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Autor Thema: Winterschäden an Rosen 2017 ?  (Gelesen 1063 mal)

laguna

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Re: Winterschäden an Rosen 2017 ?
« Antwort #15 am: 29. März 2017, 14:09:10 »

Wenn die Rosen so gepflanzt wurden, daß die Veredlungsstelle eine handbreit in der Erde ist, dann braucht man, außer direkt nach der
Pflanzung, nie mehr anhäufeln. Ältere Rosen, die nicht so tief gepflanzt wurden, bekommen zwei Schippen Erde drauf und müssen dann auch nicht mehr angehäufelt werden.
Überraschenderweise habe ich in diesem Frühjahr kaum Winterschäden gesehen. Ich habe 4 Wochen lang täglich, außer Sonntags, Rosen geschnitten in tiefen und hohen Lagen.
Nur in einem Garten mußte ich 10 Rosen der Sorte Osiana bis zum Boden abschneiden.
Ansonsten hatten nur einige sehr spät im letzten Jahr gewachsene Neutriebe braunes Mark. Das ist ein Frostschaden und diese Triebe müssen weg. So weit runterschneiden, bis das Mark weiß ist.
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Rosige Grüße von laguna

na-na

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Re: Winterschäden an Rosen 2017 ?
« Antwort #16 am: 29. März 2017, 21:42:18 »

Ansonsten hatten nur einige sehr spät im letzten Jahr gewachsene Neutriebe braunes Mark. Das ist ein Frostschaden und diese Triebe müssen weg. So weit runterschneiden, bis das Mark weiß ist.

Meine Rosen werden nicht angehäufelt, allerdings wohne ich ja auch in einer recht warmen Gegend.
Frostschäden konnte ich nicht feststellen, alle Rosen treiben munter aus.
Trotzdem finde ich beim Schneiden auch mal braunes Mark.
Ich muss gestehen, dass ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht habe.
Was passiert, wenn man nicht bis ins weiße Mark schneidet?
Ich meine, dass diese Triebe sich bislang genauso entwickelt haben, wie die restlichen auch.
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hemerocallis

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Re: Winterschäden an Rosen 2017 ?
« Antwort #17 am: 30. März 2017, 20:03:23 »

Jetzt bin ich mit dem Schnitt durch, alle großen Kletterrosen auf den Bögen und die beiden großen Wildrosen sind auch geschafft.

Von den Kletterrosen sah Rosarium Uetersen am schlechtesten aus - viele Rindenschäden, einige Langtriebe müßte ich austauschen, aber dann wäre der Bogen fast leer (die Rose steht dort seit 10 Jahren). Eigentlich enttäuschend - da hätte ich mir eine größere Winterhärte erwartet, nachdem das Teil schon nicht duftet und auch nicht wirklich gut klettert, sondern wie eine wenig standfeste Strauchrose wächst. Wenn sie sich heuer nicht erholt, wird sie gegen eine weitere Austin ersetzt - die sind hier am Bogen derzeit die absoluten Stars. 

Alle anderen hatten kaum totes Holz - James Galway (wie schon erwähnt) hatte in den oberen Regionen keinerlei Schutz und treibt bis in die winzigsten Spitzen - nach so einem Winter wirklich erstaunlich (inzwischen will er den 2. Bogen nebenan erobern und ich muß ihn kleiner halten).

Die beiden Wildrosen haben die Kälte und Trockenheit sehr unterschiedlich verkraftet - beides riesige 10 Jahre alte Stöcke. Rosa multiflora sieht so gut aus wie eh und je, Rosa moyesii 'Geranium' hat zwei der großen alten Triebe verloren (beide von unten her morsch) und mindestens 15% der Triebe sind abgefroren bzw. haben kaputte Spitzen - auch enttäuschend, nachdem sie letztes Jahr nach dem unüblichen Spätfrost nicht geblüht hat - im Gegensatz zur Büschelrose, der die Kälte völlig egal war.
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Hemerocallis

laguna

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Re: Winterschäden an Rosen 2017 ?
« Antwort #18 am: 01. April 2017, 10:01:22 »

@na-na:

Triebe mit braunem Mark können absterben oder entwickeln sich schlecht.
Bei vielen Rosen, die solche Frostschäden haben, sind Krankheiten wie z.B. Rosenrost festzustellen.

So habe ich bei einem Schnittkurs in einem fremden Garten einen Bogen mit Kletterrosen angetroffen, wo die Triebe total vergreist waren und nur noch mickrige Seitentriebe ausgebildet hatten.
Diese Kletterrose hatte einen Frostschaden, der nicht entfernt wurde.
Da blieb nur ein totaler Rückschnitt bis zur Erde.
Danach hat die Rose wieder kräftig ausgetrieben und schöne Langtriebe hervorgebracht.
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Mediterraneus

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Re: Winterschäden an Rosen 2017 ?
« Antwort #19 am: 24. April 2017, 10:44:38 »

Bei mir gibt es ein Opfer, R. chinensis "Mutabilis" sieht komplett oberirdisch erfroren aus.

Ja, sie treibt wieder aus. Hab das etwa 1,2 m hohe Gerippe mal stehen gelassen. Auf etwa der Hälfte bis Zweidrittel der Höhe treibt sie aus.  :D

Löwenmäulchen, was macht deine Monstermutabilis?
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Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

Gänselieschen

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Re: Winterschäden an Rosen 2017 ?
« Antwort #20 am: 24. April 2017, 11:07:55 »

Meine Pat Austin hat einen richtigen Spätfrostschaden, 5 cm der Triebe sind hin. Die war aber auch sowas von weit. Ansonsten musste ich einige Engländerinnen ganz ebenerdig einkürzen. Da war nichts Liebes mehr dran. Die treiben jetzt - und die Schäden kann ich noch nicht erkennen... z.B. Grace, Teasing Georgia und Midnight Blue.... Die normalen (Tee)Edelrosen stehen alle piekfein da...., auch Moosrosen ... alles chick.
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martina.

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Re: Winterschäden an Rosen 2017?
« Antwort #21 am: 26. April 2017, 19:07:28 »

Souvenir de Louis Lens hat sich mal wieder sehr beleidigt gezeigt über den "Winter".  ::) Ansonsten sah alles gut aus.

Der Nachtfrost der letzten Woche hat der ungeschützt stehenden zweiten Lady Hillingdon geschadet. Die war schon sehr weit und hatte eine Menge ganz frischer Triebe. Aber das wird wieder  ;)
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