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Autor Thema: Ableger der Pfingstrose  (Gelesen 4696 mal)

Annuschka

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Ableger der Pfingstrose
« am: 14. Juli 2006, 20:08:53 »

Ich habe, nunja wir gehen davon aus, ne Pfingstrose im Garten. Wie bekommt man Ableger?

Heute haben wir Pflanzenteile ausgebuddelt mit kleiner Knolle. Haben diese Chancen im Garten meiner Freundin anzuwaschen?

Danke für eure Antworten!

LG Annuschka ;D
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Viele Grüße sendet Annuschka!

Querkopf

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Re:Ableger der Pfingstrose
« Antwort #1 am: 14. Juli 2006, 23:19:02 »

Hallo, Annuschka,

vermutlich wäre diese deine Frage bei den Stauden besser aufgehoben - Pflanzenteile mit kleiner Knolle, das klingt nämlich eher nach Staudenpfingstrosen als nach Strauchpäonien.

Bei den meisten Strauchpäonien klappt's nicht mit der Ablegerei, die Biester sind extrem unwillig in Sachen Wurzelnschieben. Staudenpfingstrosen dagegen lassen sich gut teilen. Und wenn die Knollen nicht bloß Knollen sind, sondern auch Triebaugen haben (sieht man), sollten sie woanders leicht weiterwachsen; wichtig ist dann, dass man sie flach pflanzt, mit höchstens zwei, drei Zentimetern Erde obendrüber, sonst blühen sie nicht.

Knollen ohne Triebaugen werden allerdings nix, die sind einfach ein Fall für den Kompost.

Mehr lässt sich aber ohne genauere Beschreibung bzw. ohne Foto kaum sagen. Die Unterschiede zwischen strauchigen und staudigen Pfingstrosen sind in jeder Hinsicht riesengroß ::)...

Schöne Grüße
Querkopf
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*Falk*

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Re:Ableger der Pfingstrose
« Antwort #2 am: 15. Juli 2006, 10:44:54 »

Hallo Querkopf,
ich habe letzten Herbst einen Rockii-Ableger geschenkt bekommen und im
Frühjahr kams es auch zum Austrieb. Eine kleine Blüte kam nicht zum Blühen. War aber bei meiner anderen neugepflanzten China -Rockii genauso.Name des Ablegersvöllig ungekannt, selbst die Blüten kenne ich nicht. Das Wachstum ist verhalten. Macht es ohne Ammenwurzel überhaupt einen Sinn ?
Gruß Falk
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Falk

Querkopf

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Re:Ableger der Pfingstrose
« Antwort #3 am: 15. Juli 2006, 12:26:39 »

Hallo, Rupico,

mit Rockiis habe ich bisher noch wenig eigene Erfahrung. Hab' mir aber sagen lassen, dass da durchaus was gehen soll mit Stecklingen. Und wenn so einer bei dir schon losgewachsen ist, dann würde ich an deiner Stelle den Kleinen jetzt erst recht hätscheln und ihm gut zureden, damit er weitermacht :D...

Auch was Paeonia lutea-Abkömmlinge betrifft, hab' ich schon von erfolgreicher Stecklingsvermehrung gehört (gab hier im Forum z. B. einen Bericht von Lisl alias Brennnessel - finde den Thread aber grad nicht). Und manche Wildarten, etwa Paeonia delavayi, werden sowieso gern durch Teilung größerer Pflanzen vermehrt. So weit ich weiß, geht Teilen auch bei Rockiis und überhaupt bei den relativ wüchsigen Strauchpäonien-Typen.

Allerdings nicht oder nur ausnahmsweise bei den Suffruticosas, die ja wohl am häufigsten im Handel sind; das sind Superhyperlangsamwachser, die brauchen eher die Starthilfe einer Ammenwurzel.

(Experten mögen mich bitte korrigieren, falls ich da irre ;)!)

Tja, und in Annuschkas Ausgangsfrage war ja von was Knolligem die Rede, bei ihrer Pflanze müssten also ohnehin staudige Wurzeln im Spiel sein.

Schöne Grüße
Querkopf
« Letzte Änderung: 15. Juli 2006, 12:27:42 von Querkopf »
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paeon

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Re:Ableger der Pfingstrose
« Antwort #4 am: 04. August 2006, 16:41:57 »

Hallo,
Teilung ist immer möglich, sowohl bei Stauden-, als auch bei Strauchpfingstrosen. Und im Prinzip bei allen Formen. Manche lassen sich schlecht teilen, weil alle Knospen eng beieinander sind. Am besten ist es, die Wurzeln sauber abzuspülen, damit man sich orientieren kann.
Wichtig ist, bei jeder Teilung die Pflanzen gut zu verjüngen, also höchstens 3-5 Knospen pro Teilstück pflanzen und bei Lactifloras Wurzeln stark zurückschneiden auf 5 cm Länge.
Die Ammenwurzel dient nur der sortenechten Vermehrung, und ist langfristig beim Wachstum eher hinderlich.
Ansonsten - Pfingstrosen sind nichts für Ungeduldige. 3 Jahre braucht jede zum Anwachsen, egal welche Methode man zum Vermehren benutzt.
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