ja ich geb's zu...die wintergrüngewächse werden scheint's sehr stiefmütterlich behandelt. obwohl da sehr hübsche pflänzchen dabei sind, sind es sicherlich keine "eyecatcher". ich befass mich auch noch nicht so lange damit, habe aber schon ein paar zusammengetragen + sammle momentan meine erfahrungen

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an pflanzen habe ich das bereits erwähnte moneses uniflora, orthilia secunda, pyrola rotundifolia, pyrola forrestii (china) und das amerikanische
chimaphila maculata. moneses uniflora + orthilia secunda haben die umpflanzung in den garten gut überstanden. von moneses habe ich schon einige knubbel gesichtet, die evtl. eine blüte heuer erwarten lassen. orthilia scheint auch was ganz unproblematisches zu sein, weil es zumindest dem äußeren anschein nach keine schwächen nach der umpflanzaktion gezeigt hat. pyrola rotundifolia habe ich von einem lieben forumsmitglied bekommen, nachdem ich die vergeblich in meiner gegend gesucht hatte. chimaphila maculata habe ich aus unterschiedlichen quellen aus u.s.a bekommen (west virginia + tennessee). die stehen bisher gut da + scheinen diesen winter ohne jegl. schutz zu überstehen. allerdings wird sich erst im frühjahr zeigen, ob dieser eindruck hält...gerade die fleischigen blätter von chimaphila maculata können da auch täuschen. ich bin aber zuversichtlich. alle pflanzen stehen entweder in laubhumus oder in bims mit etwas organischem material.
ich bekam jetzt samen des rosablühenden
pyrola asarifolia. die staubfeinen samen haben mich doch überrascht + ich befürchte, dass die normale aussaaat auf laubhumus scheitern könnte ohne pilzpartner, weil evtl. eine vermehrung unter in-vitro, wie bei den orchideen, vielleicht besser gewesen wäre

. allerdings ist bei dem aussaathinweis keine pilzabhängigkeit bei der keimung vermerkt. andererseits wird auf
dieser website die pilzabhängigkeit schon erwähnt.