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News: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. (Immanuel Kant)
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Autor Thema: Feigenbaum  (Gelesen 27424 mal)

Sabine456

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Feigenbaum
« am: 07. Oktober 2006, 22:38:40 »

Hallo,
ist vielleicht eine ganz dumme Frage, aber ich bin auch Anfängerin:
Habe einen großen Feigenbaum, der reichlich Früchte bringt und möchte gern davon ein weiteres Bäumchen ziehen. Wie geht das? :-[ :-[ :-[
Gruß
Sabine
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Re-Mark

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Re:Feigenbaum
« Antwort #1 am: 07. Oktober 2006, 23:14:22 »

Zweige abschneiden und in die Erde stecken. Ich weiß jetzt nicht, ob es um diese Jahreszeit auch geht, im Frühjahr und Sommer jedenfalls schon. Wenn es ein Busch ist, dann kann man auch Absenker machen. Sprosse, die an der Basis austreiben, kann man durch Anhäufeln ganz leicht Wurzeln bilden lassen. Alles in allem lassen sich Feigen extrem einfach vermehren.

Bye,
Robert
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Simon

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Re:Feigenbaum
« Antwort #2 am: 07. Oktober 2006, 23:16:38 »

Hi!

Oder einfach einen ~20-30cm langen Ast abschneiden und in ein
Wasserglas stellen. Hell aber nicht in der prallen Sonne.
Feigen bewurzeln sehr leicht ;)

Evtl noch ein kleines Stück Holzkohle mit ins Wasser, dann
stinkt das Wasser nicht so schnell und der Steckling vergammelt nicht so leicht ;)

Bye, Simon
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Shivas Little Helper

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Re:Feigenbaum
« Antwort #3 am: 08. Oktober 2006, 12:21:30 »

hallo,

kann mir bei einer bekannten eine feige ausbuddeln...

es soll mal ein recht stattlicher baum von ca 4-6m gewesen sein, eine "Blaue Bergfeige" (?!?)

diese wurde nun leider direkt überm boden abgeschnitten, sollte auch nicht mehr austreiben...

glücklicherweise hat sie nun dieses jahr 2 schöne triebe von ca 1,5m länge gebildet, da sie ja komplett weg sollte kann ich sie mir nun ausgraben...

meine frage : werden feigen auch veredelt ? habe ich am ende nur die unterlage und die "echte" feige wurde abgeschnitten und gehäckselt ?

also, ausgraben und einpflanzen werde ich auf jede fall, aber kann ich mit der "blauen bergfeige" (?!? ::) ) rechnen oder sollte ich mich auf eine evt. nicht so schmackhafte unterlage vorbereiten ?

gruß SLH
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Pablito

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Re:Feigenbaum
« Antwort #4 am: 08. Oktober 2006, 15:34:25 »

So einen großen Baum / Busch ausgraben? Wahnsinnsarbeit, lohnt sich nicht, da die Feige ein riesiges Wurzelwerk entwickelt und in Stammnähe wenig Feinwurzeln vorhanden sind, die den großen Baum ernähren könnten. Am Einfachsten einen kleinen Seitentrieb abhacken, der schon ein paar kleine Wurzeln hat. Veredeln weiß ich nicht....Die Feige ist enorm starkwüchsig und braucht sehr viel Platz.
Ich habe einen sehr großen Baum mit Durchmesser 10 m, der alles im Umkreis von 30 m unterdrückt, sehr agressives Wachstum, zumindest hier auf den Kanaren....

Wenn hier der Rat gegeben wird, "Äste" einzugraben, so sollte man das genauer beschreiben. Junge, einjährige und einigermaßen ausgereifte Triebe verwenden, so in Bleistiftstärke bis 1cm dick, also Steckhölzer. Alle Blätter abmachen bis auf die vordersten zwei. Tief in die Erde stecken, wenig herausschauen lassen. Aber nicht jetzt. Im grünen Zustand, idealerweise Juni bis Juli, in der Triebphase.


Vollzitat entfernt.
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2006, 10:06:02 von Admin »
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Sabine456

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Re:Feigenbaum
« Antwort #5 am: 08. Oktober 2006, 20:26:04 »

Hallo,
vielen Dank für eure Antworten, werde es mit einem abgeschnittenen Ast im Wasserglas versuchen :D
Sabine
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uschiii

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Re:Feigenbaum
« Antwort #6 am: 10. Oktober 2006, 00:12:33 »

Ohjemine!!!
Ich habe dieses Jahr ein kleines Feigenbäumchen gepflanzt, ca. 1,5 m hoch.
Mein Gärtchen ist nur winzig - so 10 x 10 m.
Pablito schreibt, dass er über 30 m alles unterdrückt ... Hilfe!!!
Soll ich ihn wieder ausgraben?
Oder wachsen die Feigen nur im Süden so aggressiv?
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Grüße von Uschi

Pablito

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Re:Feigenbaum
« Antwort #7 am: 10. Oktober 2006, 00:32:52 »

Hilfe!!!
Soll ich ihn wieder ausgraben?
Oder wachsen die Feigen nur im Süden so aggressiv?

