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News: ... da ich eh alles bestäube und aussäe, was nicht bei 1,2,3 auf dem Baum ist, hoffe ich auf Blüten und Samen ... (anonymes Zitat aus einem Fachthread)
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|25|11|wow ist das eine schönheit...heute entdecke ich lauter zartrosa verführungen hier im forum!!!!!!! (rorobonn)

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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 566949 mal)

Feigen-Amigo

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Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« am: 16. April 2010, 22:25:46 »

Hallo liebe Freunde mediterraner Gewächse.

Nachdem im Winter 2008/2009 schon durch die extremen Frostwerte im Jan.09 mein Feigenbaum zurueckgefroren war (quasi alle 2008 gebildeten neutriebe), sieht es dieses Jahr wieder aehnlich aus... Er hatte 2009 spaet aber dann doch kraeftig neu ausgetrieben (leider keine Feigenernte , nachdem die vorjaehrigen triebe ja hinueber waren) und dann kam dieser Katastrophenwinter mit dem Laaangen Frost im Januar und Februar-und jetzt seh ich ein aehnliches Bild wie letztes Jahr...nur einige kraeftigere Triebe vom letzten Jahr koennten hoffentlich durchgekommen sein. Hoffe, er packt es wieder so wie letztes Jahr, die Feien sind mir gar nicht so wichtig, Hauptsache er ueberlebt!
Wer kann aehnliches berichten?? Und was kann man vorbeugend tun? Die Aeste einzeln mit Isomaterial umgeben z.B.?


Ich habe den Thread umbenannt, weil es ja mittlerweile um mehr als nur die Winterhärte geht. LG Nina
« Letzte Änderung: 27. August 2013, 12:17:57 von Admin »
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Christina

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1 am: 16. April 2010, 22:28:41 »

Ich habe meinen Feigenbaum jetzt 12 Jahre. 2 mal ist er komplett zurückgefroren, in diesem Jahr wieder. Eine Ernte hatte ich noch nie!!

Ich habe mich jetzt von Feigen verabschiedet.
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Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern.  (Sprichwort der Xhosa)

Feigen-Amigo

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #2 am: 16. April 2010, 22:34:07 »

Das wuerde ich nie machen, bin 1/4-Spanier und in meiner Heimat in Barcelona wachsen die im Umland wild-das gehoert fuer mich zum Lebensgefuehl dazu... und die Jahre davor hat er sehr gut getragen und sich bestens entwickelt... nur die beiden letzten Winter waren eben extrem, jedenfalls hier in NRW (Dortmund). Aber nichts ist schoener wenn er wieder austreibt und seine Blaetter entfaltet..Es kommt ja auch auf die Sorte an, ob er entspr. winterfest ist-vielleicht haben Sie da eine weniger frostharte...weil komplett zurueckgefroren ist er noch nie, nur wie gesagt die Neutriebe eben
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cydorian

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #3 am: 16. April 2010, 23:11:08 »

2x runtergefroren die letzten Winter, 2 Pflanzen verloren. Klimawandel hin oder her, die Temperaturextreme nach unten gibts leider weiterhin. Deutschland ist halt einfach kein Feigenklima.
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Brezel

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #4 am: 16. April 2010, 23:43:27 »


Nachdem im Winter 2008/2009 schon durch die extremen Frostwerte im Jan.09 mein Feigenbaum zurueckgefroren war (quasi alle 2008 gebildeten neutriebe), sieht es dieses Jahr wieder aehnlich aus... Er hatte 2009 spaet aber dann doch kraeftig neu ausgetrieben (leider keine Feigenernte , nachdem die vorjaehrigen triebe ja hinueber waren) und dann kam dieser Katastrophenwinter mit dem Laaangen Frost im Januar und Februar-und jetzt seh ich ein aehnliches Bild wie letztes Jahr...nur einige kraeftigere Triebe vom letzten Jahr koennten hoffentlich durchgekommen sein. Hoffe, er packt es wieder so wie letztes Jahr, die Feigen sind mir gar nicht so wichtig, Hauptsache er ueberlebt!
Wer kann aehnliches berichten??

