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News: Reden ist das eine, manchmal ist auch zuhören angebracht. Und Reden wie auch Zuhören nutzt sowieso nichts, wenn man nicht imstande ist zu verstehen. (celli)
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24. Juni 2017, 09:11:49
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|4|8|Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit erkennen will, studiere Geschichte. Kurt Tucholsky

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Autor Thema: Carnivoren auf der Fensterbank  (Gelesen 5805 mal)

partisanengärtner

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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #105 am: 12. Januar 2017, 19:00:02 »

Ich kenne einige die mehrere Jahre Dionaeas warm durchgezogen haben. Ohne Kunstlicht im Winter ist das aber nur ein paar Jahre möglich bis sie absterben. Das längste was ich kenne waren beinahe 5 Jahre.


Mit Kunstlicht laufen Versuche die auch schon mehrere Jahre funktionieren. Abschließendes dazu habe ich noch nicht gefunden.
Man kann sie auch im Gebüsefach dunkel bei unter 5 Grad plus überwintern.
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Axel

Alva

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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #106 am: 12. Januar 2017, 19:20:31 »

Vielen Dank für die Infos, Axel und botaniko :)

Nächstes Jahr mache ich es besser. Und im Frühling stelle ich sie eh wieder raus.
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botaniko

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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #107 am: 12. Januar 2017, 19:57:57 »

Musst Dich doch nicht bedanken, ist nur gegenseitiger Gedankenaustausch :D.
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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #108 am: 12. Januar 2017, 20:19:06 »

 ;) so ist es
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Axel

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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #109 am: 11. April 2017, 19:53:25 »

Heute habe ich das übermütige Experiment gewagt und eine meiner großen Drosophyllumbiotope umgetopft.
In dem Topf waren ursprünglich 8 Pflanzen. eine hat wohl diesen Winter nach mehrfacher Teilung aufgegeben. Ich habe das kleine Bäumchen rausgezogen.
Das ist mir erst nach dem Umtopfen aufgefallen weil das Ganze so ein Gewirr ist.

Hier die Pflanze vor dem Umtopfen.

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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #110 am: 11. April 2017, 20:04:10 »

Der alte Topf ist 23 cm hoch und oben 20 cm breit. Der Boden ist 17 cm im Durchmesser.
Der neue Topf ist 20 cm hoch und oben 28 cm breit. Der alte hat so eine freibleibende Saugstütze. ist also innen deutlich niedriger.
Die meisten Löcher hatten unten Drosophyllumwurzelbärte, die jetzt ins Substrat kommen.

Da der schönste Topf so einen Abstandshalter nicht hat bekommt der neue die gleiche nasse Pampe wie mein bester Topf.
Das alte Substrat in diesem Topf ist eine Mischung von Perlite Sand und 1/5tel Torf. Dazu habe ich meinen abgeschobenen Waldboden aus der Sandgrube genommen um den neuen Topf damit aufzufüllen.
Das enthält etwa 10 % torfartigen Rohumus. Da ich auch Blaubeeren und Erika die darin wurzeln am Leben erhalte ist es also immer noch mit Mykorrhiza belebt.


« Letzte Änderung: 11. April 2017, 20:16:52 von partisanengärtner »
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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #111 am: 11. April 2017, 20:05:35 »

Als ich das Töpfchen umdrehte ging der ganze Ballen schön raus. Ich habe ihn ins Gras gesetzt und fotografiert.
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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #112 am: 11. April 2017, 20:07:08 »

Beim Betrachten des Fotos in der Vergrößerung ist mir an den Wurzeln aufgefallen das da viele Verdickungen sind. Vielleicht ein Anzeichen für Mykorhiza?
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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #113 am: 11. April 2017, 20:12:34 »

In den neuen Topf habe ich ein paar Handvoll Sandgruben Substrat gegeben und dann den Ballen reingesetzt. Dabe ist eine gute Handvoll Substrat aus der Mitte rausgefallen.

Das sollen sie nicht so mögen. Aber nachdem alle sagen das sie nach der Blüte eh sterben und meine sich nicht dran gehalten haben, warte ich mal ab. ;)

Den Haufen der abgefallen ist habe ich oben drauf gegeben und dann seitlich alles aufgefüllt.
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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #114 am: 11. April 2017, 20:14:37 »

So sieht er jetzt aus. Eingeschwemmt und wartend auf den Sensenmann oder die Frühlingsgöttin.
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Re: Carnivoren auf der Fensterbank
« Antwort #115 am: 11. April 2017, 20:20:40 »

Wenn sie sich mal aufrichten und wieder normal hochwachsen, haben sie sich entschieden, nehme ich an.

Der Topf geht wenn er wieder zu blühen anfängt ans den botanischen Garten Bayreuth. Die glauben noch immer das, dass eine schwierige Kultur ist. Wenn sie das überlebt werden die schon damit zurecht kommen.
Vielleicht kann sich dann jemand ein paar Lorbeeren verdienen wenn er die Mykorrhizabeziehung dieser Pflanzen untersucht.
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Axel
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