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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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20. Juni 2021, 14:03:16
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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

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|20|5|Je mehr ein Mensch weiß, desto weniger ahnt er. (Hermann Bahr, 1863 - 1934)

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Autor Thema: Ferndiagnose?  (Gelesen 876 mal)

mara

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Ferndiagnose?
« am: 12. August 2006, 08:29:10 »

Liebe Rosenkenner(innen),
in diesem Jahr ist an zwei relativ jungen Rosen (2 bzw 3jährig) ein Phänomen aufgetreten, das mir noch nie begegnet ist. Es ist plötzlich und ohne ersichtlichen Grund ein großer Trieb einfach abgestorben. Mitten im Sommer und einfach so wurde er von unten bis oben und mit allen Blättern braun.
Es handelt sich um Rose du roi à fleurs pourpres und Little White Pet. Die Rosen stehen gut 20 m auseinander, mit dem Haus dazwischen, die Ursache kann also nicht lokal im Boden liegen. Sie wurden während der Hitzewelle immer sehr gut gegossen, litten nie an Trockenheit. Beide stehen in Wühlmauskäfigen, außerdem sind keine Anzeichen von Wühlmaustätigkeit zu erkennen. Alle anderen Triebe sehen normal grün und gesund aus.
Was beide gemeinsam haben (aber auch andere, gesunde Rosen): sie werden von üppigen Stauden seitlich etwas überwuchert. Könnte das ein Grund sein?

Wisst ihr Rat? Ich habe die Befürchtung, das gleiche könnte nun auch weitere Rosen ereilen.
LG, Mara
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bianca

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Re:Ferndiagnose?
« Antwort #1 am: 12. August 2006, 09:39:40 »

vielleicht der Rosentriebbohrer?? Wie sah denn das Mark der abgstorbenen Triebe aus?
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Beate

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Re:Ferndiagnose?
« Antwort #2 am: 12. August 2006, 13:17:41 »

Ich hatte das hier bei zwei Rosen, die dem heißen Wind und der Sonne extrem ausgesetzt waren und mir schien, dass der Platz für die beiden aufgrund der Affenhitze und dem Wüstenwind nicht ideal war, mittlerweile treiben beide wieder normal aus ::).

Wie machen sich denn Deine im Moment, mara?
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VLG - Beate

Raphaela

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Re:Ferndiagnose?
« Antwort #3 am: 13. August 2006, 14:31:14 »

Daß Stauden der Grund sind kann ich mir kaum vorstellen ::)
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mara

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Re:Ferndiagnose?
« Antwort #4 am: 13. August 2006, 16:07:48 »

Bis auf den jeweils einen (großen) Trieb sehen beide Rosen soweit OK aus. Das Mark ist weiß und sonst unbemerkenswert. Wie würde es aussehen, wenn ein Triebbohrer sein Unwesen getrieben hätte? Ich habe bisher noch keine im Garten gehabt (soweit ich weiß...)
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bianca

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Re:Ferndiagnose?
« Antwort #5 am: 13. August 2006, 17:18:58 »

schau mal hier und hier . Ich habe dieses Jahr auch vermehrt mit dem Rosentriebbohrer zu tun >:(. Sowohl mit dem absteigenden als auch mit dem aufsteigenden. Zum Glück waren es immer nur vereinzelte Triebe, die Rosen haben es gut weggesteckt.
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mara

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Re:Ferndiagnose?
« Antwort #6 am: 13. August 2006, 23:33:23 »

Ich glaube eher nicht. Jedenfalls habe ich keine Bohrlöcher gesehen. ???
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Raphaela

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Re:Ferndiagnose?
« Antwort #7 am: 14. August 2006, 02:11:26 »

Den absteigenden erkennt man ganz leicht: Die Triebe werden oben schlapp und kippen manchmal sogar um. Wenn man reinguckt, sind sie hohl. Die Einstiegslöcher selbst sind so klein, daß sie nicht zu erkennen sind (jedenfalls nicht von Halbblinden wie mir ;)).

Den aufwärtsbohrenden Triebbohrer hatten wir hier - zum Glück! - noch nicht. Die Löcher sind sicher ähnlich klein und entsprechend unauffindbar, liegen aber im Bereich der Triebbasis. Kurz darüber müßte auch eine Art Hohlraum sein, schließlich muß die Made irgendwo gewohnt haben während sie sich selbst vom Nahrungsnachwuchs abgeschnitten (abgefressen) hat. - Der betroffene Trieb stirbt dann natürlich recht schnell ab (vielleicht bevor das Mark Gelegenheit hat überhaupt braun zu werden?) wenn er keinen Saft mehr nach oben transportieren kann.

- Irgendwie halte ich die Strategie der aufsteigenden Triebbohrer für nicht sehr clever: ie schneiden sich selbst von der Nahrung ab während die abwärtsbohrenden sich ihr entgegenfressen. Es besteht also Hoffnung, daß erstere mit der Zeit aussterben ;)
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