Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
20. Juni 2021, 12:05:26
Erweiterte Suche  
News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

Neuigkeiten:

|19|5|Frauen lassen sich durch Schmeicheleien nie entwaffnen, Männer immer. (Oscar Wilde)

Seiten: [1]   nach unten

Autor Thema: Bodenverbesserung: ehemaliger Ackerboden  (Gelesen 1261 mal)

mriess

  • Newbie
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 3
Bodenverbesserung: ehemaliger Ackerboden
« am: 18. September 2006, 15:05:11 »

Hallo zusammen,
wir sind dieses Jahr in ein Neubaugebiet gezogen, das früher Ackerland war. So verhält sich auch der Boden. Nun suche ich Tipps, was ich im tun kann, damit der Garten im nächsten Jahr besser gedeiht.

Die Situation:
- Boden trocknet schnell aus, verkrustet an der Oberfläche stark
- Wasser versickert schnell
- grundsätzlich locker, wenn er einmal ordentlich getränkt war
- meiner Einschätzung nach eher Lehmboden

Pflanztests in diesem Jahr ergaben:
- Wurzelgemüse (Karotten), Zuckermais, auch Zucchini und Kürbis gedeiht sehr gut, genauso Bohnen.
- Salate, Spinat, Gurken und ähnliches braucht wahnsinnig lange um groß zu werden
- beim Einsäen passiert erstmal 8 Wochen gar nichts, dann kommen jedoch die Pflanzen (habe mal testweise die Samen in etwas Blumenerde ausgesät, dann ging es normal schnell).

Also, was könnte diesem Boden gut tun?

Schönen Dank,
Mick
Gespeichert

pocoloco

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1808
  • Ich liebe alles, was im Garten eßbar ist.
Re:Bodenverbesserung: ehemaliger Ackerboden
« Antwort #1 am: 18. September 2006, 16:52:12 »

Dann will ich mal den Anfang machen,
Lehmboden ist gut, die feinen und feinsten Körnchen halten die Nährstoffe hervorragend. Das kann man übrigens testen, indem man eine Bodenprobe in einem Wasserglas aufschüttelt, hinterläßt Ton nach etwa einer halben Stunde eine rötliche Trübung, Lehm eine (rapshonig-gelbe). Das das Wasser schnell versickert, ist meines Erachtens auch kein Mangel, dann speichert der Boden ja das Wasser und es läuft nicht oberflächlich ab. Das der Boden schnell verkrustet, erstaunt mich nicht, wenn er mineralisch gedüngt ist, dann hat praktisch kaum eine Humusbildung stattgefunden.
Dem kann man grundsätzlich mit Untergraben von Mist (am besten verrottet) entgegenwirken, zudem Speichert Mist das Wasser in den oberen Bodenschichten und macht es damit den Pflanzen verfügbar. Gründüngung ist hilfreich, jedoch hier die Fruchtfolgen beachten, ansonsten einfach einmal eine Bodenanalyse machen und schauen, ob Du irgendwelche Teile im Überfluß oder zu wenig hast. *sauzahnmeldeDichbitte ;)* Ackerbohnen und Kartoffeln z.B. lockern einfach den Boden, Leguminosen reichern den Boden mit (Luft-)Stickstoff an, wenn man die Wurzeln nicht mit ausreißt.
Gespeichert
Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie gerne behalten.

mriess

  • Newbie
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 3
Re:Bodenverbesserung: ehemaliger Ackerboden
« Antwort #2 am: 19. September 2006, 08:03:47 »

Hmmm,
das ist schonmal sehr hilfreich. Danke!
Thema Gründüngung: Welche Fruchtfolgen muß ich dann wie einhalten?
Gespeichert

brennnessel

  • Gast
Re:Bodenverbesserung: ehemaliger Ackerboden
« Antwort #3 am: 19. September 2006, 08:21:33 »

Herzlich willkommen hier, mriess!
Uwe hat dir da ja schon recht ausführlich geantwortet ;) !
Man soll vor allem keinen Senf vor anderen Kreuzblütlern (wie Kohlgewächsen, Rettich etc.) säen.
Stickstoffsammler wären diverse (am besten einjährige) Kleearten, Lupinen oder Pferdebohnen.
Meine Lieblingsgründüngungspflanze ist Phacelia. Sie keimt schnell, durchwurzelt alles tief und gibt abgefroren noch eine schöne feine Bodendecke.
LG Lisl
Gespeichert

Rispe

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 120
Re:Bodenverbesserung: ehemaliger Ackerboden
« Antwort #4 am: 22. September 2006, 15:29:53 »

Ich muß unseren Ackerboden auch aufbereiten.Kann an günstige Erde rankommen,die aber einen ph-Wert von 5,8 hat.Ob das wohl für Gemüse in Ordnung ist?
Gruß Rispe :)
Gespeichert
Seiten: [1]   nach oben
 

Garten-pur.de Nutzungsbedingungen | Impressum | Datenschutzerklärung

Forum Garten-pur | Powered by SMF, Simple Machines
© 2001-2015 garten-pur. All Rights Reserved.
Garten-pur.de