Bei Rosen die nur einmal im Jahr blühen sollte der Hauptrückschnitt gleich nach der Blüte erfolgen, im Frühjahr werden dann zu lange Triebe nochmal etwas eingekürzt.
Totes und krankes Holz kannst du jederzeit entfernen.
Öfterblühende Rosen sind meist etwas frostempfindlicher als die meisten Einmalblühenden, darum erfolgt bei ihnen der radkalere Teil des Rückschnitts sicherheitshalber im Frühjahr (zur Zeit der Fosythienblüte).
Wenn Rosen mickern liegt das u.U. auch an falscher (oder zuwenig) Düngung:
Zur Zeit des Blattaustriebs im Frühjahr sollten sie eine Handvoll Volldünger auf organischer Basis bekommen.
Öfterblühende bekommen dann nach der ersten Blüte ( aber nicht mehr nach Mitte Juli) einen Nachschlag, Kübelrosen können sogar wöchentlich (bis Mitte Juli) etwas Flüssigdünger oder verdünnte Mist-/Kompostjauche brauchen.
Im Spätsommer oder Frühherbt bekommen dann alle, bsonders aber junge und/oder frostempfindliche Pflanzen, einen EL Kalimagnesia zur besseren Triebausreifung vor dem Frost.
Die Veredelungsstelle kann auch nachträglich durch Anhäufelung mit Gartenerde tiefergelegt werden. Wenn die Veredelungsstelle über der Erde liegt, ist die Pflanze frostgefährdeter und verzweigt sich schlechter aus der Veredelung.