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News: Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. (Albert Einstein)
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30. Oktober 2020, 04:45:07
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|13|5|Ich finde das doof, wenn alles gleichzeitig blüht. (Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)

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Autor Thema: Mein Gartenumzug  (Gelesen 1173 mal)

häwimädel

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Mein Gartenumzug
« am: 05. Oktober 2020, 14:02:24 »

wie fast immer bei Renovierungs- und Umbauarbeiten dauert alles länger als geplant und ich kann die Beete im neuen Garten nicht so schnell bepflanzen wie ich eigentlich vorhatte. Also muss ich die meisten Pflanzen irgendwie zwischenlagern. Dazu würde ich gerne hier Fragen stellen, und freue mich auf Euer geballtes Wissen. :)

1.) Bartiris:
Kann ich die Rhizome jetzt ausgraben, in Mörtelwannen packen und über Winter regengeschützt draußen stehen lassen, oder lieber in einen nicht ganz dichten ungeheizten Wintergarten, in den Keller, oder die Garage stellen? In Zeitungspapier einwickeln, oder wie Karotten in Sand packen?

2.) Rosen:
kann ich zurückgeschnitten draußen einschlagen. Aber lohnt es sich, bzw. schaffe ich es 12 Jahre alte Stöcke auszugraben, oder richte ich da mehr Schaden an, zumal ich nicht sicher bin, ob ich sie im Frühling schon an den endgültigen Standort setzen kann?

3.) Lilium candidum:
Von den Madonnenlilien heißt es ja immer, sie ließen sich nicht umpflanzen. Hat das schon mal jemand erfolgreich gemacht? Ich habe eigene Sämlinge, die auch schon geblüht haben, es täte mir einfach leid darum. Auch um die Mutterpflanzen. Lassen sie sich überhaupt topfen?

Fragen über Fragen ???
Im Voraus herzlichen Dank für Euere Erfahrungen und Ideen!


« Letzte Änderung: 05. Oktober 2020, 14:19:06 von häwimädel »
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Rieke

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #1 am: 05. Oktober 2020, 18:17:26 »

Bei meinem Gartenumzug seinerzeit habe ich mehrere alte Rosenstöcke (Alter unbekannt,wahrscheinlich mindestens 20 Jahre) ausgegraben. Einer ist dabei in 2 Teile zerfallen, die anderen habe ich so gut wie möglich ausgebuddelt, und alle oben sehr stark zurück geschnitten. Alle sind problemlos wieder angewachsen, auch die zweigeteilte, von der habe ich die Stücke an verschiedene Stellen gepflanzt. Allerdings konnte ich die Rosen relativ schnell wieder einpflanzen.
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Wo bleibt der Regen?

tomma

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #2 am: 05. Oktober 2020, 18:45:22 »

Wie Rieke beschreibt, klappt das sehr gut mit Rosen - habe ich auch so erlebt. Lilien würde ich vorerst in Töpfe pflanzen. Wenn Du es nicht versuchst, sind sie wahrscheinlich sowieso futsch.
Wenn der Platz zum Einschlagen knapp oder noch nicht dafür vorbereitet sein sollte, kannst Du im neuen Garten eine Fläche mit Pappe oder Zeitungspapier auslegen, die Stauden in Reihen dicht an dicht aneinander legen und locker Erde über die Wurzeln schütten (ein wenig Angießen nicht vergessen); oder dort die Pflanzen in Töpfen dicht an dicht aneinander stellen. Zum Beginn der Frostnächte ordentlich mit Laub einschütten. So bin ich bei unserem Umzug verfahren und habe meine Pflanzen ohne Ausfälle retten können.
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häwimädel

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #3 am: 05. Oktober 2020, 20:00:35 »

Danke, Ihr beide habt mir schon sehr geholfen!  :D
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Ich requiriere einfach die 3 vorhandenen Frühbeete / Kompoststellen als vorläufiges Staudenquartier, da passiert jetzt im Herbst eh nichts mehr, die Wohnräume sind vorerst wichtiger. ;)
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Für Stauden, evtl. auch Gehölze könnte das passen. Aber auch für Irisrhizome? Ich hänge mal ein Bild an.  :-\
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Die Rosen verpflanze ich dahin, wo ich vermute, dass sie bleiben können, als Hecke um den Gemüsegarten und an den Zaun zu den Nachbarn.
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Dicentra

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #4 am: 05. Oktober 2020, 22:00:56 »

[...], die Stauden in Reihen dicht an dicht aneinander legen und locker Erde über die Wurzeln schütten (ein wenig Angießen nicht vergessen);
Genau so klappt das auch mit Irisrhizomen. Sie dürfen nur nicht zu nass werden, daher für guten Wasserabzug sorgen. Deswegen würde ich den Untergrund auch nicht mit Pappe oder Papier auslegen.
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häwimädel

