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News: Fahre nicht aus der Haut, wenn du kein Rückgrat hast.  (Stanislaw Jerzy Lec)
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Autor Thema: Bartlose Iris  (Gelesen 254430 mal)

raiSCH

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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #75 am: 06. Juni 2009, 23:22:29 »

Ich denke, es ist Tambergs I. pseudacorus 'Berlin Tiger'.
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pearl

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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #76 am: 06. Juni 2009, 23:34:38 »

nein, nein, den kenne ich gut!
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raiSCH

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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #77 am: 06. Juni 2009, 23:38:16 »

Ich habe ihn selbst nicht, aber ich bin einfach von dem Bild auf S. 369 des Zeppelin-Katalogs ausgegangen, dort ist die Ähnlichkeit sehr groß.
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pearl

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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #78 am: 06. Juni 2009, 23:51:42 »

nur oberflächlich. Berlin Tiger ist mehr gelb und hat ein breiteres Hängeblatt und ist überhaupt als eine von den Sumpf-Schwertlilien-Kindern ziemlich grob im Laub, was diese hier nicht ist.
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pearl

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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #79 am: 06. Juni 2009, 23:58:39 »

es ist 'Holden Clough' 1971 Patton, die Mutter von 'Berlin Tiger', ich bin fast sicher! Eine Kreuzung von Iris pseudacorus und Iris crysographes wie der Züchter angibt.
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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #80 am: 06. Juni 2009, 23:59:30 »

raiSCH, die Spur war richtig, du hast mir sehr geholfen! Danke! :D
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raiSCH

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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #81 am: 07. Juni 2009, 00:03:13 »

Bitte, bitte! 'Holden Clough' kenne ich gar nicht, aber die Ähnlichkeit war doch frappant, und Blätter waren auf dem Foto nicht zu sehen.
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tiger honey

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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #82 am: 07. Juni 2009, 08:00:21 »

Pearl, die sind ja bildhübsch :D (hoffentlich vermehren sie sich gut und müssen irgendwann geteilt werden 8))
LG Anja
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Irisfool

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Re:Apogon Iris - bartlose Schwertlilien
« Antwort #83 am: 07. Juni 2009, 09:07:07 »

Ich habe Holden Clough seit 2 Jahren, leider hat sie noch nicht geblüht. Nun hoffe ich auf dieses Jahr.
 Es stimmt pearl, diese Iris sind mit die letzten. Ich warte aber noch auf eine Iris virginica ;D ;D ;)
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Susanne

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Re:Iris - ohne Bartiris
« Antwort #84 am: 16. Dezember 2009, 12:24:54 »


Ich habe vor ein paar Tagen meine Iris confusa reingeräumt. Sie steht seit drei Jahren im Topf, bildet jedes Jahr kräftige, gesunde Blattwedel, blüht aber nicht.

Hat jemand Erfahrung, wie ich das Ding zum Blühen bewege?

« Letzte Änderung: 16. Dezember 2009, 12:26:09 von Susanne »
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Lisa15

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Re:Iris - ohne Bartiris
« Antwort #85 am: 16. Dezember 2009, 13:54:55 »


Ich habe vor ein paar Tagen meine Iris confusa reingeräumt. Sie steht seit drei Jahren im Topf, bildet jedes Jahr kräftige, gesunde Blattwedel, blüht aber nicht.

Hat jemand Erfahrung, wie ich das Ding zum Blühen bewege?



Am ehesten wohl durch Auspflanzung. In Deiner Klimazone dürfte sie winterhart sein. Zur Sicherheit könnte der Horst im Winter mit mehrlagigem Gartenvlies (Frühbeetvlies) abgedeckt werden oder dick mit Fichtenreisig, so dass nicht allzuviel Feuchtigkeit an die Rhizome kommt. Meine Ensatas decke ich im Winter auch ab - nicht wegen des Frosts sondern wegen der Nässe, denn meine Ensatas stehen alle am Teichrand.

Hast Du mal geschaut, ob die Wurzeln am Topfboden schon rausgucken? Dann wäre höchste Zeit, sie auszupflanzen oder zumindest in einen wesentlich größeren Topf zu setzen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Töpfen gemacht, die mind. 35cm hoch waren. Allerdings habe ich in dieser Hinsicht nur Erfahrungen mit Bartiris als Übergangslösung bis zur Auspflanzung. Sie hatten auch im Topf geblüht, jedoch nur eine Saison.

LG
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Susanne

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Re:Iris - ohne Bartiris
« Antwort #86 am: 16. Dezember 2009, 14:17:53 »

Danke, Lisa.

