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News: Der Idealismus eines Menschen wächst mit der Entfernung zum Problem. (John Galsworthy, 1867-1933)
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|13|7|Der Kalk ruft! (Stellaria)

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Autor Thema: Düngung im Frühjahr  (Gelesen 5977 mal)

Galeo

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #15 am: 29. Februar 2016, 17:16:35 »

Ein weiterer Universaldünger ist Dolomitkalk.

Oha. Ich schreib dazu besser nichts.  :-X
Was soll jetzt ein Unbedarfter denken?
@Daniel: AUA!!!
Wo?
LG Galeo
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kasi

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #16 am: 29. Februar 2016, 19:14:26 »

Seit eh und je verwende ich meinen eigenen, ungedämpften Kompost auch für Zimmerpflanzen, und sogar als Aussaaterde (z.B. für Tomaten und Gurken). Weder Käfer noch Fliegen (auch keine weißen) haben meinen Kompost als Brutstätte genutzt. Ein guter Komposthaufen ist heiß genug, um all das Ungeziefer zu vernichten. Die Randbezirke (so man keinen Thermokomposter hat) kommen durch Umsetzen auch in den Genuß dieser natürlichen Wärmebehandlung. Das mag natürlich in Gärtnereibetrieben anders sein, da hier ja auch noch andere Faktoren zu berücksichtigen sind.
« Letzte Änderung: 29. Februar 2016, 19:47:05 von kasi »
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ingrgro

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #17 am: 29. Februar 2016, 20:09:58 »

Hallo,
vielen Dank für eure Ratschläge, sie haben mir sehr geholfen
Gruß Inge
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Daniel - reloaded

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #18 am: 29. Februar 2016, 21:44:12 »

@Daniel: AUA!!!
Wo?
LG Galeo

Wo ich AUA schreie? Bei dem Unsinn den ich zitiert habe!

1. Ist Kalk in jedweder Forn ganz sicher KEIN Universaldünger!
2. Mit Kompost und Kalk kann man nicht überdüngen?!? Aha. Dann versuch mal einen überkalkten Boden wieder in Ordnung zu bringen.... in einem sauren Boden wächst beinahe alles und meistens ohne Mangelerscheinungen, in einem neutralen oder gar basischem Boden sieht das teilweise ganz anders aus.
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feminist

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #19 am: 29. Februar 2016, 22:39:37 »

das letztere stimmt so nicht. Ein basischer Boden ist toll für fast jede Pflanze. Ein pH von 7 und höher ist tatsächlich schon sehr artifiziell insofern, als es Unmengen von Kalk erforderte, um einen Boden wirklich in den Bereich zu bringen. So war das vielleicht gemeint. Das erstere ist völlig richtig. Kalk ist kein Dünger. Ohne Vernunft ist auch im Garten nix los.
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Daniel - reloaded

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #20 am: 01. März 2016, 06:46:25 »

.... Ein pH von 7 und höher ist tatsächlich schon sehr artifiziell insofern, als es Unmengen von Kalk erforderte, um einen Boden wirklich in den Bereich zu bringen. So war das vielleicht gemeint...

Ja war es.  ;)
Aber Unmengen an Kalk brauchst du dafür nicht. Universell jährlich kalken (wo man damit ja nicht überdüngen kann, kann mann ja reichlich geben, kost ja nix) und es gelingt dir relativ zügig den pH-Wert hart an dir 7 zu bringen.
Vorteil des Dolomitkalks (und anderer kohlensaurer Kalke): höher als pH 7 und etwas drüber kommt man nicht. Um den Boden noch effizienter zu versauen nimmt man besser Brannt- oder Löschkalk, der schafft leicht pH 8 aufwärts.  8)

Wer also ums Verrecken kalken will und keine Bodenanalyse macht: ca. 100g eines kohlensauren Kalkes je qm und das bitte auch nur höchstens alle 2, eher alle 3 Jahre. Wer natürlich kalkliebende Pflanzen kultiviert passt entsprechend an.  :P
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Staudo

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #21 am: 01. März 2016, 07:23:59 »

Wer also ums Verrecken kalken will und keine Bodenanalyse macht

 ;D Kalk ist meiner Meinung nach in den allermeisten Gärten ausreichend vorhanden. Ich kalke nie und es wächst trotzdem sehr gut. Das liegt aber wohl am Kompost und am Stickstoff.
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Dietmar

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #22 am: 01. März 2016, 07:48:40 »

Zitat
Um den Boden noch effizienter zu versauen nimmt man besser Brannt- oder Löschkalk

Das Gegenteil ist der Fall. Kalk hilft gegen das versäuern und mit Branntkalk würde man in den basischen Bereich kommen. Branntkalk ist aus verschiedenen Gründen nicht optimal zum Düngen.

Zitat
Kalk ist meiner Meinung nach in den allermeisten Gärten ausreichend vorhanden. Ich kalke nie und es wächst trotzdem sehr gut. Das liegt aber wohl am Kompost und am Stickstoff.

