Man glaubt es kaum, wenn man aus dem Fenster schaut, aber auf dem Markt gibt's schon Artischocken. Manche der Klimabegünstigten bauen sie ja selbst an, auch bei uns bekommt man schon, allerdings erst im Spätsommer, einheimische.
Ich mag sie am liebsten (geputzt und zugeschnitten) in Salzwasser, mit Zitronensaft, Knoblauch und viel Olivenöl gekocht, lauwarm. Dabei fällt viel Abfall an, um den es mir immer leid tut.
Bei Cipriani habe ich eine
Velutata di Carciofi gefunden, die sich auch gut mit den Außenblättern machen läßt:
Artischockenvelouté(für 6 Personen)
24 kleine oder 6 große Artischocken
60 g Butter
1 Stange Staudensellerie
1 kl. Zwiebel
2 Lauchstangen (nur das Weiße)
1 große mehlige Kartoffel
2 l heißer Geflügelfond
30 g frischer Parmesan
125 ml Sahne
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Croutons
Die Artischocken vorbereiten. Ca. 45 g Butter in einem Suppentopf zerlaufen lassen. Geschnittene Gemüse zufügen, über mittlerer Hitze 5 Min. unter Rühren anschwitzen. Dann die gewürfelte Kartoffel und die vorbereiteten Artischocken zugeben und weitere 5 Min. dünsten. Den heißen Geflügelfond zugießen, salzen, pfeffern und zum Kochen bringen. Halb zugedeckt sanft kochen lassen, bis Kartofel und Artischocken sehr weich sind.
Die Suppe in der Küchenmaschine pürieren. (Wenn man Abfälle verwendet, besser mit dem Stabmixer und dann durch die Lotte, nicht alles!) Danach durch ein feines Sieb streichen. Kurz vor dem Servieren die restlichen 15 g Butter, den Parmesan sowie die Sahne in die Suppe rühren. Nochmals über geringer Hitze 2-3 Min. unter Rühren erwärmen. Croutons dazu reichen.
Und was macht ihr alles mit dieser feinen Blüte

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