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News: Ein kluger Mensch macht nicht alle Fehler selber, er gibt auch andern eine Chance.  Buzulus
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18. August 2017, 05:15:36
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|28|11| :D namen sind eben nicht nur schall und rauch. ich entsinne mich noch gut, dass ich die rose roy black mir bestimmt nie hätte in den garten setzen wollen...ein synonym dieser rose ist karen blixen; das ging sofort ;D ;D ;D ;D ;D (rorobonn)

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Autor Thema: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden  (Gelesen 390 mal)

Ruby

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Es ist nun an der Zeit dass ich den letzten Teil des Gartens urbar mache. Unser Grundstück grenzt an einen Bach wo einige Schwarzerlen wild wachsen. Der Sturm vor zwei Wochen hat einige Erlen entwurzelt und es sind Lücken entstanden. Dieser Teil sollte den Garten quasi einen Rahmen geben und im Sommer sollte es halbwegs blickdicht sein.

Der Streifen ist in etwa 30m lang und ca. 6m breit. Eine Lücke habe ich für einen durchaus hohen Baum, der darf im Alter durchaus die Höhe der Schwarzerlen erreichen. Davor hätte ich gerne einige kleine bis mittlere Bäume gepflanzt bzw. durchaus mittlere/hohe Sträucher, die aufgeastet werden können.

Ich habe die letzten Tage schon gesucht aber irgendwie komme ich nicht weiter. Es darf durchaus auch etwas Farbiges sein, Purpurea/Aurea. Schön wäre natürlich eine schöne Herbstfärbung, gelb oder rot damit sich diese von den Erlen etwas abheben.

In die engere Wahl sind bereits Ptelea trifoliata 'Aura', Staphylea colchica, Halesia carolina, Syringa x prestioniae 'Royalty' und event. Salix hookeriana gekommen. Sind die in 7a/6b ausreichend winterhart? Es herrscht beim Bach natürlich ein eigenes Kleinklima, Photinia hat es dort nicht überlebt. Teilweise bläst der Wind auch dort richtig durch. Heptacodium miconioides gedeiht unmittelbar ein paar Meter weiter vorne prächtig.
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bristlecone

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #1 am: 11. August 2017, 21:35:37 »

Die Winterhärte dürfte gegeben sein.

Was mich etwas verwundert: Die von dir genannten Gehölze wachsen eher auf etwas trockeneren Böden (vielleicht mit Ausnahme der Halesia), während Schwarzerlen am Naturstandort es ja feucht bis nass haben.

Prächtige Herbstfärbung in feuchteren Böden, da fiele mir spontan Nyssa sylvatica ein. Die erreicht allerdings als älterer Baum mindestens die Dimension der Schwarzerlen.
Wie wäre es mit Acer circinatum, dem Winblattahorn: frosthart, liebt feuchtere Böden, verträgt Halbschatten, prächtige rote Herbstfärbung.
Oder Acer pensylvanicum, einer der Schlangenhautahorne: verträgt ebenfalls Halbschatten, Herbstfärbung leuchtend gelb, interessante Rinde.
Oder einer der anderen Schlangenhautahorne: Acer x conspicuum 'Phoenix', Acer davidii 'Serpentine'?

Exotisch: Asimina triloba, die Pawpaw oder "Indianerbanane". Auf reife Früchte wirst du vermutlich verzichten müssen, aber der kleine Baum ist auch so sehr schön, hat interessante schokoladenbraune Blüten und das Laub wird im Herbst leuchtend buttergelb.

Auch exotisch: Sassafras albidum. Ganz ungewöhnliches Laub, intensive Herbstfärbung. Wächst nicht ganz einfach an, braucht in der Jugend etwas Schutz, kommt aber in der Heimat Nordamerika bis rauf in die Neuenglandstaaten vor, wo's mindestens so kalt wird wie hier.

An Sträuchern fiele mir spontan ein:
Wie wäre es mit Calycanthus x raulstoni 'Hartlage Wine' - große rötlich braune Blüten, sehr ausgefallen, Herbstfärbung der Blätter leuchtend gelb.

Schöne gelbe Herbstfärbung haben auch Lindera benzoin, L. angustifolia und L. obtusiloba, dazu duftet das Laub beim Zerreiben aromatisch. Die "Fiebersträucher" sind aber nicht ganz einfach zu bekommen, die erst und die zuletzt genannte Art bekommt man am ehesten (Eggert, Esveld).

Was Einheimisches: Viburnum opulus, hier einer der schönsten Herbstfärber, zuverlässig intensiv rot, über zwei Wochen, rote Früchte, weiße Blüten, die Insekten anziehen. Liebt feuchtere Lagen, gern im Unterholz von feuchteren Waldstandorten.
Nicht heimisch, aber in Blüte und Wuchs schöner: Viburnum sargentii 'Onondaga'.

