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Autor Thema: Heimische Wildpflanzen und –blüten  (Gelesen 20692 mal)

friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #255 am: 16. Juli 2006, 20:38:31 »

Kleinblütiges Springkraut Impatiens parviflora

Es handelt sich bei dieser Pflanze um einen Neubürger (Neophyt) mit ursprünglicher Heimat in Tadschikistan, Kaschmir. Die zerstreut auftretende Pflanze kommt in Laub- und Mischwäldern, in Gebüschen, Gärten und Schutthalden an schattigen Plätzen vor. Sie liebt lockere, kalkarme oder kalkfreie, etwas feuchte Böden.
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"Ins Innere der Natur dringt kein erschaffener Geist. Glücklich, wem sie nur die äußere Schale weist." (Albrecht von Haller)

friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #256 am: 16. Juli 2006, 20:41:16 »

Gemeines Hexenkraut Circaea lutetiana

Die Pflanze ist nicht giftig und enthält auch keine weiteren Wirkstoffe, auch wenn man dies anhand ihres Namens vielleicht annehmen könnte. Trotzdem hat sie spätestens seit dem Mittelalter zeitweise Verwendung als magische Pflanze im Volksglauben gefunden.
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zephyr

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #257 am: 16. Juli 2006, 20:46:52 »

Zitat
Kleinblütiges Springkraut Impatiens parviflora

Es handelt sich bei dieser Pflanze um einen Neubürger (Neophyt)

Mhh, ich dachte, das kleine, also gelbe Springkraut wäre einheimisch, und nur das indische SpK, also das mit den lila Blüten wäre ein Neophyt. Und das ist wirklich eine Plage.
Dazu eine kurze Geschichte aus meinem letzten (nicht besonders guten) Kräuterseminar: da meinte die Kursleiterin, man könne alle Blüten vom Springkraut, egal welche Art, essen, und pflückte ganz munter die lila Blüten vom indischen Springkraut fürs Abendessen ab. In meinen Büchern steht - zumindest beim kleinen - es sei giftig. Wer weiss, was stimmt?

Grüsse
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #258 am: 16. Juli 2006, 20:50:49 »

Roter Hasenlattich Prenanthes purpurea

Kommt vor in Laub-, Misch- und Nadelwäldern, schattigen Bergwäldern, besonders der montanen Region, Hochstaudenfluren, Matten, gern auf humusreichen, aber kalkarmen Böden, bis über 2000 m.

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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #259 am: 16. Juli 2006, 21:41:21 »

Kleinblütiges Springkraut Impatiens parviflora
In meinen Büchern steht - zumindest beim kleinen - es sei giftig. Wer weiss, was stimmt?

zephyr,

das Kraut enthält einen chemisch noch nicht genau erforschten, aber als giftig geltenden, Übelkeit mit Schwindel, sowie Erbrechen und Durchfall auslösenden Bitterstoff sowie verschiedene Gerbstoffe.

Gruß Christa
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max.

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #260 am: 16. Juli 2006, 21:47:23 »

@zephyr"
"einheimisch" ist i. noli-tangere
einwanderer sind" i. parviflora" und die großwüchsige art " i. glandulifera", das drüsige springkraut
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #261 am: 16. Juli 2006, 22:12:02 »

Wiesen-Wachtelweizen Melampyrum pratense

Blüten in einseitswendiger, ährenähnlicher Traube, 1-2 cm lang, weißlich, hellgelb oder gelb; Unterlippe nicht anliegend, Schlund offen. Blätter praktisch sitzend, 1,5-10 cm lang, 0,3-2 cm breit

Vorkommen: Bodensaure Wälder, Heiden, Moore. Liebt basen-, kalk- und stickstoffsalzarme Böden. Häufig, oft in individuenreichen, lockeren Beständen.
« Letzte Änderung: 16. Juli 2006, 22:12:17 von friedaveronika »
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zephyr

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #262 am: 16. Juli 2006, 23:07:28 »

@Sauzahn: danke.

Zitat
das Kraut enthält einen chemisch noch nicht genau erforschten, aber als giftig geltenden, Übelkeit mit Schwindel, sowie Erbrechen und Durchfall auslösenden Bitterstoff sowie verschiedene Gerbstoffe.

Na also ... war ein wirklich schlechtes Wildkräuterseminar. Bei dem weder vor der Verwechselbarkeit von Doldenblütern ("naja, der Schierling ist ja so selten"), noch vor der Verwendung von Beinwellblättern gewarnt wurde.
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #263 am: 25. Juli 2006, 15:56:25 »

Wilde Karde, blühend Dipsacus fullonum L

Die W. K. ist eine bis zu 1,50 m hohe, zweijährige Pflanze mit stacheligen Stengeln und Stielen des Blütenstandes. Die Grundblätter sind kurzgestielt und in einer Rosette angeordnet, die Stengelblätter sind in der Basis paarweise zusammengewachsen und am Rand gekerbt. Die Köpfchen sind eiförmig-länglich, etwa 5 bis 8 cm lang und blühen lilafarben anfangs bis mitte Juli.
« Letzte Änderung: 25. Juli 2006, 16:13:01 von friedaveronika »
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Eva

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #264 am: 25. Juli 2006, 18:00:51 »

Meine wilde Karde weiß glaub ich nicht, dass sie nur 1.50 hoch wird und ist aus Versehen 2,50 m hoch geworden. :D

Steht aber auch im kompostreichen Gartenboden.
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #265 am: 25. Juli 2006, 18:14:03 »

Steht aber auch im kompostreichen Gartenboden.

Und dort ist sie gewachsen, wie wild, Eva.

Gruß Christa
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #266 am: 28. Juli 2006, 14:38:12 »

Rainfarn Tanacetum vulgare

Der R. gilt als Kompasspflanze - die Blättter werden in vollem Sonnenlicht ziemlich genau nach Süden ausgerichtet und senkrecht gestellt. An seinen Standorten bildet der R. durch unterirdische Ausläufer zuweilen umfangreiche Gestrüppe. Die Pflanze enthält in allen Teilen Giftstoffe!
« Letzte Änderung: 28. Juli 2006, 14:38:31 von friedaveronika »
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #267 am: 28. Juli 2006, 20:38:07 »

Drüsiges Springkraut Impatiens glandulifera

Das D.S. stammt aus SW-Asien (Himalaja-Gebiet), ist um 1920 vermutlich im südlichen D aus Gartenkultur verwildert und hat sich seither vielerorts eingebürgert. Es ist immer noch in Ausbreitung begriffen.

Neue Untersuchungen zum Blühverhalten und zu den Blütenbesuchern haben nun ergeben, dass das D.S. gerne von den verschiedensten Insekten wie Bienen, Wespen und Hummeln besucht wird, die es auf den in großer Menge gebildeten Nektar abgesehen haben, der eine hohe Zuckerkonzentration (53 % vol.) aufweist und infolgedessen sehr nahrhaft ist. In einem normalen Bestand wird etwa 4 gr. Nektar pro m2 gebildet, eine außerordentlich große Menge für insektenblütige Pflanzen.

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cimicifuga

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #268 am: 28. Juli 2006, 21:57:44 »

Die Pflanze enthält in allen Teilen Giftstoffe!
was kann man davon bekommen? :o ich schnüffel doch so gern an diesen ganzen tanacetums 8)
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #269 am: 28. Juli 2006, 23:01:51 »

was kann man davon bekommen? :o ich schnüffel doch so gern an diesen ganzen tanacetums 8)

cimicifuga,

bei Hautkontakt können Allergien auftreten.
Also am besten mit dem Schnüffel nicht ganz rangehen.

Gruß Christa
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