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News: Ein kluger Mensch macht nicht alle Fehler selber, er gibt auch andern eine Chance.  Buzulus
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18. August 2017, 05:14:55
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|19|5|Frauen lassen sich durch Schmeicheleien nie entwaffnen, Männer immer. (Oscar Wilde)

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Autor Thema: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)  (Gelesen 67385 mal)

threerivers

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Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #360 am: 05. August 2017, 23:30:40 »








Dieses aktuelle Bild wurde nach dem Unwetter aufgenommen und zeigt nur den oberen Teil des jungen Baumes, da ich nicht ausreichend Platz habe.
Es ist ein Sämling - die dieses Jahr fast alle meine Hybriden ausstechen.

Würde gerne mehr zeigen aber:

"Bilder werden automatisch verkleinert, wenn eine Kantenlänge 800px überschreitet oder die Dateigröße 250kb übersteigt. 1 Bild pro Antwort möglich."

Da ich Wert auf halbwegs vernünftige Aufnahmen lege und dies mehr denn je, mag ich dieses Zusammenstutzen meinen Bildern nicht antun.
Ältere Aufnahmen (2014)  sind in der Galerie zu finden:

Aus alter Zeit (2014):




Eine Übersicht



Straßenseite / Nordost



140809 17 Lagerstroemia indica RR



2014 0809 13  Lagerstroemia indica RR



Natchez, Zuni, Osage


Nun, die Gehölze nahmen mittlerweile zu an Alter und Größe.

Warum die Sämlinge besser dastehen? Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:
Meine von mir gehätschelten Hybriden habe ich mit viel Mühe - so groß die auch waren - mit Vlies eingepackt -
Darunter wurde es im sonnigen Spätwinter warm und die trieben an. 3 Tage mit -9°C, -10°C, -9°C und sie waren z.T. bis zum Boden herab erfroren.

Die Myrtles die ich nicht geschützt habe, die haben nicht zu früh ausgetrieben und kamen somit mit den wechselnden Temperaturen im zeitigen Frühjahr deutlich besser zurecht .
Die Maßnahmen, die ich von Maine her kenne, die sind mir hier zu aufwendig. Das Arbeiten mit Vlies dergestalt, dass sich die Luft drunter aufheizen kann, das war mein Fehler. Am deutlichsten sichtbar wird's an den großen Pflanzen, die sich all diesen Vorsichtsmaßnahmen durch die schiere Größe entzogen haben. Auch die Sämlinge, die nur zu Testzwecken und damit letztendlich zum Erfrieren ausgepflanzt und nicht geschützt wurden, die stehen all der dt. Fachliteratur Hohn sprechend z.T. jetzt schon recht prächtig blühend da.  Dies in dieser kalten Gegend auf 530-540m bzw. auf 600m Höhe. Die späteren Sorten sind voller Knospen und werden sich bald dazugesellen.
Dass man in den ersten Jahren oft glaubt, das Hobby stecken zu müssen, dass ist in ungünstigen Lagen sicher normal.
In Meißen/Dresden, in Rothenburg/Tbr. und im Bereich Freiburg gab es diesen Ärger gerade auch bei den Jungpflanzen nicht.

Eigenartigerweise klappte es auch hier in der Gegend im Garten einer Freundin problemlos, obwohl sie keinen grünen Daumen hat.
Das ist vielleicht das Plus, dass sie eben nichts tut.
Dass man in trocknen Sommern jüngere Gehölze gießen muss, das sei erwähnt, auch wenn die Literatur das verneint.
Sie vertragen keinesfalls Staunässe, haben es aber gerne wenn ausreichend Wasser geboten ist.
Das ist sehr wichtig wenn der Boden kein weitreichendes Wurzelwerk erlaubt.
Ja wenn die erst mal alt sind und ein ausreichend großes Wurzelwerk aufbauen konnten, dann mag das stimmen, dass sie sogar für aride Gebiete geeignet sind, aber hier in dem betonharten Boden dauert das lange Jahre.

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christian69231

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Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #361 am: 11. August 2017, 16:03:32 »

Der gestrige Dauerregen hat meinen CM insbesondere den Dynamite`s den Rest gegeben. An jeder Pflanze sind zwischen
10 und 15 Blütentriebe komplett abgebrochen (lagen auf dem Boden) ohne die Abgenickten die jetzt senkrecht nach unten hängen.
Ich könnt grad heulen. Wie kann man das verhindern?