Cephalanthus occidentalis, der Knopfbusch, blüht im Hochsommer, gern von Insekten besucht. Liebt ebenfalls etwas (luft)feuchtere Lagen, kann sogar nass stehen.

Genügt das fürs Erste?
 


 
« Letzte Änderung: 11. August 2017, 21:42:12 von bristlecone »
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troll13

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #2 am: 11. August 2017, 21:45:34 »

Nyssa sylvatica und Cephalanthus occidentalis würden mir auch einfallen. dazu jedoch auch Taxodium dystichum, wenn du vor Koniferen nicht zurückschreckst. Dazu vielleicht Clethra alnifolia und eine Eicheblatthortensie im Unterwuchs (der "Strauchschicht").Viburnümmer sowieso, wenn der Boden nicht zu kalkhaltig ist.

Der Misserfolg mit Photinia beruht vermutlich auf auf dem zu feuchten Standort. Das mögen sie gerade eben gar nicht.
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Cryptomeria

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #3 am: 11. August 2017, 21:49:31 »

Denke auch an die vielen buntrindigen Salix-Arten und Cornus-Arten. Im Winter kombiniert ein tolles Bild.
Acer rubrum ( mit versch. Auslesen ) färbt auch prächtig, ebenso Quercus coccinea.
Du bist ja wahrscheinlich eher Laubfan. Nur mal so zum Färben an feuchtem Standort: Metasequoia + Taxodium.Wobei die Färbung von Individuum zu Individuum völlig verschieden ist und die Metas leider sehr früh ihr Laub verlieren. Man sollte also ( ähnlich  wie auch bei Parrotia ),will man  gut färbende Exemplare,  im Herbstlaub kaufen.
VG Wolfgang
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bristlecone

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #4 am: 11. August 2017, 21:50:41 »

Ich glaube, dass Photinia in der Gegend, wo Ruby laut ihrem Profil wohnt (nahe Linz. Österreich), dem Winter nicht standhält. Jedenfalls nicht die immergrünen Glanzmispeln.
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bristlecone

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #5 am: 11. August 2017, 21:51:29 »

Parrotia persica oder auch P. subaequalis wären auch noch wunderbar als Herbstfärber.
Hamamelis auch, wobei man den Sorten von H. x intermedia sogar Auswahl hat, ob die Herbstfärbung eher gelblich sein soll ('Palida' z. B.) oder eher orange oder rötlich.
Sehr schön in der Herbstfärbung ist auch H. vernalis 'Sandra'.

Und dann wäre da noch Hamamelis virginiana, sattgelb im Herbst, Blüte ebenfalls gelb und zur selben Zeit, daher nicht so auffallend, es sei denn, man "jagt" nach der Sorte 'Mohonk Red'.  ;)


Taxodium und Metasequoia sind natürlich toll, aber vielleicht auf die Dauer schon zu groß. Ebenso Quercus coccinea.
« Letzte Änderung: 11. August 2017, 21:55:49 von bristlecone »
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Ruby

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #6 am: 11. August 2017, 22:01:52 »

Die Winterhärte dürfte gegeben sein.

Was mich etwas verwundert: Die von dir genannten Gehölze wachsen eher auf etwas trockeneren Böden (vielleicht mit Ausnahme der Halesia), während Schwarzerlen am Naturstandort es ja feucht bis nass haben.

Prächtige Herbstfärbung in feuchteren Böden, da fiele mir spontan Nyssa sylvatica ein. Die erreicht allerdings als älterer Baum mindestens die Dimension der Schwarzerlen.
Wie wäre es mit Acer circinatum, dem Winblattahorn: frosthart, liebt feuchtere Böden, verträgt Halbschatten, prächtige rote Herbstfärbung.
Oder Acer pensylvanicum, einer der Schlangenhautahorne: verträgt ebenfalls Halbschatten, Herbstfärbung leuchtend gelb, interessante Rinde.
Oder einer der anderen Schlangenhautahorne: Acer x conspicuum 'Phoenix', Acer davidii 'Serpentine'?

Exotisch: Asimina triloba, die Pawpaw oder "Indianerbanane". Auf reife Früchte wirst du vermutlich verzichten müssen, aber der kleine Baum ist auch so sehr schön, hat interessante schokoladenbraune Blüten und das Laub wird im Herbst leuchtend buttergelb.

Auch exotisch: Sassafras albidum. Ganz ungewöhnliches Laub, intensive Herbstfärbung. Wächst nicht ganz einfach an, braucht in der Jugend etwas Schutz, kommt aber in der Heimat Nordamerika bis rauf in die Neuenglandstaaten vor, wo's mindestens so kalt wird wie hier.

