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Autor Thema: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)  (Gelesen 2915 mal)

Waldschrat

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #30 am: 19. März 2016, 07:26:56 »

... farne, flechten und moose genießen bei uns höchstes ansehen...

 :D
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Mediterraneus

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #31 am: 22. März 2016, 14:19:05 »

Dryopteris sieboldii fände ich dafür auch recht hübsch.

in der tat - den habe ich bei herrn van driel neben vielen anderen schon für die staudentage bestellt, auch wenn mir 7a als grenzwertig beschrieben wurde und ich mir geschworen hatte keine experimente bzgl der wintehärte mehr vorzunehmen ::).
wir werden mehrere male mit der karre zum auto müssen, aber herr van driel weigert sich ja hartnäckig zu verschicken...
farne, flechten und moose genießen bei uns höchstes ansehen.

k.k.

Den habe ich mindestens 5/6 Jahre, war eine kleine Pflanze und ist es immer noch. Wächst in meiner 7a nur sehr sehr langsam. Dagegen ist der Mioga ein dschungeliges Unkraut.
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klara kümmel

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #32 am: 30. März 2016, 07:44:22 »

hallo,

also dieser zingiber ist tatsächlich so eine pflanze, wie ich sie mir vorstellte. die beschreibungen im netz bzgl. winterhärte und wuchshöhe weichen aber erheblich voneinander ab. wo habt Ihr sie den her bezogen? in diesen grenzwertigen fällen könnte ja schon die herkunft der pflanze eine rolle spielen.

vg k.k.
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KaVa

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #33 am: 30. März 2016, 19:15:32 »

Zingiber mioga hat Rühlemann im Programm. Ich habe auch schon damit geliebaeugelt. Ich bin dann auch über die unterschiedlichen Angaben zur Winterhaerte gestolpert. Ich habe mich bisher nicht dazu durchringen können. Evtl. spielt auch die Bodenfeuchte über den Winter eine Rolle.
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Mediterraneus

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #34 am: 31. März 2016, 14:26:44 »

Meiner war mal von Simon/Marktheidenfeld
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Tephrocactus

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #35 am: 24. Oktober 2016, 05:52:31 »

da gehört für mich definitiv Melianthus major mit dazu- für meinen Exotengarten undenkbar wenn der fehlen würde. Wächst bei uns ausgepflanzt aber Staudig und blüht nur als Kübelpflanze. Macht aber nix, weil die Blüten für sich zwar hoch interessant sind, aber das Gesamtbild der Pflanze stören. Ich schneide meine im Kübel gezogenen Exemplare bis auf kurze Stummel zurück im Herbst, diese blühen dann je nachdem wie weit zurück geschnitten wird, ab dem Frühjahr für einen ziemlich langen Zeitraum. Ich finde die Blattstruktur und Farbe außerordentlich spannend. Sie haben auch einen Lotoseffekt und sind ziemlich groß, erinnern mich an eine außerirdische Giga- Pimpernelle  :P

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Tephrocactus

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #36 am: 24. Oktober 2016, 07:15:48 »

hier noch ein paar Bilder





die massive Knospe, anmutend gebogen






ein Blatt enfaltet sich



Melianthus major Knospend

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #37 am: 24. Oktober 2016, 10:54:19 »











Arundo donax, Tetrapanax papyrifer, Paulownia tomentosa 'Hulsdonk'.
Ailanthus altissima 'Purple Dragon', Helianthus salicifolius.
Und nochmal die Paulownia.
Die und den Ailanthus werd ich nächstes Jahr bodeneben zurückschneiden.
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Tephrocactus

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #38 am: 26. Juli 2017, 14:18:35 »

ich erwecke den Tread mal wieder, weil mich das absolut fasziniert- ich hatte ja letztes Jahr meinen "Exotengarten" angepflanzt, welche bereits den 1. Winter die volle Dröhnung abbekamen. -23°C Spitze, im Januar über einen langen Zeitraum Dauerfrost im 2stelligen Bereich. Im April +30°C über 10 Tage, danach Schnee und Fröste bis -7°C, das hat einigen gar nicht geschmeckt. Alle Weinreben sind komplett erfroren, auch uralte Stöcke. Phyllostachys vivax "Huangwenzhu"und aureosulcata "Aureocaulis" froren komplett runter und mussten Bodeneben abgschnitten werden. Sie trieben zwar wieder aus, aber höher als 2m und sehr buschig werden sie dieses Jahr nicht. Da schaut der P.parvifolius besser aus, vielleicht auch, weil der Schnee die kaum Bleistifstakrne Hälmchen im Winter nieder gedrückt hatte. Es waren wirklich sehr schwächliche Pflanzen, aber ich fand keinen Anbieter der bereits größere Exemplare verkauft...aber so können sie sich vielleicht auch besser eingewöhnen.
Absoluter Star ist von Anfang an meine Paulownia "Hulsdonk". Auch wenn man in unseren Breiten wohl nie mit Blüten rechnen wird, lege ich in erster Linie Wert auf die riesigen Blätter, die fast 1m groß werden können. Der Jahreszuwachs liegt dieses Jahr bei 5m (bis jetzt!). Ich werde sie nächstes Jahr auf 3 Stämme setzen, ca. 3m, und ähnlich einer Kopfweide jährlich auf kurze Stummel zurückschneiden. Alle Besucher bleiben erstaunt vor diesem Ungetüm stehen und fragen mich was das für eine Riesenstaude sei...ich wusste vorher auch nicht, dass das der schnellstwüchsigste Baum mit den zudem größten einteiligen Blättern der Welt ist- und sowas MUSSTE einfach her. Und da man sie super zurück schneiden kann- egal wie kurz, erledigt sich die Platzfrage-