Bei mir siehts ganz genauso aus. Nur dass es kein Baum ist, sondern ein Strauch, den ich wachsen lasse, wie er will. Stammt von 1997. Drei Früchte, die im letzten Herbst nicht ausgereift sind, hängen immer noch dran.
Hab mich noch nicht dazu durchringen können, die alten Äste abzuschneiden. Aber neu austreiben wird er doch auf jeden Fall.... oder ???
Sonst hatte er immer eine Mulchdecke, hab ich diesmal vergessen ::)
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LG Brezel

wanda26

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #5 am: 17. April 2010, 08:58:53 »

Hi,
meine Feige ist jetzt auch das zweite Mal fast bis zum Boden zurückgefroren. Wird wohl - wie 2009 schon - diesmal nichts mit Feigenernte.
Trotzdem würde ich den Feigenbusch nicht roden - es kann ja wohl nicht jedes Jahr so kalt werden.
Bisher hatte ich mehr Jahre mit Ernte als solche ohne. Und wenn er trägt, ist es eine tolle Sache.
Das ist (hier) wie mit Aprikosen: etwas Risikofreude braucht man schon dazu ...

@rugosa
Feigen treiben bereitwillig aus dem alten Holz (ganz unten) oder sogar dem Boden aus. Da wäre ich optimistisch!

lg wanda
« Letzte Änderung: 17. April 2010, 09:00:27 von wanda26 »
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Feigen-Amigo

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #6 am: 17. April 2010, 18:42:56 »

Ja, da bin ich auch optimistisch! Die Erfahrung aus dem letzten Jahr (da war er erst Ende Mai wieder zum Leben erwacht) laesst mich diesmal auch etwas gelassener darauf warten,bis sich die schwellenden, durchbrechenden Knospen zeigen.. Und das sehe ich auch so: nah 2 Ausnahmewintern wird es ja wohl nicht einen dritten geben... und selbst dann wuerde ich nicht auf Feigen verzichten!
Vielleicht waere es eine Idee, solche Isolierverkleidungen (wie bei Rohren) um die duenneren Zweige anzubringen??
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #7 am: 17. April 2010, 21:05:38 »

Nach dem Winter 2008/2009 waren von meinen 3 Feigen 1 Feige gestorben und 2 zurückgefroren. Dann habe ich mir viele neue Sorten zugelegt. Ich weis aber noch nicht, welche alle überlebt haben. Ich denke, da werden jetzt einige Sorten dabei sein, die nicht so zurückfrieren werden. Die waren aber alle sehr klein, so das man nicht viel über das zurückfrieren berichten kann. Darüber werde ich spätesten nach dem nächsten Winter berichten.
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viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn)

margali

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #8 am: 17. April 2010, 21:35:05 »

Hola Feigen-Amigo,
dieser Winter war tatsächlich ein ganz harter für die Sonnenkinder. Auch meine Feige, die bislang noch jeden Winter ohne Frostschäden überstanden hat, tut sich ganz schön schwer. Ich habe auch schon gedacht, das wars jetzt, aber jetzt kann man doch an geschützten Stellen einzelne grüne Knospen sehen. Auch die Triebe, die völlig tot aussehen, sind noch grün, wenn man an der Rinde kratzt. Schlimmstenfalls sind etwa 20 cm und einige dünnere Zweige erfroren.
Als ich im Januar geschnitten habe, war alles noch grün; ich denke, der letzte Frost im März hat ihr geschadet, da stand sie wohl schon im Saft.
Meine Feige ist eine stinknormale Gartenmarkt-Pflanze und hat ab dem dritten Standjahr immer getragen, manchmal sogar zweimal. Auch letztes Jahr sind noch fünf oder sechs Herbstfeigen reif geworden. Dieses Jahr aber könnte die Ernte mager werden oder ganz ausfallen.
Macht nichts, auch ich liebe Feigen wegen ihres mediterranen Flairs und vor allem wegen ihrer wunderbar dekorativen Blätter.
Ich decke nichts ab, habe nur am Anfang den Stamm gemulcht. Abdecken wäre bei der Größe meiner Pflanze sowieso nicht mehr drin. Ich vertraue da ganz auf die Robustheit dieses herrlichen Baumes. In meiner Stadt (Augsburg, 450 m ü. NN) kenne ich einige ausgepflanzte Bäume; der älteste dürfte jetzt etwa 20 Jahre alt sein. Und sie schaffen es jedes Jahr wieder. Bewundernswert!
Viel Glück mit deinem Baum!