An Sträuchern fiele mir spontan ein:
Wie wäre es mit Calycanthus x raulstoni 'Hartlage Wine' - große rötlich braune Blüten, sehr ausgefallen, Herbstfärbung der Blätter leuchtend gelb.

Schöne gelbe Herbstfärbung haben auch Lindera benzoin, L. angustifolia und L. obtusiloba, dazu duftet das Laub beim Zerreiben aromatisch. Die "Fiebersträucher" sind aber nicht ganz einfach zu bekommen, die erst und die zuletzt genannte Art bekommt man am ehesten (Eggert, Esveld).

Was Einheimisches: Viburnum opulus, hier einer der schönsten Herbstfärber, zuverlässig intensiv rot, über zwei Wochen, rote Früchte, weiße Blüten, die Insekten anziehen. Liebt feuchtere Lagen, gern im Unterholz von feuchteren Waldstandorten.
Nicht heimisch, aber in Blüte und Wuchs schöner: Viburnum sargentii 'Onondaga'.

Cephalanthus occidentalis, der Knopfbusch, blüht im Hochsommer, gern von Insekten besucht. Liebt ebenfalls etwas (luft)feuchtere Lagen, kann sogar nass stehen.

Genügt das fürs Erste?
 

Ja, danke, genügt fürs Erste  :D

Echt, beim Googeln hatte ich den Eindruck dass diese Bäume/Sträucher auch mit frischen, feuchteren Böden zurechtkommen. Es ist nicht so, dass dort bei längerem Regen gleich überschwemmt wird da es zum Bach abfallend ist. Unmittelbar in Bachnähe (1-2m) würde ich sagen feucht, der Rest ist frisch.

Nyssa sylvatica habe ich auch in der engeren Wahl, bin mir aber nicht sicher ob die hier winterhart genug sind. Asimina triloba stufe ich auch als nicht genug hart ein, vielleicht täusche ich mich ja auch.

Sassafras albidum würde mir sehr gefallen und die Fiebersträucher auch!

Calycanthus habe ich. Viburnum opulus möchte ich nicht mehr, der war im alten Garten jedes Jahr abgefressen bis er starb, im Garten davor voll mit schwarzen Läusen. Viburnum habe ich hier bereits Arten/Sorten, das reicht fürs Erste. Doch, der V. sargentii 'Onondaga' ist schon schön, kommt auf die Ersatzliste.

Cephalaria occidentalis habe ich.
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Ruby

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #7 am: 11. August 2017, 22:05:57 »

Nyssa sylvatica und Cephalanthus occidentalis würden mir auch einfallen. dazu jedoch auch Taxodium dystichum, wenn du vor Koniferen nicht zurückschreckst. Dazu vielleicht Clethra alnifolia und eine Eicheblatthortensie im Unterwuchs (der "Strauchschicht").Viburnümmer sowieso, wenn der Boden nicht zu kalkhaltig ist.

Der Misserfolg mit Photinia beruht vermutlich auf auf dem zu feuchten Standort. Das mögen sie gerade eben gar nicht.

Koniferen gehen bei mir gar nicht, bin umzingelt von Mischwald und vielen Fichten, die Nachbarn haben einen Fichtenzaun, das genügt  ;)

Clethra alnifolia muss ich mir nochmals ansehen, mit Clethra werde ich irgendwie nicht warm, keine Ahnung warum. Eichblatthortensien wachsen hier bereits zwei.
Viburnümmer wie gesagt hat es hier schon vier, wachsen sehr gut, der Boden neigt eher zu sauer und nicht kalkhaltig.
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bristlecone

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #8 am: 11. August 2017, 22:10:24 »

Bedenke, dass Metasequoia und Taxodium sommergrün sind und von daher nicht typisch koniferenartig.

Asimina triloba kommt in ihrer Heimat bis ins mittlere Michigan vor, dort dürfte es ähnlich kalt werden wie in deiner Ecke. Als Jungpflanze würde ich sie schützen, aber ich denke, die Winterhärte dürfte schon gegeben sein.

Noch was: Salix magnifica, das Laub inkl. der Herbstfärbung hat was.

« Letzte Änderung: 11. August 2017, 22:14:28 von bristlecone »
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Ruby

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #9 am: 11. August 2017, 22:17:36 »

Denke auch an die vielen buntrindigen Salix-Arten und Cornus-Arten. Im Winter kombiniert ein tolles Bild.
Acer rubrum ( mit versch. Auslesen ) färbt auch prächtig, ebenso Quercus coccinea.
Du bist ja wahrscheinlich eher Laubfan. Nur mal so zum Färben an feuchtem Standort: Metasequoia + Taxodium.Wobei die Färbung von Individuum zu Individuum völlig verschieden ist und die Metas leider sehr früh ihr Laub verlieren. Man sollte also ( ähnlich  wie auch bei Parrotia ),will man  gut färbende Exemplare,  im Herbstlaub kaufen.
VG Wolfgang

Ja, Wolfgang, Salix und Cornus könnte ich mir gut in der "ersten Reihe" vorstellen.