Grüße Christian 
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kpc

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Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #362 am: 16. August 2017, 10:29:36 »

Im Beitrag #188 beschrieb ich, dass meine L. indica x fauriei ' Muskogee' immer erst in Knospe geht wenn es zu spät ist und die Blüte dann ausfällt.
So war es dann auch 2016 wieder. In diesem Jahr ist ein 'Wunder' geschehen. Schon Anfang August stand der Baum in Knospe und jetzt in Vollblüte.
Die erste richtige Blüte seit mindestens 11 Jahren. Ich möchte gern den Grund für die jetzige Blüte wissen. Wenn das immer so wäre ..  :) :) :)
Das Einzige was in diesem Jahr besonders war, war die Regenverteilung. Bis Ende-Juni war es extrem trocken. Seither ist es sehr naß. Von Anfang-Juli bis jetzt über 200mm Regen.
Habt ihr eine Idee ? Könnte starkes Wässern im Sommer zukünftig helfen ? Oder ist es das Alter des Baumes ?
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christian69231

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Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #363 am: 17. August 2017, 13:02:16 »

Dass es das Alter des Baumes ist glaube ich eher nicht. Ich denke dass dieses Jahr das Zusammenspiel; warmer Mai, Juni und Juli und anschließend der viele Niederschlag, einfach im Gesamtpaket  gepasst hat. Habe an meinen CM schon festgestellt dass wenn von Anfang Mai bis Mitte Juni die Sonnentage zu wenig sind der Blütenansatz einfach spärlicher ausfällt als in sonnenreichen Frühsommern.
 
Gruß
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threerivers

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Re: Winterhart Lagerstroemia (Crape- oder Krepp-Myrte)
« Antwort #364 am: 17. August 2017, 14:08:51 »

Es ist immer die wärme und vor allem die Sonne.

Dort wo die Pflanzen zu lange schwächere Triebe gebildet haben, sollte man die -->  kurz vor dem Austrieb! <--- zurückschneiden. sollte! Ich habe dies aus Zeitgründen versäumt und dann halt die langen Triebe angebunden. Jetzt nach der ersten schweren Blüte (die Watermelons sind ja seine Farbbälle) habe ich den Schnitt nachgeholt. Sollte man vielleicht nicht nachmachen, denn ich vermute, die werden jetzt dort neu treiben und vielleicht schlechter aushärten. Jeder Schnitt wird ja wahrgenommen - So auch im Winter, wo ein Schnitt sofort anregt und die Frostfestigkeit augenblicklich deutlich und messbar mindert.
Das ist wissenschaftlich belegt mit genauen Angaben zu Schnitzzeit und entsprechender Herabsetzung in Fahrenheit und Celsius
Kurz, ich halte mich halt auch nicht an alle Spielregeln die ich für eine andere Region als richtig erkannt habe.
Eigentlich sollte ich im Alb-Donaukreis und in dieser zugigen Höhenlage gar keine haben, aber nach den ersten Jahren mit Anlaufschwierigkeiten blüht es jetzt mächtig und ersten Frühblüher wie die Natchez, die Razzle Dazzle und die Watermelons die sind bereits beim abblühen, schieben aber laufend Blüten nach. Die verblühten Rispen schneide ich ab, wenn ich es zeitlich schaffe
Von den dunkellaubigen blüht derzeit nur eine und der Jacarandabaum hat dieses Jahr gar keine Blüten angesetzt; vermutlich weil der den betonharten Boden hier nicht aufbrechen kann.
Bleibt die Feststellung: die Einzelblüte der Hybriden ist der der Indica meist deutlich an Schönheit überlegen.

------
Ich habe es schon gesagt, die Vorgabe
"Upload-Einschränkungen: Bilder werden automatisch verkleinert, wenn eine Kantenlänge 800px überschreitet oder die Dateigröße 250kb übersteigt. 1 Bild pro Antwort " verleitet mich nicht Bilder so eingedampft und komprimiert zu zeigen, dabei sollte Speicherplatz heute ja kein Thema sein.
Das in aller Ruhe und Gelassenheit.
Ich mag nur nicht dafür immer meine übelsten Aufnahmen heraussuchen müssen, die, um dies es nicht schade ist.
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