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News: Nicht alles, was (auf Unwissende) "bescheuert" wirkt, ist tatsächlich Unfug. (Anonymes Zitat aus einem Thread bei den "Gartenmenschen" bei garten-pur)
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27. März 2017, 18:28:49
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News: Nicht alles, was (auf Unwissende) "bescheuert" wirkt, ist tatsächlich Unfug. (Anonymes Zitat aus einem Thread bei den "Gartenmenschen" bei garten-pur)

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Autor Thema: Düngung im Frühjahr  (Gelesen 5262 mal)

Galeo

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #30 am: 01. März 2016, 09:17:08 »

Danke für die Infos.
Wieder ein wenig schlauer dank pur.
LG galeo
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Rabindranath Thakur

sarastro

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #31 am: 01. März 2016, 09:19:05 »

Ammoniumsulphat ist der billigste und beste Rasendünger!
Beete mit Kompost aufzudüngen ist das beste, was man tun kann.
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bristlecone

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #32 am: 01. März 2016, 09:19:16 »

Kann ich das Ammoniumsulfat auch auf Staudenbeete tun? Oder schadet es da?
Mich nerven die Moosfladen in manchen Beeten sehr.

Was für Moos ist es denn: das Lebermoos, das gerne mal mit Stauden eingeschleppt wird? Oder irgendein anderes Moos, das verbreitet auch an anderen Stellen im Garten wächst?

Ammoniumsulfat ist ein reiner Stickstoffdünger (na gut, und Schwefel), sehr gut wasserlöslich und deshalb schnell wirksam. Gut geeignet für Rasen, wo es ja vor allem aufs Wachstum der Grashalme ankommt.
In Staudenbeeten würde ich es nur gezielt einsetzen.
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Nicht schon wieder!

obst

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #33 am: 01. März 2016, 09:37:26 »

Man kann niemals einen idealen pH-Wert für den Boden festsetzen ohne Kenntnis der Bodenart. Die Bodenart (und die angebauten Pflanzen) bestimmen, was der ideale pH-Wert ist. Je nach pH-Wert und Bodenart werden die verschiedenen Spurenelemente festgelegt und freigesetzt. Den "optimalen" pH-Wert gibt es nicht ohne Angabe der Bodenart.

Ammoniumsulfat ist ein versauernder Dünger. Wenn man einen zu niedrigen pH-Wert hat, sollte man besser einen anderen Dünger einsetzen. Wenn man den Boden versauern will (z.B. für den Anbau von Blaubeeren oder Rhododendron), bietet er sich an.
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Sandfrauchen

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #34 am: 01. März 2016, 10:06:17 »

Bristlecone,
ich meine dieses vermaledeite Moos. Ich harke und friemle es jedes Frühjahr von den Beeten und jedes nächste Jahr ist es wieder da. Das ärgerliche ist, dass ich beim Entfernen des Mooses auch einen Teil des im Vorjahr verteilten Komposts wieder abnehme.
Es taucht sowohl auf Beeten mit Kompost drauf als auch auf Beeten mit unverbessertem Sandboden auf. Gern auf Iris-Rhizomen  :-X


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Liebe Grüße, 
Sandfrauchen

Dietmar

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #35 am: 01. März 2016, 10:25:38 »

Zitat
1. Ist Kalk in jedweder Forn ganz sicher KEIN Universaldünger!
2. Mit Kompost und Kalk kann man nicht überdüngen?!? Aha. Dann versuch mal einen überkalkten Boden wieder in Ordnung zu bringen.... in einem sauren Boden wächst beinahe alles und meistens ohne Mangelerscheinungen, in einem neutralen oder gar basischem Boden sieht das teilweise ganz anders aus.

Ich kann verstehen, dass Du "Aua" rufen musst, wenn Du diesen Unsinn schreibst.

Etwa 50 % einer Pflanzenasche besteht aus Kalziumoxid. Dazu kommt noch als weiterer Hauptbestandteil Magnesiumoxid. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Punkt. Damit ist eindeutig bewiesen, welche Elemente (in Verbindungen) dem Boden am meisten entzogen werden. Wenn diese Elemente dem Boden entzogen werden (und nur wenig andere), dann müssen diese auch schwerpunktmäßig durch Düngen ersetzt werden. So etwas nennt man Logik.

