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Autor Thema: Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik  (Gelesen 7287 mal)

bb

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Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« am: 31. Mai 2006, 21:28:52 »

Ich mach einfach mal eine Werkstatt auf für besondere Fragen zur Aufnahmetechnik. (zur Bildgestaltung könnten wir eine eigene Abteilung einrichten).

kopflos – damit komme ich zurecht. ;)


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bb

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #1 am: 31. Mai 2006, 21:29:21 »

gesichtslos – damit lässt es sich schwer leben.

An welcher Einstellung hätte ich bei dieser Aufnahme drehen müssen, damit man zumindest das Auge erkennen kann.

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skorpion

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #2 am: 31. Mai 2006, 22:28:04 »

Hallo bb
Welche Blende hast du denn benutzt?
Ich denke es ist schwer das Auge zu erkennen, weil der Kontrast zum Kopf auch sehr gering ist.

*lg*
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skorpion

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #3 am: 31. Mai 2006, 22:30:37 »

Könnte vielleicht auch Bewegungsunschärfe sein.
Kannst Du mal die Aufnahmedaten des Bildes nennen.
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Thomas

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #4 am: 01. Juni 2006, 10:04:39 »

Der Kopf ist zu dunkel.

Die Kamera misst in solchen Fällen zu viel vom hellen Himmel und zu wenig vom dunklen Vogelkopf. (Wahrscheinlich ist es auch noch ein Ausschnitt, bb, d.h. auf dem Originalfoto ist noch weniger dunkler Vogel und noch mehr Himmel.)

Abhilfe: überbelichten. D.h. entweder längere Verschlusszeit, oder offenere Blende.

Bei vielen Kameras kann man die Belichtung korrigieren, nur die Bezeichnungen variieren. Oft ist auch von Lichtwerten die Rede ... Suche mal in der Bedienungsanleitung nach Belichtungskorrektur, Lichtwertkorrektur u.ä.

Manche Kameras (gute D-SLR oder gute Bridge-Kameras) bieten die Möglichkeit, das Belichtungsmessfeld zu wählen. Ggf. ist es dann möglich, ein sehr kleines Bildfeld für die selektive Belichtungsmessung zu bestimmen. Damit könnte es auch bei solch kleinen dunklen Objekten vor hellem Hintergrund gelingen, eine bessere Belichtung hinzubekommen.

Ich hoffe, meine Erklärung war verständlich.


Liebe Grüße
Thomas
« Letzte Änderung: 01. Juni 2006, 10:05:11 von Thomas »
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Thomas

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #5 am: 01. Juni 2006, 10:08:16 »

Super Idee übrigens, dieser Thread! Ich pinne ihn mal oben an, damit man ihn immer leicht findet.


Liebe Grüße
Thomas
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Gartenlady

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #6 am: 01. Juni 2006, 10:18:38 »

Das ist tatsächlich ein interessanter thread und ich hoffe, es wird noch viele Beiträge geben, woraus man lernen kann :)


Es gibt doch Motive, die kann man nicht so belichten, dass alle Elemente gut sichtbar sind. Man kennt es ja von Motiven, die z.T. in der Sonne und z.T. im Schatten liegen.
Das menschliche Auge ist eben doch besser als jedes Objektiv.

Ich habe mal versucht, das Foto mittels Tonwertkorrektur aufzuhellen, ich gehe dabei davon aus, dass das Ergebnis ähnlich ist wie bei längerer Belichtung, nun kann man das Auge zumindest erahnen, aber wo ist der schöne blaue Himmel geblieben :-\

Mit Photoshop könnte man natürlich noch mehr tricksen und nur die Schwalbe, nicht aber den Himmel aufhellen, aber das ist ein anderes Thema.
« Letzte Änderung: 01. Juni 2006, 10:25:07 von Gartenlady »
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Gartenlady

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #7 am: 01. Juni 2006, 10:42:09 »

ich stelle doch mal das selektiv aufgehellte Foto rein.

Ist es das, was man eigentlich haben möchte, kann man es fototechnisch erreichen?
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Thomas

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #8 am: 01. Juni 2006, 10:48:12 »

So ist es, Gartenlady: Mit Tonwertkorrektur (bzw. sogar deren selektivem Einsatz) kann man in gewissen Grenzen kompensieren.

