verfasser von Fachartikeln usw. angeschrieben .....  auf Fachseiten verwiesen. Vergeblich. Selbst der Hinweis auf 85 Jahr erfolgreicher Neuzüchtungen, auf gesunde, recht frostharte Hybriden, die Zusendung von Links .... sie alle blieben zunächst weitgehend unbeachtet.

Daher mein Rat:
Zum Einlesen sollte man dt. Seiten meiden, wie der Teufel das Weihwasser, denn selbst unvollständige Literatur ist schon fatal. Ja selbst einige Händler haben definitiv auch nur irgendwo abgeschrieben und keine Ahnung – man verkauft ja nur.
Dazu kommt, dass in Deutschland laufend verschiedene Namen für
die Lagerstroemia indica L oder
die Lagerstroemia indica x fauriei (x limii ....)  verwendet werden:
Toskana-Flieder, Indianerflieder, Flieder des Südens, ... ja selbst als Myrten werden die gerade angeboten.
Das führt dazu, dass sich im Gedächtnis der potentiellen Kunden kein fester Name für die Pflanze einbrennt.
In den USA hat man solche Versuche schnell sein lassen, gerade auch, weil das Arboretum das nicht mitmachte. Crapemyrtles ist da richtige Name, aber crape myrtles werden sie meist genannt, im Süden sind es crepe myrtles ... Bei uns heißen die Kreppmyrten, der blütenform geschuldet.

Ein Lichtstreif am Horizont:
Ein wenig beginnt sich nun aber zu ändern: Die Lagerstroemia-Fans mit ihren Beiträgen im
Internet, in Foren, die haben nun doch etwas bewirkt:
Die damit begonnene Nachfrage aus der Bevölkerung brachte Bewegung in den Markt und schon sind die Pflanzen eher zu bekommen, sind einige Beschreibungen realitätsnaher.
Dazu werden gerade die dunkellaubigen Sorten eingeführt, die sich in den Staaten zum Hit entwickelt haben.
Die neuesten Sorten:
Die Einführung der dunkellaubigen Ebony (die wohl letzte Züchtung des Arboretum)  von denen 5 Sorten den Weg zu Vermehrern gefunden haben, die Vermarktung dieser und einiger anderer Sorten unter dem Handelsnamen Black Diamonds (Solitaire noir). wird jetzt nochmals einen Schub im Bekanntheitsgrad bringen.
Diese dunkellaubigen Sorten unterscheiden sich durchaus nicht nur in der Blütenfarbe aber alle machen nicht nur im Garten sondern auch im Kübel eine gute Figur.
Baldur bietet gerade zwei Sorten an. Hervorragende Qualität bei ausgezeichneter Transportsicherung liefert Steinegger in Rheinfelden. Weitere Quellen sind mir nicht bekannt. Sie werden nachgetragen oder können nachstehend per Kommentar genannt werden.

Eines sollte der Leser beachten: Gartenmärkte haben wenig Glück mit dem Verkauf grün im Laden stehender Gehölze. Alles was blüht geht im Frühjahr weg wie warme Semmel.
Als Sommer und Herbstblüher (und das ist ja deren Stärke zu blühen wenn kaum ein anderes Gehölz blüht), lassen die sich also schlecht vermarkten. Also wird man sie in vielen Märkten nicht finden, denn zählt der Umsatz pro qm – fertig.

Das Spielen mit eigner Anzucht:
Nun etwas für die besonders Neugierigen:
Für die, die auch experimentieren wollen: Auf ebaydotcom kann man im Herbst frische Sämereien für ein Nasenwasser kaufen z.B. seedsforbrains...u.v.a.m.
Es sind Lichtkeimer. Bodenwärme wird benötigt z.B. Fensterbrett mit Heizkörper drunter). Sämlinge machen im Frühwinter eine kurze Pause und schieben dann schnell weiter. So hat man bereits im kommenden Jahr viel gewonnen und erhält ansehnliche Pflanzen.
Man erhält natürlich keine Hybriden. Was immer keimt, es sind letztendlich L. indica -Arten

