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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Clematis Arabella  (Gelesen 5525 mal)

Amelia

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Clematis Arabella
« am: 11. September 2006, 23:00:48 »

Hallo,

heute habe ich mir in einer Gärtnerei die Clematis integrifolia Arabella gekauft und sie zu Füssen der Rambler-Rose Taunusblümchen gepflanzt. Jetzt bin ich unsicher, ob das so das Richtige war ::). Kann mir jemand was über diese Clematis erzählen? Soll ich sie besser woanders hinpflanzen?
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Susanne

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #1 am: 12. September 2006, 00:31:57 »

Bei mir steht Arabella am Maschendrahtzaun. Ich hatte erwartet, daß sie sich ähnlich wie andere Clematis über die Zaun-Oberkante wirft und war daher sehr erfreut, daß sie den Maschendraht breit durchschlingt und dabei seit über drei Monaten ununterbrochen blüht.
Höher als 1,50 m ist sie auch im zweiten Jahr noch nicht geworden, vielleicht liegt es daran, daß sie auch in die Breite gewachsen ist.
Ich kann mir vorstellen, daß sie sehr hübsch zum Taunusblümchen aussieht und daß sie, wenn sie sich an der Rose stützen kann, auch höher wird. Die Sollhöhe wird ja mit 2 bis 3 m angegeben. Wenn du sie nicht zu nah an die Rose gepflanzt hast, müßte das eigentlich klappen.



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brennnessel

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #2 am: 12. September 2006, 07:05:29 »

Hast einen guten Griff gemacht, Amelia! Arabella ist eine meiner Dankbarsten - blüht fast immer ! Aber bei mir (fast im Schatten hinter oder zwischen Variegata di Bologna, Souvenier d´Alphonse Lavallè und Open Arms.
Sie wird bei mir nicht höher als einen Meter. Leider sind ihre Blüten auch für die Schnecken sehr interessant und erreichbar :-\ !
LG Lisl
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Amelia

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #3 am: 12. September 2006, 13:02:36 »

Danke für Eure Antworten :D. Das Taununsblümchen sitzt an einem Mirabellenbaum mitten in der Wiese. Den Grassoden rund um die Rose habe ich herausgeschnitten, schön rund. Dabei und doch ziemlich nah, habe ich die Arabella gepflanzt. Schadet das der Rose ????
Vielleicht ist es doch besser, wenn die Arabella mit in das Stauden-Rosenbeet pflanze....**grübel**
Umschlingt diese Clematis auch mit ihren Stielen/Ranken die Rose, so wie andere Clematissorten?
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Raphaela

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #4 am: 12. September 2006, 15:23:39 »

Jaaaa!
Ist hier schon komplett über und durch den (zur Zeit auf ca. 2,5 m zurückgeschnittenen) Jacques Cartier gewachsen und blüht seit Mitte Juni :D
Das Laub ist nicht so groß und stört die Rose nicht (erst recht kein Taunusblümchen ;)) und es sieht einfach wunderschön aus!
Hab sie im Frühjahr nicht zurückgeschnitten und werde das auch in Zukunft lassen: Brauch ja keinen dicken Clematisballen unten sondern hoffe daß sie nächstes Jahr vielleicht auch noch den Bogen komplett überwächst.
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Amelia

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #5 am: 12. September 2006, 20:49:27 »

Hallo Raphaela,
mit Deinem Riesen-Jacques Cartier werde ich immer noch nicht fertig ::) ;) :D.

Also müßte ich die Arabella gar nicht abschnibbeln im Frühjahr?
So steht es nämlich auf dem Schildchen drauf ???. Einfach weiterwachsen lassen geht also auch?
Entschuldigt bitte, daß ich soviel frage :-[, aber ich habe von Clematis nicht die meiste Ahnung :-\.
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Gartenlady

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #6 am: 12. September 2006, 21:02:51 »

Was bei Raphaela in Zone 7b oder 8a geht, muss bei Dir nicht unbedingt funktionieren. Eigentlich sind die integrifolias ja Stauden, treiben aus dem Boden neu aus, aber in milden Wintern frieren die verholzten Triebe nicht komplett zurück, die Pflanzen treiben aus den alten Trieben wieder aus, ob das in Zone 6b geht, ist fraglich.
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Raphaela

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #7 am: 14. September 2006, 11:54:22 »

Stimmt! Aber der letzte Winter war hier auch sehr lang und hart und von den Stauden Clematis sind (erstmalig) nur Cassandra und Côte d´Azur zurückgefroren.
Arabella, Blue Rain, Durandii u.a. und auch die Viticellas sind nicht zurückgefroren und auch nicht zurückgeschnitten.
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Gartenlady

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #8 am: 14. September 2006, 11:59:39 »

Die integrifolias scheinen sich unterschiedlich zu verhalten, auch hier sind ´Durandii´ und ´Hendersonii´ auch diesen Winter nicht ganz zurückgefroren, ´Aljonushka´ aber friert immer ganz zurück.

Ich habe übrigens erstaunt festgestellt, dass Westphal die ´Aljonushka´ gar nicht mehr im Sortiment hat ::)
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Raphaela

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #9 am: 14. September 2006, 21:49:50 »

Aber die ist/war doch immer sehr beliebt? :o ::)
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Christiane

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #10 am: 22. September 2006, 20:45:55 »

Doch, in seinem aktuellen Katalog ist "Aljonushka" immer noch aufgeführt. Sollte sie in seinem Online-Katalog nicht auftauchen, könnte das bedeuten, dass diese Sorte ausverkauft ist.

LG
Christiane
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tapir

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #11 am: 22. September 2006, 20:51:04 »

In seinem heuer erschienen Buch ("Clematis" von F. M. Westphal im Kosmos-Verlag) findet man sie auch bei den Staudenclematis-Porträts, allerdings ist die Schreibweise dort "Alionushka". Seltsam. ::)

Liebe Grüße, Barbara
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pointy

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #12 am: 10. Oktober 2006, 23:30:44 »

Clematis Arabella ist keine echte intergrifolia sie wird in der gruppe der divisifolia eingeteil. Kreuzung zwischen intergrifolia und einer Hybride. Daher reagiert sie etwas anders wie die "normalen" intergrifolias. Mit einem Rückschnitt im Frühjahr macht man nichts falsch, Arabella ist sehr dankbar.
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Elfriede

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Re:Clematis Arabella
« Antwort #13 am: 11. Oktober 2006, 07:14:40 »

Zu den Stauden zählen beide. Eine echte integrifolia ist nur die Art an sich. In jeder anderen integrifolia ist ja bereits eine anderen Art oder eine Hybride eingekreuzt.
'Aljonushka' wurde 1963 in Russland gezüchtet (daher die verschiedene Schreibweise). Sie ist das Ergebnis von 'Nezhdannyi' und C.integrifolia.
Arabella' ist eine Kreuzung einer unbekannten Lanuginosa-Hybride ('Nelly Moser' gehört auch in diese Gruppe) und der integrifolia.

Bei mir (Zone 6a) frieren diese Clematis nie ganz zurück, trotzdem schneide ich sie runter. Am Anfang meiner Gartenzeit brachte ich es nicht übers Herz und ließ die Triebe stehen, weil sie ja im März schon dicke Blattknospen zeigten. Leider machten meist diese Triebe dann schlapp und im Sommer kamen dann die neuen Triebe aus der Erde. So gesehen verlorene Zeit. Aber das muss jeder in seinem Garten selber beobachten.
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LG Elfriede
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