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News: Die Probleme, die es in der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat. Albert Einstein
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16. August 2017, 21:22:42
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|20|5|Je mehr ein Mensch weiß, desto weniger ahnt er. (Hermann Bahr, 1863 - 1934)

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Autor Thema: Lubera - Äpfel  (Gelesen 21288 mal)

cydorian

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #270 am: 10. März 2017, 22:16:49 »

Vom Geschmack habe ich nie gesprochen, es ging um die Eignung als Spalierbaum. Lies nochmal nach.
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Chefchoch

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #271 am: 14. März 2017, 20:01:01 »

Vielen Dank für eure Rückmeldungen, v.a. auch für die Tipps zur Bodenvorbereitung @b-hoernchen

@floXIII, ja es soll ein zweidimensionaler Spalier werden.

Das mit der kurzen Lebensdauer überrascht mich zwar etwas, aber ist schon nachvollziehbar. Sollte eigentlich ein "Lebensprojekt" sein.
Stelle mich darauf ein, in 20 bis 30 Jahren nochmals neu zu beginnen ;)

Werde mir wohl nun einen RedLove Odysso und den Bionda Marylin zulegen.

Wie sieht es eigentlich bei Birnenspalieren aus, da wird ja wahrscheinlich eine andere Unterlage verwendet? Gibt es da längere Lebensdauern?
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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #272 am: 14. März 2017, 20:29:55 »

So kurz ist die Lebensdauer von Bäumen auf M9 nicht.
Im kommerziellen Anbau diktiert profitmaxinierter Ertrag die Umbruchszeiten und oft der Handel auch einen Sortenwechsel.
Ich weiß hier schwach wüchsige Apfelbäume, laut Auskunft des Besitzers sind das Plantagenbäume aus Südtirol,  die seit 40 Jahren in einem Garten stehen.

Nochmal zur Bodenbearbeitung: Ideal wäre es, die Bodenbearbeitung ein halbes Jahr vor dem Setzen der Bäume in Angriff zu nehmen: Boden ausheben, gegebenenfalls Mischen, Aushub mit reichlich frischem Mist abdecken, halbes Jahr "durchziehen" lassen, anschließend wieder ins Loch, dabei wird das organische Material eingearbeitet und in diese Mischung dann die Bäume setzen (idealerweise, wenn sie keine Blätter haben, du sie also "wurzelnackt", nach Entfernen der Containererde, setzen kannst.

Du hast uns leider noch keine nähere Angaben zu deinem Boden (Sand, Moor, Gebirgsboden?) und deinen Klimaverhältnissen gegeben. Wo gärtnerst du bitte?

Mit Kunstdünger kommt man auf magerem Wiesenboden nicht weit. Ich hab' das auch schon auf der Bauernwiese probiert - da fehlt das organische Material, das Bodenleben. Der Garten ist kein Labor mit keimfreien Spezialsubstrat. Das ist etwas, was die Blaukornfraktion nie glauben wird, aber nichts ersetzt einen sauerstoffreichen, wurmgelockerten Boden mit Ton (Ionenaustauscherfunktion), Sand (anorganischer Strukturbildner) und reichlich organischer Substanz.
« Letzte Änderung: 14. März 2017, 21:58:26 von b-hoernchen »
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Elro

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #273 am: 14. März 2017, 21:36:25 »

Meine ältesten Bäume auf M9 sind auch schon 28 Jahre alt und sehen nicht aus als ob sie überaltert wären. Wenn sie keine Wühlmaus holt rechne ich mit weiteren 15 Jahren und wenn es mehr werden auch gut.
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Liebe Grüße Elke

Chefchoch

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #274 am: 15. März 2017, 20:24:50 »

Super, das lässt ja hoffen @Elro  :) :)

Ich gärtnere im Schweizer Mittelland, also wahrscheinlich Klimazone 7.
Beim Boden handelt es sich um eine Art Braunerde, Tendenz zu lehmig.

Danke für die Tipps zur Bodenvorbereitung, werde dies entsprechend in Betracht ziehen, die Pflanzung ist ja noch ausstehend.
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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #275 am: 15. April 2017, 21:03:03 »

Wieder einmal ist Ostern, wieder einmal blühen die Äpfel - und wieder einmal ist Schnee bis ins Flachland angesagt.
Deshalb schnell noch ein Blick auf die Blüte der Lubera-Sorten dieses Jahr:

1. Circe:


2. Marilyn:


3. Calypso:


4. Odysso:

Odysso hat letztes Jahr (zweites Stand- und erstes Ertragsjahr)  zu viel getragen, ich hätte ausdünnen müssen. Dazu habe ich im Winter den besten Fruchtast durch meine Dummheit abgebrochen. Leider kommt die Blütenfarbe nicht gut rüber, war letztes Jahr auch mit den knallroten Äpfeln ein Hingucker.

