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Autor Thema: Erdtopfpresse  (Gelesen 34528 mal)

Micha

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #15 am: 29. Februar 2004, 15:46:03 »

Ein herzliches Dankeschön an Alle!
Sind prima Tipps dabei! ;D
Susanne - den Faltplan habe mir (Dein Einverständis vorausgesetzt) gespeichert. Man weiß ja nie, für was man ihn noch brauchen kann. Für Blumentöpfchen ist er, denke ich, ein bißchen zu aufwendig und Zeitintensiv.
Eueren Antworten nach zu urteilen hat bisher keiner Erfahrungen mit Erdtopfpressen gemacht. Jetzt kann ich es mir raussuchen - wage ich es oder nicht ???. Sollte ich mich dazu durchringen, werde ich Euch auf dem Laufenden halten.
Schönen Restsonntag noch
Micha
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bea

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #16 am: 29. Februar 2004, 16:36:51 »

Hallo Micha,
wenn du dir die Erdtopfpresse kaufst, solltest du noch daran denken dir die dazu nötige Presstopferde anzuschaffen. Normale Blumenerde fällt nämlich wieder auseinander.
Vor einigen Jahren wollte ich es auch mal ausprobieren , bin aber vor den Anschaffungskosten zurückgeschreckt. Ich habe dann in einer Gärnerei, die so ne riesige Profianlage haben, nachgefragt, ob ich welche bei ihnen kaufen Kann. Die haben mir dann meine Pflanzschalen mit den gepressten Erdballen gefüllt. Es war aber auch nicht billig.
Mittlerweile bin ich auf die vorgeformten Jiffy-Töpfe umgestiegen, die ich wie normale Blumentöpfe mit Erde fülle.
Wenn man diese Töpfe im Gätnereibedarf im grossen Karton kauft, ist es relativ günstig. Aber da muss man schon viiiele Pflänzchen pikieren, damit es sich lohnt und man nicht die nächsten 15 Jahre braucht um die Kartons zu leeren. ;D
liebe Grüsse, Bea
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Susanne

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #17 am: 29. Februar 2004, 19:45:40 »



Zitat
Nur das umfalten im letzten Schritt ist bischen fummelig
Stimmt, deshalb lasse ich das auch weg. Ich schiebe einfach nur die Falzkanten übereinander und hefte sie dann fest.

Ich guck' mal, ob ich die andere Anleitung noch finde...

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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

Wolfgang

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #18 am: 01. März 2004, 11:52:55 »

Hallo Brennessel,
gerollte Zeitungspapiertöpfchen reißen bei mir nur dann, wenn ich die Wände zu dünn mache. Oder wenn ich sie sehr feucht verpflanze. (Man muss natürlich auch die richtige Zeitung lesen ...). Im letzten Jahr habe ich welche mit 15 cm Durchmesser gedreht und Brugmansienstecklinge darin gezogen.
Auf den stabilen Boden (ohne jede zusätzliche Verstärkung, Klammerung etc.) kam ich, als ich mich daran erinnerte, dass mein Vater mich früher Kleingeldrollen drehen ließ. Die musste man an den Kanten gut falzen und stampfen, damit sie ohne jeden Kleber (damit das Gewicht exakt stimmte) hielten.
Die Zeitungspapiertöpfchen sind nach kurzem Anlauf in einer halben Minute fertig; man hat schnell große Mengen zusammen.
W.
« Letzte Änderung: 01. März 2004, 11:55:32 von Wolfgang »
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brennnessel

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #19 am: 01. März 2004, 12:57:38 »

