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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

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|9|6|Da holt man so eine kleine Rotznase aus dem Tierheim, dann bekommt man die Arme geleckt und zack saugt sie sich wieder an mir fest und der nächste Knutschfleck ist da. Ich spreche von der kleinen, dicken Lilli.  (Barbarea vulgaris in dem Thread Gartentiger und ihr Personal 2019)

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Autor Thema: Dörren: Verhältnis Frisch-/Trockengewicht  (Gelesen 13785 mal)

GabrieleFriedrichs

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Re:Dörren: Verhältnis Frisch-/Trockengewicht
« Antwort #15 am: 10. Oktober 2006, 17:48:25 »

Hallo,

die Bauanleitung für den Trockenschrank der Hobbythek findet man im Hobbythekbuch Nr. 6 (von 1982) !

Laut Jean Pütz soll man mit Temperaturen zwischen 30 - 50 Grad dörren, weil alles wichtige (Vitamine, nützliche Bakterien etc.) sonst zerstört - also verbruzzelt - werden, wenn man über 60 Grad kommt und die getrockneten Sachen sind dann nährwertmäßig "nutzloses Zeugs" - wie Jean Pütz einmal formulierte.

Mein Mann hat mir 1982 den Trockenschrank gebaut und ich bin sehr zufrieden damit.

Liebe Grüße
Gabriele
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Carol

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Dörren
« Antwort #16 am: 18. Januar 2007, 11:39:37 »

Hallo allerseits !

Ich habe mir gestern ein Dörrapparat zugelegt.

Ausser Leckerlis für meine Hunde trocknen ;), würde ich gerne Obst und Gemüse probieren. In der Anleitung steht, dass man z.B. Karotten dörren kann und dann vor dem Gebrauch einfach einweichen und normal verweden. Würde da nicht Vitamine verlren gehen ?

Ich habe auch immer so viele Tomaten, ich hoffe da wird auch gut funktionieren.

Hat jemand von euch Erfahrung mit so einem Apparat ?

Liebe Grüsse

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Gart

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Re:Dörren
« Antwort #17 am: 18. Januar 2007, 11:47:58 »

Die funktionieren ganz gut. Vitamine gehen schon verloren, aber natürlich nicht alle. Karotten sind ja das ganze Jahr frisch erhältlich. Dörren würd ich die nur, um sie trocken als Chips zu knabbern oder wenn du mal eine Überernte einfährst.
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Carol

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Re:Dörren
« Antwort #18 am: 18. Januar 2007, 12:01:29 »

Hi Gart !

Ich dachte an Überfluss aus meinem Garten ;)
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Ostschweiz

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Re:Dörren
« Antwort #19 am: 18. Januar 2007, 12:21:37 »

Hat jemand von euch Erfahrung mit so einem Apparat ?

Ja, ich mag einige Dörrspezialitäten sehr. Schweizer Wasserbirnen z. B. halbiere ich und entferne das Kernghäuse. Auch Tomaten für Saucen und viele Kräuter trockne ich damit.

Es gibt übrigens auch ein Ökomodell eines Dörrapparates: http://www.sonnen-wind.ch/Produkte/dorrer.htm

Karotten sind ja gut lagerbar und lassen sich zudem sehr gut frosten, davon dörre ich nur ganz wenige.

Ein alter Thread aus dem Archiv: Was dörren?
« Letzte Änderung: 18. Januar 2007, 12:37:01 von o.ch »
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Carol

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Re:Dörren
« Antwort #20 am: 18. Januar 2007, 13:48:18 »

Danke für den Link - das hätte ich aus anderen Foren kennen müssen - erstmal die Suchfunktion ausprobieren ;)
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Gart

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Re:Dörren
« Antwort #21 am: 18. Januar 2007, 15:59:29 »

Um nochmals bei den Chips anzuknüpfen: Das find ich echt eine der besten Anwendungen des Dörrers, so feine Gemüsscheiben in Chips zu verwandeln, ohne Öl und nix. Zucchini eignen sich sehr gut, oder Pastinaken. Natürlich auch Kartoffeln oder Topinambur.
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Carol

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Re:Dörren: Verhältnis Frisch-/Trockengewicht
« Antwort #22 am: 18. Januar 2007, 20:15:18 »

Chips hört sich gut an, auch für die Kalorienbewusste ;)
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Ostschweiz

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Re:Dörren
« Antwort #23 am: 18. Januar 2007, 20:43:37 »

Natürlich auch Kartoffeln.

Das höre bzw. lese ich zum ersten Mal. Gerade eine (1) deutschsprachige Seite habe ich gefunden die "Kartoffeln dörren" enthält: http://www.payer.de/bolivien2/bolivien0202.htm
Zitat
Eine andere Methode der Konservierung von Kartoffeln lässt ein Produkt entstehen, das heute «Moraya», «Moray» oder «Tunka» genannt wird. Die Kartoffeln werden mehrere Tage in Wasser eingelegt, wiederholt gewendet und dann an der Sonne gedörrt, bis alles Wasser entwichen ist. Dieses, durch Wasserentzug entstandene Produkt ist weiß und im Geschmack wesentlich besser als der Chuno. Für die Gewinnung dieses «weißen» Chuno (Chuiio blanco) benützen die Indios zur Wässerung die Bäche, dann werden die Kartoffeln gedörrt und eingesalzen, wie dies bei den anderen Methoden geschieht.

Nichts über die Verwendung, sind die dann einfach so verdaulich? Hast Du eigene Erfahrungen damit?
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Gart

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Re:Dörren: Verhältnis Frisch-/Trockengewicht
« Antwort #24 am: 19. Januar 2007, 08:46:42 »

Och, äh o.ch, ich koch die schon ein wenig vor (bin kein Indio). Halbhart, damit sie noch leicht in dünne, stabile Scheiben geschnitten werden können. Die dörr ich dann. Mit oder ohne Salz. Werden natürlich nicht so kross wie die im Öl frittierten, schmecken mir aber sehr gut.
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