Paulownia tomentosa "Hulsdonk"


« Letzte Änderung: 26. Juli 2017, 14:25:43 von Tephrocactus »
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Zwiebeltom

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #39 am: 26. Juli 2017, 14:25:39 »

Paulownia kommt in Mitteleuropa doch problemlos zur Blüte (alle paar Jahre erfrieren in frostigen Wintern tatsächlich mal alle Blütenknospen). Da die Knospen bereits im Vorjahr angelegt werden und überwintern, darf man natürlich nicht jedes Jahr auf kurze Stummel zurückschneiden. Bei Rückschnitt haben die neuen Austriebe allerdings erheblich größere Blätter.
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Tephrocactus

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #40 am: 26. Juli 2017, 14:27:26 »

ich schneide die Paulownia auch erst zurück wenn ich feststellen konnte ob die Knospen erfroren sind oder nicht, und das ist nicht vor Mai- aber an dem Standort wo sie steht ist es eher aussichtslos, bzw. verlangt schon einen supermilden Winter bzw. einmal einen "normalen" Frühling ohne diese nervigen Spätfröste. Hier sind teilweise uralte, unbezahlbare Zwergahorn komlett erfroren...
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bristlecone

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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #41 am: 26. Juli 2017, 14:36:34 »

Paulownia kommt in Mitteleuropa doch problemlos zur Blüte (alle paar Jahre erfrieren in frostigen Wintern tatsächlich mal alle Blütenknospen). Da die Knospen bereits im Vorjahr angelegt werden und überwintern, darf man natürlich nicht jedes Jahr auf kurze Stummel zurückschneiden.

"Oben" im Norden Deutschlands werden die Blütenknospen so spät angelegt, dass sie fast regelmäßig im Winter eingehen, und das, obwohl die Winter dort milder sind als in vielen anderen Gegenden Deutschlands.
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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #42 am: 26. Juli 2017, 14:53:01 »

Hallo Theophractus,
ist ja lustig, dass du auch Paulownia 'Hulsdonk' ausgerechnet als coppicing-Kandidat hast!
Ist ja eigentlich Verschwendung - die Sorte soll sich ja dadurch auszeichnen, dass sie bereits in sehr jungen Jahren als Bäumchen blüht.

Meine hat mich letztes Jahr schon in Erstaunen versetzt (siehe Foto im Post vor deinem), dieses Jahr nach bodennahem Rückschnitt und Blaukorngabe aber nochmal mehr:





Wenn dir die Paulownia gut gefällt, könnte auch Ailanthus altissima 'Purple Dragon' was für dich sein, auch im Frühjahr bodeneben zurückgeschnitten und einmal mit Blaukorn gedüngt:



Ebenfalls Hibiscus mocheutos kann man als Pflanze mit exotischer Anmutung durch die Höhe und Blütengröße ansehen - aber nur, wenn er feucht genug steht und wirklich, wirklich viel Nährstoffe bekommt - meiner hat eine Hand Blaukorn bekommen, als gerade Triebspitzen sichtbar waren, dann nochmal Ende Mai und jetzt vor einer Woche nochmal, er war die Jahre nur einmal so hoch und hatte noch nie so viele Blütenknospen  :o





In eine etwas andere Richtung wäre  Onopordum acanthium, die Eselsdistel, auch eine exotisch anmutende Pflanze, die jedenfalls ordentlich hoch und ausladend im Blütenjahr wird, meine ist ein erst im Mai gesetzter kleiner Sämling aus dem 9cm-Topf - da werd ich nächstes Jahr wohl stäben müssen....  :o

« Letzte Änderung: 26. Juli 2017, 14:57:02 von Gartenplaner »
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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #43 am: 26. Juli 2017, 15:01:14 »

Hallo Gartenplaner!
Ja, deswegen hatte ich sie eigentlich auch gekauft, weil sie eben schon als kleinstes Pflänzchen blüht- meine hatte ja auch letztes Jahr Knospen angesetzt, aber die sind hoffnungslos erfroren. Aber das macht ja nix, man geht ja beim radikalen Rückschnitt keinerlei Gefahr ein, die Blüten zu verlieren, weil ich ja erst im Mai zurückschneide, bzw. dann, wenn verblühen sollte. Aber ich bin am überlegen ob es nicht richtig witzig kommt, sie auf Stamm zu setzen und trotzdem zu coppieren. So schaut sie eher einer staude denn einem Baum gleich. Danke für den Tipp mit dem Ailanthus, der kommt echt super, schätze mal, ist ein "Must kaufen"... :P... gibt echt vieles, was super wirkt, ich liebe auch Fadenförmige Blätter, da ist auch das eine oder andere dabei...
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Re: pflanzen mit exotischer anmutung (subtropisch oder tropisch)
« Antwort #44 am: 26. Juli 2017, 15:05:22 »

Bei dem Ailanthus hätte ich Bedenken, dass er irgendwann das "Laufen" anfängt.
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