5. Era:

Wohl der fruchtbarste meiner Redloves. Trug letztes Jahr so viel, dass - wieder mein Fehler - die Sprossachse abgeknickt ist. Man sollte halt ausdünnen, wenn man den Frost überstanden hat... . Muss wieder aufgebaut werden - sieht aber nach Rückschnitt der Seitenäste nun "harmonischer" aus. Hätte sonst sicher noch mehr Blüten

Era-Blüte im Detail:


Ich muss mich für die schlechte Farbwiedergabe entschuldigen, aber heute waren die Lichtverhältnisse nicht so gut, es war meist bedeckt und ein schlechter Witz von einem "Sprühregen" hat nicht einmal die Straße nass gemacht. Dabei hätte es einen druchdringenden Landregen notwendig.


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floXIII

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #276 am: 16. April 2017, 08:41:52 »

@b-hoernchen: Da werde ich wieder ganz neidisch. Aber wenigstens treibt mein Odysso dieses Jahr schön aus, ich hoffe dass bleibt auch so. Vielleicht blüht mein Baum nächstes Jahr ähnlich schön wie deine.

Für nächste Woche werden auch hier Frostnächte vorhergesagt. Hoffentlich trifft die Vorhersage nicht zu...
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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #277 am: 16. April 2017, 11:25:22 »

Die Sorten an sich sind mega blühwillig und fruchtbar - man muss nur Konkurrenz ausschließen, auch im Wurzelraum. Eine gute Schippe frischer Mist wird auch gern als Düngung angenommen. Ansonsten ist das Problem eher die zu große Fruchtbarkeit. Aber wenn jetzt demnächst alles erfriert, kann ich mir das Ausdünnen sparen... .
« Letzte Änderung: 16. April 2017, 21:20:28 von b-hoernchen »
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schnagga

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #278 am: 16. April 2017, 14:54:14 »

Ähm, wieso blühen die bei dir schon? Ich habe auch ein paar Redloves und und drei weitere Sorten. Bei mir kann man aber gerade mal erkennen, dass Blüten kommen werden.
LG
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Яib-∃səl

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #279 am: 16. April 2017, 15:08:09 »

Bei ihm wird es wohl in Durchschnitt wärmer sein. Uch hänge auch einige Wochen hinter her.
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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #280 am: 08. August 2017, 20:03:37 »

Hier nochmal Fotos vom Paradis Katka (den Zusatz "Paradis" braucht es hier, denn es gibt einen weiteren "Katka", der z. B. ein Ahne der Sorte "Merkur" ist):









Die Äpfel sind dieses Jahr deutlich größer geworden als letztes Jahr, haben jetzt "richtige" Tafelobstgröße. Ich glaube, man kann auch sehen, dass die äußere Schicht des Fruchtfleisches eine leichte Rosatönung aufweist.
Wie jedoch Herr Kobelt auf die Idee kommt, sein Katka wäre ein Apfel vom "säuerlichen Typ", das erschließt sich mir nicht. Das Ding ist pappsüß - sicherlich mit etwas Säure im Hintergrund und eigentlich nicht schlecht; ein süßer, schneller Energiespender bei der Gartenarbeit. Das Aroma ist deutlicher als beim Julka, aber prinzipiell ähnlich und nicht so intensiv wie das des Discovery oder so komplex exquisit-exotisch wie das des Piros. Letztere beiden bleiben meine Favoriten.

Noch was zur Marssonina-Anfälligkeit von Lubera-Sorten, weil ich nachgefragt habe: Lubera sagt, sie hätten ihre Sorten nicht auf Marssonina-Anfälligkeit geprüft, weil diese Krankheit erst kürzlich bei uns aufgetreten ist - nachdem die Sorten bereits selektioniert waren. Prinzipiell wären aber die frühen Lubera-Sorten weniger anfällig als die späten, z. B. der Utopia.

« Letzte Änderung: 08. August 2017, 20:56:23 von b-hoernchen »
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