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Autor Thema: Fruchtweine  (Gelesen 5907 mal)

Montydon

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Re:Fruchtweine
« Antwort #15 am: 25. Juli 2006, 15:57:10 »

Hab mich schon ein wenig eingelesen und gleich zwei Fragen an die Praktiker:

- Filtriert Ihr den Wein nach der Gärung?
- Falls Ihr die Hefen "weiterzüchtet", wie macht Ihr das?
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toto

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Re:Fruchtweine
« Antwort #16 am: 25. Juli 2006, 17:55:09 »

Nach der stürmischen Gärung wird er von der Maische abgesetzt/umgesetzt. Dann setzt man vielleicht noch zweimal um - unten setzen sich jeweils sdie "Feststoffe" ab... dann dürfte r klar sein. Nix mit filtern - zuviel Arbeit.... und zuviel Luft am Wein über die Filterzeit lang...
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zephyr

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Re:Fruchtweine
« Antwort #17 am: 25. Juli 2006, 21:39:21 »

Meint Ihr, das geht auch mit Ebereschen?
Ich wollte ja dieses Jahr mal damit anfangen - erstmal mit Met (also Honig plus etwas Apfelsaft) - ich habe da letztes Jahr ein Set geschenkt bekommen.
Und jetzt steht in unserem neuen Domizil eine grosse, schwer tragende Eberesche ...
ausserdem steht in einem Buch, das ich habe, daß man die Ballons mit Schwefelsäure desinfizieren soll. Ist das überhaupt nötig, oder reicht es, sie mit kochendem Wasser auszuspülen?
Ausserdem steht da was von "Kaliumdisulfit" zugeben. Braucht man das? Wenn ja, wofür?

Grüsse
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toto

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Re:Fruchtweine
« Antwort #18 am: 26. Juli 2006, 00:00:40 »

Desinfizieren kann man mit Schwefel. Das ist aber auch der Stoff, der Kopfschmerzen bei Weinen macht ( aus meiner Erfahrung ). Ich gebe Schwefel nur dazu ( z.B. bei Schlehe ), wenn mir der Wein "irgendwie komisch" vorkommt - sozusagen prophylaktisch. Praktisch bei normalen Fruchtweinen nie. Das ist ja grad das Schöne am selbstgemachten, daß da keine Chemie dran ist! ;D
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Dampfmüller

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Re:Fruchtweine
« Antwort #19 am: 26. Juli 2006, 02:41:22 »

- Filtriert Ihr den Wein nach der Gärung?
Nein, in der Regel genügt 2-, höchstens 3maliges Abziehen in einen jeweils gut gereinigten Ballon.

- Falls Ihr die Hefen "weiterzüchtet", wie macht Ihr das?
Die frischgekaufte Reingärhefe aus Drogerie oder Apotheke mit etwas pasteurisiertem Apfel- oder Traubensaft und Zucker ansetzen, heißt: Saft aus dem Laden, frisch geöffnet. Wenn die die Gärung deutlich (Blasenbildung, Schaum) sichtbar ist, 4/5 zum zu impfenden Absatz hinzugeben. Das verbliebene Fünftel mit gezuckerten Saft auffüllen usw. usw.
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Amur

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Re:Fruchtweine
« Antwort #20 am: 26. Juli 2006, 08:41:38 »

Nach etlichen Jahren Versuchen habe ich die meisten Früchte wieder aus der Weinliste gestrichen.
Stachelbeeren ? Bäh.
Josta? Bäh
Johannisbeeren mit viel Wasser und Zucker sind süss ausgebaut gut.
Kirschen hatte ich nie genügend, da waren meine Frau und die Amseln zu eifrig.
Zwetschgen nö muß nicht sein.
Schlehen dagegen können sehr gut sein, können einen aber auch zum Verzweifeln bringen. Benötigen auch einiges an Wasser und Zucker um vernünftig zu schmecken.
Äpfel und Birnen je nach Sorte sehr gut.
Quitten sehr gewöhungsbedürftig. Brenne ich lieber.
Erdbeeren - esse ich lieber oder mache Eis.

Alle Wertungen natürlich sehr subjektiv. Der eine mag das, der andere dies.

Muß mal überlegen, was ich sonst noch alles schon probiert habe.

mfg
« Letzte Änderung: 26. Juli 2006, 08:42:00 von Amur »
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Montydon

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Re:Fruchtweine
« Antwort #21 am: 26. Juli 2006, 09:04:10 »

Die frischgekaufte Reingärhefe aus Drogerie oder Apotheke mit etwas pasteurisiertem Apfel- oder Traubensaft und Zucker ansetzen, heißt: Saft aus dem Laden, frisch geöffnet. Wenn die die Gärung deutlich (Blasenbildung, Schaum) sichtbar ist, 4/5 zum zu impfenden Absatz hinzugeben. Das verbliebene Fünftel mit gezuckerten Saft auffüllen usw. usw.

Und wie lange ist das übrige Fünftel dann haltbar? Kann man das z.B. einfrieren?
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Katrinchen

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Re:Fruchtweine
« Antwort #22 am: 14. Juli 2010, 09:45:47 »

Das würde mich auch interessieren:

Wie lange ist der Hefeansatz haltbar?
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birgit.s

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Re:Fruchtweine
« Antwort #23 am: 14. Juli 2010, 10:15:49 »

Mehr als 5x auffüllen würde ich nicht, die Gefahr sich Fremdkeime einzufangen ist zu hoch. Viel besser ist die Verwendung von Trockenweinhefe. Diese ist von besserer Qualität, immer einsatzbereit und man braucht keinen Gärstarter.

Gruß Birgit
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Katrinchen

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Re:Fruchtweine
« Antwort #24 am: 14. Juli 2010, 10:27:53 »

Weißt du, wo man Trockenweinhefe kaufen kann?

Backhefe geht wohl nicht, oder?
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birgit.s

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Re:Fruchtweine
« Antwort #25 am: 14. Juli 2010, 10:43:19 »

Backhefe ist zum Backen da, Weinhefe für Wein ;)

Weinhefe erzeugt weniger im Wein unerwünschte Gärungsnebenprodukte, welche unter anderem Kopfschmerzen verursachen.

Als Bezugsquelle in Deutschland kann ich Dir ....hbs24.com nennen. (Ich stehe in keinerlei Verbindung zu diesem Shop, also ein reiner Hinweis auf eine Bezugsquelle)

Gruß Birgit
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Re:Fruchtweine
« Antwort #26 am: 14. Juli 2010, 10:50:59 »

Vielen, vielen Dank, das ist ein schöner Link

Jetzt kann es losgehen, hicks :o
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birgit.s

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Re:Fruchtweine
« Antwort #27 am: 14. Juli 2010, 11:08:41 »

Wenn Du per Versand bestellst, solltest Du zur Zeit sowieso keine Flüssighefen kaufen. Die werden im Moment zu warm und gären nicht mehr. Auch bei Hefen aus Bau- und Gartenmärkten ist das bei diesem Wetter ein Problem. Nur da kaufen wo Flüssighefen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Viel Spaß bei der Weinbereitung!

Gruß Birgit
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Re:Fruchtweine
« Antwort #28 am: 14. Juli 2010, 11:09:39 »

Danke für die Tips, das ist lieb ;D
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Quendula

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Re:Fruchtweine
« Antwort #29 am: 17. August 2019, 14:31:30 »

Die blauen Pflaumen eignen sich nicht so gut für Wein, ...

Warum? Kann mir das jemand erklären?
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