Was tun mit den empfindlicheren Sämlingen?
Nun, selbst die frostempfindlichere "Ur-Indica", die eher im Rheinland die Winter übersteht (Beispiele zuhauf) , die kann man auch im Potte im ungeheizten GH (oder in der Garage) stehen lassen, wobei ich die Kübel so abdecke, dass der umgebende Boden seine Restwärme den Gefäßen mitteilen kann.  Zu tiefe Wurzeltemperaturen (wie zu hohe!) die schaden jeder Pflanze.

Die Sämlinge sind jedoch sehr oft bei weitem nicht so mehltauresistent (und auch bei weitem nicht so frostfest) wie die Hybriden des Arboretum.
Sie werden von mir ja auch nicht empfohlen.
Ich habe die auch nur zu Vergleichszwecken. Solche Sämlinge als Kübelpflanzen, die im Freiland, ungedüngt und trotz "Belüftung" zu Mehltau neigen, die werden entfernt. (Ausgepflanzte haben bisher sich recht gut gehalten!)
Ich denke mein  Samen-Lieferant aus Ohio hat querbeet gesammelt. So erhält man daraus eine Sammlung, die differiert in Größe/Wuchsgeschwindigkeit *), Habitus und Blütenfarbe.
Der Zuwachs kann bei Dwarf einige cm/Jahr betragen und bei andern 1m oder 1,5m und dies im Kübel bei sparsamer Düngung!!
Mit den Sämlingen spielen (und es gibt da bemerkenswert schöne die man erhalten kann) das mag ein Ergänzung sein, zu den neuen Sorten insbesondere den Hybriden, die weniger Ansprüche ans Klima und uns stellen und meist auch mit besonders schönem Laub, schöner Herbstfärbung und Rinde auffallen. Es ist diese glatte dünne Rinde die in Schattieren erforderlich macht, solange es noch Frost gibt. Aber das gilt für alle, auch für die Hybriden

Genannt habe ich nun im Vorstehenden die beiden Hauptgruppen –
die L. indica und
die L. indixa x fauriei (üblicherweise an den Indianernamen erkennbar).
Klar wurden auch die L. indica weitergezüchtet und z.T. mit recht passablem Erfolg.
Kein Wunder dass es heute im Angebot viele zig Sorten gibt und Arten im dreistelligen Bereich in der Fachliteratur
Aber das ist ein eigenes Kapitel.
Wissen sollte man aber, das ist keine uniforme Gruppe:
Sie unterscheiden sich im Wuchs von klein, kriechend, azaleenhaft, bis hin zu größeren Busch- und Baumformen von 6m und weit höher.
Meist zieht man sie 1-, 3- oder 5-stämmig.
Sie können straff aufrecht wachsen, buschartig oder breit ausladend, konisch oder vasenförmig.

Wer also kauft der wird sich geschickterweise vorher (am besten auf amerikanischen Seiten) einlesen - gar interessant ist das alles eh.
Wer richtig wählt, braucht zudem zu hoch wachsende Sorten nicht zu köpfen - eine in Europa verbreitete Unsitte, die die natürliche Schönheit der Pflanze für alle Zeit ruiniert.


Düngung:
Im Frühjahr z.B. ALDI Rhodo- und Blütendünger. Kalk vermeiden. Im Freiland E. Juni jede Stickstoffgabe einstellen!! Kübelpflanzen die am geschützter Überwintert könnten ja länger im Trieb bleiben, da spielt das Aushärten nicht die Rolle aber sparsames Düngen ist immer besser.  Man düngt normalerweise zu viel und zerstört die Böden. Man muss nur mal genau betrachten was in Felsspalten wächst, irgendwo auf Magerböden .... (Bananenzüchter brauchen ein totes Pferd unter der Pflanze, hier ist die tote Maus vielleicht schon zu viel.)
---- Cliff ---

Ob es denen, die erstmalig auf das Kapitel stoßen, weiterhilft? Man kann es uns ja wissen lassen.
Schreibe ich zu kurz - weglassen ist schon ein Teil des Verfälschens - schaffe ich es nicht eine Basis zu legen, auf der stehend man das eigene Suchen weiter fortführen kann.
Schreibe ich für den oder andern zu lang, ich kann es nicht allen Recht machen - also seht es mir bitte nach.