Wer in einer Gegend mit kalkreichem Boden, wie z.B. um Jena, wohnt, der braucht nicht zu kalken. Kalzium und Magnesium sind die beiden Elemente, die dem Boden am meisten entzogen werden. Das ist auch dadurch bewiesen, dass Pflanzenasche zum größten Teil aus Oxiden dieser beiden Elemente besteht.

Man braucht nicht jedes Jahr zu kalken, aber alle paar Jahre macht das Sinn. Alle anderen Mineraldünger sind Luxusdünger und i.a. nicht unbedingt erforderlich. Viele Gärtenböden sind einfach mit Kalium, Phosphor und oft auch Stickstoff überdüngt, Blaukorn sei Dank!

Mit Dolomitkalk kann man aber nicht überdüngen, so dass es für Pflanzen schädlich wird.
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Daniel - reloaded

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #23 am: 01. März 2016, 07:54:10 »

Ich frage mich desöfteren ob du
1. immer verstehst was andere schreiben,
2. liest was du da schreibst und
3. ob du immer weißt wovon du schreibst!

Damit ist dieser Faden für mich zu Ende, manche Dinge sind mit manchen Leuten müßig zu diskutieren..... ::)
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sarastro

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #24 am: 01. März 2016, 08:28:26 »

Wir haben schlau gelernt, alle paar Jahre eine Erhaltungskalkung durchzuführen, da Calcium ganz allgemein als ein Kernnährstoff für Pflanzen angesehen wird. Und wenn ich meine Cyclamen im Garten betrachte, die nicht wachsen und sich nicht vermehren, da kommt mir ihr Heimatstandort in den Sinn, wo sie auf kalkreichem Humusboden stehen, ebenfalls viele Helleboren und andere. Auch Phlox und Co. aus Nordamerika brauchen Kalk, das haben mir Spezialisten bestätigt. Das sind allerdings alles Ausnahmen, viele Stauden sind sehr tolerabel.

Nur würde ich Dolomitkalk (Magnesium!) nehmen, wie weiter oben in der richtigen Dosierung empfohlen wird. Jetzt auf den Schnee drauf ist ideal! Und man kann ja auch einen leicht kalkhaltigen Volldünger als Kopfdüngung hinzunehmen.

Zwischen zu sauer und zu kalkhaltig liegt eben der Idealbereich irgendwo dazwischen. Hier haben wir einen pH-Wert, der liegt bei 6,8 und trotzdem düngen die Bauern durchaus gelegentlich mit Kalk.
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bristlecone

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #25 am: 01. März 2016, 08:31:47 »

Dabei muss man aber bedenken, dass auf landwirtschaftlichen Flächen und im Gemüsegarten mit der Ernte stets auch Nährstoffe entnommen werden, darunter natürlich auch Calcium und Magnesium.
Im Ziergarten ist das nicht oder nur in geringem Umfang der Fall.

Abgesehen davon dient die Zufuhr von Calcium bzw. Kalk vor allem der Verbesserung bzw. dem Erhalt der Bodenstruktur und erst in zweiter Linie der Pflanzendüngung.
« Letzte Änderung: 01. März 2016, 08:33:52 von bristlecone »
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sarastro

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #26 am: 01. März 2016, 08:34:29 »

Du kratzt auch sicher nicht das Laub aus den Beeten und schneidest nichts ab.... ::)
Das gewöhnliche Volk aber entnimmt auf diese Weise viele Nährstoffe.
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bristlecone

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #27 am: 01. März 2016, 08:47:47 »

Das stimmt natürlich. Aber der Nährstoffentzug aus einem Gemüsebeet oder einem landwirtschaftlichen Acker dürfte trotzdem Einiges höher sein als in einem Beet mit Zierpflanzen, dass zum Herbst "schön sauber gemacht wird".

Weit verbreitet ist hier auch die unsinnige Praxis, den Rasen zu kalken - gegen Moos. Nützt zwar nichts, ist aber so unausrottbar in die Köpfe eingeprägt, dass jedes Frühjahr säckeweise Kalk aus den Gartenmärkten geschleppt wird, um damit den Rasen zu malträtieren.
Die Empfehlung, selbigen im Frühjahr wiederholt mit ein wenig Ammoniumsulfat zu düngen, stößt hingegen auf große Skepsis. Klingt so chemisch...  ::)
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Henriette

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #28 am: 01. März 2016, 09:02:23 »

Du kratzt auch sicher nicht das Laub aus den Beeten und schneidest nichts ab.... ::)
Das gewöhnliche Volk aber entnimmt auf diese Weise viele Nährstoffe.

.... und wirft danach den guten Kompost wieder drauf. Das ist doch dann gut und richtig - oder?
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Sandfrauchen

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #29 am: 01. März 2016, 09:14:27 »

Kann ich das Ammoniumsulfat auch auf Staudenbeete tun? Oder schadet es da?
Mich nerven die Moosfladen in manchen Beeten sehr.
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Liebe Grüße, 
Sandfrauchen
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