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News: Da tun sich ja ganz neue Suizidmöglichkeiten auf: Verrottung in eigenem Kompost. (Dunkleborus)
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News: Da tun sich ja ganz neue Suizidmöglichkeiten auf: Verrottung in eigenem Kompost. (Dunkleborus)

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Autor Thema: Narzissen  (Gelesen 263016 mal)

maculatum

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Re:Narzissen
« Antwort #615 am: 27. Februar 2013, 15:37:30 »

Vielleicht hilft es, den Rasen bzw. die Wiese im Herbst noch einmal kurz zu mähen?
Leider nein, da ich ja im Jahr davor im Spätherbst nochmal hatte mähen lassen.

Gehört für Euch das Abräumen des Schnittgutes zum Vorgang "Mähen" dazu? Mähen allein bringt bei Wiesen keine Verringerung des Aufwuchses. Das Schnittgut muss entfernt werden. So hab ich bis jetzt jede Wiese gebändigt. Dann (nach Jahren) haben die Narzissen optisch mehr Chancen.

edit: dann muss auch keiner mehr mit dem Auto drüber... ;D
« Letzte Änderung: 27. Februar 2013, 15:39:06 von maculatum »
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Mediterraneus

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Re:Narzissen
« Antwort #616 am: 27. Februar 2013, 15:38:32 »

Sie wird immer weniger. Kaum Blüten.

Vielleicht ist sie von der Wildart auch weiter weg und braucht mehr "Futter" um gut zu gedeihen als die Wildform N. p. recurvus.
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Mediterraneus

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Re:Narzissen
« Antwort #617 am: 27. Februar 2013, 15:40:14 »

Vielleicht hilft es, den Rasen bzw. die Wiese im Herbst noch einmal kurz zu mähen?
Leider nein, da ich ja im Jahr davor im Spätherbst nochmal hatte mähen lassen.

Gehört für Euch das Abräumen des Schnittgutes zum Vorgang "Mähen" dazu? Mähen allein bringt bei Wiesen keine Verringerung des Aufwuchses. Das Schnittgut muss entfernt werden. So hab ich bis jetzt jede Wiese gebändigt. Dann (nach Jahren) haben die Narzissen optisch mehr Chancen.

edit: dann muss auch keiner mehr mit dem Auto drüber... ;D
Problem ist: Die Narzissen brauchen schon Dünger :-\
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fyvie

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Re:Narzissen
« Antwort #618 am: 27. Februar 2013, 15:42:53 »

Sie wird immer weniger. Kaum Blüten.

Vielleicht ist sie von der Wildart auch weiter weg und braucht mehr "Futter" um gut zu gedeihen als die Wildform N. p. recurvus.

hmmm, Dünger (Mist) bekommt sie bei mir schon und blüht trotzdem nicht..., vielleicht braucht sie einfach viel Sonne und trotzdem feuchten Boden
« Letzte Änderung: 27. Februar 2013, 15:43:24 von fyvie »
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pearl

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Re:Narzissen
« Antwort #619 am: 27. Februar 2013, 15:46:24 »

Sie wird immer weniger. Kaum Blüten.

Vielleicht ist sie von der Wildart auch weiter weg und braucht mehr "Futter" um gut zu gedeihen als die Wildform N. p. recurvus.

hmmm, Dünger (Mist) bekommt sie bei mir schon und blüht trotzdem nicht..., vielleicht braucht sie einfach viel Sonne und trotzdem feuchten Boden

genau das ist es bei Narzissen!

Andere Pflanzen profitieren vom Abmagern einer Wiese, Zwiebelpflanzen nicht.
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Martina777

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Re:Narzissen
« Antwort #620 am: 27. Februar 2013, 15:54:54 »

Ich habe meine Dichternarzissen deswegen (einen guten Rat befolgend) ins Hemerocallisbeet gesetzt, Sonne, Wasser und Dünger brauchen beide Stauden.

Bin gespannt, wie das klappt.
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pearl

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Re:Narzissen
« Antwort #621 am: 27. Februar 2013, 16:03:41 »

bei mir klappt das hervorragend + Schachbrettblumen. Wieseniris nicht vergessen!
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Martina777

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Re:Narzissen
« Antwort #622 am: 27. Februar 2013, 16:09:14 »

Das lese ich sehr gerne, pearl! Ich möchte im Prinzip die Pflanzung relativ "pur" belassen, da ich rechne, dass sich die Hemerocallis eh gut ausbreiten werden.
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Effi B.

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Re:Narzissen
« Antwort #623 am: 27. Februar 2013, 16:14:08 »

so etwas brauche ich auch, unbedingt.

wie düngt ihr da? breitflächig die ganze wiese oder wie?
und mit was? und wann?
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"Stadtgarten" und "Landgarten" klingt einfach nur dösig.

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Re:Narzissen
« Antwort #624 am: 27. Februar 2013, 18:24:03 »

...Gehört für Euch das Abräumen des Schnittgutes zum Vorgang "Mähen" dazu?....

Ja, definitiv, das Mähgut muss raus und kommt bei mir auch immer raus, auch bei der Herbstmahd, wo nicht mehr so viel Stroh anfällt.
Der Galabaubetrieb hat so einen mittelgroßen "Saug"-Mäher, der das Schnittgut gleich in den hinter der Fahrerkabine angebauten Container (so Größe Altglascontainer) pustet.

