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News: Da tun sich ja ganz neue Suizidmöglichkeiten auf: Verrottung in eigenem Kompost. (Dunkleborus)
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02. Juli 2021, 16:31:31
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News: Da tun sich ja ganz neue Suizidmöglichkeiten auf: Verrottung in eigenem Kompost. (Dunkleborus)

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Autor Thema: Narzissen  (Gelesen 263019 mal)

bernerrose

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Re: Narzissen
« Antwort #1485 am: 09. Mai 2017, 13:40:39 »

Eine kurze Frage: Kann jemand die Narzisse auf dem Bild identifizieren? Ich habe nur ein paar davon, hätte gerne viel mehr.
Die paar blühen zuverlässig seit vielen Jahren, sind recht spät (jetzt!), und typisch ist, dass sie immer zwei oder drei Blüten an einem Stengel haben. Der Durchmesser der Blüte ist 4-5cm, der Stiel ist 40cm lang
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bernerrose

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Re: Narzissen
« Antwort #1486 am: 09. Mai 2017, 13:42:01 »

Auf dem Bild sieht die Blüte größer aus, als sie ist; für mich ist es entschieden eine kleinblütige Narzisse.
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Zwiebeltom

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Re: Narzissen
« Antwort #1487 am: 09. Mai 2017, 14:17:12 »

Passen könnten 'Cragford' oder 'Geranium' (duften die Blüten denn?), wobei letztgenannte sich wohl häufiger im Sortiment findet.
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bernerrose

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Re: Narzissen
« Antwort #1488 am: 09. Mai 2017, 14:43:47 »

Danke sehr, Zwiebeltom.
Ich bin sicher, es ist die Geranium. Vor vielen Jahren habe ich sie mal irgendwo mitgenommen, und seitdem sind die paar Zwiebeln richtig zuverlässig und kommen immer wieder. Das kann ich von anderen Zwiebelblumen überhaupt nicht sagen. Besonders die Dichternarzissen haben mich sehr enttäuscht. Von 50 gepflanzten, allerdings auch schon vor vielen Jahren, ist mir eine (!) geblieben. Warum die als zuverlässig gelten und sogar als ausbreitungsfreudig, ist mir ein Rätsel.
Wir haben sehr schweren Boden, und ich habe kräftig dazugelernt und verbessere die Pflanzstellen mit allem, was den Boden durchlässiger macht. Mittlerweile klappt es, aber am Anfang habe ich zuviel Lehrgeld bezahlt.
In diesem Herbst möchte ich v.a. die Sorten nachpflanzen, die sich bei mir lange halten.
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AndreasR

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Re: Narzissen
« Antwort #1489 am: 10. Mai 2017, 00:02:41 »

Ich habe im Garten sehr viele Dichternarzissen, die sind alle noch von meiner Oma, und sie sind ausgesprochen unkompliziert. Vielleicht kümmerst Du Dich einfach viel zu sehr um sie? Es ist ja eine Wildnarzisse, und wie die anderen verwildernden Geophyten wächst sie vermutlich am besten, wenn man überhaupt nichts macht.

Ich entferne nur die verwelkten Blüten, damit sie keine Energie in die Samenproduktion stecken, und blühfaule, viel zu dichte Horste habe ich im Herbst ausgegraben und die Zwiebeln vereinzelt (die hatten teils über 100 Tochterzwiebeln). Von denen blühten im folgenden Frühling nur ein paar, jetzt - ein Jahr später - sind es schon deutlich mehr Blüten.

Zwar sieht das im Moment noch etwas arg nach grünem Dschungel aus, aber es wird. Einziger Nachteil ist, dass man sich dann bis in den Juli hinein das verwelkte Laub angucken muss, weil 'Recurvus' erst so spät blüht. Bei solchen dicken Tuffs ist das wirklich nicht schön, ebensowenig bei meinen vereinzelten Zwiebeln, da muss man durch. ;)

« Letzte Änderung: 10. Mai 2017, 01:02:27 von AndreasR »
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Andreas

neo

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Re: Narzissen
« Antwort #1490 am: 10. Mai 2017, 08:27:54 »

Die Poeten wollen bei mir auch nicht, habe keine Erklärung.
Wahrscheinlich ebenfalls`Geranium`hält sich bei mir auch seit langem, obwohl sie sehr trocken stehen.
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Kannst du dein Haus nicht mehr erspähen, wird's höchste Zeit zum Rasen mähen.
(Autor unbekannt)

bernerrose

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Re: Narzissen
« Antwort #1491 am: 10. Mai 2017, 08:57:53 »

