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25. Oktober 2020, 14:35:07
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|23|10|Also 5 cm könnte hinkommen, aber bei der Dicke hört es meist beim Bleistift auf.  (Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: tomaten - pflanzenschutz  (Gelesen 15603 mal)

max.

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tomaten - pflanzenschutz
« am: 13. Februar 2006, 16:12:59 »

tomaten sind, abgesehen von kartoffeln, die einzigen gemüsepflanzen, bei denen ich bisher wegen der braunfäule nicht ohne chemischen pflanzenschutz (kupfer,euparen) ausgekommen bin.
am liebsten würde ich aber -vor allem bei tomaten- darauf verzichten, möchte aber trotzdem wie bisher freilandanbau ohne überdachung betreiben und geschmacklich anspruchsvolle sorten ziehen.
deshalb hätte ich sehr, sehr gerne, wenn die leute, die bisher erfogreich tomaten ohne chemischen pflanzenschutz erzeugt haben im folgenden ihre anbaumethoden beschreiben würden.
was mich in diesem zusammenhang garnicht interessiert ist eine auseinandersetzung über das für und wider alternativer anbaumethoden. das ist öde und ermüdend.die standpunkte sind bekannt und solche debatten enden immer unproduktiv.
wir machen es einfach so: erfolgreiche nicht-chemie- tomatlerInnen posten ihre methoden - zweiflerInnen ignorieren den thread.

danke
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Feder

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #1 am: 13. Februar 2006, 16:18:07 »

Biologischen Pflanzenschutz bei Tomaten würde ich nach der Wichtigkeit so ordnen:
1. Überdachung
2. Sortenwahl
3. Stärkungsmittel
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Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
  Pat Parelli

max.

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #2 am: 13. Februar 2006, 16:20:34 »

heißt das, du bist der überzeugung, daß freilandanbau anspruchsvoller sorten ohne überdachung auch mit pflanzenstärkungsmitteln nicht erfolgreich sein wird?
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Feder

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #3 am: 13. Februar 2006, 16:24:25 »

Das kommt auf das Klima an und das Wetter. Ausserdem sei die Frage erlaubt, was ist für dich erfolgreich? Ist es ein Erfolg, wenn die Pflanzen lange gesund bleiben und beerntet werden können und dann doch irgendwann teilweise Braunfäule bekommen?
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  Pat Parelli

max.

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #4 am: 13. Februar 2006, 16:33:34 »

ja klar.wenn die pflanzen etwa ende september die braunfäule bekämen anstatt ende juli, wäre das für mich erfolgreich genug.
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frida

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #5 am: 13. Februar 2006, 16:40:08 »

Spannender Thread -
ich versuche meine Tomatensorten für Freiland, Folie und Hauswand danach auszusuchen, wie früh bzw. resistent sie sind. D.h. bei frühen Sorten gehe ich das Risiko des Freilandanbaus an, weil ich hoffe wenigstens etwas ernten zu können, BEVOR sie die Bräune kriegen. Spätere Sorten werde ich nur ins Freiland setzen, wenn sie als recht resistent gelten.
Im letzten Sommer, wo viele Tomaten die Bräune nicht überlebt haben, haben meine an der Hauswand, aber nicht unter Dach stehenden Pflanzen bis in den Oktober hinein völlig gesund überlebt. Sie haben regelmäßig Brennesseljauche bekommen. Ich denke schon, daß das einen positiven Einfluß gehabt hat. Völlige Freilandpflanzen zum Vergleich hatte ich im letzten Jahr nicht.
« Letzte Änderung: 13. Februar 2006, 16:41:20 von frida »
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Huschdegutzje

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #6 am: 13. Februar 2006, 16:43:54 »

ja klar.wenn die pflanzen etwa ende september die braunfäule bekämen anstatt ende juli, wäre das für mich erfolgreich genug.
Dann brauchst du unbedingt ein Tomatendach.
Nach meiner Erfahrung ist ein gutes Dach mit 3 Seitenwänden noch besser als ein GH, wegen der Belüftung

Gruß Karin
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Huschdegutzje

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #7 am: 13. Februar 2006, 16:45:19 »

Achso, den Brennesselsud hab ich vergessen, den bekamen meine PFlanzen auch ;D
riecht zwar ein bisschen, aber die Tomaten schmecken nicht danach ;D ;D ;)
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oidium

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #8 am: 13. Februar 2006, 16:57:05 »

Kann deine Motive verstehen, sauzahn! Hab auch zu Beginn gedacht, mit Spritzmitteln dem Sterben im Freiland entgegen wirken zu können. Bei meinen Verhältnissen hat im Endeffekt alles nix gebracht. Hab jetzt einige (trockene und nasse) Jahre herumexperimentiert und bin zum selben Schluss gekommen wie die Damen: Ohne Dach geht bei mir gar nix!! GH nur dann, wenn optimal belüftet. Ist zur Haltung von "Samensorten", wo es nur um die Samengewinnung geht, ok!
 ;)
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Huschdegutzje

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #9 am: 13. Februar 2006, 17:00:29 »

Wie im wahren Leben,
am besten mit Überzug ;D ;D 8)
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oidium

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #10 am: 13. Februar 2006, 17:06:20 »

ts ts ts... :-X 8)
nachdem ich 2002 einen Totalausfall im Freiland hatte, mache ich es nur mehr mit!! :-X ;)
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Huschdegutzje

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #11 am: 13. Februar 2006, 17:12:52 »

Besser is 8)
 
Also Prof. Sauzahn
lass deine Tomaten nicht im Regen stehen, das ist das beste Mittel gegen Braunfäule
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max.

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #12 am: 13. Februar 2006, 17:15:18 »

reicht ein flachdach ohne seitenwände nicht aus?
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Huschdegutzje

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #13 am: 13. Februar 2006, 17:18:32 »

Also ich habe Seitenwände am Tomatenhaus und eine hochklappbare Seitenwand, damit es im Frühjahr nicht zu kalt wird Nachts.
Aber im Sommer ist das immer auf.
Da baue ich auch ein Seitenteil meines GH aus, damit der Wind durch kann.
Der Regen kommt ja nicht immer schnurgerade herunter, deshalb auch die Seitenwand.
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frida

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Re:tomaten - pflanzenschutz
« Antwort #14 am: 13. Februar 2006, 18:29:15 »

reicht ein flachdach ohne seitenwände nicht aus?

Ist auf jeden Fall besser als nichts. Wichtig ist halt, daß es luftig ist. Rundumfolie begünstigt auch die Infektion.
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