Ist zwar wahrscheinlich nicht so ideal fürs Aussamen der schon vorhandenen Kräuter in der Wiese, da deren Samen teilweise mit abgesaugt werden, aber es lässt kaum Heu zurück.
Dennoch tauchen schon vereinzelt Nachkommen von ehemals angesäten Arten an benachbarten Stellen auf, es bleiben also genug Samen über.

Dass Zwiebelpflanzen generell nicht vom Abmagern einer Wiese profitieren, und Narzissen in diesem Fall, ist vielleicht zu allumfassend gesagt, wenn es um Wildarten geht, die auch in Wiesen wildwachsend vorkommen.
Wenn man Wiesenorchideen auch mal brachial als "Zwiebelpflanzen" betrachtet, sind viele gerade auf sehr magere Wiesen angewiesen.
Vielleicht muss man da von der anderen Seite herangehen - welche Zwiebelgewächse kommen auf welchen Bodentypen mit welchen Wiesengesellschaften vor?

Die einheimische Narzisse wird man nicht auf Magerrasen finden.
D.h., sie brauchen schon ein höheres Nährstoffangebot im Boden - aber nicht mehr, als die anderen Blütenstauden aus dieser Wiesengesellschaft, und sie leiden unter zuviel Gras-Konkurrenz.

Gut, wenn man immer und immer und immer wieder den Grasschnitt abtransportiert, wird der Boden immer ärmer.
Die Frage ist also, wie alte Kultur-Wiesenlandschaften "stabilisiert" wurden von den Bauern damals?
Wurden Heugewinnungswiesen gedüngt?
Wie oft, womit?

Allerdings: würde man heute überhaupt noch einen Boden zum Verarmen kriegen, wenn man immer nur Mähgut abtransportieren würde und nie düngte?
Schliesslich kommen in Europa mehr oder weniger flächendeckend viele Stickstoffe als Luftschadstoffe in die Böden.

Wobei ich mir momentan darüber sowieso noch keine Gedanken machen muss, meine Gräser auf feuchtem Lehm sind noch äußerst vital und wüchsig und vertragen noch einige Jahre Abmagern.
Die Wiese wurde zu Schafsweidenzeitenvor 15-20 Jahren vom Bauern im Frühjahr kräftig mit Stickstoff gedüngt :-\

Am Anfang meiner Obstwiesengestaltung hatte ich auch "normale" Garten-Narzissen gepflanzt und dann auch brav gedüngt - mit dem Ergebnis, dass die immer in dichten, üppigen Grasbüscheln standen, trotzdem schwächer wurden und schliesslich fast alle wieder verschwanden.
Das Gras hat die zugeführten Nährstoffe immer viel schneller genutzt als die Narzissen :-\


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Danilo

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Re:Narzissen
« Antwort #625 am: 27. Februar 2013, 18:39:07 »

Das wird hoffentlich eine schöne Überraschung in diesem Frühling!

Dachte ich bei jedem Versuch mit immer neuen und zu Hunderten gesteckten Arten und Sorten auch. Ausgesucht hatte ich nach Langlebigkeits- und Zuverlässigkeitsergebnissen des Hermannshofes zu Weinheim.
Am zuverlässigsten war unter dem Strich die Narzissenfliege, die alljährlich für Bestandseinbrüche um die 66% sorgte, d.h. nur jede dritte Zwiebel blieb binnen Jahresfrist unversehrt.

Die zentnerschweren Säcke 'Golden Harvest' und recurvus direkt aus England waren jedenfalls auf lange Sicht die letzten Narzissen, für die ich das Geld zum Fenster rausgeworfen hab. ::)
« Letzte Änderung: 27. Februar 2013, 20:06:05 von Danilo »
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pearl

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Re:Narzissen
« Antwort #626 am: 27. Februar 2013, 18:42:42 »

ui, das ist übel! >:(
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Nina

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Re:Narzissen
« Antwort #627 am: 27. Februar 2013, 18:57:18 »

Das klingt ja wirklich "klasse". :-\
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Gartenplaner

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Re:Narzissen
« Antwort #628 am: 27. Februar 2013, 19:13:32 »

Schwacher Hoffnungsschimmer:
"Die bedeutendsten natürlichen Feinde sind die Schlupfwespen (Ichneumonidae), Erzwespen (Chalcidioidea) und Zehrwespen (Proctotrupoidea). Natürlich auch die Vögel, Libellen und Raubfliegen."
(http://www.rutkies.de/Syrphidae/artikel/index.html)

In einer Obstwiese mit alten Bäumen und Totholz finden gerade die Wespen-Arten viele Brutmöglichkeiten - die Vögel natürlich auch.

Und sandigerer, trockener Boden wird eher bevorzugt..... :-\
« Letzte Änderung: 27. Februar 2013, 19:14:40 von Gartenplaner »
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pearl

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Re:Narzissen
« Antwort #629 am: 27. Februar 2013, 19:17:06 »

das ist ein sehr wichtiger Schimmer! ;) :D

Schon zittere ich nicht mehr. ;D
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