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Autor Thema: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen  (Gelesen 18860 mal)

oile

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Re:ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #210 am: 01. Dezember 2014, 21:13:12 »

;) Da ist dann wenigstens der Hinweis auf die Erstansiedelung im Brandenburgischen für die Nachwelt festgehalten. Nicht immer lässt sich das im Nachhinein so schön sagen.


Nicht ganz: es kommen zwei Möglichkeiten in Frage. ;)

Im Ernst, muss ich aufpassen?
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lerchenzorn

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Re:ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #211 am: 01. Dezember 2014, 21:17:26 »

Du kannst es vorsichtshalber auf eine kleinere Teilfläche begrenzen. Wenn es den Eindruck macht, sich partout nicht daran halten zu wollen, ist, denke ich, genug Zeit, sich ganz davon zu verabschieden.
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Pewe

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Re:ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #212 am: 28. Dezember 2014, 17:32:39 »

Wie schon Tiarello im Januar d.J. nahm auch ich heute einen großen Bestand Gaultheria wahr (nachdem ich offenbar jahrelang achtlos daran vorbeigelatscht bin):




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troll13

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Re:ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #213 am: 04. Januar 2015, 20:59:19 »

In einem kleinen Waldstück, das wohl gerne als Endlager für Gartenabfälle genutzt wird, fand ich heute Pachysandra terminalis als ob es da schon ewig wachsen würde und auch hingehört.

Es fühlt sich offenbar dort ebenso wohl wie ein Riesenfleck Geranium macrorrhizum, den ich euch erspare.
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troll13

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Re:ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #214 am: 04. Januar 2015, 21:01:22 »

Daneben gab es einen lockeren Bestand einer Nelkenwurz, etwa 1 qm groß, der offenbar weder Geum urbanum noch Geum rivale ist.

Was meint ihr?
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feminist

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Re:ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #215 am: 04. Januar 2015, 21:09:11 »

warum soll das nicht Geum urbanum sein?
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troll13

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Re:ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #216 am: 04. Januar 2015, 21:34:46 »

Wenn ich mir die Fotolinks auf Floraweb anschaue, könntest du vielleicht sogar recht haben. Variabel scheinen die Grundblätter von Geum urbanum schon zu sein.

Ansonsten kenne ich dieses Geum hier eher mit kürzerem Blattstiel und größerem Endblatt. So finde ich es auch in diesem Waldstück an anderen Stellen. :-\
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Re:ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #217 am: 04. Januar 2015, 21:48:23 »

ich kenne Geum urbanum in jeder Form, mir ist die gejätete am liebsten. ;D
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lerchenzorn

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #218 am: 25. Juni 2015, 23:12:04 »

Am Ortsrand, unter Kiefern und wild wucherndem Ruderalgebüsch heute einen ca. 5 x 5 m spannenden Teppich von Euonymus nanus gesehen. Dieser Bestand ist bereits eine Kindheitserinnerung, weil es hier immer in den Wald hinein ging, ist Jahrzehnte alt und ich hatte nie nachgesehen, was das ist. Früher war dort eine kleine Lichtung, auf die der "Strauch" irgendwie gelangt sein muss. Die Pflanze hält aber auch im Schatten gut aus und blüht passabel - wenn man das eine Blüte nennen möchte.

« Letzte Änderung: 23. Juli 2015, 21:46:00 von lerchenzorn »
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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #219 am: 26. September 2015, 19:51:52 »

So sieht das Zwergen-Gebüsch von Euonymus nanus aus:


Früchte gibt´s keine. Es scheint also ein einziger Klon zu sein und die Art wohl selbststeril. Weiß jemand, wie das
bei den Pfaffenhütchen ist mit der Selbst(un)fruchtbarkeit?
« Letzte Änderung: 26. September 2015, 19:53:33 von lerchenzorn »
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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #220 am: 14. März 2016, 23:46:12 »

Weiss ich nicht , aber gäbe es vielleicht einen Absenker  ;) 8) ?
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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #221 am: 23. März 2017, 22:01:41 »

Scillas und Schneestolz haben wir in ihrem eigenen Thread genug beredet. Außer Scilla siberica, die vielfach und massiv in naturnahe Bereiche der Siedlungsränder einwandert, halten sich hier in Brandenburg die meisten anderen Arten ziemlich zurück. Wenn ich die Ausbreitungsfreudigkeit von Scilla sardensis im eigenen Garten sehe, traue ich dem zu, dass er sich ebenfalls in naturnahen Lebensräumen festsetzen kann. Im Wäldchen am Stadtrand habe es ein paar Pflanzen von Scilla bifolia geschafft und werden langsam mehr werden.

Überzeugt bin ich, dass sich Puschkinia scilloides sich allmählich einbürgert. Sie versamt sich so reichlich und überwindet per Ameise etliche Meter pro Jahr. Außerdem schenit sie mit ärmeren Böden ebenso zurecht zu kommen wie mit gut laubbedeckten Waldböden.

Heute an einem anderen Stadtrand in einem anderen Wäldchen:

 
« Letzte Änderung: 24. März 2017, 06:03:36 von lerchenzorn »
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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #222 am: 23. März 2017, 22:57:12 »

oh, gut zu wissen: gibt es bei den puschkinien ggf. irgendwelche anzeichen von wildschäden?
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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #223 am: 24. März 2017, 06:07:49 »

Im kleinteiligen Steingarten ist sie selbst ein Wildschaden.  :-X

(In unserem Garten versamt sie sich überreich und breitet sich gut aus. Eine zuverlässig verwildernde Art. Es tauchen auch regelmäßig weiße Exemplare auf, von denen ich irgendwann ein oder zwei dazu gepflanzt hatte.
« Letzte Änderung: 24. März 2017, 14:29:28 von lerchenzorn »
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lerchenzorn

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #224 am: 02. Juli 2017, 09:57:22 »

Bin dieser Tagen noch einmal bei Euonymus nanus am Stadtrand gewesen. Sehr schön zu sehen ist, wie sich die Triebe am umgebenden Bewuchs aufrichten, ansonsten aber ein niedriges Zwerggebüsch bilden.

   
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