Also Rasenwege funktionieren bei mir schon.
Erhöht habe ich die Beete nicht, da ich nur so mit dem Rasenmäher bequem auch die Kanten mähen kann. Damit´s sauber aussieht muß man halt einmal im Jahr die Kanten abstechen. Is aber halb so schlimm.
Es dürfen aber wirklich nur Rasengräser im Rasenweg sein.
@lissisgarten
Bei Deinen Flächen sind Rasenwege erst nach Bekämpfung der Wurzelunkräuter sinnvoll.
Nach meinen Erfahrungen mit ähnlichen Problemflächen, empfehle ich Dir auch die Abmulchung mit Folie.
Ist die einzige sinnvolle Möglichkeit.
Ich würde so vorgehen:
dieses Jahr
- Mulchfolie oder ähnliches (alter Teppichboden, Linoleum,...) bis unter die Hecke auslegen
- wenn´s eine sehr windige Ecke/sehr leichtes Material ist, halt mit Steinen, Grasschnitt etc. beschweren
- willst Du dieses jahr absolut nicht auf Gemüse verzichten, dann halt Mulchfolie nehmen und wie schon beschrieben, Gurken etc. anbauen
nächstes Jahr
- sobald der Frost weg ist, die Folie entfernen, damit evt. vorhandener Giersch und Quecke treiben kann
- da der Boden nach dem Abmulchen i.d.R. locker ist, kann man so schon mal mit der Harke einiges Unkraut entfernen (Idealer Weise während einer feuchten Wetterphase.)
- Vor dem Austrieb der Hecke ist meisten schon Quecke und Giersch am Treiben. An einem windstillen Tag kannst Du nun mit "Round Up" in einem kleinen Blumensprüher die Wurzelunkräuter in der Hecke bekämpfen. Hat bei mir in einer Ligusterhecke sehr gut funktioniert. Der Hecke schadet das nicht und in den daneben liegenden Beeten erntest Du eh erst 4 Monate später.
- Im März/April würde ich mir - ebenfalls während einer feuchten Wetterphase - eine Gartenfräse bei einer entsprechenden Verleih-Firma ausleihen. Ich mein jetzt nicht die Baumarktspielgeräte sondern ein Profigerät (Einachser mit Fräse als Anbau.)
Damit lockerst Du den Boden in Spatentiefe sehr (!) gründlich.
Wenn die Reste der Wurzelunkräuter 1-2 Wochen später anfangen zu treiben, kannst Du diese dann mit der Grabegabel sehr leicht entfernen.
Ich mach es auf meinem Mini-Acker, den ich letztes Jahr übernommen habe (und wo es einige Quecken-Flächen gibt), genau so.
Allerdings brauch ich mir keine Fräse auszuleihen, sondern ich hab mir über ebay günstig eine besorgt.
Wenn jetzt nicht zuviel Quecke od. Giersch von der Seite drückt, kannst nächstes Jahr ganz normal Gemüse anbauen.
Allerdings mußt Du vor allem die ersten Jahre noch ständig hinterher sein, das nicht doch noch wegen einem letzten Quecken-Würzelchen alles von vorne beginnt.
Bei Lehmboden und (starkem) Gierschbefall hilft aber wohl nur mehrjähriges Abmulchen und selektiver Einsatz der chem.Keule.
Das Quecke, Giersch & Co. nicht auf den Kompost gehören, versteht sich natürlich von selbst.
Entlang der Hecke würde ich - wegen dem H-Schnitt und der H-Wurzeln - Rasenwege anlegen.
Außerdem haben es dann Giersch & Co. durch das regelmäßige Mähen schwer von der Hecke ins Beet zu wandern.
Samen(un)kräuter bekommt man in den Beeten dann durch regelmäßiges Hacken ("Schuffel" oder so verwenden) gut in den Griff.
VieleGrüße
Andreas