Bei Acer bin ich etwas verhalten im Moment, hier wachsen bereits einige vom Vorbesitzer und in den Wäldern ringsum. Mir gefallen sie sehr gut aber wenn ich statt einem Acer was anderes finde passt das auch.

Metasequoia sofort wenn ich ein paar Meter mehr zur Verfügung hätte und den Baum in Einzelstellung pflanzen könnte. Aber der große Baum sollte den Gürtel der Schwarzerlen "unterbrechen". In diesem Kontext passt Metasequioa leider nicht.

Parrotia persica habe ich bereits 'Persian Spirit' im Garten. Obwohl, im Hintergrund würde eine Parrotia schon gut zu den Erlen passen ...
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bristlecone

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #10 am: 11. August 2017, 22:20:17 »

Ich glaube, wenn ich mal in die Ecke komme, wäre dein "Arboretum" ein lohnender Abstecher!  ;)

Und noch was eher niedrigeres, mit schönem Laub und bei sonnigerem Stand guter Herbstfärbung: Xanthorrhiza simplicissima.

Und für feuchte schattige Lagen in Bachnähe: Oplopanax horridus. Keine auffallende Herbstfärbung, aber das Laub und die Triebe ansonsten ...


« Letzte Änderung: 11. August 2017, 22:24:31 von bristlecone »
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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #11 am: 11. August 2017, 22:28:19 »

Bedenke, dass Metasequoia und Taxodium sommergrün sind und von daher nicht typisch koniferenartig.

Asimina triloba kommt in ihrer Heimat bis ins mittlere Michigan vor, dort dürfte es ähnlich kalt werden wie in deiner Ecke. Als Jungpflanze würde ich sie schützen, aber ich denke, die Winterhärte dürfte schon gegeben sein.

Noch was: Salix magnifica, das Laub inkl. der Herbstfärbung hat was.

Wow, ist die Salix magnifica schön  :D Warum ist mir die noch nie begegnet? Die könnte man auch schön aufasten.

Salix sachalinensis würde mir auch gefallen.

Was ist mit Cercidiphyllum japonicum? Würde der auch gehen? Da habe ich nämlich hier einen stehen, der für eine andere Stelle gedacht wäre, wo er mir aber dann vielleicht doch etwas zu groß würde.
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bristlecone

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #12 am: 11. August 2017, 22:34:59 »

Ďas dürfte gehen, aber Cercidiphyllum wird mit der Zeit svon etwas größer.

Wenn das mit Vorschlägen so weiter geht: Du hast nur 30 Meter!  ;)
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Ruby

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #13 am: 11. August 2017, 22:38:38 »

Ich glaube, wenn ich mal in die Ecke komme, wäre dein "Arboretum" ein lohnender Abstecher!  ;)

Und noch was eher niedrigeres, mit schönem Laub und bei sonnigerem Stand guter Herbstfärbung: Xanthorrhiza simplicissima.

Und für feuchte schattige Lagen in Bachnähe: Oplopanax horridus. Keine auffallende Herbstfärbung, aber das Laub und die Triebe ansonsten ...

Ja, gerne, komm vorbei wenn du in der Nähe bist  :D

Um Xanthorrhiza simplicissima schleiche ich schon ein paar Jahre herum. Aber die Ausläufer haben ihn mich noch nicht kaufen lassen. Für diese Situation ist er mir zu klein  ::) In der ersten Reihe quasi stehen Heptacodium, Cornus 'Kesselringii', Colutea arborescens, Viburnum burkwoodii und noch ein paar andere.

Oplopanax horridus, wunderbar, danke  :D Zwar zu klein für diesen Bereich aber ich muss woanders eh noch ein Riesen-Eupatorium roden  ;)
« Letzte Änderung: 11. August 2017, 22:42:36 von Ruby »
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Ruby

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Re: Bäume und Sträucher für frisch feuchten, lehmigen Boden
« Antwort #14 am: 11. August 2017, 22:42:12 »

Ja, leider "nur" 30m  ;)

Den Cercidiphyllum würde ich ganz nach hinten in den Schwarzerlen-Gürtel setzen es sei denn, er wirkt wie ein Fremdkörper. Da würde dann doch die Parrotia persica wieder besser passen vom Laub?
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