Ich habe die Pflanze jedes Jahr in einen größeren Topf gesetzt, aber wegen der ungeklärten Winterhärte (die Angaben im Netz sind sehr unterschiedlich) nicht ausgepflanzt.
Inzwischen ist sie so groß, daß ich es im nächsten Frühjahr wagen werde. Sicherheitshalber werde ich aber einen Ableger topfen, falls die Mutter im Freiland krepieren sollte.

Mit Bartiris kann man sie übrigens überhaupt nicht vergleichen. Völlig andere Anforderungen...
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2009, 14:18:37 von Susanne »
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Lisa15

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Re:Iris - ohne Bartiris
« Antwort #87 am: 16. Dezember 2009, 14:31:55 »

Ja, ich weiß. Ihre palmwedelförmigen Blätter finde ich sehr reizvoll. Habe zwar keine confusa, würde mir aber eine anschaffen, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte. ;)

Ich hatte anfangs Probleme mit den Ensatas. Sie blühten anfänglich nicht (die ersten 2-3 Jahre). Erst als ich sie im Winter abdeckte, bzw. die Vernässung des Bodens verhinderte, legten sie los. Mittlerweile sind die Horste so dicht, dass ich sie nur noch mit einem scharfen Spaten trennen könnte (wenn ich müßte).

Die confusa sollte in Zone 8a eigentlich winterfest sein. Kommt aber vermutlich auch hier in erster Linie auf die Winternässe an. Je "trockener", desto besser.

Ich würd's aber auch so machen: einen Teil auspflanzen und einen Teil weiterhin im Kübel halten. Wenn Du Platz hast, könntest Du einen Frühbeetkasten über den ausgepflanzten Horst stülpen (im Winter). Die confusas sollen aber sehr früh austreiben - manchmal legen die bereits im Februar los. Wenn bei Dir die Frostperiode bereits März/April endet und nachher kein Spätfrost mehr kommt, könnte es sehr gut klappen mit der Auspflanzung. Die Blüten, die ich im Netz gesehen habe, sind ja traumhaft schön. :) Da würde sich der Aufwand sicherlich lohnen.
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Susanne

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Re:Iris - ohne Bartiris
« Antwort #88 am: 16. Dezember 2009, 14:42:38 »


Normalerweise haben wir hier keine harten Winter... ein paar Frostnächte im November, dann meistens Matschwetter bis Ende Januar, ein bißchen fiesen Februar und das war's.
Aber letztes Jahr hat Petrus wieder gewaltig zugeschlagen, und ich bin nicht sicher, ob die Iris so einen Winter überstanden hätte.

Iris ensata stehen hier übrigens problemlos am sauer-feuchten Teichrand und blühen prachtvoll. Da decke ich gar nix ab, sie wachsen von alleine...

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Querkopf

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Re:Iris - ohne Bartiris
« Antwort #89 am: 16. Dezember 2009, 14:50:49 »

Hallo, Susanne,

Winterhärte als solche ist bei Iris confusa nicht das Problem. Ich habe sie seit vier Jahren ausgepflanzt im Garten stehen, ohne großes Schutzgedöns. Das macht sie ohne Murren mit und wächst wie doof; jedes Jahr muss ich sie eingrenzen - mehr als einen Quadratmeter gibt's nicht ;).

Blüten sind aber ein Problem, meine Pflanze hatte noch nie welche. Nach einer seriösen französischen Net-Quelle (wenn ich sie wiederfinde, stelle ich den Link ein, frz. Irisgesellschaft oder so ähnlich) werden die Blütenansätze bei Temperaturen unter -5° C zerstört. Aus einer anderen Quelle erinnere ich mich an eine noch "schärfere" Angabe: -2°C.

Das ist wohl selbst bei dir in Deutsch-Hawaii unter Draußen-Bedingungen aussichtslos. Zumal Iris confusa ja kriechend wächst, also die im Vergleich zur Lufttemperatur kältere Bodentemperatur voll abkriegt.

Seit ich das gelesen habe, suche ich nette Leute mit einem kühlen Wintergarten, um denen ein Teilstück zu schenken und dann mal Blüten besichtigen zu dürfen ;D. Leider gibt's unter meinen Bekannten keine Wintergartenbesitzer...

Ich habe jetzt testhalber ein Stück getopft und in der frostfreien Garage geparkt. Bin da freilich pessimistisch: Der Platz ist für eine Immergrüne zu dunkel. Aber was soll's, das Stück stammt aus dem sommerlichen Überschuss.

Übrigens hatte Crocus mal was zu I. confusa geschrieben, entweder hier oder im Paralleluniversum. Ich meine, es war hier.

Schöne Grüße
Querkopf

P.S. Link gefunden: hier.
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2009, 14:55:48 von Querkopf »
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"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137

"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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