1) Wie fixiere ich das Ding am besten am Boden? Soll ich es ein Stückchen weit eingraben...?
Die meisten Fertigfrühbeetkästen waren für meine Bedürfnisse und Vorstellungen immer ein wenig zu flach. Nun weiß ich nicht, wie deiner aussieht. Bei weniger als 40 cm Seitenhöhe würde ich den Kasten nicht eingraben, sondern das Erdreich nur ebnen, den Kasten draufstellen und ihn so mit vier Stangen oder Pflöcken in den Ecken so fixieren, daß er nicht verrutschen oder wegfliegen kann. Schnecken kommen auch aus dem Boden an deine Sämlinge, deshalb könnte man das Erdreich innen auch leicht ausheben, ein durchlässiges Vlies reinlegen und mit Aussaaterde auffüllen.
2) Ab wann kann ich da was reinsetzen?
Hängt von euren regionalen Temperaturen ab. Hier werden bereits Schnittsalat, Kopfsalat und Kohlrabipflanzen vorgezogen.
3) Was kann ich da reinsetzen?
Alles, was du kontrolliert aussäen willst, was später versetzt werden soll, was höhere Keimtemperaturen benötigt als der Garten bietet. Kohlrabi und Kopfsalat sind die typischen ersten Frühbeetpflanzen, später Zuccini, Kürbisse, Tagetes und andere Einjährige, ab Juni auch Zweijährige.
Frühbeetkästen müssen zur Vermeidung von Pilzkrankheiten und Fäulnis häufig tagsüber belüftet werden, deshalb keine Pflanzen einsetzen, die Tagestemperaturen nicht aushalten würden. Frühbeetkästen schützen hauptsächlich vor kalten Nächten, Witterungsumschlägen und Regen, Hagel, spätem Schnee und Kaninchen.
4) Welche sonstigen Zwecke könnte ein solches Teil evtl. noch erfüllen?
Im Sommer wird es im geschlossenen Frühbeetkasten meistens zu heiß, deshalb ist es von Vorteil, wenn man die Deckplatten aushängen kann. Als Aussaat- und Anzuchtbeet kann man sie aber ganzjährig benutzen, zum Beispiel auch im Winter, um Frostkeimer unter Kontrolle zu haben.