Keine Panik! Auch hier wachsen die nur so doll, wenn sie genug Erde unter den Füßen haben. Meine Feigenbäume sind teilweise über 100 Jahre alt und haben bis vor wenigen Jahren keine Bewässerung gesehen. Da es hier ein halbes Jahr lang keinen Tropfen regnet, machen bestimmte Bäume ein riesiges Wurzelwerk, um sich zu versorgen. Wenn dann jemand kommt und installiert Bewässerung und pflanzt weitere Obstbäume, so kommt die alte Feige natürlich sofort an und wurzelt da hin, wo es was gibt und nimmt so den jungen Bäumen jede Chance. Selbst zwei uralte Orangenbäume sind abgestorben, die Feige ist jetzt doppelt so groß wie zuvor.
Wie es in Deutschland ist, wo ja nicht so das ideale Klima für Feigen ist, es sei denn, man wohnt im Breisgau, kann ich nicht sagen. Klar ist aber, daß Feigen sehr vitale Bäume sind. Beim großen Brand vor 5 Jahren ist einer komplett verbrannt, bis in 50 cm unter die Erde. Aus dem Loch ist sie dann wieder ausgetrieben!
Die wilden tropischen Verwandten sind dann noch um einiges wilder. Im Urwald gibt es die Würgefeige. Sie beginnt als Epiphyt hoch oben in einer Astgabel eines Urwaldriesen, senkt dann eine lange Wurzel bis in den Grund um dann enorm zu wachsen. Sie umhüllt den Wirtsbaum komplett und erdrosselt ihn. Dann nimmt sie seinen Platz ein.
Du kannst Dein Ungeheuer ja klein halten, dann bildet es kein solch umfangreiches Wurzelwerk. Rückschnitt ist überhaupt kein Problem. An den Astenden immer die nach unten weisenden Triebe wegschneiden, weil die Feige sonst sehr ausladend wird. Viel Spaß zusammen. ;D
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2006, 00:33:38 von Pablito »
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Sabine456

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Re:Feigenbaum
« Antwort #8 am: 10. Oktober 2006, 09:54:41 »

Hallo,
mein Feigenbaum ist so ca 8-9 Jahre alt und lebt in einem großen Kübel, also notfalls ausbuddeln und in den Kübel. Im Winter stell ich ihn dann auf eine dicke Styrorporplatte und mach ein kleines Plastikmäntelchen um den Topf (das hält aber nie ;).
Liebe Grüße
Sabine
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macrantha

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Re:Feigenbaum
« Antwort #9 am: 10. Oktober 2006, 10:19:11 »

Kein Panik - von 10m hohen Feigenbäumen kann man in Deutschland nur träumen.
Alles unter Klimazone 8 kann es an geschützten Stellen mit der Bayernfeige (eine härtere Auslese) probieren (so auch ich), darüber können Feigen an warmen Stellen mit Winterschutz kultiviert werden.
Von Monstersträuchern habe ich noch nie gehört.
Und ich würde es zumindest mal versuchen, den heruntergeschnittenen Feigenbaum auszugraben - sie wachsen in unserem Klima dann doch nicht sooo schnell - eine alte Pflanze könnte da durchaus von Vorteil sein - vor allem, da diese offensichtlich mit dem hießigen Klima zurecht kommt.

Da sich Feigen sehr leicht über Stecklinge vermehren lassen, glaube ich auch nicht, dass es sich um eine Veredlung handelt. Übrigens trägt längst nicht jede Feige (genießbare) Früchte ... dass hatten wir schon mal woanders.
LG
macrantha
(die sich - im Frühjahr- auch eine Bayern-Feige zulegen wird)
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Wenn Du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse,
Wenn Du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse. (Ringelnatz)

uschiii

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Re:Feigenbaum
« Antwort #10 am: 10. Oktober 2006, 23:02:27 »

Pablito,
danke für deine ergänzenden Hinweise. Ich werde mal versuchen, Leute zu finden, die die Feige bei uns schon einige Jahre im Garten kultivieren.

Macrantha,
ich wohne in Klimazone 7b, müsste also gehen. Wie lange hat du deine Feige schon? Wächst noch was anderes in ihrem Wurzelbereich?
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Grüße von Uschi

max.

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Re:Feigenbaum
« Antwort #11 am: 10. Oktober 2006, 23:07:43 »

in meinem kl. weinberg bei heidelberg , also in einer der wärmsten gegend deutschlands, habe ich seit etwa 20 jahren einen aus italien mitgebrachten feigenbusch. er steht vor einer südwand. trotzdem ist er in zwei besonders kalten wintern bis auf den boden zurückgefroren,
hat aber immer wieder ausgetrieben. er idt ca. 5 meter hoch.
ob es an der sorte liegt? keine ahnung. vielleicht gibt es ja an unser klima angepaßtere sorten.
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Shivas Little Helper

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Re:Feigenbaum
« Antwort #12 am: 11. Oktober 2006, 06:34:26 »

moin,

ausgebuddelt habe ich ihn, blieben aber nicht viele wurzeln über...

ein ca 30-40cm langer strunk mit einigen nebenwurzeln aber so gut wie keinen feinwurzeln...

erstmal stark gestutzt, alle abgeschnittenen triebe entweder direkt in die gartenerde oder in ein wasserglas...mal schauen welche angehen.


einen teil werde ich noch versuchen mit bewurzelungshormonen zum wachstum zu bringen...

so, und nun auf nächstes frühjahr warten...

wann verlieren die feigen denn ihre blätter ? bin am überlegen den steckhölzern alle blätter zu entfernen...

gruß SLH
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SleipnirHH

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Re:Feigenbaum
« Antwort #13 am: 15. Oktober 2006, 17:39:16 »

Hab auch einen aus Samen gezogen.Angeblich sollen sie ungeniessbare Früchte tragen. :'(
Das isser.

click
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Susanne

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Re:Feigenbaum
« Antwort #14 am: 15. Oktober 2006, 19:09:58 »

Zitat
Angeblich sollen sie ungeniessbare Früchte tragen.

Warte doch erst mal ab. Bevor man mit Züchtungen Kohle machen konnte, wurde neue Sorten fast ausschließlich über Samen erzeugt.

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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
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