Dein Punkt 2 stimmt nur für Moorbeetpflanzen und teilweise Koniferen. Bei solchen kalkempfindlichen Pflanzen ist Kalken sehr kontraproduktiv und es dauert u.U. Jahrzehnte, bis der Boden wieder sauer genug ist. Ansonsten in ein Überkalken praktisch nicht möglich, nicht schädlich, höchstens sinnfrei. Das Kalzium ist für Pflanzen überlebenswichtig, weil sonst keine tragende Strukturen gebildet werden können. Darum ist das Kalzium das wichtigste Metall in den Pflanzen. An zweiter Stelle steht mengenmäßig das Magnesium, weil es zur Bildung des Blattgrüns unbedingt erforderlich ist. Ohne Magnesium kein Blattgrün. Ohne Blattgrün keine Pflanzen. Die Gabe von Dolomitkalk dient also nicht in erster Linie der Korrektur des pH-Wertes, sondern dem Ersatz von Nährstoffen.

Im Erzgebirge wird der Wald aus der Luft mit Dolomitkalk gedüngt. Dort ist der Boden durch den sauren Regen aus Böhmen sehr sauer. Doch nicht der pH-Wert ist das Problem, sondern das Auswaschen des Magnesiums durch die Schwefelsäure. Ihr kennt sicherlich die Messung der Härte von Wasser, in der Regel zwischen 0 und 20 Grad deutscher Härte. Im Erzgebirge wurden Härten von bis zu ca. 275 Grad Dt. Härte gemessen und das in erster Linie durch das ausgespülte Magnesiumsulfat und das, obwohl der Boden gar nicht kalkhaltig ist. Dort wird also nicht wegen dem PH-Wert gekalkt, sondern weil der Boden nahezu magnesiumfrei geworden ist und deshalb die Bäume und Pflanzen eingingen.   

Zum Moos im Rasen. Es gibt verschiedene Moosarten und auch die Bodenfeuchte spielt eine Rolle, aber Tatsache ist, dass Moos zumeist saures Milieu liebt. Es ist deshalb kein Mythos, dass Kalk gegen Moos hilft.

Stickstoffdünger verstärkt das vegetative Wachstum, sowohl des Grases als auch des Mooses. Das gilt für fast alle Pflanzen. Wer vermoosten Rasen mit Stickstoffdünger düngt, düngt also auch das Moos. Wenn man mit Stickstoff- u.a. Dünger Moos im Rasen bekämpfen will, dann muss man hoch wachsendes dichtes Gras wachsen lassen, um dem bodennahen Moos das Licht zu nehmen. Das dürfte für normalen Rasen keine gute Strategie zu sein, denn Rasen sollte immer kurz gehalten werden, weil:
- sonst auch Unkräuter sich vermehren
- weil hohes Gras zu großen Grasbüscheln führt statt zu einem dichten Rasen aus vielen kleinen Büscheln.
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Dietmar

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #36 am: 01. März 2016, 10:30:48 »

Zitat
ich meine dieses vermaledeite Moos. Ich harke und friemle es jedes Frühjahr von den Beeten und jedes nächste Jahr ist es wieder da.

Wenn solches Moos zwischen kalkempfindlichen Pflanzen wächst, kann man durch Düngen wenig ausrichten und das empfohlene Düngen mit einem sauren Dünger vergrößert das Mooswachstum nur noch mehr.

Hier hilft nur Kalk zur Einstellung eines neutrales pH-Wertes, das "böse" Glyphosat und Neuanlage der Wiese oder, wenn der Boden dauerfeucht, eine Melioration, also eine Trockenlegung durch Drainage.
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enaira

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #37 am: 01. März 2016, 10:32:18 »

Bristlecone,
ich meine dieses vermaledeite Moos. Ich harke und friemle es jedes Frühjahr von den Beeten und jedes nächste Jahr ist es wieder da.