In Fällen extremer Hell-Dunkel-Kontraste ist es meist besser, eher 'auf die hellen Partien' zu belichten, weil man aus den dunklen Bereichen bei der Nachbearbeitung mit Hilfe der Tonwertkorrektur oft noch etwas herausholen kann. Aus den ganz hellen Bereichen holt man in der Regel nichts mehr heraus.

Das Beispiel von bb zeigt es: Das Foto war zu dunkel, d.h. es war eben auf den hellen Himmel belichtet. Und so konnte Gartenlady mit der Tonwertkorrektur aus den dunklen Stellen noch ein paar Details herausholen.



Im Übrigen ist dies auch ein Punkt, an dem sich Digitalkameras unterscheiden: Nämlich im Tonwertumfang, den der Chip darstellen kann. Gute D-SLR oder auch gute Bridge- und sehr gute Kompaktkameras bieten hier mehr.


Liebe Grüße
Thomas
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bb

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #9 am: 01. Juni 2006, 20:50:14 »

Skorpion, hier die Daten
ISO 100, Brennweite 300mm, Blende F8.0, Belichtungszeit 1/125 sec, Belichtungsmessungsmodus partial

und dann lese ich in Ruhe den Rest ;)

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bb

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #10 am: 04. Juni 2006, 21:49:15 »

Ich danke euch, sobald ich kann, mache ich mal ein paar Trockenübungen.
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pocoloco

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #11 am: 04. Juni 2006, 22:06:08 »

bb,
obwohl Du einen ISO-Wert angibst gehe ich von einem digitalen Foto aus?
Allgemein gesagt sind die Kameraautomatiken nur sehr bedingt bei Allerweltsaufnahmen zu gebrauchen. Die Belichtungsautomatik nimmt grob gesagt alle Helligkeitswerte zusammen und belichtet deren Summe so, daß ein mittleres Grau herauskommt. Das führt bei einen Schneehasen im Neuschnee zu einem Feldhasen auf Schiefer, sprich das Bild wird gnadenlos unterbelichtet, sodaß das, was eigentlich weiß erscheinen sollte, grau wird. Ähnlich geht es mir dem Weißabgleich. Der funktioniert auch nur, wenn genügend unterschiedliche Farbwerte vorhanden sind. Dominiert ein Farbton, dann wird an der Farbkorrektur solande gedreht, bis wieder ein mittleres Grau herauskommt, das heißt, eine fotografierte Rasenfläche wird von der Automatik kräftig mit Rot korrigiert, sodaß meist ein recht brauner Rasen überbleibt.
Ich hoffe, das hilft ein wenig für das Grundverständnis, sodaß man weiß, wann eine manuelle Korrektur nötig wird.
PS.: Die Belichtungszeit ist für eine Freihandaufnahme eigentlich auch zu lang. Als Richtgröße sagt man, daß man mindestens den Kehrwert der Brennweite als Verschlußzeit für eine Freihandaufnahme im Kleinbildformat (24x36 mm) benötigt, d.h. bei einer Brennweite von 300 mm führt alles unter einer 1/300 sek. zu leichter-stärkerer Unschärfe durch verwackeln. Ein Einbeinstativ oder das Anlehnen an einen Baum o.ä. entschärft das Problem etwas.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2006, 22:10:58 von pocoloco »
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skorpion

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #12 am: 04. Juni 2006, 22:15:40 »

Hallo bb

Hab gerade erst die Fotodaten entdeckt.
Erstmal, ich bin wirklich kein Experte und tu mich auch schwer alles richtig zu beschreiben.
Meiner Meinung nach ist bei einer Brennweite von 300mm 1/125 sec. zu wenig. Wenn Du kein Stativ benützt hast, ist die Verwacklungsgefahr sehr groß.
Ich finde den Kopf etwas unscharf.
Die Erklärung von Thomas find ich sehr gut, vielleicht spielen bei Deinem Bild mehrere Faktoren eine Rolle.

Liebe Grüße
Petra
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skorpion

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #13 am: 04. Juni 2006, 22:18:18 »

So, jetzt war ich wohl zu langsam.
Pocoloco hat wohl gerade noch was dazugeschrieben während ich meinen Beitrag geschrieben hab.
Na, doppelt hält besser :D

bb, was hast Du denn für eine Kamera?
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pocoloco

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Re:Fotowerkstatt - Aufnahmetechnik
« Antwort #14 am: 04. Juni 2006, 22:58:33 »

Petra, geht mir auch öfter so, ich schreibe einfach zu langsam. :D
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