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #5 am: 07. Oktober 2020, 09:13:07 »

Beim Gedanken an "Iris in der Grube"  ;) fühle ich mich auch nicht wohl. Außerdem wird  dort der Platz knapp. :-\
Für sie und andere Trockenkünstler muss ich einen anderen Platz finden. Ich tendiere zur Mörtelwannenvariante.
*es könnte mal aufhören zu regnen*
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RosaRot

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #6 am: 07. Oktober 2020, 09:26:57 »

Wenn die Mörtelwannen trocken stehen sollte mit den Iris gar nichts passieren. Vielleicht noch mit einem dünnen Vlies locker abdecken, gegen zu starke Austrocknung durch Wind.
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Viele Grüße von
RosaRot

häwimädel

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #7 am: 07. Oktober 2020, 09:43:36 »

Trocken aufstellen ist gar kein Problem. Zur Not wären sie dann sogar mobil, falls es wieder mal einen Winter geben sollte.  ;)
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Hero49

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #8 am: 07. Oktober 2020, 14:15:41 »

Falls die Iris nächstes Jahr erst später in die Beete gepflanzt werden können, ist zu überlegen, sie zu topfen und unter doppelter Vliesabdeckung in den Frühbeeten oder in den Mörtelwannen unterbringen. Dann können sie gut einwurzeln und du hast keinen Stress mit dem rechtzeitigen Einpflanzen.
Bei den Rosen würde ich nur besondere Sorten umpflanzen. Ansonsten neue kaufen.
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häwimädel

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #9 am: 07. Oktober 2020, 17:19:09 »

Was ich an kleinen Iris habe wird getopft, keine Frage. Aber es gibt auch ein paar große Horste, die würde ich dann doch lieber in die Mörtelwannen legen.

Bei den Rosen muss ich schauen, wie weit ich mit begrenzten Kräften komme. Das momentane "April"wetter schadet meinem Kreislauf mehr als 30° im Schatten. Was relativ frisch gepflanzt ist, geht auf alle Fälle mit. Aber leid um die alten tut es mir schon. :-\
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Scabiosa

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #10 am: 07. Oktober 2020, 19:21:19 »

Du ziehst um? Das hatte ich noch gar nicht gelesen. Jede Menge Arbeit und Stress für Dich, das kann ich gut nachempfinden, häwimädel.
Die zwergigen Irisrhizome, die hier beim Teilen etc. anfallen, pflanze ich immer direkt in 1-2 schmale ausrangierte Balkonkästen mit Splitt-/Sandgemisch. So stehen nicht so viele Töpfchen herum und man hat sie gut im Auge. Meistens blühen die Sdb's dann im Frühjahr sogar schon wieder und man kann sie beliebig nach Sorten oder Farben sortieren. Ich steche dann einfach eine größere Partie samt Substrat ab und pflanze sie an den vorgesehenen Standort.
Ansonsten gebe ich auch gerne überzählige Rhizome ab, wenn Du über viel Platz verfügst. 
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häwimädel

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #11 am: 08. Oktober 2020, 10:41:39 »

Scabiosa, danke für Dein liebes Angebot!  Bei Bedarf komme ich gerne darauf zurück. :D
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Der neue Garten ist zwar größer als der alte, aber meine Tochter mit  Familie wohnt dann auch dort, worauf ich mich sehr freue.  :D Nur kann ich nicht mehr hemmungslos Rasen in Staudenbeete verwandeln. Die Enkel wollen Platz zum Spielen. ;)
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Außerdem wird es einen Gemüsegarten und ein paar Obstbäume geben...Aber ein sonniger Hang für Iris und meine anderen Trockenkünstler ist vorhanden, der Boden so gut, dass er sich sowohl bei Regen als auch bei Trockenheit bearbeiten lässt. Und ein paar Schattenbereiche lassen sich auch schaffen. Etwas besseres könnte mir gar nicht passieren!  :D
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Scabiosa

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #12 am: 09. Oktober 2020, 11:43:45 »

Das hört sich sehr erfreulich an, häwimädel! Dann drück ich die Daumen, dass sich die 'Umzugspflanzen' im neuen Garten schnell etablieren und sich die ersten Blüten schon im Frühling öffnen werden.
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häwimädel

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Re: Mein Gartenumzug
« Antwort #13 am: 09. Oktober 2020, 17:06:43 »

Umzug mit Umwegen. Habe heute die erste Kofferraumladung in den Hinterhof meiner Freundin gepflanzt. :)
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