ja, danke, Wolfgang! Wahrscheinlich liegt es an der richtigen Zeitung :D! Du verwendest diese Papiertöpfchen also auch für länger dauernde Anzucht?! Ich habe das erst voriges Jahr das erste Mal gemacht, daher ist es sicher noch verbesserungswürdig, obwohl ich auch so schon sehr zufrieden war. Sehr dauerhaft (also starkwandig) mache ich sie für Tomaten, Kürbisse, Gurken etc. absichtlich nicht, damit man sie einfach mitpflanzen kann. Früher versuchte ich es mal mit div. Kartonrollen, die waren zu fest. Man musste sie beim Pflanzen teilweise entfernen, was die empfindlichen jungen Wurzeln sicher störte. Wenn der Boden nicht zu fest ist, und die Töpfchen in den feuchten Sägespänen stehen, entwickeln sich die Wurzeln viel besser, als in einem geschlossenen Töpfchen.Das Bewässern ist so auch sehr einfach.
 Ich finde auch, dass das ganz schnell geht - so nebenbei beim Fernsehen etwa.... Da produziere ich während einer Sendung gleich einen großen Korb voll - und schlafe nebenbei beim Fernsehen nicht ein.... (= 2 Fliegen auf einen Schlag !!!) :D
Lieben Gruss Lisl
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Wolfgang

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #20 am: 01. März 2004, 13:33:03 »

Da geht es Dir besser als mir, Lisl; ich kann nichts nebenher machen (hab halt nicht stricken gelernt, nur werken ...).
Außer Brugmansien hab ich auch Gazanien darin gezogen, die auch eine lange Vorkultur haben. Meine Erfahrung war, dass sie nach Verpflanzen in den nächsten Topf, also mit Feuchtigkeit auf beiden Seiten, weich genug für das Wurzelwachstum wurden.
W.
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brennnessel

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #21 am: 01. März 2004, 15:40:49 »

Wie meinst du das, Wolfgang: ..beim Verpflanzen in den nächsten Topf ...? Pflanzt du sie mit den kleineren in größere Papiertöpfchen?- ist wohl jetzt eine dumme Frage, was? LG Lisl
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elisabeth

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #22 am: 01. März 2004, 16:45:58 »

Ich mach seit ein paar Jahren Papiertöpfchen. Ich nehme dazu nicht die normale tägliche Zeitung, sondern wöchentliche Zeitungen oder Beilagen (wie Messe- Festspiel- usw. Informationen) die sind fester. Aus Platzmangel mache ich zum Aussäen kleine (ca. 2 cm Durchmesser), zum Weiterwachsen dann größere Töpfchen. In ein normales Kleingewächshaus ( wie z.B. vom Hofer) bekomme ich so ca. 60 Pflänzchen. Meine Tomaten sind dann zwar gegenüber anderen sehr klein, aber d-grün und kommen sehr bald auf die Terrasse. Letztes Jahr am 13. April. Denn zu wachsen fangen sie erst mit der richtigen Wärme an. Ist es dann endlich heiß genug, beträgt der Zuwachs schon mal mehr als einen halben Meter die Woche.
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brennnessel

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #23 am: 01. März 2004, 17:11:13 »

. Ist es dann endlich heiß genug, beträgt der Zuwachs schon mal mehr als einen halben Meter die Woche.
[/ quote]

 ??? ??? ???
« Letzte Änderung: 02. März 2004, 15:08:54 von brennnessel »
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Matthias

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #24 am: 01. März 2004, 18:17:12 »

Zitat
Ist es dann endlich heiß genug, beträgt der Zuwachs schon mal mehr als einen halben Meter die Woche.

Elisabeth, das macht auch mich neugierig. Was für Sorten baust du an, die einen halben Meter in der Woche wachsen. Meine einzige Sorte, die das schaffen könnte, wäre 'De Berao', aber auch nicht Mitte April.

Im Vergleich zu normalen Stabtomaten, ist 'De Bera' Ende Juni meist schon 1,80 m und höher, 'Harzfeuer' aber noch nicht mal 1,00 m.

LG
Matthias
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Wolfgang

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #25 am: 02. März 2004, 13:04:29 »

Lisl, es gibt keine dummen Fragen, hab ich gelernt; nur dumme Antworten. Du hast nämlich insofern recht, als ich nur die Brugmansien noch einmal (vor dem Kübel) verpflanze, dann in 25-cm-Töpfe. Ist nicht ganz die reine Lehre, weil man sie eigentlich zwecks guter Durchwurzelung öfter verpflanzen sollte. Aber weil viele nur eine Saison lang halten müssen, geht es. Die anderen werden im Papier ins Beet gepflanzt, wo natürlich die gleiche Regel gilt: Feuchte Erde von allen Seiten lässt auch mehrere Lagen Zeitungspapier bald (wurzel)weich werden.
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elisabeth