Die angehängte Aufnahme zeigt eine Pflanze aus einer Lieferung He 2010 - und so wie die - höchstens größer - nie übler - sahen alle Pflanzen aus, die ich aus Rheinfelden vom Vermehrer erhalten habe.
Wer weiter nördlich wohnt: Auch in der Gärtnerei Zeppelin wurde ich bereits fündig. Aber das Peronal ist zwar sehr hilfsbereit und entgegenkommend, aber diese Pflanzen waren ihnen fremd, trotz des schon größeren Baumes im Garten.
Aber das Problem ist ja bereits bekannt. ...
 
« Letzte Änderung: 25. März 2017, 18:36:44 von threerivers »
Gespeichert

florian 6b MN

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 111
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #340 am: 27. März 2017, 06:59:04 »

Hallo Cliff,
vielen Dank für die ausführlichen Worte. Ich hoffe, dass jeder Deiner Artikel zumindest einen neuen Lagerstroemia-Freund gewinnt.
Ich hatte heute Nacht die Hopi - die schon am deutlichsten mit großen rötlichen Knospen - am Austreiben ist, mit Vlies geschützt. Ich hoffe, das hat gereicht. Wir hatten hier tatsächlich heute Früh -4° - ich hasse solche klaren Märznächte. Bei den anderen beiden sind die Knospen noch verschlossen beziehungsweise nur wenig größer geworden.
Grüße und Danke
Florian
Gespeichert

florian 6b MN

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 111
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #341 am: 18. April 2017, 07:20:34 »

So - jetzt haben wir den Salat. Die frisch ausgeschlagenen Kreppmyrten stehen im Schnee und die kommenden drei Nächte sind zwischen -5 und -10° !!!!! gemeldet. Ich habe die Pflanzen mit Noppenfolie + Vlies eingepackt (inkl. je einem 10-ltr. Eimer Wasser für den kleinen Bodensee-Effekt) und werde noch ein Grablicht in "das Zelt" stellen in der Hoffnung, dass nichts abbrennt. Mehr kann ich jetzt nicht machen.
Zum heulen ist das. Vom ganzen Rest des Gartens mal ganz abgesehen ....
Florian
Gespeichert

threerivers

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 166
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #342 am: 18. April 2017, 14:48:22 »

Ja, Florian, es ist wohl die kälteste Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Hatte alle Fühler bereits eingeräumt also weiss ich nur: an der warmen Hauswanmd waren es am morgen - 1,5Grad. Schaffe seit heute Nach um 0:30 ..... in Etappen -da ich ja auch die Arbeit nicht liegen lassen kann.  ....
Wenn ich das Büro zuschließen kann, will ich die Strahler wieder in Betrieb nehmen, da die Wolkendecke aufgerissen ist. Was das heisst wissen wir ja.
Wenn ich es noch schaffe:  Habe noch aus alter Zeit großen duenne leichte Folienbahnen. Tontopf drunter Glühlampe rein.
in der Eile jetzt vermutlich ohne Thermostat.
Ich rechnen mit einem Temperaturfall von mindestens 1K /h bis Sonnenaufgang - die kälteste Nach sollt uns mit Mi-Do beviorstehen. Bereich Kempten - 9°C ....
Für Münsingen habe ich noch keine bestätigte Angabe - da streiten sich die beiden großen Anbieter v Wetterdaten noch.
muss schließen - sonst ist der Schaden nicht mehr klein zu halten.

LG Cliff.

