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... und was mache ich jetzt? (Gelesen 4414 mal)
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Loli
Re:... und was mache ich jetzt?
Dorothea hat selbstverständlich recht. Bei Arbeiten mit der Kettensäge muss immer sehr vorsichtig vorgegangen werden. Dazu gehören auch richtige Handschuhe und geeignetes Schuhwerk. Ansonsten werden Kettensägen aber sehr wohl zu diesem Zweck eingesetzt. Den Tipp habe ich von einem Freund der Landschaftsbauer ist und seitdem ich darauf achte, habe ich solche Aktionen schon mehrfach bei Profis beobachtet.LG Loli
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Raphaela
Re:... und was mache ich jetzt?
Hier bestand (und besteht teilweise immer noch) der Boden früher auch aus fast reinem Ton. In den ersten ahren hab ich da ziemlich meinen Rücken mit herkömmlichen Methoden ruiniert: Umgraben, Einarbeiten von allem möglichen (auch tonnenweise Sand, Asche auf mein Haupt
Torf, unreifem Kompost, Häcksel u.a.) und Aussäen von bodenlockernden Leguminosebildern. Hat alles nicht wirklich viel gebracht (außer lädierten Bandscheiben
). Erst seit ich den Boden mulche ( mit allem was grade anfällt von Rasenschnitt bis zu Kahniggelmist) und möglichst keine Stellen mehr der Witterung ( Dauerregen im Frühjahr und jetzt wieder, austrocknende Sonne, Frost) aussetze sondern alles dicht bepflanzt halte ist es viiiiiiiiel besser geworden. Nachteil: Lockerer Boden ist für Wühlmäuse besonders attraktiv...Die ersten Rosen (vor ca. 10 Jahren) hab ich auch mit viel abgelagertem Mist/Kompost in den Lehm gesetzt und sie sind hervorragend gewachsen: Ein relativ großes Loch ausheben, ganz unten in die Pflanzgrube (so daß die Wurzeln erstmal noch nicht damit in Berührung kommen) eine dünne Schicht aus zerhackten Bananen- und Eierschalen, ein paar Hornspänen und Kaffeesatz füllen. Darüber und als Seitenauskleidung am äußeren Rand eine dickere Schicht alten Mist oder Kompost ins "Nest" füllen. Dann den restlichen Erdaushub mit Mist/Kompost und/oder Blumerde vermischen und zum Auffüllen und Anhäufeln verwenden.Wenn das zu bepflanzende Beet in diesem Bereich allerdings staunass ist, wird es wohl kaum ohne vorherige Drainage gehen :-\Aber ansonsten funktioniert diese Methode auch in tonigem Boden ganz hervorragend 
Re:... und was mache ich jetzt?
Hallo Ihr Lieben,ich habe es geschafft!!! Von jedem Tipp ein bisschen und ich habe jetzt ein neues Beet für die bestellten Rosen - bin soooo happy - 7m x 1,50m. Jetzt müssen nur noch die Rosen eintreffen, dann kann ich im November getrost meine Schulter operieren lassen, die ist nun endgültig nicht mehr funktionsfähig.Danke Euch allen, mit Eurem fantastischen Rosenforum habt ihr mir riesig Lust auf einen Rosengarten gemacht.Gruß Margit
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. (R. Tagore)
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Raphaela
Re:... und was mache ich jetzt?
Gratulation zum Beet
und gute Besserung für die Schulter!

Re:... und was mache ich jetzt?
Danke Dir, Raphaela.Und ab nächster Rosensaison hoffe ich mich aktiv an Eurem Forum beteiligen zukönnen!!
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. (R. Tagore)
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Sabine G.
Re:... und was mache ich jetzt?
Keine Gewaehr, ob das auch funktioniert:Per Zufall bin ich neulich im Fernsehen in eine Gartensoap reingeschliddert. Da ging es auch um einen Lehmboden. In dem Garten stand bei Regenperioden sogar das Wasser. Die haben so ein schweres Gaertnergeraet - Bohrer - genommen und damit 4 tiefe Loecher gebohrt. Diese wurden dann mit Kies gefuellt und wuerden fortan als Drainage dienen und das Wasser wuerde ablaufen.LGSabine
Re:... und was mache ich jetzt?
Das funktioniert solange, bis die Kieskamine zugesuppt sind, was je nach Wetter und Gartensituation einige Jahre dauern kann. Diese Zeit sollte man zügig für Bodenverbesserung, tiefwurzelnde Bepflanzung und Mulchen nutzen. Dann hat der Boden eine neue Wasserführung bevor die Kamine zu sind.Wer über so eine Maßnahme ohne gründliche Bodenverbesserung und tiefwurzelnde Bepflanzung nur Rasen sät, steht nach kurzer Zeit wieder vor einer Wanne.Keine Gewaehr, ob das auch funktioniert:
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
Re:... und was mache ich jetzt?
Man kann allerdings das Ganze in abgewandelter Form praktizieren:- eine tiefe Grube ausheben und an den Seiten Flies einlegen (ist etwas schwierig);- dann ein Mineralgemisch ohne 0-Anteil einfüllen; Man könnte auch oben auf diese Kiespackung ebenfalls Flies auflegen und mit Boden überdecken.Das Vlies verhindert, dass Feinteile des Bodens die Hohlräume in der Rigole zusetzten.
Wenn Du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse,
Wenn Du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse. (Ringelnatz)
Wenn Du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse. (Ringelnatz)
Re:... und was mache ich jetzt?
Wenn Spaten, Gartenkralle und Hacke versagen, bleibt immer noch der Unkrautstecher zum Löchergraben. Das ist zwar mühsam, funktioniert aber auch im monatelang ausgetrockneten Lehmboden.
Re:... und was mache ich jetzt?
Gott sei Dank habe ich keine Probleme mit Staunässe. Die Vielen Bäume rundherum holen sich wohl das Wasser ausschließlich aus meinem Garten, da auf der anderen Seite der Bäume die Straße verläuft und somit kein Wasser ins Erdreich kommt. Aber es ist schon richtig - wenn man die verdichtete Oberfläche aufgebrochen hat, scheint der Boden sehr nahrhaft zu sein (die Stauden sind dieses Jahr riesig geworden). Bin nun wahnsinnig gespannt, wie die Rosen damit zurecht kommen. Denn in der ganzen Gegend habe ich noch nicht eine wirklich schöne Rose, geschweige denn einen Rosengarten gesehen. Aber ich bin festen willens, dass dieser, mein Garten, ein Rosengarten wird.Ich mache mir keine Illusionen, dass auf Anhieb alles so klappt, wie ich das will oder mir vorstelle, aber dennoch bin ich bereit so lange zu experimentieren, bis es schön wird.
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. (R. Tagore)
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Raphaela
Re:... und was mache ich jetzt?
Das klappt bestimmt! :)Hätte ich schon beim Einzug (1991) hier angefangen zu mulchen statt jahrelang meinen Rücken (relativ ergebnislos) mit Umgraben und Unterarbeiten von allem möglichen (inklusive Torf
- aber ich war relativ jung und sehr gartenunerfahren
) zu ruinieren wär´s bei meinem Garten auch schneller gegangen.