Für dieses Problem hätte ich auch gerne eine Lösung.
Bei mir macht es sich vor allem über Winter im Steingarten breit, dort kommt zu der Zeit kaum Sonne hin.
Aus Steingartenpflanzen kann man es nicht gut rauspulen, ohne immer wieder Triebe abzureißen.
Das Moos stört mich nicht nur optisch, es ist auch ein wunderbarer Ruheplatz für (kleine) Schnecken..

Ich habe im letzten Jahr etwas Dolomit-Kalk gegeben, hat aber anscheinend nichts gebracht... :-\

An fehlender Drainage kann es im Steingarten auch nicht liegen!
« Letzte Änderung: 01. März 2016, 10:34:35 von enaira »
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Liebe Grüße
Ariane

It takes both, sunshine and rain, to grow a garden.

b-hoernchen

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #38 am: 01. März 2016, 10:42:31 »

Die beste Lösung gegen Moos ist pralle Sonne!
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Placet experiri.

bristlecone

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #39 am: 01. März 2016, 10:52:40 »

So wie es Unkraut gibt, dass sich zwischen Stauden immer wieder einstellt, wenn man nicht dranbleibt mit der Pflege, gibt es auch Moose, die sich zwischen Stauden einstellen, weil sie dort zusagende Bedingungen vorfinden.

Glyphosat dagegen einzusetzen ist übrigens nicht empfehlenswert.  ::)

Es gibt PSM gegen Moose, die würde ich aber nicht verwenden. Auch Kalken würde ich zwischen Stauden nicht.
Bleibt also, Moos von Hand zu entfernen - oder es einfach wachsen zulassen. Den allermeisten Stauden schadet das nicht.
Was Schnecken betrifft: Die finden auch ohne Moos in einem gewöhnlichen Garten Unterschlupf.
Schädlich sind außer der großen Spanischen Wegschnecke nur die kleinen ebenfalls gehäuselosen Ackerschnecken. Im Moos und unter Steinen und Holz findet man oft Schließmundschnecken, die sind völlig harmlos.
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obst

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #40 am: 01. März 2016, 11:09:41 »

Zitat
Ansonsten in ein Überkalken praktisch nicht möglich, nicht schädlich, höchstens sinnfrei.

Einen solchen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
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kpc

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #41 am: 01. März 2016, 11:11:53 »

Um mal wieder auf die Düngung zurückzukommen:
Die Blaukorn-Phobie, die hier immer wieder ausgelebt wird, kann ich nicht verstehen.
Liegt es vielleicht daran, dass einige nicht wissen was es alles als 'Blaukorn' gibt ?
Dann schaut mal hier oder beim edleren Vetter vom Blaukorn, hier.
Wer da nicht für die allermeisten Anwendungsfälle das Richtige findet ....... ?
Und natürlich gilt für den Sofortlöslichen: lieber öfter mal wenig als in einem Rutsch (zu)viel.
Aber das weiß doch jeder und das gilt doch nicht nur für Blaukorn.
Wer also überdüngt, ist selbst schuld, das liegt nicht am Dünger, ganz gleich wie er heißt.
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The proof of the pudding is in the eating.

Natternkopf

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #42 am: 01. März 2016, 11:12:12 »


Zitat
Ansonsten in ein Überkalken praktisch nicht möglich, nicht schädlich, höchstens sinnfrei.

Ist noch Fasching?
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Dietmar

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #43 am: 01. März 2016, 11:14:09 »

Zitat
Ist noch Fasching?

Nur bei den Eidgenossen!
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Dietmar

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Re: Düngung im Frühjahr
« Antwort #44 am: 01. März 2016, 11:17:34 »

Zitat
Einen solchen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Was ist daran Blödsinn? Ich habe es ausreichend und wissenschaftlich belegt begründet. Einige hier sind unbelehrbare Esoteriker.
Statt solchen sinnfreien "blödsinnigen" Kommentaren gebe lieber nachvollziehbare Begründungen für Deine abweichende Meinung.
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