Gespeichert

threerivers

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 166
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #343 am: 18. April 2017, 23:38:13 »

Also jetzt habe ich  die Daten von einem nichtöffentlichen Dienst:
Du wirst tatsächlich mit -9°C in Kempten rechnen müssen. Wenn der Garten höher liegt, dann sind bei den derzeitigen Strömungsverhältnissen dort tiefere Temp zu erwarten - wie bekannt.

Selbst im Rheinland wurde Doris aktiv ... denn deren Lagerstroemien sind auch schon belaubt (da der Garten neu angelegt wurde, waren die im Keller gelagert worden).
Die meinen im Freiland sind es nicht, bis bei zwei Indica (die sind ja immer etwas früher dran). Die haben schon sehr deutlich sichtbare, große grüne Knospen. ...

Leider ..... denn  im April halten die eh nichts mehr aus und nach so warmen Wochen werden die meinen so tiefe Temperaturen nicht mehr wegstecken. Das ist alles abnormal. Wenn das mit der Erwärmung so weitergeht, werde ich noch sehr frieren.


Die Par38 zum Anstrahlen stehen bereit
Verteiler werde ich noch besorgen müssen. Einige 500W Strahler sollten sich dazu gesellen. Vlies könnte ich auch wieder aus dem Müllsack holen (war bereits weggepackt) aber was will man machen, ich kann nicht riesige Büsche einpacken und bei 60 Gehölzen (viele bereits mehr als 4m hoch!) kann ich nur die in den kältesten Ecken bedienen. Eigentlich sollte ich eher an die Kirsche denken. Die Kirschblüte aber wird es endgültig diese Nacht erwischen - vor zwei Stunden mahnte der Frostwächter...
Die Kübelpflanzen haben wir nicht mehr weggekarrt, die stehen an der Hauswand (Patio nach Süden offen aber der Wind pfeift von Westen um die Ecke herein, dass sie die Zweige biegen.).
Schnee liegt überall. Die ersten Rosen haben hellgelb bis kupferfarbige Blätter bekommen.

Die Amsel hat Junge. Wenn es noch mehr schneit bekommt die feines Hackfleisch.

Sollte mal mehr Info erforderlich sein, wir haben ja noch die Communitiy und wenn alle Stricke reißen, ich denke per Skype lässt sich auch viel erledigen.
Mal sehen wie weit das WLAN im Grundstück mit dem neuen Smartphone funktioniert.
Also dann, kann nur noch Daumen drücken.
Muss bald raus, habe morgen in aller Frühe schon wieder das erste Meeting.
Also dann unseren Gärten und uns alles Gute
cliff

Gespeichert

florian 6b MN

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 111
Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #344 am: 19. April 2017, 06:30:11 »

Hallo Cliff,
die nächsten beiden Nächte werden hart. Heute Nacht blieb es an der Hauswand bei +0,5, im Garten waren es -0,8 und im Zweitgarten mit den Lagerstroemien vermutlich -3°. 11 kleinere Magnolien habe ich mit Vlies+Noppenfolie eingewickelt, ein Grablicht dazu gestellt und einen Tontopf zur Sicherheit über die Lichter drüber gestülpt, damit nicht noch was Feuer fängt. In wie weit es da in den nächsten Nächten über 0° bleiben wird in den Miniatur-Zelten werde ich hinterher sehen. Bei den Lagerstroemien habe ich es genauso gemacht, nur noch mehr Vlies und Noppenfolie verbaut.
Die Schneehöhe beträgt aktuell so 5 locker leichte Zentimeter. Ich hoffe, dass die wieder bis zum Abend abgetaut sind, damit es in der klaren Nacht nicht noch tiefer runter geht.
Viel Glück Dir und Deinen Pflanzen.
Florian
Gespeichert
Seiten: 1 ... 21 22 [23] 24   nach oben
 

Garten-pur.de Nutzungsbedingungen | Impressum | Datenschutzerklärung

Forum Garten-pur | Powered by SMF, Simple Machines
© 2001-2015 garten-pur. All Rights Reserved.
Garten-pur.de