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #26 am: 02. März 2004, 13:51:15 »

@Matthias: Ich muss zum besseren Verständnis anführen dass ich kein Gewächshaus, kein Frühbeet oder so etwas ähnliches habe. Alles , was ich säe, steht im Wohnzimmer oder auf denn dünn gesäten Fensterbänken im Haus.
Deshalb stelle ich das Meiste schon seeehr bald raus auf die Terrasse. Die Tomaten- Chili- Paprika- und Physalispflanzen stehen auf Terrasse und Balkon an der Hauswand oder knapp davor (höchstens einen Meter weg). Zum Wachstum der Tomaten: nicht schon im April, Matthias, das wäre ein kleines Wunder, so nackig und ungeschützt wie die Tomatingers da rum stehn. Aber wenns warm wird ! Letztes Jahr eben schon verhältnismäßig bald. Am 13. 4. kamen sie raus, ab Mitte Mai wars heiß, Kinders gingen schon jeden Tag ins Freibad, und die Woche um den 31.5., 1.6. rum wuchsen sie so schnell, da konnte man wirklich zuschauen.
Sorten: da muss ich mal kräftig überlegen ( hab immer ein für mich geordnetes Chaos 8) , außenstehende sehen das anders ;D ), auf alle Fälle sehr schnell ist jedes Jahr die Yellow Pear (zieh ich seit 10-12 Jahren aus eigenen Samen), letztes Jahr im Turbogang waren Reisetomate ( die mags richtig heiß), Tiger Paw, Mirabelle Blanche, rote Kirschtomate ( auch seit 10-12 Jahren aus eigenen Samen), Gipsy, Mausohr, Black Russian, Cherokee Purple. Die höher wachsenden Sorten kommen fast jedes Jahr über den Balkon hinaus. Vor zwei Jahren wars hingegen im Juni noch s**kalt, da gings erst Mitte Juni los, aber nicht so schnell.
Eine kleine Auswahl vom letzten Jahr.
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Matthias

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #27 am: 02. März 2004, 14:45:16 »

Hallo elisabeth,
dann habe ich das mit Mitte April, und Wachstum von 1m pro Woche falsch verstanden. Auch ich habe kein Gewächshaus, lohnt sich nicht wenn Garten und Haus getrennt sind. Ich baue sämtliche Tomaten, Chilies usw. im Freiland an. Deine Sorten werde ich mir mal in Rühe anschauen, vielleicht können wir im nächsten Herbst mal Samen tauschen.

LG
Matthias
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brennnessel

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #28 am: 02. März 2004, 15:06:26 »


dann habe ich das mit Mitte April, und Wachstum von 1m pro Woche falsch verstanden. . Ich baue sämtliche Tomaten, Chilies usw. im Freiland an.

  sorry, ich auch !!!!
Das wäre in meiner Klimazone ein Ding der Unmöglichkeit, lieber Matthias! Da hätte ich vielleicht mal im Juli Jungpflanzen - und nicht wie jetzt - ab Mitte Juni die ersten reifen Tomaten (wenn das Wetter einigermaßen mitspielt...)..... Ich habe aber das große Glück, einen Wintergarten zur Verfügung zu haben ;D !!!!!
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Wolfgang

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Re:Erdtopfpresse
« Antwort #29 am: 05. März 2004, 10:30:01 »

Für den Fall des Interesses an Papiertöpfchen: Gestern abend wurde ich gewahr, dass der Lateinisch-Handgemacht-Versand den klassischen englischen Potmaker für neun Euro ins Angebot aufgenommen hat: Ein Holzzylinder mit Griff, um den man eine Zeitungslage wickelt, sie unten faltet und kräftig in ein genau passendes Fußstück stößt, so dass der Boden stabil bleibt. Vereinfacht die Herstellung von Papiertöpfchen. Ein Münchener Versand, der vor allem mit Hyazinthengläsern handelt, hatte das Teil schon länger aufgegeben, weil er zu zivilen Preisen keinen Hersteller fand.
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