Hallo Erna,
willkommen hier im Forum

Es gibt jetzt keine mir bekannten "Unverträglichkeiten" zwischen Kletterpflanzen - entscheident ist, das sie ähnliche Ansprüche an Boden, Klima und Wasser haben und somit zufriedenstellend wachsen können.
Ein Geißblatt (Je-länger-je-lieber oder bot. Lonicera periclymenum/tellmaniana/japonica), welches aus dem halbschattigen, eher feuchten Wäldern kommt, kümmert nun mal in voller Sonne und trockenem Boden.
Erzähl doch mal etwas über die Licht- und Bodenverhältnisse.
Mindestens genauso wichtig ist außerdem, wie groß der Baum - also die zu berankende Höhe, ist. Wenn Du an eine 3m "Ruine" einen Knöterich, einen wilden Wein und einen Efeu setzt, dann bricht das arme Ding nach ein paar Jahren zusammen.
Vermutlich bieten sich für Dich verschiedene Clematis an ... z.B. die frühblühenden macropetala und alpina, die sommerblühenden viticellas und die spätsommer7herbst-blühenden texensis-Sorten. Nachteil: das trockene Astgewirr sieht im Winter nicht besonders hübsch aus. Wenn man nur viticellas und texensis-sorten verwendet, dann kann im Spätwinter/Frühling komplett zurückgeschnitten werden.
Hübsch wäre auch Actinidia kolomikta - wächst sehr moderat, aber bietet durch das hübsche Laub vom Frühjahr bis zum Herbst einen schönen Anblick - gut zu kombinieren mit einer Cl. viticella.
Oder - wenn es etwas schattiger sein sollte - Hydrangea petiolaris. Hübsche fuchsrote, abblätternde Triebe, duftenden Blüten und die bizarren Triebe wirken auch im Winter gut.
Bevor ich aber weiter spekulativ Pflanzen vorschlage, sag erstmal etwas zu Baumhöhe, Bodenfeuchte und Lichtverhältnissen.
Liebe Grüße
macrantha