Gruß
Margali
« Letzte Änderung: 17. April 2010, 21:38:39 von margali »
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RosaRot

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #9 am: 17. April 2010, 21:46:32 »

Meine Feige, ausgepflanzt, trägt mindestens einmal im Jahr, letztes Jahr auch im Herbst nochmal, schläft auch noch tief. Ich stehe immer mal sinnend davor und überlege ob ich sie schneiden sollte. Was meint ihr?
Der Frost hat sie dieses Jahr sicherlich mehr erwischt als sonst, jedenfalls trieb sie zuweilen doch um diese Zeit schon.
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Viele Grüße von
RosaRot

wanda26

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #10 am: 18. April 2010, 11:04:35 »

... Ich stehe immer mal sinnend davor und überlege ob ich sie schneiden sollte. Was meint ihr?


Hi,
ich würde noch etwas warten und erst schneiden, wenn zweifelsfrei zu erkennen ist, wo noch was lebt.
lg wanda
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trauben-freund

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #11 am: 18. April 2010, 12:34:41 »

meine 2 hat es auch wieder erwischt, diesmal deutlich erkennbar am hellen holz, ist auch recht brüchig. diesmal warte ich bis zum austrieb und muss wieder neu aufbauen. aber darauf hab ich mich auch schon eingestellt. wer feigen hier im oberfränkischen bergland anbaut sollte sich nicht wundern wenn es gute jahre braucht um was von den südländern zu haben.

vllt. sollte ich ja noch eine frosthärtere dazu pflanzen, browm turkey soll da ja recht hart sein
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Feigen-Amigo

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #12 am: 18. April 2010, 21:42:16 »

Ja, wahrscheinlich gibt es frosthaertere Sorten. Ich meine, dass die Feige bei mir eine "Bayernfeige" ist-ganz sicher bin ich nicht, hatte sie mal aus einem Bauhaus mitgebracht, das war 2001. Seitdem ich 2002 eine GArten habe, wurde sie ausgepflanzt und gedieh praechtig-die Winter waren auch gnaedig und mild. Einmal sogar so, dass saemtlche Geranien im Kuebel durchgeblueht haben und die Knollen der Feuerbohnen im Fruehling wieder ausgetrieben sind... Die letzten Winter waren einfach extreme Ausnahmen und kommen hoffentlich so bald nicht wieder...
Was haltet Ihr denn von Isomaterial um die einjaehrigen triebe in den Wintermonaten?
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RosaRot

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #13 am: 18. April 2010, 21:51:08 »

... Ich stehe immer mal sinnend davor und überlege ob ich sie schneiden sollte. Was meint ihr?


Hi,
ich würde noch etwas warten und erst schneiden, wenn zweifelsfrei zu erkennen ist, wo noch was lebt.
lg wanda

Ich hab dann heute doch die Schere bemüht, schnitt sich gut, wie Butter, scheint also nicht sehr weit abgefroren zu sein, nur die obersten Spitzen. Nun bin ich gespannt, wann der Feigerich beginnt zu treiben.
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Viele Grüße von
RosaRot

Marsch_Düne

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #14 am: 19. April 2010, 06:25:41 »

Da habe ich wohl Glück gehabt.

Drei Feigen. Keine Sorte bekannt. Alle drei aus verschiedenen Quellen. Aber außer den Spitzen und sehr dünnen Ästen ist nichts verfrohren. Erste Blätter und Blütenfeigen treiben schon.
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