Dass ich mich zuviel um die Dichternarzissen kümmere, kann nicht sein. Die Samenköpfe knipse ich gewohnheitsmäßig bei jedem Gartenrundgang ab.
Meine Vermutung: Die heute verkauften Zwiebeln sind doch alle in Holland in Spezialbetrieben vermehrt, oder? Und die von deiner Oma, Andreas?
Vielleicht kaufe ich in kommenden Jahren wieder mal welche, aber für dieses Jahr will ich die Zwiebeln nachkaufen, die mir gut gefallen und die sich hier bewährt habe.
Also z.Zt. Couleur Cardinal und Geranium, die ich allerdings nicht benachbart setzen werde, da sich das Rot und das Orange der Geranium-Krone beißen.
Sehr schön sind auch die Pipit (s.u.), die alle jetzt noch blühen. Sie halten bei mir sehr lange, und das Gelb ist fröhlich, aber nicht laut.
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Ephe

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Re: Narzissen
« Antwort #1492 am: 10. Mai 2017, 09:33:04 »


Die Sorte "Geranium" gilt als Tazette, ist hochstielig und mehrblütig, wobei die einzelnen Blüten nicht so groß sind.
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Isatis blau

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Re: Narzissen
« Antwort #1493 am: 10. Mai 2017, 11:09:56 »

Die Poeten wollen bei mir auch nicht, habe keine Erklärung.

Dichternarzissen brauchen es feucht, kann es daran liegen?
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AndreasR

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Re: Narzissen
« Antwort #1494 am: 10. Mai 2017, 11:40:51 »

Woher die Dichternarzissen von meiner Oma stammen, weiß ich nicht, aber die sind schon seit Jahrzehnten im Garten und daher vielleicht robuster als die heute käuflich zu erwerbenden Zwiebeln. Gegossen habe ich die bisher nie, aber mein Lehmboden speichert die Feuchtigkeit recht gut. Bei den alten Horsten musste ich auch ziemlich tief graben, sicher 20, 25 cm oder sogar mehr. Ein halbschattiges Plätzchen ist sicher von Vorteil, die meisten Horste stehen da, wo es zwar schön hell ist, aber nicht den ganzen Tag die Sonne draufknallt, und wo im Sommer der Boden vom Laub der Stauden bedeckt ist. Alternativ tut es eine Wiese, die nur selten gemäht wird, das entspricht ja auch dem natürlichen Lebensraum.
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Andreas

bernerrose

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Re: Narzissen
« Antwort #1495 am: 10. Mai 2017, 13:45:49 »

Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, warum die Dichternarz. nicht gedeihen: Entweder habe ich schlechtes Material erwischt (kann immer wieder mal vorkommen) oder ich habe nicht tief genug gepflanzt und gleichzeitig den Boden damals nicht genügend durchlässig gemacht. Lehmboden ist ja nicht gleich Lehmboden. Unserer ist toniger Lehm mit sogen. Tonlinsen, die vollkommen verhindern, dass Wasser nach unten abfließt. Uns ist sogar schon mal ein junger Zwetschgenbaum "ersoffen", weil wir ihn, ohne es zu wissen, auf so eine Tonlinse gepflanzt haben.
In meiner Unwissenheit habe ich anfangs so manche schöne Bartiris auf diesen Boden gesetzt, alles Lehrgeld.
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AndreasR

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Re: Narzissen
« Antwort #1496 am: 10. Mai 2017, 21:44:43 »

Gut, Staunässe ist für so ziemlich für alle Geophyten Gift, das Problem habe ich zum Glück nicht. Zwar verwandelt sich der Boden nach größeren Regenfällen in klebrigen Matsch, aber ansonsten ist er doch locker genug für ein gesundes Wurzelwachstum.
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Andreas

neo

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Re: Narzissen
« Antwort #1497 am: 10. Mai 2017, 22:31:35 »

Dichternarzissen brauchen es feucht, kann es daran liegen?

Dort wo sie stehen ist der Boden in etwa so wie bei Andreas, also lehmig und gut wasserhaltend, keine Staunässe. Vielleicht ist es einfach so wie ihr schreibt, schlechtes Material, blühfaule Zwiebeln. Ich habe sie zum Glück nicht gleich in Massen gesetzt.
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Piccolina

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Re: Narzissen
« Antwort #1498 am: 11. Mai 2017, 18:48:48 »

Die Thalia ist aufgeblüht, eine meiner Lieblings-Narzissen:
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Bei jedem Schritt in die Natur bekommt man weit mehr als man sucht. (John Muir)

Piccolina

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Re: Narzissen
« Antwort #1499 am: 11. Mai 2017, 18:57:57 »

Und noch eine Mini-Narzisse, farblich passend zur Primel:
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