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Autor Thema: Goldregen - Laburnum  (Gelesen 30244 mal)

wollemia

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Re:Goldregen - Laburnum
« Antwort #60 am: 15. November 2010, 22:49:55 »

Ich habe manchmal den Eindruck, unter den Gehölzbesitzern gibt es - vereinfacht gesagt - zwei Fraktionen: Die einen betrachten Gehölze als eine Art verholzte Blütenstauden, bei denen vor allem die Blüte im Vordergrund steht, nicht so sehr die Entwicklung, die anderen sehen Gehölze als Individuen, die erst mit den Jahren an Charakter gewinnen.
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ManuimGarten

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Re:Goldregen - Laburnum
« Antwort #61 am: 15. November 2010, 22:59:38 »

@Macrantha: mit dem abartigen Schneiden in meinem letzten Beitrag meinte ich den Schnitt der neu gekauften Pflanze für den jetztigen Garten (nicht den alten Baum im früheren Garten). Und da würde man wohl erwarten, dass man eine Pflanze in bestem Zustand erwirbt. Man hatte offenbar die Zweige irgendwie entspitzt, die inzwischen längeren Neuaustriebe wuchsen tw. nach innen....
Also kein Vorwurf an den Baum, sondern an den Schneide-Attentäter.

Durch die 2 Beispiele kam ich zum Schluß, dass der Goldregen keinen Schnitt verträgt. Ich warte wohl die nächste Blüte ab, dann zeigt sich auch schon, ob die langen Triebe Seitenzweige bekommen.
Wenn ich mich dann noch 20 Jahre an den hängenden Blütentrauben hinter dem Teich erfreue, ist es mir auch recht. Muß toll aussehen. :D
Und dass er nur kurz blüht, nehme ich hin. Jedenfalls blüht er länger als die 30m Scheinzypressenhecke. :P
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macrantha

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Re:Goldregen - Laburnum
« Antwort #62 am: 15. November 2010, 23:02:42 »

Ich musste über Deinen Ausspruch, dass es so lange gedauert hätte, bis das Gehölz die Schneideattacke überwachsen hatte, nur grinsen. (Fast) jedes andere Gehölz hätte in paar Jährchen mehr gebraucht ;) .
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Wenn Du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse,
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riesenweib

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Re:Goldregen - Laburnum
« Antwort #63 am: 15. November 2010, 23:08:41 »

...Nach meinen Erfahrungen sind 50 Jahre alte Goldregen in Gärten eher die Ausnahme, da ist der Stamm meist morsch und brüchig....

stimmt, unser ältester wurde mitte der 60er gepflanzt, aber wie landpomeranze schreibt

...Meiner ist...1939 gepflanzt worden. Morsch ist er schon seit Jahrzehnten, geblüht hat er trotzdem und sich in eine gelbe Wolke verwandelt ....

blüht er trotzdem jedes jahr üppig. Ich erwarte aber jährlich den exitus, sozusagen.
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

riesenweib

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Re:Goldregen - Laburnum
« Antwort #64 am: 15. November 2010, 23:09:36 »

ganz junge überwinden schneideattacken.
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ManuimGarten

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Re:Goldregen - Laburnum
« Antwort #65 am: 15. November 2010, 23:13:08 »

Wenn ich eine Pflanze kaufe, braucht sie normalerweise nicht ein paar Jährchen, bis sie den Schnitt des Gärtners überwindet. Es war ja keine Schneideattacke hier, die Pflanze war schon vor dem Verkauf geschnitten worden.

Es waren aber in dem Gartencenter alle Laburnums so geschnitten und hatten wieder ausgetrieben. Details wie Wuchsrichtung nach innen und "Narbenbildung" fielen mir leider erst zuhause auf.
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Landpomeranze †

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Re:Goldregen - Laburnum
« Antwort #66 am: 23. März 2011, 11:11:57 »

...Nach meinen Erfahrungen sind 50 Jahre alte Goldregen in Gärten eher die Ausnahme, da ist der Stamm meist morsch und brüchig....

stimmt, unser ältester wurde mitte der 60er gepflanzt, aber wie landpomeranze schreibt

...Meiner ist...1939 gepflanzt worden. Morsch ist er schon seit Jahrzehnten, geblüht hat er trotzdem und sich in eine gelbe Wolke verwandelt ....

blüht er trotzdem jedes jahr üppig. Ich erwarte aber jährlich den exitus, sozusagen.

Bei meinem ist der Exitus eingetreten, dh wir haben das Sterben mittels Motorsäge und Bagger abgekürzt. Jetzt trauern die Männer in der Familie um die gelbe Wolke und wollen unbedingt einen neuen pflanzen. Gibt es eigentlich eine Sorte, die nicht ganz so quietschgelb ist? Ist Laburnum alpinum vielleicht etwas dezenter (zumindest bezeichnet Eggert die Blüten als „hellgelb“)?

lg, Patricia
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